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2016
25.01.2016

Le Concierge im Juli 2016
23.06.2016

LE CONCIERGE

Empfehlungen für den Monat Juli

I love Baden-Baden! Auch der Sommer in der Kurstadt bietet wieder einige tolle Events. Ob die Sommernächte vor dem Kurhaus (1.-3.7.) mit diversen musikalischen und kulinarischen Leckerbissen oder die seit Jahren beliebte philharmonische Parknacht in der Lichtentaler Allee (30.7.). Wenn das Wetter mitspielt, tummeln sich rund um den Kurpark und die Allee wieder tausende kulturbegeisterte Einheimische und Touristen.

FREIZEIT & SPORT

Golf-Region Baden-Elsass - Eine reizvolle Landschaft kombiniert mit traditionellem Flair - das ist Golfen in Baden-Baden. Mitten im Schwarzwald verlocken malerisch gelegene Fairways, Bunker und Greens. Spektakuläre Aus- und Rundblicke, eine unvergleichliche Naturlandschaft und eine interessante, gewachsene Topographie machen den Golfplatz Baden-Baden zu einer der schönsten Anlagen in Deutschland. Der Club blickt auf eine 110-jährige Tradition zurück und ist mit Recht stolz auf einen traumhaft gelegenen Platz und das ausgesprochen gemütliche Clubhaus mit kulinarischen Köstlichkeiten, die sich schmecken lassen können.

ESSEN & TRINKEN

BADEN-BADEN hat ein neues gastronomisches Juwel, das NIGRUM in der Baldreitstrasse. Florian Bajraj, Guido Freuen und Lars Fumic haben sich zusammen getan nach dem Motto „zusammen ein halbes Jahrhundert Kreuzfahrt ist wieder vereint, um den Traum vom kleinen, aber feinem Restaurant zu leben“. Das Trio schipperte nämlich auf den Luxus-Kreuzfahrtschiffen der Hapag Lloyd Flotte, darunter der MS Europa, rund um die Welt. Barjraj zuletzt als F&B Manager, Fumic als stellvertretender Küchenleiter und Freuen als Restaurantleiter. Der Küchenkünstler nimmt seine Gäste mit auf eine kulinarische Reise um die Welt, in der er Akzente setzt zwischen Avantgarde und Klassik. Es gibt ein zehntägig wechselndes Sieben-Gang-Menu, aus dem der Gast ab drei Gängen frei wählen kann. Dazu werden erlesene Weine kredenzt, und das alles auf Sterne-Niveau. Ein absolutes Muss!

KUNST & KULTUR

Der Monat Juli im Festspielhaus: Am 08.07. und 09.07.2016 ist Valery Gergiev zu Gast. Der russische Dirigent und Intendant leitet als Direktor seit über 20 Jahren erfolgreich das legendäre Mariinsky-Theater in St. Petersburg, das in dieser Zeit zu einem der renommiertesten Vertreter der russischen Kultur aufgestiegen ist. Seit 2015 Chefdirigent der Münchener Philharmoniker, spielt er in Deutschlands größtem Konzerthaus Beethoven und Brahms.

AKTIVITÄTEN & SHOPPING

Einen Besuch wert ist ebenso die „Manufaktur-Meile“ in der Merkurstrasse. Nach dem Aphorismus des irischen Schriftstellers Oscar Wilde (1854-1900) „Ich habe einen ganz einfachen Geschmack. Ich bin immer mit dem Besten zufrieden“ werden dort individuelles Möbel-Design, Uhrenunikate, Kunst, feiner Schmuck, Maßkleidung und ausgesuchte Accessoires angeboten. Vieles davon in traditioneller Handwerkskunst gefertigt. Wie die Armbanduhren von Jaeger & Benzinger. So ist Jochen Benzinger einer der letzten in Deutschland, der noch als Guicholleur (vom franz. Wort für Grabstichel, einem Gravurwerkzeug) seinen Meister gemacht hat. Auch die Schuhmacher Matthias Vickermann und Martin Stoya sind Meister ihres Fachs. Die Liebhaber ihrer edlen Maßschuhe „tragen“ das Renommee von Vickermann & Stoya weit in die Welt hinaus.


 

Text: Marcus Schindler


Fotos: Brenners Park-Hotel & Spa, ILBB, NIGRUM, Alexander Shapunov, Jaeger & Benzinger



Informationen zur Kooperation zwischen dem Les Clefs d'Or und I Love Baden-Baden finden Sie hier
Die Empfehlungen der vorangegangenen Monate finden Sie in unserem Archiv

 

Marcus Schindler, Chef-Concierge im Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden
Marcus Schindler, Chef-Concierge im Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden

Le Concierge im April 2016
05.04.2016

LE CONCIERGE


Empfehlungen für den Monat April

I Love Baden-Baden! Baden-Baden, die einstige Sommerhauptstadt der Könige und Kaiser, blüht gerade im April wieder zur Höchstform auf. Atmen Sie in der berühmten Lichtentaler Allee den Frühling ein. Während sich die Natur woanders noch auf diese Jahreszeit vorbereitet, blüht in Baden-Baden schon vieles und verzaubert seine Besucher in den schönsten Farben. 

ESSEN & TRINKEN

Die Spargelsaison steht vor der Tür! Genießen Sie feinsten badischen Spargel direkt aus der Region zusammen mit frischen Weinen aus der Umgebung sowie dem Original Schwarzwälder Schinken. Beispielsweise in der Geroldsauer Mühle oder direkt im Spargeldorf Hügelsheim im Landgasthof Hirsch.

Ein kleiner Geheimtipp ist das Restaurant „Zum Alde Gott“ in Neuweier. Nach vielen Jahren mit Stern ist es auch ohne diesen immer noch eine absolute Empfehlung im Rebland. Wilfried Serr versteht es, regionale, frische und persönlich ausgesuchte Produkte zu einem Geschmackserlebnis zu verschmelzen.

KUNST & KULTUR

Beste Unterhaltung in Haueneberstein! Im Rantastic werden zahlreiche Schmankerl aus den unterschiedlichsten Kleinkunstbereichen geboten und garantieren Entspannung und Unterhaltung auf hohem Niveau. Dafür sorgt  ein bunter Querschnitt durch unterschiedliche Genres von Kabarett über Comedy, Lesung und musikalischem Teufelsgebräu bis hin zur Dramödie im Wechsel mit außergewöhnlichen Konzerten. 

Wachsender Beliebtheit erfreut sich auch das Erlebnisrestaurant Reederei. Dank eines besonderen Gastronomie- und Veranstaltungskonzeptes fühlen sich Gäste in echten Übersee-Containern hautnah ins pralle Szenario eines Hafengeländes versetzt. Staunen Sie über den Erlebnischarakter mit einer Genussweltreise der Extraklasse: Immer dienstags findet eine kulinarische Hafenrundfahrt mit Zielen in aller Welt statt, die von der Küche mit landestypischen Spezialitäten für den Gaumen untermalt wird.

Besondere Empfehlung gilt dem Captains Dinner – an diesen Abenden sind bekannte Fernseh- und Sterneköche mit von der Partie.

FREIZEIT & SPORT

Erleben Sie ein Stück unberührten Schwarzwald – auf dem Wildnispfad oder dem Luchspfad. 

Der 4,5 Kilometer lange Wildnispfad auf dem Plättig (an der Schwarzwaldhochstrasse Richtung Bühlerhöhe) ist ein besonderes Erlebnis für alle, die die Wald-Wildnis entdecken und ergreifen möchten. Er führt durch eine 70 Hektar große Sturmwurffläche, die der Orkan Lothar 1999 hinterlassen hat.

Der im Juli 2009 eröffnete Erlebnispfad führt durch Wälder, in denen sich der Luchs wohlfühlen würde. Der rund vier Kilometer lange Weg ist ein Naturerlebnis für jeden, der gerne wandert. Besonders Familien mit Kindern sind durch den spielerischen Zugang und die kurzweilige Streckenführung angesprochen.

Gutes Schuhwerk und stabile, strapazierfähige Kleidung sind unbedingt erforderlich. Darüber hinaus erfordert die Begehung des Weges eine gewisse körperliche Leistungsfähigkeit und Gelenkigkeit.

 




Text: Lars van Meerwijk

Fotos: Hotel "Der kleine Prinz", Restaurant „Zum Alde Gott“, Rantastic


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Die Empfehlungen der vorangegangenen Monate finden Sie in unserem Archiv

Lars van Meerwijk,
Chefconcierge im Hotel "Der kleine Prinz"
Concierge Lars van Meerwijk

Le Concierge im März 2016
26.02.2016

LE CONCIERGE

Empfehlungen für den Monat März

I Love Baden-Baden! Natürlich gerade im März. Langsam erreichen die ersten Sonnenstrahlen die Lichtentaler Allee, Krokusse beginnen zu blühen, und Baden-Baden erwacht langsam aus dem Winterschlaf. Der Frühling beginnt mit den mittlerweile vierten Osterfestspielen mit den Berliner Philharmonikern. Die ganze Stadt wird zur Bühne für zahlreiche Meisterkonzerte und Kammeropern. Mit Sicherheit eines der Top-Events im ganzen Jahr.

Der Sommer kommt bestimmt. So bietet der März die Möglichkeit, letzte Fettpölsterchen aus den Wintermonaten noch abzutrainieren und den Körper im Fitness Center wieder in Schwung zu bringen. Entspannung danach verspricht ein Besuch in der Caracalla Therme und eine wohltuende Massage.

Mein Geheimtipp im März ist die Wasserkunstanlage „Paradies“ am Annaberg, die einen Höhenunterschied von 40 Metern überwindet. Der Blick von dort auf die Altstadt mit dem alles überragenden Turm der Stiftskirche und auf den gegenüberliegenden Friesenberg ist sehr eindrucksvoll und auch für den ein oder anderen Kenner noch etwas Neues.

ESSEN & TRINKEN

M10 – „Badisches Café & Restaurant“ am Marktplatz

In Sachen Kulinarik habe ich einen etwas außergewöhnlichen, aber nicht weniger besonderen Tipp: das noch recht neue M10 – „Badisches Café & Restaurant“ am Marktplatz. Das M10 (Marktplatz 10) befindet sich im liebevoll renovierten Gemeindehaus der katholischen Kirche am historischen Marktplatz Baden-Baden – sozusagen dem historischen Stadtzentrum. Der stilvoll-gemütliche Innenbereich lädt zum Verweilen ein und auf der wunderschön angelegten Terrasse mit Blick auf den Merkur und den Marktplatz darf man sich bereits jetzt auf einen Platz an der Sonne in mediterran anmutendem Flair freuen. Das M10 steht für ausgezeichneten Kaffeegenuss und für echte badische Küche – orientiert an den Jahreszeiten und den regionalen Angeboten. Probieren Sie badische, hausgemachte Spezialitäten und ausgewählte Weine, einen abwechslungsreichen Mittagstisch, sowie ausgezeichneten Kaffee und frischen Kuchen. Da es sich um ein integratives Projekt handelt, in dem Menschen mit Handicap arbeiten, gelingt das ein oder andere manchmal auch etwas individueller.

KUNST & KULTUR

„Fridas Fotos“ im Kunstmuseum-Gehrke-Remund

Natürlich bietet Baden-Baden zu jeder Jahreszeit außergewöhnliche kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen. Im Kunstmuseum-Gehrke-Remund wurde die Ausstellung „Fridas Fotos“ bis 3. April 2016 verlängert. Frida Kahlo de Rivera – schon zu Lebzeiten legendär – war eine mexikanische Malerin und ist heute wohl eine der bekanntesten Künstlerinnen weltweit. Geprägt von einem exzentrischen und leidenschaftlichen Leben hat Sie als Meisterin der Selbstbildnisse und -inszenierung eine einzigartige Kunstsammlung hinterlassen.

Die sehr sehenswerte Ausstellung im Kunstmuseum-Gehrke -Remund in Baden-Oos präsentiert Frida Kahlo in eindrucksvollen Fotografien – ganz privat. Sie bietet tiefe fotografische Einblicke voller Leid und Leidenschaft. Eine einzigartige Fotoausstellung in der Chronologie ihres Lebens. Im begleitenden Katalog wird jede Fotografie im Kontext von Frida Kahlos Leben, ihrer Familie, ihrer Freunde und Liebhaber beschrieben – auch so manches Geheimnis wird gelüftet.

Festspielhaus Baden-Baden -  Osterfestspiel und neues Programm 2016 / 2017

Darauf haben Kunst- und Musikliebhaber aus aller Welt gewartet – die vierten Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern im Festspielhaus Baden-Baden. Wieder wird die ganze Stadt zur Bühne: Die große Oper und die Sinfoniekonzerte finden im Festspielhaus statt. Doch um die zahlreichen Meisterkonzerte oder die Kammeroper zu hören, sollten Sie sich auf den Weg machen – was ein ganz besonderes Vergnügen ist! Baden-Baden ist nämlich eine der schönsten Städte Europas und dabei wunderbar zu erlaufen. Rund 30.000 Festspielgäste aus aller Welt haben die vergangenen Osterfestspiele besucht. Und groß soll es weitergehen: Mit „Tristan und Isolde“ steht eine Oper im Mittelpunkt, die wie gemacht ist für unsere Festspiele und die wagnererprobte Akustik des Hauses. Pünktlich zu den Osterfestspielen wird dann auch das ersehnte Programm für die Spielzeit 2016 / 2017 präsentiert. Man darf sich wieder auf viele hochkarätige Veranstaltungen freuen.

FREIZEIT & SPORT

NaturPur in der Geroldsauer Mühle

„Raus aus dem Alltag. Rein in die Natur“ ist das Motto von NaturPur und verspricht Abenteuer im wilden, romantischen und idyllischen Schwarzwald. Saftig grüne Wälder überziehen sanfte Hügel, und immer wieder eröffnen sich uns faszinierende Ausblicke. Die elegante Kurstadt lockt mit historischen Gebäuden und kulturellen Highlights in einer einzigartigen Kulisse. Gleichzeitig bietet sie den größten Stadtwald Deutschlands und ist somit der ideale Ausgangsort für unsere Events. Entdecken Sie mit NaturPur den Nationalpark und das Abenteuer Nordschwarzwald. NaturPur bietet aktive und erlebnisorientierte Veranstaltungen und lädt ein, sich draußen zu bewegen und dabei den mentalen Ausgleich durch die Kraft der Natur zu spüren.


Text: Sascha Domm

Fotos: Brenners Park-Hotel & Spa, ILBB, M10, Festspielhaus Baden-Baden, NaturPur Events

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Sascha Domm, stellv. Chef Concierge
Brenners Park-Hotel & Spa
Sascha Domm Brenner's Park Hotel

Le Concierge im Februar 2016
04.02.2016

LE CONCIERGE

Empfehlungen für den Monat Februar

I Love Baden-Baden! Es gibt keinen Tag, an dem es mir keine Freude bereitet, nach Baden-Baden zu fahren und mich dort um das Wohl unserer Gäste zu sorgen. Und das seit mittlerweile 16 Jahren. Baden-Baden wird nicht umsonst liebevoll die „kleinste Weltstadt“ genannt und braucht sich vor anderen, größeren Städten nicht zu verstecken. Die Lage am Fuße des Schwarzwaldes, das einzigartige Flair, die weitläufige Allee, die beiden Thermen, das weltbekannte Spielcasino, die Museen, das Festspielhaus – man könnte die Aufzählung noch beliebig lange weiterführen.

Essen & Trinken

Neu-Eröffnung in historischem Gemäuer – das Restaurant CANZLEY (ehem. La Provence) ist wieder eine einzigartige Fusion aus tollen Menschen und atmosphärisch anregendem Ambiente, kurzum, ein Ort zum Wohlfühlen und Genießen. Als kulinarische Grundlage dient Slowfood / Soulfood für den kleinen und großen Hunger, getreu dem Motto „Dem Convenience Food ein Ende!“. Serviert wird ein Mix aus traditionell deutscher, leichter-mediterraner und asiatisch-europäischer Küche.

Ein kleiner Geheimtipp ist das Restaurant im Hotel „Der Kleine Prinz“. Oftmals wird angenommen, es wäre nur den Hotelgästen vorbehalten, aber hier ist jeder Gast willkommen und kommt bei klassischer gehobener Küche auch kulinarisch auf seine Kosten.

Aktivitäten & Shopping

Die Baden-Badener Kurhaus Kolonnaden, die in den Jahren 1867/68 in Anlehnung an Pariser Geschäfts-Passagen von dem Architekten Carl Dernfeld entworfen wurden, führen vom Kurhaus zum Stadtzentrum.

Sie verkörpern den ganz besonderen Stil Baden-Badens und vereinen das einzigartige Flair des 19. Jahrhunderts mit einem vielfältigen Sortiment hochwertiger Artikel. In den über 20 Läden finden Sie eine breite Palette traditioneller und moderner Luxusmarken. So können Sie in einer außergewöhnlichen Atmosphäre zwischen Juwelieren, Porzellan- und Mode-Boutiquen sowie einer Confiserie im Grünen flanieren und Ihren Einkauf genießen.

Kunst & Kultur

Museum Frieder Burda

GERHARD RICHTER. BIRKENAU

06. FEBRUAR – 29. MAI 2016

Die Ausstellung im Museum Frieder Burda zeigt abstrakte Werke von Gerhard Richter. Im Zentrum steht ein Hauptwerk des Malers, das vierteilige ungegenständliche, zutiefst ergreifende Werk mit dem Titel „Birkenau“ (WZ 937 1-4), das 2014 entstand. Gerhard Richter nimmt darin Bezug auf Fotografien, die 1944 im Konzentrationslager Birkenau von Mitgliedern des jüdischen Sonderkommandos aufgenommen wurden. Diese Fotodokumente bilden den Ausgangspunkt, die erste Schicht seiner Malerei, der viele weitere überarbeitende Malvorgänge folgen. 

Wer nach etwas Besonderem im Bereich Kino sucht, der findet dies in Form des Moviac Kinos im Kaiserhof in der Sophienstraße – einem Kino von Kinofreunden für Kinofreunde, mit Liebe zum Detail an dem ältesten noch erhaltenen Kinostandort in Deutschland.

FREIZEIT & SPORT

Wintersport im Schwarzwald – am Fuße des Schwarzwaldes gelegen dient Baden-Baden seinen Gästen als idealer Ausgangspunkt für winterliche und sportliche Aktivitäten. Die vom Zentrum einfach zu erreichende Schwarzwaldhochstraße führt an einigen Möglichkeiten vorbei. Egal, ob Ski, Snowboard, Langlauf oder Rodeln – für jeden und jedes Alter ist etwas dabei.

Das Frieren bei winterlichen Temperaturen lässt sich dann bei einem Besuch in einer der beiden Baden-Badener Thermalbäder schnell wieder vergessen.



Text: Lars van Meerwijk
Fotos: ILBB, Hotel "Der kleine Prinz", Restaurant CANZLEY und Museum Frieder Burda



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Lars van Meerwijk,
Chefconcierge im Hotel "Der kleine Prinz"
Lars van Meerwijk

2015
14.01.2015

Le Concierge im Januar 2016
29.12.2015

LE CONCIERGE

Empfehlungen für den Monat Januar

I love Baden-Baden! Ich bin in dieser Stadt aufgewachsen, und sie fasziniert mich bis heute immer wieder aufs Neue. Klein und überschaubar, aber dennoch umtriebig, weltoffen und mit internationalem Charme. Diese außergewöhnlich Kombination ergibt eine Mischung, die tolle Lebensqualität garantiert und Baden-Baden für Gäste so interessant macht. Dabei ist es nicht nur die Innenstadt, die den besonderen Reiz dieser Region ausmacht. Auch die umliegenden Wälder, Berge, Seen und die Nähe zum Elsass gehören dazu.

Besonders im Januar, wenn die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel vorüber sind, kann man die Stadt in Ruhe und ohne Trubel entdecken. Entspannt durch die Fußgängerzone flanieren, die Thermalbäder besuchen oder einfach nur in der berühmten Lichtentaler Allee spazierengehen.

Freizeit & Sport

Warum nicht extravagant? Als Fan der Fliegerei empfehle ich Ihnen ein besonderes Highlight. Entdecken Sie Baden-Baden und den Schwarzwald bei einem Hubschrauber-Rundflug.

Pilot Thorsten de Kever von der Firma ISN Air Operations bringt Sie vom nahe gelegenen Baden-Airpark sicher in die Luft. Er ist mit über 11.000 Flugstunden ein sehr erfahrener Pilot, und ich durfte schon mehr als einmal seine Flugkünste live miterleben. Definitiv unvergessliche Momente!

Für eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit empfehle ich Ihnen einen Spaziergang in der Altstadt von Baden-Baden. Viel ist nicht mehr erhalten von mittelalterlicher Bausubstanz. Doch rund um den alten Marktplatz mit seinem Kopfsteinpflaster und den angrenzenden verwinkelten Straßen und Gassen kann man dieses Flair noch spüren. Angrenzend an den Marktplatz erhebt sich der Florentinerberg, auf dessen Spitze das Neue Schloss thront. An diesem Hang, an dem auch die heißen Thermalquellen entspringen, wurden schon vor über 250 Jahren terrassenförmige Gärten angelegt. Durch die unterirdische Wärme gedeihen hier sogar diverse mediterrane und subtropische Pflanzen.

Essen & Trinken

Wer einmal etwas anderes als regionale oder italienische Küche ausprobieren möchte, dem empfehle ich einen Besuch im Restaurant „Rive Gauche“. Dieses kleine, aber feine Restaurant gehört zum Brenner’s Park Hotel und liegt direkt in der Lichtentaler Allee, zwischen der Staatlichen Kunsthalle und dem Museum LA8. Hier können Sie u.a. kulinarische Köstlichkeiten mit den Aromen des Südens und orientalischen Einflüssen genießen. Probieren Sie nordafrikanische Mezze, arabischen Brotsalat oder marokkanische Tajine mit Lamm.

Kunst & Kultur

Stadtmuseum

Wer sich nicht nur für Kunst, sondern auch für Geschichte interessiert, sollte unbedingt einen Besuch im Stadtmuseum Baden-Baden einplanen.

Dieses Museum, dessen Geschichte bis in das Jahr 1892 zurückreicht, befindet sich heute im so genannten Alleehaus in der Lichtentaler Allee. Die Ausstellung bietet einen interessanten Einblick in die Geschichte der Stadt mit ihrer über 2000-jährigen Tradition als Badeort und dem beispiellosen Aufstieg zum mondänen Kurort des 19. Jahrhunderts.

In einem angrenzenden, gläsernen Pavillon sind Fundstücke aus Grabungen zu bestaunen, zum Beispiel Statuen und Bildhauerarbeiten von der Römerzeit bis hin zur Neuzeit, darunter auch die spätgotischen Portalfiguren der Stiftskirche.

Öffnungszeiten

Di. - So. von 11 - 18 Uhr

Text: Johannes Senn

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Johannes Senn,
Concierge im Brenners Park Hotel & Spa
Johannes Senn

Le Concierge im Dezember
30.11.2015

Le Concierge

Empfehlungen für den Monat Dezember

I love Baden-Baden! Auch die Winter- und Weihnachtszeit lockt viele Besucher nach Baden-Baden. Der kleine, aber feine Weihnachtsmarkt vor dem Kurhaus bietet viele Köstlichkeiten und leckeren Glühwein. An den meisten Ständen werden regionale Produkte angeboten, die man zu weihnachtlichen Klängen aus der Konzertmuschel vor dem Kurhaus genießen kann. Auch die Kitzbühler Hütte vor dem Medici ist einen Besuch wert, und für Groß und Klein lädt die Eisbahn auf dem Augustaplatz zum sportlichen Vergnügen ein.

Das weltbekannte Mariinsky Ballett gastiert im Dezember im Festspielhaus und bietet über die Weihnachtstage mit Vorstellungen wie Schwanensee, Le Corsaire und der Ballett-Gala unvergessliche Stunden im mit 2500 Plätzen größten Konzerthaus Deutschlands.

Freizeit & Sport

In der kalten Jahreszeit empfehle ich einen Besuch im Friedrichsbad und ein damit unvergessliches Badeerlebnis. Schon Mark Twain sagte: „Nach 10 Minuten vergessen Sie die Zeit und nach 20 Minuten die Welt.“ Tauchen Sie ein und genießen diesen absoluten Höhepunkt klassischer Badekultur im Friedrichsbad. Am Fuße der romantischen Altstadt gelegen, vereinen sich hier im Thermalbad römische Badekultur und irische Badetradition seit über 125 Jahren. Der Anblick kunstvoller Fresken, die das Herzstück der Therme – die runde Kuppel über dem Römisch-Irischen Bad – zieren, ist gleichsam Balsam für Körper und Seele.

Essen & Trinken

Einen Besuch wert ist auf jeden Fall das neu renovierte „Da Pietro“ in der Seilerstrasse. Chef Marlon Marinelli und sein Team servieren Ihnen eine der besten Pizzen Baden-Badens, und die raffinierten Tapas-Ti sind nicht nur lecker, sondern sehr lecker. Auch für Weinliebhaber hat Marlon immer eine gute Flasche im Keller. 

Einen geselligen Fondue-Abend verspricht ein Besuch in der „Waldgaststätte Turm Fremersberg“ bei Alexander Kussmaul, genannt „Knutschi“. Ob Käse- oder Fleischfondue, am warmen Kachelofen ist es nach einer Winterwanderung besonders gemütlich. Besuchen Sie den Turm tagsüber bei klarem Winterwetter, verspreche ich Ihnen einen spektakulären Blick über die Stadt bis in die Vogesen.

Kunst & Kultur

Bis zum 07. Februar 2016 erwartet Sie eine tolle Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden:

Mit dem 1973 in Peking geborenen Künstler Li Songsong setzt die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden die Tradition von Einzelausstellungen mit außereuropäischen Künstlern wie Wangechi Mutu oder Elizabeth Peyton fort.

Lis künstlerische Herangehensweise manifestiert sich im Medium Malerei und ist vor allen Dingen geprägt von einem chinesischen Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Gerade in den letzten Jahren richtet er seinen Fokus zunehmend auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse durch die Globalisierung. Ausgangspunkt bilden politische Ereignisse und Prozesse, die, unterteilt in verschiedenfarbige Rechtecke, in großformatige Gemälde übertragen werden. Die in mehreren Schichten aufgetragene Ölfarbe, die mehrere Zentimeter dick sein kann, wird zum eigentlichen Bildgrund, in die Li mit Pinsel und Farbe seine Motive hineinritzt. Es ist die erste institutionelle Einzelausstellung von Arbeiten Li Songsongs in Deutschland und in Kooperation mit dem Museo d'Arte Moderna di Bologna in Europa überhaupt.

ÖFFNUNGSZEITEN:

Di – So, 10 – 18 Uhr
An allen Feiertagen außer 24. und 31. Dezember geöffnet

Noch bis zum 03.04.2016 zeigt das Kunstmuseum Gehrke-Remund die Ausstellung „FRIDAS FOTOS“

Frida Kahlo zeigt sich in eindrucksvollen Fotografien ganz privat.  Tiefe fotografische Einblicke voller Leid und Leidenschaft. Eine einzigartige Fotoausstellung in der Chronologie ihres Lebens  – mit Fotografien, die bisher noch in keiner Ausstellung gezeigt wurden.  

ÖFFNUNSGZEITEN:

Di – So, 11 – 17 Uhr
An allen Feiertagen außer 24., 25. und 31.Dezember


Text: Marcus Schindler

Anmerkung der Redaktion: Marcus Schindler wurde erst vor Kurzem von der "Schlummer Atlas"- Redaktion zum "Concierge des Jahres 2016" gewählt.

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Marcus Schindler, Chef-Concierge im Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden
Marcus Schindler

Le Concierge im November
02.11.2015

Le Concierge

Empfehlungen für den Monat November

I love Baden-Baden! Und das aus der Feder eines Karlsruher Concierge. Wie passt das zusammen? In diesem Bericht stelle ich es Ihnen dar und nehme Sie mit in eine exklusive Welt mitten in unser herrliches Baden-Baden. Das ganz Besondere an der Kurstadt ist, wie ich finde, ihre Einzigartigkeit, die Umtriebigkeit, der Luxus und die Tatsache, dass man sie sieben Tage in der Woche besuchen kann und stets ein reges Treiben herrscht. Ein Besuch in der Kur-und Bäderstadt bietet eben nicht nur wunderschöne Thermen und das dazugehörige Thermalwasser aus der heißen Quelle, sondern ebenso schöne Cafés, Restaurants und Boutiquen - einfach ein Ort für jedermann, um sich wohl zu fühlen und sich selbst etwas Gutes zu tun. Ideal ist zum Beispiel für unsere Karlsruher Gäste ein Besuch als Abstecher auf dem Weg nach Straßburg. Bleibt die Frage, ob diese Gäste nach der Ankunft in Baden-Baden überhaupt weiterfahren.

Freizeit & Sport

Mein persönlicher Tipp für Gäste und Einheimische ist ein Tag auf dem Merkur. Gemeint ist natürlich nicht der Planet, sondern der Hausberg Baden Badens, der mit einer Höhe von 668,3 Meter eine moderate Höhe für einen Wanderausflug darstellt. Der Merkur, oder mit offiziellem Namen der "Große Staufenberg", liegt geografisch zwischen Baden-Baden und Gernsbach und ist von beiden Seiten über ausgeschilderte Wanderwege gut erreichbar. Es ist ein herrliches Gefühl, nach einer ausgedehnten sportlichen Betätigung leicht erschöpft am Gipfel anzukommen und im Restaurant "Merkurstüble" ein leckeres Mittagessen bei traumhafter Aussicht zu genießen. Bei warmem Wetter kann man auch draußen sitzen, wo man einen wahrhaft sensationellen Blick genießen kann!

Shopping

Das Shoppen in Baden-Baden könnte man so beschreiben: Ein bisschen von jeder Art Luxus, aber nicht übertrieben. Die Fußgängerzone ist von der Länge her zwar sehr übersichtlich und eher kleinstädtisch anmutend, macht das aber wieder wett mit einem außergewöhnlich Flair und einer tollen Auswahl an Fachgeschäften, Flagship-Stores, Boutiquen, Juwelieren, sowie Cafés und Restaurants. Das ist auch der Grund, warum ich zum Beispiel meinen Karlsruher Gästen ans Herz lege, neben ihrer schönen Heimatstadt auch einen Besuch in Baden-Baden zu machen. Dieses einzigartige Gefühl des Besonderen macht es aus - zu jeder Jahreszeit!

Kunst & Kultur

Kulturell möchte ich meinen Gästen vor allem einen Besuch im Festspielhaus ans Herz legen. In diesem November wird ganz aktuell Tschaikowskys letztes Ballett "Der Nussknacker" als Neuinterpretation von John Neumeier inszeniert. Nicht nur für Ballett-Fans lohnt sich in jedem Fall ein Besuch!

Ich wünsche allen viel Spaß beim Erleben, Schlemmen und Genießen in meiner "zweiten Heimat" - Baden-Baden! 

Ihr Concierge

Philipp J. Schneider

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Philipp J. Schneider,
Concierge im Hotel Der blaue Reiter (KA-Durlach)
Philipp J. Schneider

Le Concierge im Oktober
30.09.2015

Le Concierge

Empfehlungen für den Monat Oktober

I love Baden-Baden! In den goldenen Herbstmonaten noch viel mehr. So ist es schon der elfte Herbst, den ich in dieser verträumten, kleinen Stadt mit großem, internationalem Flair verbringen darf. Und mit dieser besonderen Jahreszeit verbinde ich einige der schönsten Wochen des Jahres. Fast wie ein zweiter Frühling, wenn alles grünt und blüht. Viele Menschen ziehen auch deshalb den Herbst dem Frühjahr vor, weil das Auge jetzt den Himmel, im Frühjahr dagegen die Erde sucht. Für mich machen nicht nur das beginnende Farbspiel des Stadt- und nahegelegenen Schwarzwaldes den besonderen Reiz dieser Zeit aus. Auch kulinarisch werden wir in der Region Baden verwöhnt, und zwar nicht nur mit Federweißer und Zwiebelkuchen. Selbst, wenn dieses herbstliche Traum-Duo mir schon die ein oder anderen Stunden versüßt hat.
Darüber hinaus bieten die zahlreichen Museen tolle Ausstellungen. Auch Festspielhaus und Theater warten mit großartigen Inszenierungen und Veranstaltungs-Höhepunkten auf. Die Stadt Baden-Baden zeigt sich im Oktober von einer ihrer schönsten Seiten, und die zahlreichen Gastgeber freuen sich, Sie in dieser herbstlichen Atmosphäre begrüßen und verwöhnen zu dürfen!

Freizeit & Sport

Ich liebe den goldenen Oktober mit seinem gelb-rötlichen Sonnenlicht, das vor allem bei Sonnen-Auf- und -Untergang goldfarben schimmert. Nicht nur wegen des Goldtons bei entsprechender Wetterlage empfinden die meisten Menschen diese Landschaft als traumhaft schön. Auch, oder vor allem, wegen ihrer Faszination, die zum Beispiel der auf dem Plättig gelegene Wildnispfad gerade in dieser Jahreszeit ausübt. Er ist ein Erlebnis für alle, die Wald-Wildnis auf diesem großen 4,6 Kilometer langen „Abenteuerspielplatz“ entdecken möchten. Er führt durch eine 70 Hektar große Sturmwurffläche, die der Orkan Lothar 1999 geschaffen hat. Sie bleibt der Natur überlassen, wodurch sie allmählich wieder zur „Wildnis“ werden soll. Entlang des Weges sind zahlreiche Hindernisse, darunter umgefallene Bäume und Bäche, zu überwinden. Außerdem gibt es einige Attraktionen zu entdecken wie den „Adlerhorst“, der über eine Hängebrücke bestiegen werden kann. Jeder, der sich für die Natur und ihre Zusammenhänge interessiert, kann hier Neues entdecken oder Aufregendes beobachten. Schautafeln informieren darüber.

Essen & Trinken

Wer die schönen Herbsttage im Freien verbringen und dabei Kulinarisches genießen möchte, ist beispielsweise in der Waldschänke am Hungerberg gut aufgehoben. Die von Familie Span geführte Hütte mit Außenbewirtung gehört mit ihrem typisch urigen Biergarten-Charme seit Jahren zu den Geheimtipps unter den Baden-Badenern und erfreut sich alljährlich ebenso bei den Gästen großer Beliebtheit. Hier erwarten Sie nicht nur herzhafte Schmankerl zusammen mit einem frisch gezapften Bier oder einem wohlmundenden Glas Wein, sondern auch eine unvergleichliche Aussicht auf das Neue Schloss, die Dächer der Kurstadt, sowie den Fremersberg und seine Ausläufer.

Kunst & Kultur

Auch, wenn der Oktober wieder viele verschiedene kulturelle Highlights für Sie bereit hält, möchte ich doch auf eine Ausstellung besonders hinweisen. Wer sich für die klassische Moderne und/oder zeitgenössische Kunst interessiert, wird im Museum Frieder Burda fündig werden. Vom 3. Oktober bis zum 26. Januar 2016 erwarten Sie Werke von Andreas Gursky, einem der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler: „Sachlich und präzise fängt er die Brennpunkte der modernen Lebenswelten und der globalen Realität ein. Jede Gesamtkomposition ist ein technisches und bildnerisches Meisterwerk und längst im kollektiven Bildgedächtnis der Kunstwelt eingeschrieben.“ (Quelle: Museum Frieder Burda)
Das Museum Frieder Burda hat Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr für Sie geöffnet. Ich  empfehle, einen Audio-Guide zu nutzen. So lassen sich die häufig chiffrierten Bildkompositionen besser erschließen, und Sie erhalten interessante Hintergrund-Informationen zu den Werken, sowie zum Künstler mit seinen Lebensstationen und –umständen.

Text: Mike Kaemper

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Mike Kaemper,
Concierge im Hotel Belle Epoque
Mike Kaemper

Le Concierge im September
28.08.2015

LE CONCIERGE

Empfehlungen für den Monat September

I love Baden-Baden! Seit nunmehr zehn Jahren ist es mir eine Freude, Gäste aus aller Welt in Baden-Baden begrüßen zu dürfen. Schon zu Kaiser Wilhelms Zeiten zog die kleine Stadt an der Oos, die damals schon als Kurort bekannt war, internationales Publikum an. Daher hat auch die Gastgeberkultur in Baden-Baden eine lange Tradition. Egal, ob im Hotel, im Restaurant oder im Spa: In Baden-Baden versteht man sich darauf, den Aufenthalt für den Gast zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Zum Charme der Stadt tragen auch die vielen geschichtsträchtigen Gebäude und verwinkelten Gassen bei. Daher lohnt es sich, auch einmal von der Einkaufsstrasse abzuweichen und, wie es viele Baden-Badener tun, über die zahlreichen Staffeln abzukürzen. Diese sind übrigens teilweise selbst eine Sehenswürdigkeit (s. Die schönsten Treppen von Baden-Baden). Belohnt wird man dafür mit herrlichen An- und Aussichten zwischen den vielfach denkmalgeschützten Häusern. Ganz besonders reizvoll für mich ist so ein kleiner Abstecher in den frühen Morgenstunden, bevor sich die Strassen der Kurstadt füllen.

Essen & Trinken


Ein Besuch im Café König ist ein absolutes Muss! Das traditionsreiche Haus zwischen der Lichtentaler Allee und dem belebten Leopoldsplatz ist nicht nur für seine traumhaften Kuchen- und Tortenvariationen bekannt, sondern auch für die besonderen Kreationen der Confiserie Gmeiner. In dem mit Liebe zum Detail eingerichteten Salon vergisst man bei einer guten Tasse Kaffee und vielleicht einem göttlichen Petit Four gerne die Zeit.

Sport & Freizeit

Wer seinen Aufenthalt in Baden-Baden sportlich gestalten möchte, dem empfehle ich immer wieder gerne den Battert-Rundweg. Als Teil des ca. 40 km langen Panoramaweges hat man hier die Möglichkeit, von verschiedenen Aussichtspunkten den Blick auf das im Tal gelegene Städtchen zu genießen. Ein weiteres Highlight auf diesem Weg ist die Ruine des Alten Schlosses, wo einst der Marktgraf von Baden residierte. Bei einem lauen Lüftchen können Besucher den eigenwilligen Melodien der Windharfe lauschen. Für eine Tour rund um den Battertfelsen sollten Sie etwa zweieinhalb bis drei Stunden einplanen.

Events

Jedes Jahr Mitte September rollt Baden-Baden im Rahmen des SWR3-New Pop Festivals den roten Teppich aus: Internationale Newcomer präsentieren sich auf verschiedenen Bühnen in der Innenstadt. Dieses Jahr mit dabei: der Singer/Songwriter James Bay, die Elektropop-Band Years & Years, Durchstarter Kwabs und viele mehr. Diejenigen, denen es nicht vergönnt war, eines der begehrten Tickets zu ergattern, können aber jedes Konzert live auf einer Großleinwand im Kurpark verfolgen. Außerdem gibt es ein tolles Rahmenprogramm zwischen und nach den Konzerten: Live-Moderation, Interviews, Live-Acts und Partys überall in der Innenstadt. Als Highlight gilt das „Special“ im Festspielhaus, bei dem gleich mehrere Künstler performen, inklusive Überraschungs-Act, wie im letzten Jahr zum Beispiel Lenny Kravitz.

Kunst & Kultur

Zwar nicht so bekannt wie das berühmte Museum Frieda Burda ist das in der Sophienstrasse gelegene Fabergé Museum. Jeden Tag von 10 bis 18 Uhr lassen sich hier die verschiedenen Zweige der Fabergé-Kunst, die nicht nur die weltberühmten Eier umfasst, bewundern. Unbedingt empfehle ich, an einer Führung teilzunehmen, um die spannenden Geschichten hinter den einzelnen Ausstellungsstücken zu erfahren.

Text: Katharina Protz

Informationen zur Kooperation zwischen dem Les Clefs d'Or und I Love Baden-Baden finden Sie hier
Die Empfehlungen der vorangegangenen Monate finden Sie in unserem Archiv

Katharina Protz
Concierge im Dorint Maison Messmer Baden-Baden
Katharina Protz

Le Concierge im August
23.07.2015

Le Concierge

Empfehlungen für den Monat August

I Love Baden-Baden! Es gibt keinen Tag, an dem es mir keine Freude bereitet, nach Baden-Baden zu fahren um mich dort um das Wohl unserer Gäste zu sorgen. Und das seit mittlerweile 16 Jahren. Baden-Baden wird nicht umsonst liebevoll die „kleinste Weltstadt“ genannt und braucht sich vor anderen, größeren Städten nicht zu verstecken. Die Lage am Fuße des Schwarzwaldes, das einzigartige Flair, die weitläufige Allee, die beiden Thermen, das weltbekannte Spielcasino, die Museen, das Festspielhaus – man könnte die Aufzählung noch beliebig lange weiterführen.

Baden-Baden ist für vieles bekannt – einiges wurde oben schon erwähnt. Dass Baden-Baden aber auch für Rosen bekannt ist, wissen nicht alle. Sicher, die bezaubernde Gönneranlage mit den schön angelegten Rosenbeten findet man recht schnell bei einem Spaziergang entlang der Oos. Aber da gibt es noch den Rosenneuheitengarten. Seltsamer Name? Vielleicht schon, aber genau hier trifft sich jedes Jahr eine internationale Jury und entscheidet im Rahmen eines Wettbewerbes über neue Rosenzüchtungen. Die Anlage an sich ist schlichter gehalten als die Gönneranlage in der Allee – allerdings nur, um nicht von der Schönheit der einzelnen Rosen abzulenken. Hier, etwas oberhalb des Stadtzentrums, kann man Rosen mit allen Sinnen erleben.

ESSEN & TRINKEN

Baden-Baden im Glas – nur ein paar Minuten vom Stadtzentrum entfernt befindet sich die Badische Weinstraße. Auf der anderen Seite des Fremersberges befinden sich Weingüter, die es verstehen, die Eindrücke Baden-Badens und der Region in Flaschen abzufüllen. Elegante Weißweine und charaktervolle Rotweine laden zum „Nachgenießen“ ein. Besuchen Sie zum Beispiel die Baden-Badener Winzergenossenschaft oder das etwas kleinere Weingut Kopp.

Damit es nicht beim Wein alleine bleibt, muss noch ein regionalse Schmankerl dazu. Regionale Küche und Gerichte finden Sie beispielsweise im Restaurant Hirsch in Geroldsau bei Familie Schindler. Mittlerweile seit 40 Jahren eine feste Größe. Und bei den sommerlichen Temperaturen im herrlichen Garten mit gutem Essen und einem Glas Wein – da kann die Zeit schon mal etwas langsamer verstreichen.

Ein kleiner Geheimtipp ist das Restaurant im Hotel „Der Kleine Prinz“. Oftmals wird angenommen, es wäre nur den Hotelgästen vorbehalten. Aber hier ist jeder Gast willkommen und kommt bei klassischer gehobener Küche auch kulinarisch auf seine Kosten.

Aktivitäten & Shopping

Der August ist in Sachen Kunst und Kultur etwas beschaulicher, deshalb aber noch lange nicht langweilig. Ende August findet die „Große Woche“ statt – ein Galoppsport-Event der Extraklasse auf der einzigartigen Pferderennbahn in Iffezheim. Diese wurde übrigens vom selben Bauherrn errichtet, wie auch das Casino – nämlich von Edouard Bénazet. Vor der Kulisse des Kurhauses findet während der Rennwoche auch wieder das Kurpark–Meeting statt, in dessen Rahmen Sie die kulinarische Vielfalt Baden-Badens unter freiem Himmel bis tief in die Nacht entspannt genießen können. Das passende Outfit für diese Anlässe finden Sie im Modehaus Wagener. Hier werden Damen wie Herren äußerst kompetent beraten und auf Wunsch von Kopf bis Fuß neu eingekleidet – natürlich aus den aktuellen Kollektionen vieler namhafter Designer.

KUNST & KULTUR

Kinofreunde kommen in Baden-Baden voll auf Ihre Kosten. Das im April neu eröffnete Cineplex-Kino lässt dem anspruchsvollen Kinogänger keine Wünsche offen. Modernste Technik ist in den acht Kinosälen mit insgesamt 1.300 Sitzplätzen nun ebenso selbstverständlich wie Parkmöglichkeiten in ausreichender Menge – und das unter einem Dach. Wer nach etwas Besonderem im Bereich Kino sucht, der findet dies in Form des Moviac im Kaiserhof in der Sophienstraße – einem Kino von Kinofreunden für Kinofreunde, mit Liebe zum Detail an dem ältesten noch erhaltenen Kinostandort in Deutschland.

FREIZEIT & SPORT

Erst schwitzen, dann – nochmal schwitzen! Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, kann dies in der ArenaVita – dem Fitnessstudio der Thermen. Und was gibt es Besseres, als nach einer gepflegten Trainingseinheit in dem wohltuenden Thermalwasser zu entspannen? 

Text: Lars van Meerwijk

Informationen zur Kooperation zwischen www.ilovebadenbaden.de und dem Les Clefs d'Or finden Sie hier

Lars van Meerwijk,
Chefconcierge im Hotel "Der kleine Prinz"
Lars van Meerwijk

Le Concierge im Juli
30.06.2015

Le Concierge

Empfehlungen für den Monat Juli

I Love Baden-Baden! Vor allem in den Sommermonaten. Es gibt wirklich kaum einen schöneren Augenblick, als die kleine Kurstadt beim Aufwachen zu beobachten. Etwas übernächtigt vom regen Treiben im Casino beginnt sie den Tag hochmotiviert mit warmen Sonnenstrahlen. Perfekte Bedingungen, um mit einem französischen Frühstück in den Tag starten und die ersten Jogger zu bewundern, wie sie dem Spa & Wellness-Image alle Ehre machen. Manchmal werde ich verwundert gefragt: „Wie, du wohnst in Baden-Baden?! Da ist doch nichts los! Du als junger Mensch musst dich da ja total langweilen!” Ich erzähle dann immer von dem einmaligen, fast schon südländischen Flair im Sommer, wenn alle sich in den Cafés der Stadt treffen und das Leben genießen. Ja, es ist schon alles etwas anders hier. Manchmal ein bisschen verrückt und dekadent, aber Baden-Baden ist alles andere als „alt & verstaubt”. Man muss eine Stadt eben immer genauso lieben und erleben, wie sie ist. Vergleiche zu den hippen und angesagten Großstädten Deutschlands sind einfach unpassend. Für mich ist die Vielfalt einzigartig – und ich finde, Baden-Baden ist angesagt wie nie! Als Concierge bringen wir dies den Gästen dieser Stadt täglich nah. Zu wissen, was gerade hier los ist und wo man gut essen gehen kann, ist für uns sozusagen wie der Leisten für den Schuster – eben unser täglich Brot. Wir empfehlen individuell für jeden Gast die schönsten Spots und organisieren einen unvergesslichen Aufenthalt.

Oft empfehle ich einfach einen kleinen Spaziergang durch die Lichtentaler Allee bis zum Kloster Lichtental. Ein bisschen langweilig, werden manche vielleicht denken. Oder vielleicht sogar etwas einfallslos. Aber tatsächlich sind die Momente der Ruhe heutzutage so selten geworden. Und wohl gerade auch deshalb ist Baden-Baden so beliebt. Ich höre das immer wieder von unseren Gästen, wie schön und einzigartig unser kleines Städtchen ist.  Eine wahre Oase in einer schnelllebigen und lauten Zeit.

Mein Geheim-Tipp für diesen Monat ist der Ausblick vom Spiegelsaal im Theater Baden-Baden. Auch wer schon oft in Baden-Baden war, kennt diesen Blickwinkel sicher noch nicht. Da dies aber kein offizieller Aussichtspunkt ist, empfehle ich, einen freundlichen Mitarbeiter des Theaters kurz vor einer Veranstaltung zu fragen, ob es möglich ist, den Spiegelsaal zu sehen. Ein bisschen Glück gehört aber auch dazu!

Essen & Trinken

Ich liebe gutes Essen. Glücklicherweise ist man da in Baden-Baden wirklich gut aufgehoben. Es gibt zahlreiche gute Restaurants und Bistros. Im Leo’s z.B. ist man für jeden Anlass gut aufgehoben, ob zum Essen oder nur auf ein paar Drinks mit Freunden. Hier fühlen sich alle wohl.

Ein kleiner Geheimtipp zum Mittagessen ist das Restaurant Olivenhaus in der Kreuzstraße, etwas versteckt in der Kreuz-Passage. Gastgeberin Gudrun Pallas, eine gebürtige Hamburgerin, kocht „mit Liebe und würzt mit Herz”, wie sie immer sagt, und das kann man wirklich schmecken.

Für alle, die sich mal etwas wirklich Besonderes gönnen möchten, empfehle ich natürlich das Park-Restaurant im Brenners Park-Hotel & Spa. Paul Stradner, der erst im vergangenen September den 2. Stern in seinem zweiten Jahr erkocht hat, verführt den Gaumen der Gäste mit einer modern interpretierten, französischen Küchen mit Einflüssen aus seiner Heimat Österreich. Wirklich ein Erlebnis.

Kunst & Kultur

In Sachen Kunst und Kultur bietet der Juli noch einiges, bevor Festspielhaus und Theater in die Sommerpausen gehen. „Klassik“ ist hier das Stichwort.

Das „schönste Oldtimer-Meeting Deutschlands" bietet auch dieses Jahr wieder ein umfangreiches Programm. Vom 10. bis 12. Juli 2015  gibt es  vor dem Kurhaus rund 430 Oldtimer aus 9 Jahrzehnten Automobilgeschichte und der diesjährigen Ehrengastmarke Rolls-Royce zu sehen.

Freunde der klassischen Musik dürfen die Sommerfestspiele 2015 im Festspielhaus Baden-Baden vom 9. bis 12. Juli 2015 nicht verpassen. Zum 125. Bühnenjubiläum der Tschaikowsky-Oper „Pique Dame” entsteht unter anderem eine Neuinszenierung des Klassikers mit Valery Gergiev als Dirigent.

Nightlife

Nach diesen kulturellen und kulinarischen Hochgenüssen trifft man Nachtschwärmer am besten im Club Bernstein im Casino. Der einzigartige Club-Bereich lädt Gäste ab 21 Jahren freitags und samstags ab 21 Uhr dazu ein, stilvoll die Nacht zum Tag zu machen. Passend zu den geschichtsträchtigen Räumlichkeiten des Casinos sind Sakko und Hemd für die Herren obligatorisch, die dazu passende Krawatte erwünscht. Die direkte Anbindung an die einzigartigen Räume des Casinos laden ein, sein Glück im Spiel zu versuchen. In jedem Fall ist ein Besuch ein Muss und gehört für mich zum guten Ton, wie im Kurhaus schon vor 100 Jahren.

Freizeit & Sport

Wer sich nach etwas Nervenkitzel sehnt, ist in den warmen Monaten in Baden-Baden bestens aufgehoben. Neben actiongeladenen Mountainbike Touren, ausgedehnten Wanderungen auf den vielen Wegen und Pfaden im Stadtwald um Baden-Baden, gibt es noch eine weitere spannende Möglichkeit. Auf dem Baden-Badener Hausberg sind Gleitschirmflieger sozusagen zuhause. Mit der Merkurbahn erreicht man den Gipfel in nur wenigen Minuten. Vom Startplatz direkt an der Bergstation kann man während eines Gleitschirm-Tandemfluges das einzigartige Schwarzwaldpanorama und das weite Rheintal aus der Vogelperspektive sehen.

Text: Sascha Domm 

Informationen zur Kooperation zwischen www.ilovebadenbaden.de und dem Les Clefs d'Or finden Sie hier


Sascha Domm, stellv. Chefconcierge im Brenners Park Hotel & Spa
Concierge Sascha Domm

Les Clefs d'Or
08.05.2015

Nichts ist unmöglich

„IN SERVICE THROUGH FRIENDSHIP“

Die leckersten Cocktails, das romantischste Restaurant, die aktuelle In-Kneipe, die besten Shopping-Tipps – über die brandneuen Trends und Hotspots zu Restaurants & Bars, Ausflugszielen & Sehenswürdigkeiten, sowie kulturellen Highlights & Freizeitangeboten vor Ort ist der Concierge immer bestens informiert und kreiert außergewöhnliche Erlebnisse und Momente für seine Gäste. Denn er kennt nicht nur sein Haus, sondern auch die Stadt wie seine Westentasche und hat selbst für den ausgefallensten Wunsch noch einen Geheimtipp parat. 

Die Goldenen Schlüssel Deutschland e.V. ist der einzige Berufsverband der Hotelportiers in Deutschland, und zugleich Mitglied des Internationalen Berufsverbandes U.I.C.H. Les Clefs d´Or mit 45 Mitgliedsverbänden auf der ganzen Welt. 

Die gekreuzten, goldenen Schlüssel, unübersehbar am Revers des Concierge, stehen nicht nur für die Mitgliedschaft in dieser exklusiven Organisation, sondern vielmehr für einen herausragenden, kompetenten und diskreten Service in der Grand Hotellerie –  eben das Symbol für Zuverlässigkeit und hohe Service-Qualität im Zeichen wahrer Freundschaft nach dem Motto „In Service through Friendship“.

Der Concierge hat nahezu alles und weiß auch fast alles. Ansonsten kann er alles organisieren und sich über alles kundig machen, um auch die kuriosesten Wünsche seiner Gäste zu erfüllen. Denn sein größtes Kapital sind exzellente Kontakte, absolute Verschwiegenheit und menschliches Einfühlungsvermögen.

Durch die Kooperation der Baden-Badener Concierges mit I Baden-Baden, dem außergewöhnlichen Internetportal über die kleinste Weltstadt Europas, zeigen wir Ihnen Facetten unserer schönen Kulturstadt, die Sie so vielleicht noch nie erlebt haben. Bleiben Sie also mit unserem Concierge-Knowhow am Puls der Stadt und profitieren Sie von unseren exklusiven Empfehlungen!

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.hotelconcierge.de
facebook.com/lesclefsdorgermany

 

 

Les Clefs d´Or

2017
28.12.2016

Theaterkeller Rezept April
04.04.2017

Eine französische Raffinesse für I Love Baden-Baden

Mille Feuilles vom Milchkalbsbries mit Shiitake-Pilzen und Wildkräutern

Christian Fritzinger, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Christian Fritzingers sinnlich-kreativer Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. Für den April dachte er sich ein feines Duett aus: zarte Mille Feuilles vom Milchkalbsbries mit würzigen Shiitake-Pilzen und Wildkräutern.

Zutaten (für 4 Personen)

Für das Milchkalbsbries
350 g Milchkalbsbries
1 Zwiebel
1 Karotte
½ Lauch
1 kl. Thymian Zweig, Nelke, Lorbeer

Für die Mille Feuilles
4 Platten Brick-Teig
20 g Butter

Für die Shiitake-Pilze
200 g Shiitake-Pilze
etwas Sesamöl
Salz, Pfeffer
Für den Wildkräutersalat
200 g Wildkräuter
Essig, Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Das Milchkalbsbries
Es handelt sich um das besonders zarte Fleisch im vorderen Brustbereich, das bei Feinschmeckern sehr begehrt ist. Für die Zubereitung das Milchkalbsbries gründlich abspülen, in kaltem Wasser mit dem Gemüse und den Gewürzen erhitzen, 5 Minuten köcheln lassen und in dem Sud abkühlen lassen. Danach die feine Haut vom Bries entfernen, in gleichmäßige Scheiben schneiden, mehlieren und anbraten.

Die Mille Feuilles
Aus dem Brick-Teig Dreiecke schneiden, diese mit Butter bestreichen und im Ofen bei 200°C backen, bis sie knusprig sind. 

Die Shiitake-Pilze
Die Shiitake-Pilze im Sesam Öl leicht anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Der Wildkräutersalat
Den Wildkräutersalat waschen und mit Essig und Öl anmachen.

Anrichten

Die Milchkalbsbries-Scheiben und die Brick-Teig-Blätter zum „Mille Feuilles“ schichten, den Wildkräutersalat und die Shiitake-Pilze drumherum drapieren und mit Bratensoße und Shiso-Kresse ausgarnieren.

Theaterkeller
im Hotel Dorint Maison Messmer
Werderstraße 1
76530 Baden-Baden
Reservierungen unter
Tel.: +49 7221 3012-0
E-Mail: info.maison-messmer@remove-this.dorint.com

Theaterkeller Rezept März
28.02.2017

Eine spanische Spezialität für I Love Baden-Baden

Secreto vom Iberico Schwein mit Grünkohl, Radieschen und Pilzkroketten

Christian Fritzinger, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Christian Fritzingers sinnlich-kreativer Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. Für den März überrascht er uns mit einem besonderen Gaumenschmaus aus Spanien: Secreto vom Iberico Schwein mit Grünkohl, Radieschen und Pilzkroketten

Zutaten (für 4 Personen)

Für das Secreto
4 x 160 g Secreto vom Iberico Schwein (oder wahlweise Duroc Schwein)

Für die Pilzkroketten
200 g Pilze (Austernpilze, Champignons, Buchenpilze, Egerlinge…)
400 g Kartoffeln
30 g Butter
3 Eigelb
Salz, Pfeffer, Petersilie

Für Grünkohl und Radieschen
1 kl. Grünkohl
1 Bund Radieschen

Zubereitung

Das Secreto
Das Secreto ist ein zartes Stück Fleisch zwischen Filet und Bauch und sehr schön mit Fett marmoriert. Es sollte wie ein Steak kurz und rosa angebraten werden.

Die Pilzkroketten
Die Kartoffeln schälen, in Salzwasser kochen und anschließend durch die Kartoffelpresse drücken. Die Pilze kurz waschen und in Butter anbraten, würzen und mit gehackter Petersilie abschmecken. Beides mischen und mit einem Spritzbeutel kleine Würstchen spritzen. Die Würstchen anfrieren, in Mehl, Eiweiß und Semmelbrösel panieren und in der Fritteuse ausbacken.

Der Grünkohl und die Radieschen
Den Grünkohl in Salzwasser kurz kochen, dann in Eiswasser kurz abkühlen, damit die grüne Farbe erhalten bleibt und in kleine Bouquets schneiden. Die Radieschen gut waschen, Blätter und Wurzeln entfernen, vierteln und kurz in Butter schwenken. Nach zwei Minuten den Grünkohl dazu geben, würzen.

Anrichten

Grünkohl und Radieschen auf vier Teller verteilen, das Fleisch in große Stücke schneiden und darauf verteilen. Zuletzt je zwei Pilzkroketten an jeder Seite anlegen.

Theaterkeller
im Hotel Dorint Maison Messmer
Werderstraße 1
76530 Baden-Baden
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Theaterkeller Rezept Februar
31.01.2017

Ein Winter-Klassiker für I Love Baden-Baden

Tatar von der Lichtentaler Räucherforelle auf Jakobsmuschel-Carpaccio mit Mini-Beten und Feldsalat

Christian Fritzinger, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Christian Fritzingers sinnlich-kreativer Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. Für den Februar trifft zarter Fisch milden Geschmack: Tatar von der Lichtentaler Räucherforelle auf Jakobsmuschel-Carpaccio mit Mini-Beten und Feldsalat

Zutaten (für 4 Personen)

6 frische Jakobsmuscheln
5 Räucherforellenfilets
2 Eigelb
2 mittelgroße Limetten
je 2 rote und gelbe Mini-Beten
200 g Feldsalat
60 g Butter
Olivenöl
frische Kräuter, z. B. Kerbel, Schnittlauch
Salz, Pfeffer
2 Lorbeerblätter
Kräuter oder Sprossen zum Dekorieren

Zubereitung

Die Räucherforellenfilets, falls erforderlich, von der Haut trennen und jeweils aus dem Mittelstück einen Taler von rund 4 Zentimeter ausstechen. Den Rest in kleine feine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Mit den Eigelben und fein gehackten Kräutern vermengen, danach Saft und Abrieb von 1 Limette dazugeben. Dann den Muskel der Jakobsmuschel abtrennen und diese in dünne Scheiben schneiden. Anschließend die Mini-Beten putzen, die Stiele bis auf ca. 1,5 Zentimeter abschneiden und mit einem Esslöffel Butter, den Lorbeerblättern und einer Prise Salz in einen Gefrierbeutel geben. Diesen gut verschließen und für 10 bis 15 Minuten in ein heißes Wasserbad (ca. 90-100° C) legen, das höchstens leicht köcheln sollte. Wenn die Bete weich ist, den Beutel herausnehmen und in ein Gefäß mit kaltem Wasser tauchen. Nach dem Abkühlen die Bete aus dem Beutel nehmen, abtropfen lassen und nach Bedarf noch einmal etwas nachwürzen. Den Feldsalat gründlich waschen, abtropfen lassen und mit etwas Olivenöl und Limettensaft anmachen.

Anrichten
Die Jakobsmuschelscheiben auf einem Teller so im Kreis auslegen, dass die Mitte frei bleibt. Das Carpaccio mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf dem freien Platz das Tartar anrichten (am besten mit einem kleinen Ring) und oben den Forellentaler aufsetzen. Jeweils rechts und links mit einem kleinen Feldsalat-Bouquet sowie je einer roten und gelben Mini-Bete dekorieren.

Theaterkeller
im Hotel Dorint Maison Messmer
Werderstraße 1
76530 Baden-Baden
Reservierungen unter
Tel.: +49 7221 3012-0
E-Mail: info.maison-messmer@remove-this.dorint.com

Theaterkeller Rezept Januar
28.12.2016

Ein Winter-Klassiker für I Love Baden-Baden

Konfierte Kabeljau-Loins auf Winter-Rettich und Rote-Bete-Kartoffeln

Christian Fritzinger, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Christian Fritzingers sinnlich-kreativer Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. Für den Januar wählte der Küchenmeister ein Gericht, das hervorragend zur kalten Jahreszeit passt: konfierte Kabeljau-Loins auf Winter-Rettich und Rote-Bete-Kartoffeln

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Kabeljau-Loins
600 g Kabeljau Loins
20 cl Olivenöl
5 cl Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer, Shiso Kresse

Für den Winter-Rettich
1 Stück Winter-Rettich
Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Für die Rote-Bete-Kartoffeln
600 g große Kartoffeln
200 g Butter
0,2 l Rote-Bete-Saft
Salz, Pfeffer
Thymian, Lorbeer

Zubereitung

Der Winter-Rettich
Den Winter-Rettich mit einer Mandoline (Gemüsehobel) in dünne Scheiben schneiden, anschließend mit einem Messer in 1 Zentimeter dicke Streifen schneiden und in Salz, Pfeffer und Sonnenblumenöl marinieren.

Die Rote-Bete-Kartoffeln
Die Kartoffeln schälen und in gleich große, ca. 6 cm lange Stifte schneiden. Den Rote-Bete-Saft mit 1 Prise Salz in 0,2 Liter Wasser aufkochen und darin die Kartoffeln 5 Minuten kochen. Anschließend in geklärter Butter mit Thymian, Lorbeer, Salz und Pfeffer garen.

Die Kabeljau-Loins

Den Kabeljau portionieren und in dem Olivenöl bei 60-65 °C 10 bis 15 Minuten ganz langsam garen. So lange, bis der Fisch glasig ist und sich die Schichten vom Kabeljau einzeln lösen lassen.

Anrichten
Die marinierten Rettichstreifen in die Mitte vom Teller geben, den konfierten Kabeljau darauf legen, die Rote-Bete-Kartoffeln anlegen, mit Kresse dekorieren und beliebig mit einem schaumig geschlagenen Fischfond. Dieser wird mit Fischkarkassen, Gemüse und Gewürze angesetzt, reduziert, leicht abgebunden und mit Sahne verfeinert.

Theaterkeller
im Hotel Dorint Maison Messmer
Werderstraße 1
76530 Baden-Baden
Reservierungen unter
Tel.: +49 7221 3012-0
E-Mail: info.maison-messmer@remove-this.dorint.com

2016
01.02.2016

Theaterkeller Rezept Dezember
30.11.2016

Weihnachtlicher Genuss für I Love Baden-Baden

Gebratene Wachtelbrust mit Apfel-Blutwurst-Strudel und Zwiebel-Chutney

Christian Fritzinger, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Christian Fritzingers sinnlich-kreativer Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. Für den Dezember dachte sich der Küchenmeister ein Gericht aus, das wunderbar in die Vorweihnachtszeit passt: Gebratene Wachtelbrust mit Apfel-Blutwurst-Strudel und Zwiebel-Chutney.

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Wachtelbrust
8 Wachtelbrüste
5 cl Pflanzenöl
1 Thymianzweig
Salz, Pfeffer

Für den Apfel-Blutwurst-Strudel
25 g Brutter
50 g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
10 g Majoran
1 Granny Smith Apfel
200 g Blutwurst
50 g Paniermehl
2 Eigelb
20 g gehackte Petersilie
1 Rolle Strudelteig

Für das Zwiebel Chutney
25 g Butter
100 g Zwiebeln
20 g Ingwer
5 g Chili
10 g Honig
10 cl Weißwein
2 cl heller Balsamico Essig
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Wachtelbrust
Die Wachtelbrust in dem Pflanzenöl kurz anbraten, Thymianzweig dazugeben und 2 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 150° C weiter garen.

Der Apfel-Blutwurst-Strudel
Die Zwiebeln und den Knoblauch würfeln und in der Butter anschwitzen. Den Apfel und die Blutwurst in Würfel schneiden, Majoran, Paniermehl, Eigelb und Petersilie dazugeben und vermischen. Den Strudelteig ausrollen, mit Eigelb bestreichen und bei 180° C backen.

Das Zwiebel-Chutney
Die Zwiebeln in der Butter goldbraun anschwitzen, die restlichen Zutaten dazugeben und ganz langsam köcheln lassen. Anschließend abschmecken.

Anrichten
Das Chutney und eine Hälfte des gebackenen Strudels auf einen Teller geben, die gebratenen Wachtelbrüste anlegen, mit ein bisschen Bratenjus dekorieren und mit Kräutern oder Feldsalat verfeinern. 

Theaterkeller
im Hotel Dorint Maison Messmer
Werderstraße 1
76530 Baden-Baden
Reservierungen unter
Tel.: +49 7221 3012-0
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Theaterkeller Rezept November
11.10.2016

Herbstliches Wildgericht für I Love Baden-Baden

Medaillon vom Hirschrücken mit Quittenkonfit, Kartoffel-Maronen-Roulade und Vanille-Schwarzwurzeln

Christian Fritzinger, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Christian Fritzingers sinnlich-kreativer Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. Für den November zauberte der Küchenmeister eine saisonale Delikatesse: Medaillon vom Hirschrücken mit Quittenkonfit, Kartoffel-Maronen-Roulade und Vanille-Schwarzwurzeln.

Zutaten (für 4 Personen)

Für das Quittenkonfit
200 g Quitten
5 g geriebener Ingwer
20 g Honig
1 kleine Chili in Würfel geschnitten
5 cl Weißwein
5 cl heller Balsamico Essig
Salz, Pfeffer

Für die Kartoffel-Maronen-Roulade

500 g Pellkartoffeln
100 g Mehl
50 g Hartweizengrieß
2 Eigelb
1 Ei
Salz, Pfeffer Muskat
200 g gegarte Maronen
frisch gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kerbel)
30 g Paniermehl
Salz, Pfeffer

Für die Vanille-Schwarzwurzeln:

400 g Schwarzwurzeln
1 Schalotte
30 g Butter
1 Stange Vanille
Salz, Pfeffer 

Für den Hirschrücken:

400 g Hirschrücken 

Zubereitung

Das Quittenkonfit
Die Quitten schälen, in kleine Würfel schneiden und mit den anderen Zutaten gut vermengen. Dann zugedeckt ganz langsam köcheln lassen, damit sich die Quitten mit dem Sud vollsaugen und konfieren.

Die Kartoffel-Maronen-Roulade
Die kalten Pellkartoffeln durch eine Presse drücken, mit Mehl, Grieß, 1 Ei und 2 Eigelb, mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und eine glatte Masse bilden. Dann die Maronen ebenfalls durch eine Presse drücken, mit den frisch gehackten Kräutern und dem Paniermehl mischen, salzen und pfeffern. Anschließend zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie den Kartoffelteig mit einem Nudelholz auf die gewünschte Dicke ausrollen. Die Maronenmasse darauf gleichmäßig verteilen, den Teig mit einem Messer in Rouladen-Vierecke teilen, jedes Viereck zu einer Roulade rollen und zusammenbinden. Die fest zugebundenen Kartoffelrollen im Dampfbad bei 90°C 20 Minuten garen. Nach dem Abkühlen in Scheiben schneiden und in Butter goldbraun anbraten.

Die Vanille-Schwarzwurzeln
Die Schwarzwurzeln schälen und sofort in Zitronenwasser legen, um dunkle Verfärbungen zu verhindern. Beim Schälen der ungekochten Schwarzwurzeln unbedingt Einmalhandschuhe tragen, weil der Milchsaft von Schwarzwurzeln stark färbt und klebrige Spuren auf der Haut hinterlässt. Dann in 4 Millimeter dünne Scheiben schneiden. Die Schalotte schälen, würfeln und in Butter anschwitzen, die Schwarzwurzeln, die ausgekratzte Vanille, etwas Wasser, Salz und Pfeffer dazugeben und abgedeckt köcheln lassen, bis die Schwarzwurzeln gar sind.

Der Hirschrücken
Den Hirschrücken parieren und zu Medaillons schneiden. In Olivenöl anbraten und 5 bis 8 Minuten im Ofen bei 160°C je nach gewünschter Garstufe backen. So, dass die Medaillons nicht zu roh, aber auch nicht zu durch sind.

Anrichten

Die Schwarzwurzeln in die Mitte vom Teller legen, daneben das Hirschrückenfilet anlegen, mit dem Quittenkonfit belegen, die angebratene Kartoffel-Maronen-Roulade dazugeben und mit ein wenig Bratenjus nappieren.

Theaterkeller
im Hotel Dorint Maison Messmer
Werderstraße 1
76530 Baden-Baden
Reservierungen unter
Tel.: +49 7221 3012-0
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Weingüter Baden-Baden
20.09.2016
Baden-Badener Winzergenossenschaft

Fantastische Tropfen von sonnenverwöhnten Terrassen

Die Weingüter in Baden-Baden & der Region punkten mit Top-Qualität!

Sie lieben die Natur, lassen sich gerne kulinarisch verwöhnen und schätzen einen guten Tropfen? Dann planen Sie bei nächster Gelegenheit doch mal einen Ausflug ins Baden-Badener Umland ein. Unseren Winzern hier in der Region verdanken wir nicht nur fantastische Weine, sondern auch eine einzigartige Kulturlandschaft, die außerdem gastronomisch viel zu bieten hat – vom Sterne-Menü bis zur badischen Vesper. Wir haben bei einigen Weingütern vorbeigeschaut und sind begeistert vom hohen Qualitätsanspruch der Weinbauern an ihre Produkte und ihre Arbeit.

Das Rebland – das Genuss-Dreieck von Baden

Malerische Dörfer mit wunderschönen Fachwerkhäusern und dazwischen auf sonnenverwöhnten Terrassen Reben, soweit das Auge reicht: Seit über 1000 Jahren wird im gerade einmal 15 Autominuten vom Baden-Badener Stadtzentrum entfernten Rebland Wein angebaut. Mit einer Rebfläche von 325 Hektar zählt das Genuss-Dreieck mit den Ortschaften Steinbach, Varnhalt, Umweg und Neuweier daher zu den größten, städtischen Weinanbaugebieten Deutschlands. Auf rund 80 Prozent wächst dort die Rieslingrebe, die hohe Ansprüche an Lage und Boden stellt. Nicht umsonst gilt der Riesling als „König der Weißweine“ – und hier in unserer Region sitzt er wahrlich auf einem mehr als standesgemäßen Thron. Bodenbeschaffenheit und Mikroklima bieten ihm schließlich beste Voraussetzungen. Hinzu kommen Winzer, die mit Leidenschaft und viel Herzblut die Weinberge bewirtschaften.

Zur Tradition gehört der berühmte Bocksbeutel

Wer sich ins Rebland aufmacht, der sollte natürlich in der Vinothek der Baden-Badener Winzergenossenschaft (WG) vorbeischauen. Mehr als 565 Winzer sind in ihr organisiert. „Die Weine stammen aus vier hervorragenden badischen Lagen: Mauerberg, Stich den Buben, Sonnenberg sowie den Steilhängen in Bühlertal“, erklärt Geschäftsführer Thomas Goth. Zur Tradition gehört der berühmte Bocksbeutel, der Neuweier schon seit 200 Jahren als Flaschenform dient und in Deutschland nur im Rebland, Tauberfranken sowie in Franken verwendet werden darf. In ihm werden bei der WG die Rebsorten Riesling und Spätburgunder aus der historischen Einzellage „Stich den Buben“ angeboten. Diese geht auf jene 30 Ar Reben zurück, die Markgraf Karl von Baden 1474 seinem Meisterkoch Hans StichdenBuben für seine Dienste zum Lehen gab. Den Spätburgunder verdankt unsere Region den Zisterzienser-Nonnen des Klosters Lichtenthal. 1245 brachten sie die ersten Burgunderreben aus ihrem Stammhaus Citeaux bei Beaune ins Badische – gottlob, möchte man heute sagen, hatten sie diese im Gepäck …

Tipp: Für die Freunde der hiesigen Tropfen bietet die WG übrigens auch kulturelle Events im Gewölbesaal an, zudem Weinwanderungen und bis 16. Dezember jeden Freitag (außer an Feiertagen) um 14.30 Uhr eine Kellerführung mit Weinprobe. Wer möchte, kann die Anbaugebiete auch entspannt per Segway-Tour erkunden. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit cityseg.

Winzer aus Leidenschaft und Liebe zur Natur

Für den Schriftsteller und Regisseur Mario Soldati (1907 – 1999) ist „Wein die Poesie der Erde“. Eine Beschreibung, die treffender nicht sein könnte, denn Klima, Boden und Standort bestimmen, welche Rebsorte wächst und welche Geschmacksnuancen der Wein später hat. Aber das alleine macht noch keinen guten Tropfen aus. „Eine Rebe verlangt soviel Zuwendung wie ein Neugeborenes“ sagt daher ein georgisches Sprichwort. Und wer die Winzer in unserer Region besucht, der weiß, was dies bedeutet. Ein guter Wein erfordert harte und stete Arbeit im Weinberg, wenn Weinlese ist, sogar bis spät in die Nacht. Aber schauen Sie doch mal selbst bei den Winzern vorbei. Wir stellen Ihnen hier einige von uns ausgewählte Weingüter vor: Jedes von ihnen ist mehr als einen Besuch wert! Klicken Sie sich einfach mal durch unsere Empfehlungen – oder besser noch: Kosten Sie die Köstlichkeiten, denn wie sagt der Schriftsteller Joachim Ringelnatz (1883 – 1934) doch so schön: „Die besten Vergrößerungsgläser für die Freuden dieser Welt sind die, aus denen man trinkt“.

Weingut Schloss Neuweier
Weingut Nieger
Weingut Dütsch
Weingut Kopp
Baden-Badener Winzergenossenschaft Weinkeller

Theaterkeller Rezept Oktober
14.09.2016

Herzhafte Delikatesse für I Love Baden-Baden

Geräuchertes Oostaler Lachsforellenfilet mit Feldsalat-Mousse und Rote Bete

Christian Fritzinger, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Christian Fritzingers sinnlich-kreativer Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. Für den Oktober hat der Kochkünstler einen herzhaften und äußerst gesunden Genuss ausgewählt: Geräuchertes Oostaler Lachsforellenfilet mit Feldsalat-Mousse und Rote Bete.

Zutaten (für 4 Personen)

Für das Lachsforellenfilet:

400 g Lachsforellenfilet
40 g Salz
20 g Zucker
1 Lorbeerblatt
5 g Rosa Pfeffer
Abrieb von einer Bio-Zitrone
15 g Dill
15 g Petersilie
5 g Korianderkörner
50 g Räuchermehl

Für die Feldsalat-Mousse:

80 g Feldsalat
20 g Petersilie
10 cl Milch
230 g Crème fraîche
Abrieb von einer Bio-Zitrone
30 g Honig
30 g körniger Senf
4 Blatt Gelatine
125 g Schlagsahne
Salz, Pfeffer

Für die Rote Bete:

2 Knollen Rote Bete, vorgekocht, gepellt und vakuumverpackt 

Zubereitung

Das Lachsforellenfilet
Das Lachsforellenfilet abwaschen, parieren, gut trocknen und 3 Stunden mit den gut vermischten Zutaten marinieren. Anschließend gründlich unter fließendem Wasser abspülen, dann wieder gut trocknen. Das Räuchermehl im Räucherofen erhitzen, das Lachsforellenfilet ca. 1 Stunde auf das Gitter legen und gut abdecken, damit der Räuchermehl-Rauch mit dem Fisch eingesperrt bleibt.

Die Feldsalat-Mousse
Den Feldsalat mit der Petersilie 10 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren und sofort in Eiswasser abschrecken, damit die grüne Farbe erhalten bleibt. Gut auspressen und in einem Mixer fein pürieren. Die Milch mit Crème fraîche, Zitronen Abrieb, Honig und Senf aufkochen. Die Gelatinebätter in kaltem Wasser einweichen, bis sie richtig glibberig sind. Am besten einzeln, damit sie nicht zusammenkleben. Anschließend das überschüssige Wasser ausdrücken, die Gelatine in einem Topf vorsichtig erwärmen, bis sie sich verflüssigt hat, mit der aufgekochten Milchmischung verrühren und abkühlen lassen. Dann die grüne Masse einarbeiten, würzen, die geschlagene Sahne unterheben und alles in vier Schalen umfüllen.

Die Rote Bete
Die vorgekochten Knollen schälen und in Rechtecke schneiden (s. Foto). Damit die Hände nicht verfärben, Einmalhandschuhe tragen.

Anrichten

Die Feldsalat-Mousse von der Schale stürzen und an den Rand des Tellers setzen. Das geräucherte Lachsforellenfilet in vier gleich große Portionen schneiden und zusammen mit der Rote Bete neben dem Mousse arrangieren. Beliebig mit Rote Bete-Sprossen, Kresse und frisch geriebenem Meerrettich ausgarnieren.




Theaterkeller
im Hotel Dorint Maison Messmer
Werderstraße 1
76530 Baden-Baden
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Fotos: Janine Schwichtenberg (ILBB)

Theaterkeller Rezept September
18.08.2016

Zitronenfrisches Fischgericht für I Love Baden-Baden

Filet vom Steinbeißer mit Gremolata, sautiertem Babyspinat und Kräuterschupfnudeln

Christian Fritzinger, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Christian Fritzingers sinnlich-kreativer Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. Für diesen Monat überrascht er uns mit einer deutsch-italienischen Liaison: Filet vom Steinbeißer mit Gremolata, einer lombardischen Kräuter-Würzmischung, sautiertem Babyspinat und Kräuterschupfnudeln.

Zutaten (für 4 Personen)

Für den Fisch:
600 g Steinbeißer-Filet
Abrieb von zwei Zitronen
2 Zehen Knoblauch
1 kl. Bund Petersilie
5 cl Olivenöl

Für den Spinat:
500 g Babyspinat
60 g Butter
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe

Für die Kräuterschupfnudeln:
1,5 kg Pellkartoffeln
400 g Mehl
200 g Hartweizengrieß
2 Eier
6 Eigelbe
Salz, Pfeffer, Muskat
Petersilie und Schnittlauch gehackt

Zubereitung

Der Fisch
Für die Gremolata Zitronenabrieb, Knoblauch und Petersilie fein hacken und mit dem Olivenöl mischen. Den Steinbeißer portionieren, mit Salz und Pfeffer würzen und in Olivenöl langsam anbraten. Wenn der Fisch glasig ist, aus der Pfanne nehmen und mit der Gremolata-Mischung bedecken.

Der Spinat
Schalotten und Knoblauch hacken, den Babyspinat gut waschen und trocken schleudern. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und bei mittlerer Hitze goldbraun werden lassen. Schalotten und Knoblauch in der Nussbutter anschwitzen. Den Babyspinat zugeben und dünsten, bis er zusammenfällt. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Kräuterschupfnudeln
Gekochte, abgekühlte und geschälte Pellkartoffeln durch die Spätzlepresse drücken oder zerstampfen. Mit Mehl, Grieß, Eiern, Eigelb, Kräutern und Gewürzen vermengen und in kleine spitze Würstchen einzeln mit der Hand rollen. Diese nach dem Formen in gesalzenem Wasser kochen und anschließend in Butter goldbraun anschwitzen.

Anrichten

Das Steinbeißer-Filet mit der Gremolata auf den Spinat setzen und die Kräuterschupfnudeln drumherum verteilen.




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Theaterkeller Rezept August
19.07.2016
Theaterkeller Rezept August

Leichter Sommer-Genuss für I Love Baden-Baden

Karamellisierter Ziegenkäse auf Basilikum-Brioche mit Auberginen-Kaviar, lauwarmem Kirschtomaten-Ragout und Spinatsalat

Christian Fritzinger, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Christian Fritzingers sinnlich-kreativer Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. Für diesen Monat kredenzt er uns eine mediterrane Sinfonie aus karamellisiertem Ziegenkäse auf Basilikum-Brioche mit Auberginen-Kaviar, lauwarmem Kirschtomaten-Ragout und Spinatsalat.

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Basilikum-Brioche:
500 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker
2 Eier
1 Prise Salz
40 g Hefe
10 cl Milch
½ Bund Basilikum

Für den Auberginen-Kaviar:
2 große Auberginen
5 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
je 2 Zweige Thymian, Rosmarin
Salz, Pfeffer

Für das Kirschtomaten-Ragout:
250 g Kirschtomaten
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
je 1 Zweig Thymian, Rosmarin
Salz, Pfeffer

Für den Spinatsalat:
200 g junger Spinat
4 EL Olivenöl
4 EL Balsamico
Salz, Pfeffer

Für den Ziegenkäse:
4 Ziegenkäse-Taler
4 TL braunen Zucker

Zubereitung

Das Basilikum-Brioche
Mehl, Salz und Puderzucker in eine Schüssel geben und eine Vertiefung ins Mehl drücken. Die Milch mit der Hefe leicht lauwarm erwärmen. Achtung, die Milch darf nicht wärmer als maximal 40°C sein, sonst verliert die Hefe ihre Wirkung. Hefemilch in die Mehlmulde geben, verkneten und den Teig an einem warmen Ort so lange aufgehen lassen, bis er sich deutlich vermehrt hat. Dann Butter, gehacktes Basilikum und Ei dazu geben, erneut kneten, wieder gehen lassen. Den Teig ein drittes Mal kneten, in eine Brotbackform geben, noch einmal gehen lassen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C 15 Minuten backen. Das mehrfache Kneten des Hefeteiges bewirkt eine besonders gute Verbindung aller Zutaten untereinander und schlägt Luft in den Teig. Die Hefe kann dadurch Zucker und Mehl als Kohlenhydrate in Kohlensäure und Alkohol umwandeln und bewirkt so eine Lockerung des Teiges. Nach dem Backen das Brioche-„Brot“ aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen, damit es knusprig bleibt.

Der Auberginen-Kaviar
Die Auberginen halbieren, längs mehrfach einschneiden, mit Olivenöl, Knoblauch, Thymian, Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen, und im vorgeheizten Backofen bei 200°C 15 Minuten garen. Nach dem Auskühlen das Auberginenfleisch auskratzen und grob hacken.

Das Kirschtomaten-Ragout
Schalotten und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, die halbierten Kirschtomaten beifügen, mit Thymian, Rosmarin, Salz, Pfeffer würzen und bei niedriger Hitze konfieren

Der Spinatsalat
Den Blattspinat verlesen, waschen und trocken schleudern. Aus Öl, Balsamico, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren, mit dem Spinat mischen.

Der Ziegenkäse
Die Ziegenkäse-Taler mit Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner kurz karamellisieren. Alternativ für einige Minuten auf oberster Schiene unter den vorgeheizten Grill des Backofens legen.

Anrichten

Eine dicke Scheibe Brioche in die Mitte des Tellers geben und den karamellisierten Ziegenkäse darauflegen. Auf diesen wiederum kommt eine Nocke Auberginen-Kaviar. Erst das konfierte Kirschtomaten-Ragout drumherum verteilen und anschließend den Spinatsalat. Beliebig mit Schnittlauch oder Kresse garnieren.


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Fotos: Janine Schwichtenberg (ILBB)

Theaterkeller Rezept Juli
20.06.2016
Rezept des Monats Theaterkeller Baden-Baden ROSA GEBRATENE BARBARIE ENTENBRUST AUF KARAMELLISIERTEN APRIKOSEN MIT COUSCOUS UND JUNGEM SPINAT

Arabische Verführung für I Love Baden-Baden

Rosa gebratene Barbarie Entenbrust auf karamellisierten Aprikosen mit Couscous und jungem Spinat

Christian Fritzinger, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Christian Fritzingers sinnlich-kreativer Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. Für diesen Monat dachte er sich etwas mit einem Hauch von Orient aus – rosa gebratene Barbarie Entenbrust auf karamellisierten Aprikosen, dazu Couscous mit Ras el Hanut und jungem Spinat.

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Entenbrust:

4 Barbarie Entenbrüste
6 Aprikosen
50 g Zucker
10 cl Kalbsbratenjus
Salz, Pfeffer, Vanilleschotte

Für den Couscous:

200 g Couscous Grieß
200 g Gemüse Brühe
10 cl Olivenöl
Salz, Pfeffer
Ras el Hanut (traditionelle Würzmischung aus Nordafrika)

Für den Spinat:

400 g Babyspinat
50 g Butter
1 Schalotte
1 Knoblauch Zehe
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

Die Entenbrust

Die Entenbrust parieren, die Hautseite rautenförmig einschneiden und würzen. Auf der Hautseite zuerst einige Minuten anbraten, damit das Fett zerschmilzt und die Entenbrust schön kross wird, dann umdrehen und ein bis zwei Minuten weiterbraten. Anschließend die Brüste im vorgeheizten Backofen 4 bis 6 Minuten bei 160 °C je nach Garstufe garen. Entenbrust sollte man rosa essen, denn zu roh ist das Fleisch zäh und zu durch trocken. Die Aprikosen waschen, entsteinen und vierteln. In Butter kurz anbraten, mit Zucker bestreuen und leicht karamellisieren, würzen und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote zufügen. Der Kalbsbratenjus passt optimal dazu.

Der Couscous

Den Grieß mit dem Olivenöl gut verrühren, damit sich um jeden Couscous-Kern eine Olivenölschicht bildet. Dann die mit Ras el Hanut gewürzte Gemüsebrühe aufkochen, auf den Couscous gießen und abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Der Spinat

In der Butter die klein geschnittenen Schalotten und Knoblauch anschwitzen, den gewaschenen Babyspinat zufügen, würzen und weiter dünsten, bis der Spinat zusammenfällt.

Anrichten

Je eine Entenbrust in gleichmäßige Scheiben schneiden und zusammen mit dem Kalbsbratenjus, den Aprikosen und dem Spinat dekorativ auf einem Teller anrichten. 

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Rezept des Monats Theaterkeller Baden-Baden ROSA GEBRATENE BARBARIE ENTENBRUST AUF KARAMELLISIERTEN APRIKOSEN MIT COUSCOUS UND JUNGEM SPINAT

Theaterkeller Rezept Juni
24.05.2016

Süß-saure Verlockung für I Love Baden-Baden

Baileys-Mousse mit marinierten Erdbeeren, konfiertem Rhabarber und Schoko-Cookies

Christian Fritzinger, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterke llers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Christian Fritzingers sinnlich-kreativer Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. Nach dem Spargel-Gedicht im Mai präsentiert er uns im Juni eine Liaison aus cremiger Mousse, süßen Erdbeeren und säuerlich-herbem Rhabarber.

Zutaten (für 4-6 Personen)

Für die Erdbeeren:
500 g Erdbeeren
Zucker und Grand Marnier oder Ahornsirup und Portwein zum Marinieren

Für den Rhabarber:
1,2 kg Rhabarber
1 Vanilleschote
2 Zimtstangen
200 g Beerenmischung
400 g Zucker

Für die Baileys-Mousse:
1 Ei
3 Eigelb
40 g Zucker
100 ml Baileys
125 g weiße Schokolade
3 Blatt Gelatine
0,5 l Sahne

Für die Schoko-Cookies:
100 g Mehl
100 g Zucker
100 g kalte Butter
100 g Mandelgries
30 g Kakaopulver

Zubereitung

Die Erdbeeren
Die Früchte putzen, waschen, halbieren, und zum Marinieren beliebig Zucker und Grand Marnier oder Ahornsirup und Portwein verwenden.

Der Rhabarber
Den Rhabarber waschen, ungeschält in mundgerechte Stücke schneiden, auf einem Blech verteilen und mit der ausgekratzten Vanilleschote, den Zimtstangen und der Beerenmischung belegen. Die 400 g Zucker mit 100 ml Wasser erhitzen, bis der Zucker kleine Blasen wirft und über den geschnittenen Rhabarber gießen. Alles mit Alufolie bedecken und 12 bis 15 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200 °C garen. Es ist wichtig, den Rhabarber nicht zu schälen. Sonst wird er zu Püree und verliert seine Textur.

Das Baileys-Mousse
Ei und Eigelbe mit Zucker und Baileys im warmen Wasserbad schaumig aufschlagen. Nicht zu heiß, sonst flockt das Eiweiß aus. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in 2 EL warmem Baileys auflösen. Die weiße Schokolade bei niedriger Temperatur schmelzen lassen. Beides sanft unter die Ei-Masse rühren und alles etwas abkühlen lassen. Zum Schluss die aufgeschlagene Sahne unterheben und die Mousse 3 bis 4 Stunden kalt stellen.

Die Schoko-Cookies
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren, kleine Häufchen formen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 10 Minuten backen.

Anrichten

Die Baileys-Mousse mit zwei Esslöffeln zu Nocken formen, mit den Erdbeeren und Rhabarber-Stücken garnieren. Zum Verzieren den Rhabarber-Sirup tröpfchenweise auf dem Teller verteilen.

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Theaterkeller Rezept Mai
04.05.2016

Klassischer Saison-Hit für I Love Baden-Baden

Badischer Spargel mit Sauce Hollandaise, neuen Kartoffeln und Schinken-Variation

Christian Fritzinger, seit April neuer Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert als Nachfolger von Frank Mühle ab sofort exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Christian Fritzingers sinnlich-kreativer Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. Nach dem Motto „alles neu macht der Mai“ zum ersten Mal von Christian Fritzinger. Er präsentiert uns als seinen Einstieg einen Klassiker, der durch keine noch so ausgefallene Kreation dieses Saison-Gemüses zu toppen ist: Badischer Spargel mit Sauce Hollandaise, neuen Kartoffeln und Schinken-Variation.

Zutaten (für 4 Personen)

Für den Spargel:

350 g Spargel pro Person
½ Zitrone
20 g Butter
Je 1 gute Prise Salz und Zucker
¼ roter Apfel

Für die Sauce Hollandaise:

50 g Eigelb
20 g Weißwein
Je 1 Prise Salz und Pfeffer
100 g geklärte Butter (Butter erhitzen und die Buttermilch entfernen)
2 cl Worcester Sauce
4 cl Zitronensaft

Für die Kartoffeln:

400 g neue Kartoffeln
1 Prise Salz
20 g Butter

Für den Schinken:

Je nach Geschmack eine raffinierte Mischung zusammenstellen, z.B. Backschinken, Schwarzwälder, Serrano, Parma oder gekochter Schinken. Auch Bündner Fleisch schmeckt sehr gut zu Spargel.

Zubereitung

Der Spargel

Den Spargel gründlich schälen oder auf dem Markt bereits geschälten kaufen. In einem passenden Topf kaltes Wasser mit den restlichen Zutaten zum Kochen bringen. Dann den Spargel dazugeben und köcheln lassen, bis er, je nach Wunsch, bissfest oder zart ist. Wichtig ist, dass der Kochsud leicht überwürzt ist, damit der Spargel den optimalen Geschmack bekommt.

Die Sauce Hollandaise

Eigelb, Weißwein, Salz und Pfeffer über einem heißen Wasserbad fünf bis zehn Minuten schaumig-warm aufschlagen. Dann von der Hitze nehmen und die lauwarme, geklärte Butter montieren (Aufschlagen von Soßen, Suppen oder Pürees mit dem Schneebesen), mit Worcester Soße und Zitronensaft würzen. Eigelb und Butter dürfen nicht zu heiß sein und sollten vor dem Montieren die gleiche Temperatur haben.

Die Kartoffeln

Die neuen Kartoffeln mit der Schale in Salzwasser kochen, pellen und anschließend in der Butter goldbraun erhitzen.



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Fotos: Janine Schwichtenberg

Theaterkeller Rezept April
04.05.2016

Theaterkeller-Kreation des Monats April

Frisch-würziger Frühlings-Genuss

Bärlauch-Cremesuppe mit gebratenen Riesengarnelen


Sven Höhne, Souschef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert in diesem Monat exklusiv für I love Baden-Baden den Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer konnten Sie sich bisher von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Nun stellt sich der Küchenchef einer neuen Herausforderung und schwingt als Küchendirektor im 4-Sterne-Superior Dorint Haus in Frankfurt/Oberursel, das am 1. Juni eröffnet wird, den Kochlöffel. Deshalb gibt’s diesen Monat das besondere Schmankerl für Hobbyköche von seinem Souschef Sven Höhne. Passend zur Jahreszeit tafelt er eine Bärlauch-Cremesuppe mit gebratenen Riesengarnelen auf.

Zutaten (für 8 Portionen)

Für die Velouté:
60 g Butter
2 Schalotten
60 g Mehl
600 ml Fond (Gemüse, Kalbs oder Hühnerbrühe)
400 ml Sahne
Salz, Pfeffer
Muskat, frisch gerieben

Für das Pesto:
200 g frischer Bärlauch
50 g Parmesan, gerieben
50 g Pinienkerne
80 ml Olivenöl
Salz

Für die Garnelen:
8 Riesengarnelen
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
Je 1 Zweig Rosmarin und Thymian
Salz und Pfeffer
Muskat, frisch gerieben
30 g Creme Fraîche

Zubereitung

Die Velouté (weiße Grundsuppe)
Butter in einen Topf bei nicht all zu hoher Temperatur schmelzen, die Schalotten darin glasig andünsten. Das Mehl in den Topf sieben und mit einem Schneebesen glatt rühren, ohne, dass es dunkel wird. Nach und nach den Fond dazugeben, alles gut verrühren und für ca. 10 Minuten kochen lassen. Dann die Sahne hinzufügen und nochmals alles aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und durch ein feines Sieb passieren.

Das Pesto
Bärlauch gut waschen und von allen Stilen befreien. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Bärlauch mit Parmesan, Pinienkernen und Olivenöl in der Küchenmaschine oder mit einem Stabmixer gut pürieren, mit etwas Salz abschmecken.

Die Garnelen
Garnelen schälen und den Darm entfernen. Dazu mit einem kleinem Messer am Rücken entlang leicht einschneiden und den Darm herausziehen. Den Knoblauch schälen und leicht andrücken. Olivenöl erhitzen und darin die Garnelen mit dem Knoblauch, Rosmarin und Thymian ca. 1 ½ Minuten pro Seite anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, vom Herd nehmen und noch etwas in der Pfanne ziehen lassen.

Das Anrichten
Die Velouté in einem Topf auf dem Herd erhitzen. Wenn sie heiß ist, das Bärlauchpesto mit einem Schneebesen in der Suppe verrühren und anschließend in einem tiefen Teller anrichten. Die Garnelen ohne den Knoblauch und Kräuter in die Suppe geben und mit einer kleinen Nocke Creme Fraîche verfeinern.
Diese Suppe lässt sich sehr gut für später vorbereiten, da durch die Zugabe des Bärlauchs erst kurz vor dem Servieren die Suppe nicht grau wird und sie eine schöne kräftige grüne Farbe erhält. In einer klassischen Velouté ist normalerweise keine Sahne, aber hier macht sie die Suppe cremiger.

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Reportage Café König
09.03.2016
Cafe König in Baden-Baden - Portrait Herr und Frau Gmeiner

CONFISERIE-KUNST AUF HÖCHSTEM NIVEAU

DAS CAFÉ KÖNIG: EIN PARADIES FÜR GENIESSER

Selbst noch so verwöhnte Süßschnäbel geraten ins Schwärmen und schwelgen nach einem Besuch im Baden-Badener Café König in Superlativen. In herrlich nostalgischem Ambiente laden erlesene, handgemachte Spezialitäten zum Genießen und Verweilen ein. Klassische Kaffeehauskultur, die in dieser Form sicherlich einzigartig ist in Deutschland.

Sogar der Vanillezucker wird selber gemacht

Das traditionsreiche Café im Herzen der Wellness-, Bäder- und Festspielstadt hat Geschichte geschrieben. So mancher Gast, der heute im Ruhestand ist, war schon als Kind mit seinen Eltern dort. Dank Volker Gmeiner hat das ehrwürdige Kaffeehaus auch im 21. Jahrhundert den Sprung in die Topadressen des internationalen Konditoren-Handwerks geschafft. Er übernahm 2003 zusammen mit seiner Frau Christine das Café in der Lichtentaler Straße 12. Ein Glücksfall für Baden-Baden, denn das Familienunternehmen aus Oberkirch – mittlerweile in der vierten Generation – steht für Confiserie, Patisserie und Schokoladen-Kunst auf höchstem Niveau. Zutaten der Erste-Klasse-Qualität, tagesfrische und traditionelle Herstellung in Handarbeit zeichnen die Produkte aus. Künstliche Aromen, Konservierungsmittel – für Gmeiner ein „No-Go“. Sogar der Vanillezucker, der perfekt dosiert die legendären Himbeertörtchen im Café König zum Festival für die Geschmacksknospen macht, wird in Eigenregie hergestellt!

Preisgekrönte Confiserie und Patisserie

Volker Gmeiner ist weit mehr als ein Meister seines Fachs. Er ist ein strahlender Stern am süßen Genießer-Himmel. Der 45-jährige Vater von zwei Töchtern ist unter anderem Mitglied in der renommierten Konditorenvereinigung „Relais Dessert International“. Nur zwei deutsche Patissiers haben es bisher in diesen erlauchten Kreis geschafft. Als einziger Deutscher wurde der begnadete Chocolatier und Konditor auch im italienischen Delikatessen- und Weinführer „Gambero Rosso“ aufgenommen. Dort wird das Café König als eines der besten Schokoladengeschäfte Europas geführt. Bundesweit und international loben die Medien das Familienunternehmen in höchsten Tönen. In regelmäßigen Abständen gibt es zum Beispiel Auszeichnungen von der Zeitschrift „DER FEINSCHMECKER“, zuletzt 2014. Damals wurde unter anderem das Café König getestet und schnitt als bestes Café in Baden-Württemberg ab.

Himmlische Gaumenfreuden für Genießer

Ob Törtchen, Kuchen, Pralinen, Trüffel oder die handgeschöpfte Schokolade: Bei allem spürt man die Liebe zum Produkt und Detail – die Leidenschaft Volker Gmeiners und seiner Frau Christine, erlesene und edelste Zutaten zu einem grandiosen Geschmacks-Erlebnis zu komponieren und den entsprechenden Genuss-Rahmen dafür zu schaffen. Allein schon die optische Anmutung der süßen Verführer verheißt himmlische Gaumenfreuden. Man denke nur an die liebevoll verzierten Petits Fours, deren Zuckerguss in zarten Pastellfarben Biskuit und Marzipan umhüllt, oder das luftig-leichte Baiser auf den mit fruchtiger Zitronencreme gefüllten Mürbteig-Tartelettes. Am liebsten würde man von allem probieren, was in der Kuchenvitrine und den Regalen an Köstlichkeiten so verlockend präsentiert wird. Wer mag da schon an irgendwelchen Diätvorsätzen festhalten? Kann denn Süßes Sünde sein? Niemals – und schon gar nicht hier! Es ist die pure Sinneslust – Liebe, die auf der Zunge zergeht.

Süße Kunst braucht geschulte Hände

Rund 200 Mitarbeiter arbeiten für die Confiserie Gmeiner, die mittlerweile ihren Produktionsstandort in Appenweier hat und weitere Kaffeehäuser und Filialen in Offenburg, Oberkirch, Stuttgart, Frankfurt und Freiburg betreibt. Seit 2014 gibt es sogar eine Dependance in Tokio. Höchste Qualität ist dabei das Maß aller Dinge. Kein Wunder, dass auch die Ausbildungsplätze bei den Gmeiners begehrt sind. Gelten sie doch als Kaderschmiede und Karrieresprungbrett für junge Konditoren und Chocolatiers. Wer hier gelernt hat, ist gefragt und erlebt während der Ausbildungszeit auch höchst spannende Momente, denn schließlich gibt es immer wieder auch ganz besondere Aufträge, z.B. für den Nato-Gipfel 2009, den 75. Geburtstag von Verleger Hubert Burda 2015 oder erst vor kurzem den Parteitag der CDU, für den die junge Konditorin Giulia Boschert (22) eine traumhafte Schwarzwälder Kirschtorte kreieren durfte.

Mehr über das Café König und die Confiserie Gmeiner unter: www.chocolatier.de

Text: Andrea Klein für www.ilovebadenbaden.de

Cafe König in Baden-Baden - Himbeertörtchen

Theaterkeller Rezept März
24.02.2016

Theaterkeller-Kreation des Monats März

Italienische Raffinesse für I Love Baden-Baden

Geschmorte Birne mit Mascarponecreme und Limonen-Streusel


Frank Mühle, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: Jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. In diesem Monat verführt er uns mit geschmorter Birne mit Mascarponecreme und Limonen-Streusel.

Zutaten (für 8 Portionen)

Für die Creme:

500 g Mascarpone
200 g Schmand
100 g Puderzucker
1 Limone

Für die Birnen:

500 g Birnen
50 g Butter
50 ml Ahornsirup

Für die Streusel:

100 g Mehl
60 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
75 g Butter
1 Limone
1/2 TL Zimt

Zubereitung

Mascarpone und Schmand zusammen in eine Schüssel geben und unter Rühren den Puderzucker und den Saft einer Limone dazugeben. Anschließend in 8 Gläser füllen und in den Kühlschrank geben.

Die Birnen schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Butter in einer Pfanne schmälzen, bis sie anfängt, braun zu werden. Dann die Birnenwürfel dazugeben. Alles gut mischen, den Ahornsirup darüber träufeln und etwa 8 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen stellen.

Für die Streusel das Mehl mit Zucker, Vanillezucker, Butter, der abgeriebenen Schale einer Limone und Zimt verkneten und auf ein Blech streuseln. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Umluft) ca. 20-25 Minuten backen.

Zum Servieren die Birnen auf der Mascarponecreme in den Gläsern verteilen und mit den Streuseln bedecken. Für eine zusätzliche Deko beliebig noch ein bisschen Minze und Himbeeren verwenden.



Theaterkeller

im Hotel Dorint Maison Messmer
Werderstraße 1
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Reservierungen unter 
Tel.: +49 7221 3012-0
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Fotos: Viktoria Sekler

Theaterkeller Rezept Februar
02.02.2016

Theaterkeller-Kreation des Monats Februar

Raffinierter Wintergenuss für I Love Baden-Baden

Gebratene Maispoularde auf Schwarzwurzeln mit Gnocchi 


Frank Mühle, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: Jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. In diesem Monat kredenzt er uns zarte Gefügel-Brüstchen mit nussig-würzigen Schwarzwurzeln, auch Winterspargel genannt, und fluffigen Kartoffelnocken.

Zutaten (für 4 Personen)

4 Stück Maispoulardenbrusat
500 g Schwarzwurzeln
500 g neue Kartoffeln
1 Bund Petersilie
100 g Butter
250 g Mehl
50 g Gries
50 g Kirschtomaten
1 Zitrone
Speisestärke
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

Die Schwarzwurzeln gut waschen, schälen und in 2 l Wasser mit 50 g Butter, 1/2 Zitrone, Salz und Zucker je nach Dicke 5-7 Minuten kochen. Das Gemüse anschließend aus der Flüssigkeit nehmen und abkühlen lassen.

Kartoffeln kochen, bis sie gar sind, aber nicht zerfallen. Noch heiß pellen und durch die Presse drücken. Sofort mit Mehl und Grieß vermengen, mit Salz abschmecken und zu einem glatten Teig verarbeiten. Bei Bedarf noch Mehl hinzugeben. Den Teig etwas ruhen lassen.

In der Zwischenzeit wird die Maispoulardenbrust auf der Hautseite in der Pfanne angebraten und dann mit Thymian im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Celsius ca. 12 Minuten je nach Größe der Maispoulardenbrust gegart.

Aus dem Teig etwa daumendicke Rollen formen, davon daumenbreite Stücke abschneiden und nach Belieben formen. Wenn man sie nur einmal kurz in der Hand rollt, entsteht in der Mitte eine Rille für die Soße. Danach die Gnocchi in siedendem Salzwasser ziehen lassen, bis sie oben schwimmen.

Die gekochten Schwarzwurzeln schräg in 2 cm breite Stücke schneiden und in einer Pfanne mit 50 g Butter anbraten. Dann die Gnocchi mit anbraten, bis alles goldbraun ist.

Zum Schluss die Petersilie in feine Streifen schneiden, die Kirschtomaten halbieren und das Ganze unter das Gemüse heben.

Alles in einem tiefen Teller anrichten und die Maispoularde schräg angeschnitten auf das Gemüse setzen.

 

 


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Fotos: Viktoria Sekler

2015
24.08.2015

Theaterkeller Rezept Januar
23.12.2015

Theaterkeller-Kreation des Monats Januar

Ein winterlicher Klassiker für I Love Baden-Baden

Gänsestopfleber mit Brioche und Feldsalat mit Granatapfel

Frank Mühle, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: Jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden kreiert. In diesem Monat serviert er uns ein kulinarisches Vergnügen unserer französischen Nachbarn, dem Mutterland der Foie gras – Gänsestopfleber mit Brioche und Feldsalat mit Granatapfel.

Zutaten (für 4 Personen)

100 g Gänsestopfleber zum Braten
etwas Öl und Butter zum Anbraten

Für die Brioches:

420 g Mehl
10 g frische Hefe
40 ml Buttermilch
25 g Zucker
15 g Salz
200 g Butter
4 Eier 

Für den Salat:

1 Granatapfel
300 g Feldsalat
40 g Honig
60 ml Granatapfelsaft
2 EL weißer Balsamico
3 EL Olivenöl
3 EL Rapsöl
1 TL Senf
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Brioches

120 g Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Die auf 45 Grad erwärmte Buttermilch mit 40 ml warmem Wasser verrühren, auf die Hefe gießen, leicht verrühren und dabei das Mehl sorgfältig einarbeiten. Den Vorteig 4 Minuten auf der bemehlten Arbeitsfläche kräftig kneten, mit Klarsichtfolie zudecken und an einem warmen Platz 30 Minuten gehen lassen. Dann restliches Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen. Den Vorteig zugeben, einen Teig kneten (mit der Hand oder mit dem Knethaken der Küchenmaschine), dabei nach und nach die Eier unterarbeiten. Die Butter zum Schluss nach und nach in Flöckchen einarbeiten. Den Teig mit Klarsichtfolie zudecken und am besten über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Oder den Komplett-Teig an einem warmen Ort erneut 30 Min. gehen lassen, zusammenstoßen und nochmals 30 Min. gehen lassen. Zuletzt gut durchkneten, auf Muffinförmchen verteilen, ein letztes Mal 30 Min. gehen lassen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 220 °C etwa 15 Min. goldgelb backen.

Die Leber

Die Gänsestopfleber parieren (von Fett und Sehnen befreien) und in fingerdicke Scheiben schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen und in Mehl wenden. In einer Pfanne Öl und Butter erhitzen, die Gänseleber auf beiden Seiten etwa 2 Min. braun braten und anschließend noch für ca. 4 Min. in den auf 120 °C vorgeheizten Backofen stellen. 

Die Alternative für Vegetarier: Den Brioch kurz rösten, mit Ziegenkäse bestreichen und dann noch einmal für ca. 4 Min. in den auf 220 °C vorgeheizten Ofen stellen.

Der Salat

Für das Dressing Raps- und Olivenöl, weißen Balsamico, Honig, Senf, Salz und Pfeffer verquirlen und mit Granatapfelsaft je nach Geschmack abmildern. Anschließend den Feldsalat gut waschen und mit dem Dressing marinieren.

Das Anrichten

Den Salat jeweils in die Mitte des Tellers geben und die Granatapfelkerne darüber streuen. Die Gänsestopfleber um den Salat herumlegen und alles zusammen mit der Brioche servieren.


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Theaterkeller-Kreation des Monats Dezember
07.12.2015

Theaterkeller-Kreation des Monats Dezember

Weihnachtliche Verführung für I Love Baden-Baden

Frank Mühle, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenschmaus zum Nachmachen für zu Hause.In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: Jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden ausgedacht. In diesem Monat dachte er sich für uns etwas aus, das zum Winter gehört wie Schneeballschlacht und Schlittenfahren – Bratapfel-Tarte mit Vanilleeis. Ein klassisches Dessert für die kalte Jahreszeit neu interpretiert.

Zutaten (für 1 Tarte)

Für den Teig:

150 g Mehl
75 g Haselnuss
75 g geriebene Mandel
110 g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
150 g kalte Butter
½ TL Zimt

Für die Füllung:

2 Äpfel
25 g Butter
15 g gehackte Walnüsse
15 g Marzipan
10 g Rosinen
Zimt
125 g Crème Fraîche
2 Eier
50 g Zucker
10 g Speisestärke

Zubereitung

Der Teig

Mehl und Butter mit der Hand zerreiben und mit den anderen Zutaten mit möglichst kalten Händen rasch zu einem Mürbteig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach die Form mit Butter auspinseln, mit Mehl bestäuben und mit dem Teig 1/2 Zentimeter hoch auslegen.

Die Füllung

Die Äpfel schälen, in kleine Würfel schneiden und zusammen mit Butter, Walnüssen, Marzipan, Rosinen und Zimt für 10 Minuten in den auf 170 Grad Celsius vorgeheizten Ofen stellen. Crème Fraîche mit Eiern, Zucker und Stärke zu einer Creme verrühren. Den Backofen auf 150 Grad Celsius runterdrehen. Die Apfelmasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen und mit der Creme übergießen. Dann das Ganze 30 Minuten backen.

Das Anrichten

Die Tarte etwas abkühlen lassen, aus der Form nehmen und am besten lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis servieren.

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Theaterkeller-Rezept_November
28.10.2015

Theaterkeller-Kreation des Monats November

Himmlischer Hochgenuss für I Love Baden-Baden

Kabeljau im Kataifiteig gebacken mit geschmortem Fenchel und Kirschtomate

Frank Mühle, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat ein Gericht zum Nachmachen für zu Hause.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: Jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden ausgedacht. In diesem Monat überrascht er uns mit einer türkischen Spezialität – Kabeljau im Kataifiteig, auch Engelshaar genannt, gebacken mit geschmortem Fenchel und Kirschtomate. Eine zarte Versuchung.

Zutaten
(für 4 Personen)

600 g Kabeljaufilet
250 g Kataifiteig (Engelshaar)
500 g Fenchel
100 g Kirschtomaten
30 g Butter
100 ml Gemüsebrühe
1 Limette
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Thymian, Rosmarin 

Zubereitung

Der Fenchel

Zuerst den oberen Teil des Fenchels abschneiden, sodass keine grünen Stellen mehr zu sehen sind. Danach den Fenchel vierteln und den Strunk vorsichtig herausschneiden. Dabei sollten die Segmente noch zusammenbleiben. Danach alles salzen und pfeffern. In einer Auflaufform mit der Brühe und der Butter im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad ca. 30 Minuten schmoren. Wenn der Fenchel weich ist, aus der Form nehmen.

Der Kabeljau

Den Kabeljau in den Kataifiteig einschlagen, in einer Pfanne mit etwas Olivenöl von allen Seiten goldbraun anbraten und dann im Ofen bei 160 Grad 15 bis 20 Minuten fertig garen.

Das Anrichten

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, den Fenchel noch einmal leicht anbraten, die Kirschtomaten und die Knoblauchzehe dazugeben. Wenn die Kirschtomaten aufplatzen, noch Thymian und Rosmarin hinzufügen. Den Fenchel in die Mitte des Tellers legen, den gebacken Kabeljau daraufsetzen und mit den Kirschtomaten anrichten. In die restliche Brühe etwas Limettensaft geben und mit dem Schneebesen etwas kalte Butter stückweise kräftig unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Theaterkeller-Rezept Oktober
18.09.2015

Theaterkeller-Kreation des Monats Oktober

Herbstliche Delikatesse für I Love Baden-Baden

Rosa Entenbrust mit Quinoa und geschmortem Kürbis

Frank Mühle, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenkitzel.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: Jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden ausgedacht. In diesem Monat kredenzt er uns eine ausgefallene Leckerei - Quinoa, das "Gold der Inkas", mit geschmortem Hokkaidokürbis und gebratener Entenbrust. Ein herzhafter, gesunder Genuss, denn Quinoa enthält alle neun essentiellen Aminosäuren, was für ein pflanzliches Lebensmittel äusserst ungewöhnlich ist und sie so einzigartig macht. Der Mineralienreichtum von Quinoa schlägt den unserer üblichen Getreidearten um Längen und ist auch noch glutenfrei

Zutaten (für 4 Personen)

150 g Quinoa
Saft 1 Limette
15 g Minze
15 g Koriander
20 g Honig oder Ahornsirup
60 ml Weißweinessig
2 EL Sonnenblumenöl
900 g Hokkaidokürbis
4 Stück Entenbrust
Olivenöl
Zucker, Salz, Pfeffer, Zimt

Zubereitung

Der Kürbis

Den Kürbis schälen, entkernen und in circa 1 Zentimeter große Würfel schneiden. Honig oder Ahornsirup mit Essig, Sonnenblumenöl, etwas Zucker, Salz, Pfeffer und Zimt zu einem Dressing verrühren, über die Kürbiswürfel geben und alles gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Dann das Ganze rund 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad schmoren.

Die Quinoa

Die Quinoa in einem Sieb so lange mit kaltem Wasser abspülen, bis es klar bleibt. 450 ml Wasser zum Kochen bringen. Quinoa einstreuen und zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 12 Minuten köcheln. Quinoa vom Herd nehmen, 10 Minuten quellen lassen, leicht salzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Mit in Streifen geschnittener Minze, Koriander und Limettensaft vermischen.

Die Entenbrust

Die Entenbrust auf der Hautseite leicht anritzen. Dann in eine kalte Pfanne legen und ohne Fett erhitzen. Durch die kalte Pfanne tritt das meiste Fett aus der Brust aus, und es entsteht eine knusprige Haut. Noch einmal von der anderen Seite anbraten und für rund 5-8 Minuten in den auf 160 Grad vorgeheizten Backofen schieben, bis sie rosa ist.

Zuletzt die warme Quinoa mit dem geschmorten Kürbis vermischen, auf einem Teller anrichten und die gebratene Entenbrust darauflegen. Dazu empfiehlt sich eine Orangen- oder Granatapfelsoße. 


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Theaterkeller-Rezept September
26.08.2015

Theaterkeller-Kreation des Monats September

Feiner Hochgenuss für I Love Baden-Baden

Gebratene Lachsforellen-Filets mit Zucchini-Ravioli und Basilikum-Gnochi

Frank Mühle, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumenkitzel.

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: Jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden ausgedacht. In diesem Monat kredenzt er uns eine feine Delikatesse mit hausgemachter Beilage – gebratene Lachsforellen-Filets mit Zucchini-Ravioli und Basilikum-Gnocchi. Ein zarter Genuss mit italienischer Raffinesse.

Zutaten (für 4 Personen)

4 Lachsforellen-Filets
300 g Zucchini
80 g Riccotta
20 g Pinienkerne
1 Bund Basilikum
300 g Kartoffeln
150 g Mehl
30 g Hartweizengrieß
2-3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

Die Basilikum-Gnocchi

Die Kartoffeln kochen, bis sie gar sind, aber nicht zerfallen. Noch heiß pellen und durch die Presse drücken. Sofort mit Mehl, Grieß und Salz (abschmecken) vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Bei Bedarf etwas Mehl hinzugeben. Den Teig etwas ruhen lassen. Aus dem Teig etwa daumendicke Rollen formen, davon etwa daumenbreite Stücke abschneiden und nach Belieben formen. Am besten nur einmal kurz in der Hand rollen, damit in der Mitte eine Rille für die Soße entsteht. In siedendem Salzwasser gar ziehen lassen. Wenn die Gnocchi oben schwimmen, sind sie gar. Anschließend in Olivenöl mit geschnittenem Basilikum schwenken.

Die Zucchini-Ravioli

Zucchini der Länge nach in 0,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden, in einer Pfanne anbraten und auskühlen lassen. In einer Schüssel den Ricotta mit Salz, Pfeffer, etwas Paniermehl, Muskat und den in einer beschichteten Pfanne goldbraun gerösteten Pinienkernen vermischen und noch etwas Basilikum dazu geben. Zucchini-Scheiben über Kreuz aufeinanderlegen, mit der Masse füllen und dann so einschlagen, dass ein geschlossenes Päckchen entsteht. Eventuell jeweils mit einem Zahnstocher fixieren. Dann im vorgeheizten Ofen 5 Minuten bei 160 Grad garen.

Die Lachsforellen-Filets

Die Lachsforellen-Filets kalt abbrausen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Dann in einer Pfanne mit Butter auf der Hautseite anbraten, bis auch die Oberseite heller wird, aber noch einen glasig-saftigen Kern hat. Auf keinen Fall wenden, es dauert nur wenige Minuten!

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Pfifferlings-Risotto mit Kalbsfilet
31.07.2015

Theaterkeller-Kreation des Monats August

Cremiger Gaumenschmaus für I love Baden-Baden


Pfifferlings-Risotto mit Kalbsfilet

Frank Mühle, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gourmet-Traum. 

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: Jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden ausgedacht. In diesem Monat kredenzt er uns kleine Hutträger mit großem Geschmack – Pfifferlings-Risotto mit Tranchen von feinem Kalbsfilet. Ein lukullischer Genuss aus dem Wald!

Zutaten (für 4 Personen)

400 g Pfifferlinge
200 g Risottoreis
400 ml Geflügelbrühe
3 Schalotten
1 Knoblauchzehe
50 ml Weißwein
480 g Kalbsfilet
Petersilie
Schnittlauch
1 Zweig Rosmarin
3 Stiele Thymian
Muskat, Salz, Pfeffer
3 EL Butter
100 g Parmesan
20 g getr. Tomaten
50 g Crème Fraîche

Zubereitung

Die Pfifferlinge putzen, größere halbieren. Parmesan reiben, Petersilie hacken, Schnittlauch in feine Ringe schneiden. Die Schalotten und den Knoblauch schälen, fein würfeln. 2/3 der Schalotten und den Knoblauch in 1 EL Butter in einem Topf andünsten, dann den Reis hinzugeben und kurz mitdünsten. Das Ganze mit Weißwein ablöschen und bei mittlerer Hitze vollständig einkochen lassen. Den Reis je nach gewünschter Bissfestigkeit etwa 15-20 Minuten unter ständigem Rühren garen, dabei nach und nach die Geflügelbrühe angießen. Mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit das Kalbsfilet am Stück in einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten und dann mit Rosmarin und Thymian für 8-10 Minuten, je nach Dicke des Fleisches, bei 140 Grad im Ofen medium garen. Aus dem Backofen nehmen und in Alufolie gewickelt ca. zwei Minuten ruhen lassen, damit sich das Fleisch entspannen kann und besonders zart wird. Wenn der Reis gar ist, den Topf vom Herd nehmen. Die restliche Butter und den Parmesan darunter rühren. Etwas Olivenöl in der Pfanne vom Kalbsfilet erhitzen. Die übrigen Schalotten und die Pfifferlinge darin etwa 3 Minuten andünsten, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden und mit der Petersilie und dem Schnittlauch zu den Pfifferlingen geben. Dann 2/3 unter das Risotto heben und noch etwas Crème Fraîche zum Verfeinern hinzugeben.

Das Risotto auf Tellern anrichten und das Kalbsfilet tranchiert darüber legen. Die restlichen Pfifferlinge auf den Tellern verteilen.

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Pfifferlings-Risotto

Geschmorter Bergpfirsich
25.06.2015

Theaterkeller-Kreation des Monats Juli

Die mediterrane Versuchung für I love Baden-Baden

Geschmorter Bergpfirsich mit Büffelmozzarella und Rucola

Frank Mühle, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumen-Genuss.In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt’s ein besonderes Schmankerl: Jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden ausgedacht. In diesem Monat überrascht er uns mit einer fruchtigen Komposition aus saftigen Bergpfirsichen und cremigem Büffelmozzarella. Einfach zum Dahinschmelzen!

Zutaten (für 4 Personen)

2 Büffelmozzarella
5 Bergpfirsiche
3 Bund Rucola
40 g Honig
2 Zweige Thymian
2 EL weißer Balsamico
3 EL Olivenöl
3 EL Rapsöl
1 Ciabatta
1 TL Senf
Zucker
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Die Blättchen von den Thymianzweigen abzupfen und grob hacken. Die Pfirsiche vierteln, nebeneinander in eine feuerfeste Form setzen, mit Honig und etwas Balsamico beträufeln und Thymian bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad rund 8 Minuten schmoren.

Für das Dressing Rapsöl, weißen Balsamico, Honig, Senf, Salz und Pfeffer verquirlen. Die Pfirsichstücke auf vier Tellern verteilen, den Mozzarella in kleine Stücke darüber zupfen. Den Rucola mit dem Dressing marinieren und auf dem Mozzarella anrichten.

Dazu passt wunderbar Ciabatta, in dünne Scheiben geschnitten und in Olivenöl knusprig ausbacken. 


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Limonenkuchen mit Erdbeeren
09.06.2015

Theaterkeller-Kreation des Monats Juni

Die süße Verführung für I love Baden-Baden

Holunder-Zitronenkuchen mit Erdbeeren, Minze und Mascarpone


Frank Mühle, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat einen Gaumen-Genuss.In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt es ein besonderes Schmankerl: Jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden ausgedacht. In diesem Monat erfrischt er uns mit einem sommerlichen Holunder-Zitronenkuchen mit marinierten Erdbeeren, Minze und Mascarponecreme.

Zutaten (Für 12 Stücke)

Für den Teig:

Für die marinierten Erdbeeren:

200 g Butter

250 g Erdbeeren

4 Eier

½ TL Puderzucker

150 g Zucker

2 cl Grand Marnier

300 g Mehl

16 frische Minzblätter

1 TL Backpulver

 

300 g saure Sahne

Für die Mascarponecreme:

50 ml Holunderblütensirup

150 g Mascarpone

Abrieb von 1 Bio-Zitrone

50 g Sauerrahm

2 EL Semmelbrösel

3 TL Vanillezucker

 

 

Zubereitung

Die Butter schaumig schlagen. Nach und nach die Eier zugeben und den Zucker langsam einrieseln lassen. Das Mehl sieben, mit dem Backpulver mischen und zur Masse zufügen. Dann saure Sahne zugeben. Zitronenabrieb und Holunderblütensirup gut unterrühren. Den Rührteig in eine gefettete und mit Semmelbrösel ausgestreute Form (32 x 39 cm) füllen und bei 170°C im vorgeheizten Backofen ca. 45 - 60 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.

Erdbeeren vierteln und mit dem Puderzucker und Grand Marnier marinieren. 4 Minzblätter in feine Streifen schneiden und unterheben. Mascarpone mit dem Sauerrahm mischen und dem Vanillezucker verrühren.

Die marinierten Erdbeeren auf den Teigboden geben, darüber die Mascarponecreme gleichmäßig verteilen und jedes Kuchenstück mit einem der 12 restlichen Minzblätter dekorieren.

Theaterkeller

im Hotel Dorint Maison Messmer
Werderstraße 1
76530 Baden-Baden

Reservierungen unter 
Tel.: +49 7221 3012-0
E-Mail: info.maison-messmer@remove-this.dorint.com

Gebratene Maispoularde
07.05.2015

Theaterkeller-Kreation des Monats Mai

Das Gourmet-Gericht für I love Baden-Baden

Gebratene Maispoularde auf Spargel-Kartoffel-Ragout mit Bärlauch

Frank Mühle, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat ein Gericht zum Nachmachen für zuhause. 

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt es ein besonderes Schmankerl: Jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden ausgedacht. In diesem Monat überrascht er uns mit einer gebratenen Maispoularde auf Spargel-Kartoffel-Ragout mit Bärlauch.  

Zutaten:
Für 4 Personen

1/2 Zitrone
500 g Spargel
½ TL Zucker

300 g neue Kartoffeln
100 g Butter
100 ml Sahne

½ TL Speisestärke
1 Messerspitze geriebene Muskat-Nuss
Salz, Pfeffer

½ TL Butterschmalz
4 Stück Maispoulardenbrust
1 Zweig Thymian
50 g Kirschtomaten
1 Bund frischer Bärlauch

Zubereitung

Zitronenhälfte auspressen. Spargel schälen und in 2 l Wasser mit Butter, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker etwa 5 bis 7 Minuten (je nach Dicke der Stangen) garen.

Unterdessen die Kartoffeln schälen und in 1 cm x 1 cm große Würfel schneiden. Spargel nach der Garzeit aus der Flüssigkeit heben und beiseite stellen.

Poulardenbrüste mit Salz und Pfeffer würzen. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Poulardenbrüste auf der Hautseite kurz darin anbraten. Aus der Pfanne nehmen. Unterseite der Brustfilets mit etwas abgezupftem Thymian bestreuen und die Brüstchen mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad ca. 12 Minuten garen (bei größeren Poulardenbrüsten etwas länger).

300 ml Spargelfond in einen Topf gießen und mit der Sahne aufkochen. Kartoffelwürfel hineingeben und ca. 10 Minuten darin köcheln lassen.

Kartoffeln mit einer Siebkelle auf einen Teller heben. Garflüssigkeit mit der Speisestärke binden, damit eine sämige Konsistenz entsteht. Dazu ½ TL Speisestärke mit 2 EL lauwarmem Wasser verrühren, in die Soße gießen und alles noch einmal aufkochen. Mit Muskat würzen. Die gekochten Spargelstangen schräg in 2 cm lange Stücke schneiden. Zusammen mit den Kartoffeln in die Soße geben. Topf von der Herdplatte nehmen und zur Seite stellen.

Bärlauch in feine Streifen schneiden, Kirschtomaten halbieren und beides unter die Spargel-Kartoffel-Masse heben.

Maispoularden-Brüste aus dem Ofen holen. Kartoffel-Spargel-Ragout auf vier angewärmte tiefe Teller geben und das Fleisch schräg aufgeschnitten darauf anrichten. Sofort servieren.


Theaterkeller 

im Hotel Dorint Maison Messmer
Werderstraße 1
76530 Baden-Baden
  
Reservierungen unter 
Tel.: +49 7221 3012-0
E-Mail: info.maison-messmer(at)dorint.com

Dorade
05.03.2015

Theaterkeller-Kreation des Monats April

Das Gourmet-Gericht für I love Baden-Baden

Dorade mit Rosmarin-Kartoffeln und grünem Spargel 

Frank Mühle, Küchenchef im Theaterkeller des Dorint Hotel Maison Messmer, kreiert exklusiv für I love Baden-Baden jeden Monat ein Gericht zum Nachmachen für zuhause. 

In dem gutbürgerlich-romantischen Ambiente des Theaterkellers im Seitenflügel des Maison Messmer können Sie sich von Frank Mühles Kochkunst überzeugen und regionale Spezialitäten mit frischen Zutaten genießen. Für Hobbyköche gibt es ein besonderes Schmankerl: Jeden Monat ein neues Rezept vom Küchenchef, exklusiv für I love Baden-Baden ausgedacht. In diesem Monat lässt uns seine Dorade mit Rosmarin-Kartoffeln und grünem Spargel das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Zutaten:

Für 4 Personen

2 küchenfertige Doraden à 400-500 g
1 Zitrone in Scheiben
Salz, Pfeffer, 1 Bund Thymian, 4 Zweige Rosmarin
Olivenöl

500 g Kartoffeln "La Ratte" (ungeschält)
Meersalz, Thymian und Rosmarin
50 g Butter
1 TL Honig
2 Knoblauchzehen 

500 g grüner Spargel
Salz, Pfeffer
Olivenöl
50 g Butter
Saft von ½ Zitrone

6 Kirschtomaten

Zubereitung:

Doraden innen und außen abbrausen, gut trocken tupfen und die Haut mit einem scharfen Messer von beiden Seiten anritzen. Mit den Kräutern und Zitronenscheiben füllen, salzen, pfeffern und auf einem mit Olivenöl bepinselten Backblech im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 20-30 Minuten garen.
Die Kräuter grob hacken, Knoblauchzehen mit der flachen Seite eines Küchenmessers leicht andrücken. Die Kartoffeln auf Alufolie legen, Meersalz, Kräuter, Butter in Flocken und Honig darauf verteilen, Knoblauchzehen dazulegen, die Folie schließen und das Ganze ca. 40 Minuten im Backofen bei 180 Grad garen.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Spargel darin leicht anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hitze reduzieren und weitergaren, bis er weich, aber noch bissfest ist. Dann den Spargel aus der Pfanne nehmen. In der Pfanne 50 g Butter erhitzen, bis sich keine Bläschen mehr bilden und eine goldbraune Nussbutter entsteht. Aber Achtung: Die Pfanne dabei nicht zu heiß werden lassen, sonst verbrennt die Butter. Den Zitronensaft dazugeben, die Fische damit beträufeln und vor dem Servieren mit den Kirschtomaten dekorieren.


Theaterkeller 
im Hotel Dorint Maison Messmer
Werderstraße 1
76530 Baden-Baden
Reservierungen unter 
Tel.: +49 7221 3012-0
E-Mail: info.maison-messmer(at)dorint.com


Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Theaterkeller Baden-Baden von außen bei Nacht

Cocktail-Stunde im Medici & Sunsibar
22.01.2015

Unser Insider unterwegs

Dieses Mal zur Cocktail- Stunde

Was alle gerne wüssten, aber keiner verrät, ist ein Fall für den Insider von I love Baden-Baden. Diesmal hat er sich in zwei der beliebtesten Locations von Baden-Baden eingeschlichen. Im unverfänglichen Gespräch gibt er sich leicht blöd, stellt Fallen und bringt unter Einsatz von Leben und Leber ans Tageslicht, was zu den bestgehütesten Geheimnissen unserer Barkeeper gehört. Die Ausbeute kann sich, wie immer, sehen lassen. Heute verrät er Ihnen, was drin steckt in den raffinierten Mixgetränken in der „Sun-Si-Bar“ und im „Medici“.

Cocktails aus dem Medici
gemixt von Verena Hanf 


Lychee Sour
4cl Lychee-Likör
1cl Wodka
2cl Orangensaft
2cl Limettensaft
1cl Zuckersirup
1 Barlöffel Puderzucker
1cl Eiweiß

Geschmack: süßlich, mit leicht bitterem Unterton


Hulk (Eigenkreation)
5cl Wodka
3cl Limettensaft
2cl Zuckersirup
2 Spritzer Orangenbitter
Eine Handvoll Basilikumblätter

Die Basilikumblätter kommen mit allen anderen Zutaten in den Shaker und werden über dem Glas abgesiebt, damit’s schön grün wird.
Geschmack: bitter, stark und außergewöhnlich



Cocktails aus der Sun-Si-Bar
gemixt von David Barth


Touch Down
1cl Grenadinesirup
2cl Zitronensaft
15cl Maracujasaft
2cl Apricot Brandy
4cl Wodka

Geschmack: fruchtig, mit „vanilliger“ Orangen-Note




B52
2cl Baileys
2cl Kahlua
1cl Stroh-Rum 80%

Geschmack: herrlicher Karamell-Touch, wird flambiert serviert

Na denn…Prost!

Süß-saurer Exot: Lychee Sour

2014
24.08.2015

Forellen-Lachs-Türmchen
25.12.2014

Zweierlei Türmchen von Lachs und Forelle

Zutaten für 4 Personen

350-400g geräucherten Lachs
200g geräuchertes Forellenfilet
2 rote Zwiebeln
3 rote Äpfel (fruchtig)
6 Scheiben Toastbrot
1 Teelöffel Wasabi-Paste
Salz/Pfeffer
1 Zitrone
Etwas Petersilie/Dill
2 Becher Crème fraîche
Ca. 4 große Kartoffeln
1 Ei
Etwas Mehl

Für die Garnitur

Forellenkaviar
verschiedene Sprossen

Zubereitung:

Den Lachs würfeln, Dill klein hacken und beides in einer Schüssel vermischen. Danach kühl
stellen.

Crème fraîche mit der Wasabi- Paste ebenfalls in einem geeigneten Gefäß mischen und mit Salz/Pfeffer und Zitrone abschmecken. Danach ebenfalls kühl stellen.
Die Kartoffeln fein raspeln und auspressen. Danach in einer Schüssel mit Ei und etwas Mehl vermischen, Salzen und Pfeffern.

Öl in einer Pfanne erhitzen und 12 Röstitaler ausbacken. Anschließend die fertigen Taler im Backofen bei geringer Hitze warmhalten.

Forellenfilet mit Hilfe einer Gabel zerteilen. Zwiebeln und Äpfel schälen und sehr fein würfeln. Nun alles mit dem einem Becher Crème fraîche und fein gehackter Petersilie vermischen. Salzen und Pfeffern.

Bau der Lachs- Türmchen: Mit Hilfe einer Zylinderform die Röstitaler ausstechen. Anschließend nacheinander die Türmchen aufbauen, dabei mit einem Rösti als Boden beginnen. Die vorbereitete Wasabi- Creme auf dem Röstitaler verstreichen und einen Teil des gewürfelten Lachs darauf verteilen. Das Ganze drei Mal wiederholen.

Bau der Forellen- Türmchen: Toastbrot hell toasten und mit der Zylinderform ausstechen. Mit einem Toastbrot beginnen und mit dem  Forellensalat bestreichen. Wie bei den Lachs- Türmchen den Vorgang drei Mal wiederholen.

Als Garnitur können bunte Sprossen, ein Dillzweig und Forellenkaviar verwendet werden. Als kleine „Beilage“ empfehlen wir eine Mischung aus Feldsalat, Mangold und Spinat mit einem Essig- Öl- Dressing.

Wir wünschen einen guten Appetit!


Wir bedanken uns bei Katharina Protz für den Rezept-Tipp. Es war sehr lecker!

Moscow Mule
31.10.2014

I love Baden-Baden-Lieblings-Cocktail

Der Moscow Mule ist ein Cocktail mit Ingwergeschmack, enthält einen größeren Anteil an nichtalkoholischen Zutaten und wird im Glas oder in einer Kupfertasse on the rocks serviert. Das hört sich zwar fast schon gesund an, doch der Moscow Mule hat es in sich.

Die Hauptzutaten sind Wodka, Ginger Beer, außerdem Zitrussaft. Und so mixt man den Moscow Mule:

Eine Kupfertasse oder ein Highball-Glas zur Hälfte mit Eiswürfeln füllen. Zwei Limettenviertel auspressen, darübergeben. Mit einem Teil Wodka (z. B. 5 cl) und etwa drei Teilen Ginger Beer (z. B. 15 cl) aufgießen. Kurz umrühren. Ein erfrsichendes Geschmackserlebnis, das im besten Fall scharf nach Ingwer schmeckt. Nach Belieben kann man einen Spritzer Angostura hinzugeben, und einen Gurkenstick zum Umrühren.

Übrigens : Der Moscow Mule trug in den 1950er Jahren maßgeblich dazu bei, Wodka in den USA als Mix-Spirituose zu etablieren.

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: In Baden-Baden gibt’s den besten Moscow Mule im Bernstein Club.

 

Text: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

Sterntaler Rezept des Monats
29.10.2014

Zander Filet an Champagner Sauerkraut, Krebsbuttersauce und Butterkartöffelchen

Zubereitung:
Das Sauerkraut in einem Sieb gut waschen und ausdrücken. Die in Würfel geschnittene Zwiebel in dem Butterschmalz karamellisieren. Mit dem Weißwein ablöschen, das Sauerkraut zugeben. Die Nelke und den Kümmel im Mörser klein stanzen, zugeben. Dann den Honig und das Lorbeerblatt hinzufügen und ca. 30 Min. sanft simmern lassen. Dann den Champagner zufügen und nochmals 10 Min. ziehen lassen.

Die Kartoffeln im kochenden Salzwasser ca. 30 min garen.

Die Fischfilets sauber putzen und die dünnen Haut Stücke von der Unterseite wegschneiden. Diese Fischreste in einem Topf mit Butter und der Zwiebel ca. 1 Min. andünsten. Mit dem Weißburgunder ablöschen. 50 ml Wasser, die Pfefferkörner und das Salz zugeben und ca. 10 min einkochen lassen. 

Dann die Sahne zugeben, nochmals 3 Min. köcheln lassen .Dann durch ein feines Sieb in einen anderen Topf abpassieren. Die Krebsbutter einrühren und warm stellen. Die Zanderfilets von der Hautseite ca. 2-3 min kross anbraten. Etwas salzen und pfeffern, umdrehen und ca. 2 Min. bei schwacher Hitze ziehen lassen.

Die Kartoffeln absieben und in einer Pfanne mit der Butter durchschwenken. Das Sauerkraut mit den Kartoffeln und den Zanderfilets heiß anrichten. Dann die Krebsbuttersauce darüber träufeln.



Zutaten für den Fisch und die Soße:

1kg frisches Zanderfilet
eine Prise Salz und weißer Pfeffer
50g Butter
1 Zwiebel
250ml Weißburgunder Wein
200ml Sahne
50g Krebs oder Hummerbutter
1g Meersalz
1g Pfefferkörner

Restaurant-Tipp Medici
05.08.2014

I love Baden-Baden-Restaurant-Tipp

Das Medici am Augustaplatz ist seit Jahren eine feste Größe unter den Baden-Badener Top-Restaurants. Insider wissen: Das Sushi von Sushimeister Hiroshi Akutsu sucht seinesgleichen. „Die Sushi-Leistungsschau von Hiroshi Akutsu ist in Deutschland an Vielfalt, Frische und Schönheit unübertroffen“, schrieb etwa der Gault Millau.

Doch auch vom Grill oder à la carte isst man hier hervorragend. Man trifft sich an der Bar gerne auf einen Drink, im Sommer lockt die Allee-Bar mit leckeren Cocktails. Zigarrenliebhaber zieht es in die Cigar Lounge.

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp:  Ein Highlight im Sommer ist die Grill-Arena. Am 15. August ist es wieder soweit: Auf der Allee-Terrasse steigt der BBQ Live Cooking Event mit acht verschiedenen BBQ-Stationen. Mit dabei: der irische Starmetzger Jack O’Shea mit seinem Angus Rind aus Irland, Starkoch Sascha Lenz mit dem Grillklassiker „Surf & Turf“, Hiroshi Akutsu und Yoshio Anzai vom Medici mit japanischem Yakimono und viele mehr. Vier Top-Weingüter servieren dazu edle Tropfen.

Preis: 99 Euro pro Person inklusive aller Speisen und Getränke. Beginn pünktlich um 19 Uhr. Reservierungen gegen Vorkasse unter Telefon 07221/2006 oder events@medici.de

Fotos: Medici (6)

Negroni
04.08.2014

I love Baden-Baden-Lieblings-Cocktail: Negroni

Campari-Liebhaber kommen mit einem Negroni auf ihre Kosten. Er besteht zu einem Drittel aus Campari, dazu kommen je ein Drittel Gin und Vermouth rosso. So bekommt der bittersüße Geschmack die besondere Note. Im Tumbler mit Strohhalm und Zitronen- oder Orangenscheiben garniert, sieht der Negroni mit seiner rötlichen Farbe ziemlich schick aus.

Von der International Bartenders Association wird der Negroni in der Kategorie Pre-Dinner Cocktail, also als Aperitif, aufgeführt. Er schmeckt aber auch nachts an der Bar.

Erfunden hat den Negroni übrigens ein Italiener: Ein gewisser Graf Camillo Negroni  bestellte sich um 1919 an der Bar des Caffè Casoni in der Via de‘ Tornabuoni in Florenz zum ersten Mal einen mit Gin verlängerten Americano, der aus Campari und Vermouth rosso bestand. Grazie, Signore Negroni!

Und so bereitet man den Negroni zu: Eiswürfel in einen gekühltes Glas  geben, 3 cl Gin, 3 cl Vermouth rosso und 3 cl Campari eingießen, leicht umrühren. Mit einer Zitronen- oder Orangenscheibe oder einer Schalenspirale dekorieren.

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: In Baden-Baden gibt’s den besten Negroni im „The Bombay Rooms“ über dem „Max’s“-Club, in der Trinkhalle oder im Bernstein Club.

Foto: istockphoto

2016
15.01.2016

Ferienstraßen
19.08.2016
Nordschwarzwald 2 Markgräflerland_Schwarzwald_Caste_lberg_Herbststimmung

Autofahren kann so erholsam sein!

Nur keine Eile auf den Traumstraßen unserer Region!

Reisen – nicht, um anzukommen, sondern um ganz entspannt von einem Höhepunkt zum nächsten zu fahren. Das ist ein unvergessliches Erlebnis auf jeder der schönsten Ferienstraßen in unserer Umgebung.

SCHWARZWALDHOCHSTRASSE


Mehr Schwarzwald geht nicht. Deutschlands älteste und berühmteste Panoramastraße ist ein Muss für jeden Schwarzwaldbesucher. Sie verläuft zwischen Baden-Baden und Freudenstadt in einer Höhe von 600 und 1000 Metern. Obwohl bereits 1930 eingeweiht, hat sie bis heute nichts von ihrem Charme verloren. Die traumhaft schönen Blicke in den Schwarzwald, die Rheinebene und bis zu den Vogesen sind immer noch dieselben wie anno dazumal.

Kontakt & Infos:www.schwarzwaldhochstrasse.de


NÖRDLICHER SCHWARZWALD


Der nördliche Teil des Schwarzwalds liegt zwischen Karlsruhe im Norden, Freudenstadt im Süden, Stuttgart im Osten und der französischen Grenze im Westen. Landschaftlich ist die Region gekennzeichnet durch ihre Hügel und Berge, ausgedehnte Nadelwälder, schmale Bäche und weite Wiesen. Wildromantisch ist zum Beispiel die Strecke, die von Baden-Baden über Gernsbach nach Freudenstadt führt. Sie verläuft in den Tälern der Murg und Kinzig und berührt viele idyllische, kleine Orte.

Kontakt & Infos:www.mein-schwarzwald.de


ORTENAU


Typisch für die Ortenau sind malerische Orte wie Oberkirch im Norden, Gengenbach im Westen, Bad Peterstal im Osten und Zell am Harmersbach im Süden. Landschaftlich ist diese Region geprägt durch das weitläufige Rheintal, sonnenbeschienene Weinberge und tief eingeschnittene Täler, darunter die Flusstäler der Schutter, Kinzig, Rench und Acher, Nebenflüsse des Rheins. Man fährt durch zauberhafte, alte Winzerdörfer wie Durbach, die sich an die Hügel und Täler der Vorgebirgszone schmiegen.

Kontakt & Infos:www.ortenaukreis.de


KAISERSTUHL


Mit dem Auto kann man rund um die sonnenreichste Region Deutschlands herumfahren. Besonders eindrucksvoll ist eine Fahrt über die Kaiserstuhl-Weinhöhenstraßen, vor allem zwischen Kiechlinsbergen und Oberbergen mit den großzügigen Wanderparkplätzen. Auf ihnen kann man den Wagen abstellen, um in die Reblandschaft zu wandern. Oder in die Höhenwälder mit ihren herrlichen Ausblicken auf den nahen Schwarzwald, die im Westen bläulich schimmernden Vogesen, über den Breisgau, das Markgräflerland und das Elsaß hinweg.

Kontakt & Infos:www.naturgarten-kaiserstuhl.de

 

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Fotos: Landratsamt Ortenaukreis; Schwarzwald Tourismus GmbH

Schwarzwaldhochstraße
Schwarzwaldhochstraße 1 ADAC_Deutschland_Klassik

Freilichtmuseen
17.08.2016

Eine Reise in die Vergangenheit

Die eindrucksvollsten Freilichtmuseen in der Region

Fünf Museumsdörfer mit über hundert historischen Gebäuden, originalgetreu eingerichteten Werkstätten und alten Nutztierrassen lassen die Geschichte des ländlichen Südwestens von Baden-Württemberg lebendig werden.

SCHWARZWÄLDER MUSEUM VOGTSBAUERNHOF


Kultur und Geschichte hautnah erleben können Sie in imposanten Schwarzwaldhöfen, Mühlen und Sägen sowie Stuben und Scheunen. Im Stall stehen alte Haustierrassen, auf Weiden tummeln sich Schafe, Ziegen und Hühner. Vom harten Arbeitsalltag der Bewohner zeugen handgefertigte Arbeitsgeräte und zahlreiche Werkzeuge, die noch bei vielen Vorführungen und Aktionstagen zum Einsatz kommen. Hier können Sie entdecken, wie in den letzten 400 Jahren im Schwarzwald gewohnt, gelebt und gearbeitet wurde.

Kontakt & Infos:Fahrtdauer von Baden-Baden nach Gutach: ca. 1.1/4 Std.
Tel.: 07831-93560
www.vogtsbauernhof.de 

 

HOHENLOHER FREILANDMUSEUM WACKERSHOFEN


Begeben Sie sich auf eine Zeitreise und tauchen Sie ein in das Leben der Menschen auf dem Land in früheren Jahrhunderten. Rund 70 historische, originalgetreu eingerichtete Gebäude laden dazu ein. Limpurger Rinder, die älteste noch existierende Rinderrasse Württembergs, Coburger Fuchsschafe sowie Ziegen, Hühner, Gänse und Kaninchen alter Rassen erfüllen das Freilandmuseum mit tierischem Leben. Rundwege führen durch ein weitläufiges Gelände mit Streuobstwiesen und Feldern, auf denen historische Getreidesorten angebaut werden.

Kontakt & Infos:Fahrtdauer von Baden-Baden nach Schwäbisch Hall-Wackershofen: ca. 2 Std.
Tel.: 0791-971010
www.wackershofen.de 

 

FREILICHTMUSEUM BEUREN


Mehr als 20 Originalgebäude versetzen Sie in eine vergangene Zeit und vermitteln einen Eindruck, wie es früher auf dem Dorf in Württemberg zuging. Ob Schreinerwerkstatt, Schlafkammer, Weber-, Back- und Waschhaus – drinnen und draußen zeigen die historischen Wohn- und Wirtschaftsgebäude das damalige Wohnen, Arbeiten und Leben. Dabei begegnen Sie Schafen, Ziegen und Hühnern lernen alte Apfelsorten oder interessante Kulturpflanzen auf dem Acker und im Garten kennen.

Kontakt & Infos:Fahrtdauer von Baden-Baden nach Beuren: ca. 1.1/2 Std.
Tel.: 07025-911900
www.freilichtmuseum-beuren.de

 

FREILICHTMUSEUM NEUHAUSEN OB ECK


Vom kleinen Taglöhnerhaus bis zum großen Bauernhaus, vom Weberhaus bis zum Schwarzwaldhof, von der Dorfschmiede und bis zur Mühle, vom Schulhaus bis zur Dorfkirche. 25 historische Häuser von der Schwäbischen Alb, aus dem Schwarzwald und vom Bodensee wurden hierher versetzt, um möglichst viel von der Originalsubstanz zu retten und alte Zeugnisse historischer Baukunst und Lebensweise zu erhalten. Tägliche Handwerkervorführungen, alte Haustierrassen und noch viel mehr zeugen vom Leben längst vergangener Zeiten.

Kontakt & Infos:Fahrtdauer von Baden-Baden aus nach Neuhausen ob Eck: ca. 2.1/4 Std.
Tel.: 07461-926 3204
www.freilichtmuseum-neuhausen.de

 

OBERSCHWÄBISCHES MUSEUMSDORF KÜRNBACH


Hier lernen Sie die ländliche Geschichte Oberschwabens in einem einzigen Dorf kennen! Über 30 strohgedeckte Bauernhäuser aus sechs Jahrhunderten und beeindruckende Nebengebäude zeigen die Bau- und Wohnkultur von einst. Original eingerichtete Werkstätten, alte Nutztierrassen, Oldtimer-Traktoren, blühende Bauerngärten und Streuobstwiesen mit über 150 alten Obstbäumen erzählen vom Landleben anno dazumal.

Kontakt & Infos:Fahrtdauer von Baden-Baden nach Bad Schussenried-Kürnbach: ca. 1.1/4 Std.
Tel.: 07583-942050
www.museumsdorf-kuernbach.de



Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Fotos: AG der Freilichtmuseen in Baden-Württemberg

Schwarzwälder Museum Vogtsbauernhof
SCHWARZWÄLDER MUSEUM VOGTSBAUERNHOF von außen

Sonnenplätze Baden-Baden
28.07.2016

Traumhafte Aussichten, Entspannungsorte, leckere Schmankerl und jede Menge Spaß für Kinder und Hunde

Sonnige Plätzchen im Sommer mit Wohlfühl-Plus in Baden-Baden

Einfach mal nichts tun, sich von der Sonne küssen lassen und den ganzen Stress der Arbeitswoche vergessen. Lust darauf? Wir hätten da ein paar coole Sunshine-Plätzchen in herrlicher Natur und obendrein atemberaubenden Aussichten.

Entspannen auf dem Merkur


Rauf auf den Berg! Wem der „Aufstieg“ auf den wunderschönen Wanderwegen zu anstrengend ist, lässt sich mit einer der längsten und steilsten Standseilbahnen Deutschlands auf Baden-Badens 668 Meter hohen Hausberg bringen. Dort oben lädt eine saftig-grüne Wiese mit Gratis-Liegen zum Entspannen ein, während Gleitschirmflieger am strahlend blauen Himmel ihre Runden ziehen. Jede Menge Spaß gibt es auch für Kinder, schließlich lockt ein Spielplatz mit Riesenrutsche. Zudem gibt es dort einen Grillplatz. Ein Muss ist natürlich die Aussichtsplattform des 23 Meter hohen Turms. Sie ist bequem mit dem kostenlosen Aufzug erreichbar und bietet einen einzigartigen Rundblick über Baden-Baden, die Oberrheinebene bis hin zu den Vogesen und den Bergen des Nordschwarzwaldes.

Verlockend auch die gemütliche Gaststätte „Merkurstüble“ mit ihrer Terrasse. Bei leckeren Schmankerl und feinen Kuchen legt man hier gerne eine Vesper-Pause ein

Info: Die Bergbahn fährt täglich von 10 bis 22 Uhr (sowie nach Vereinbarung). Die Talstation erreicht man mit den Bussen der Linie 204 ab Leopoldsplatz und 205 ab Bahnhof Baden-Baden, ebenfalls mit der City-Bahn. Wer mit dem Auto dorthin möchte (ausreichend Parkplätze sind vorhanden), findet eine Anfahrtsskizze und noch weitere Infos hier.

Relaxen bei den Baden-Badener Wildgehegen


Die idyllisch gelegene Hässlichmatte ist nur unweit von der Talstation der Merkur-Bergbahn entfernt. Auch dort warten Liegestühle vom städtischen Forstamt auf Sonnenhungrige. Lohnenswert ist von hier aus ein Spaziergang auf dem ca. 3,8 km langen Rundweg entlang der „Grünmatte“. So heißen die drei Wildgehege mit Rot-, Dam- und Muffelwild. Erweitern lässt sich die Strecke durch einen Abstecher zum Schwarzwildgehege. Spannend, gerade auch für Kinder, ist zudem der 4,5 Kilometer lange Natur-Lehrpfad mit seinen 23 Stationen. Er beginnt an der Merkur-Talstation.

Info: Eine Broschüre zu diesem informativen Pfad gibt es unter anderem beim städtischen Forstamt, den Tourist-Informationsstellen sowie am Kiosk der Bergbahn. Mehr dazu hier.

Blick auf die Bäderstadt vom Biergarten aus


Sonne satt und eine fantastische Aussicht auf die Bäderstadt haben Sie auch oberhalb des Neuen Schlosses. Auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau am Hungerberg lässt sich trefflich abschalten: Picknick auf den Wiesen, jede Menge Spaß für Kinder auf dem Spielplatz und die „Waldschänke“ mit ihrem urigen Biergarten laden zum Wohlfühltag in der Natur ein. Das Leben genießen – es kann so einfach sein!

Info: Die Waldschänke ist von 30. April bis Ende September täglich (außer Dienstag) von 17 bis 23 Uhr geöffnet. An Sonn- und Feiertagen kann man sich dort bereits ab 11 Uhr mit Steaks, Salaten und Käse-Variationen verwöhnen lassen. Weitere Infos unter Tel.: 07221/32212.

Informationen zu der Anfahrt finden Sie hier.

Romantik pur auf der YBurg


Dem Himmel so nah … Die um 1200 auf dem Iberg errichtete YBurg – das Wahrzeichen der Rebland-Orte Varnhalt, Steinbach und Neuweier – bietet eine grandiosen Blick auf die Rheinebene bis hin nach Straßburg, die Vogesen und die Weinanbaugebiete. Hier oben rückt der stressige Alltag in weite Ferne, nicht zuletzt auch wegen des Burgrestaurants und seiner zauberhaften Terrasse. Genießen mit allen Sinnen bei feinen Kuchen aus der Burgbäckerei oder herzhaft saisonalen Gerichten. Was will man mehr!

Info: Im Zeitraum Mai bis September ist das Restaurant von Mittwoch bis Sonntag ab 12 Uhr geöffnet. Von Oktober bis April sind die Öffnungszeiten Mittwoch bis Freitag ab 18 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen ab 12 Uhr. Ganzjährig Ruhetage sind Montag und Dienstag. Weitere Informationen auch zur Anfahrt finden Sie hier.

Ein Paradies für Kinder und Hunde


Die Klosterwiese im südöstlichen Teil der Lichtentaler Allee ist bei Familien und Hundebesitzern gleichermaßen beliebt. Ein Teil des Areals ist für Hunde freigegeben. Sie dürfen hier nach Herzenlust ohne Leinenzwang herumtoben und in der Oos ein erfrischendes Bad nehmen. In einem anderen Bereich wurde vor kurzem der dortige Spielplatz komplett umgestaltet. Ein Traum für den Nachwuchs, denn hier gibt’s dank der verwendeten Naturmaterialien Dschungel-Feeling pur. Baumhäuser, Kletterparcours mit Hangelseilen, Röhrenrutsche – das Konzept lässt Kinderherzen höher schlagen! Einige Ideen dafür sind übrigens gemeinsam mit den kleinen Lesern der Kinderzeitung „Babsi“ entwickelt worden.


Egal, für welches sonnige Plätzchen Sie sich entscheiden. Wir wünschen Ihnen Erholung pur. Tanken Sie Kraft in Baden-Badens wunderschöner Natur!




Text: Andrea Klein für www.ilovebadenbaden.de

Fotos: Stadtwerke Baden-Baden, YBurg, Janine Schwichtenberg (ILBB)

Auf dem Merkur die warmen Sonnenstrahlen genießen
Sonnenplatz Baden-Baden auf dem Merkur

Romantische Dörfer
25.07.2016
Romantische Dörfer Mittelbaden

Umgebung mit Tradition

Die romantischsten Dörfer in der Region Mittelbaden

Die malerischen Ortschaften in der Umgebung von Baden-Baden bis ins Elsass sind Schmuckstücke im Herzen traumhaft schöner Natur. Saftige Wiesen, reiche Weinberge, sanfte Hügel- und Bergketten mit dichten Laub- und Tannenwäldern. Hier fühlt man sich wie Gott in Frankreich.

GERNSBACH


Die „Perle des Murgtals“ blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Eindrucksvolle Baudenkmäler in der historischen Altstadt zeugen vom Reichtum vergangener Tage. Anschauliche Fachwerkhäuser, Brunnen und die alte Stadtbefestigung laden zum Schlendern durch die verwinkelten Gassen ein.

Kontakt & Infos: www.gernsbach.de

 


GENGENBACH


Einheimische nennen es auch „Badisch’ Nizza“. Der liebenswerte Zweitname vermittelt einen kleinen Vorgeschmack auf das, was den Besucher erwartet: Eine reizvolle Kleinstadt mit historischem Stadtkern, Wehrtürmen und Toren, denkmalgeschützten Häusern, kleinen Gassen und stillen Winkeln.

Kontakt & Infos: www.gengenbach.info 



RIQUEWIHR IM ELSASS


In Baden-Baden hat man das Elsass vor der Tür. Eine ganz besondere Kombination von Geschichte, Kultur, Landschaft, Gastronomie und Wein machen diese Region zu einem der schönsten Reiseziele in ganz Europa. Ihre Kultur ist von französischer und deutscher Seite gleichermaßen geprägt. Trotz ihrer bewegten Geschichte hat sie die Fülle ihrer kulturhistorischen Schätze bis heute bewahrt. Ein Beispiel ist Riquewihr, das Bilderbuchdorf aus dem Mittelalter. Es sieht heute noch so aus wie im 16. Jahrhundert. In seinem einheitlichen alten Stadtkern ist ein Haus schöner als das andere.

Kontakt & Infos: www.ribeauville-riquewihr.com



RIBEAUVILLÉ IM ELSASS


Die Herren von Ribeaupierre ließen drei Wehrburgen bauen, deren Ruinen die Stadt und die umgebenden Hügel bis heute majestätisch überragen. Von den mittelalterlichen Befestigungsanlagen sind noch ein Teil der Stadtmauer und einige der Wehrtürme erhalten. Zu den Highlights in den pittoresken Vierteln mit Bauten aus dem 15. bis 18. Jahrhundert gehören viele Plätze mit Brunnen aus der Renaissancezeit.

Kontakt & Infos: www.ribeauville-riquewihr.com 



EGUISHEIM IM ELSASS


Eine originelle Ortschaft der Superlative: Erstens gilt sie als Wiege der elsässischen Weinberge. Zweitens wird ihre Begeisterung für Blumenschmuck seit 1985 mit der höchsten Auszeichnung beim „Concours des villes et villages fleuris“ (französischer Wettbewerb der blumengeschmückten Städte und Ortschaften) belohnt. Und drittens führt es seit 2003 das Label Schönstes Dorf Frankreichs. Dieses wird durch einen gemeinnützigen Verband an die schönsten Dörfer mit weniger als 2.000 Einwohnern vergeben, die über ein reiches natürliches und städtisches Erbe mit mindestens zwei historischen Stätten verfügen.

Kontakt & Infos: www.ot-eguisheim.fr






Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Fotos: Gemeindeverwaltung Gutach (Schwarzwaldbahn); Kultur- und Tourismus GmbH Gengenbach; Office de Tourisme du Pays de Ribeauvillé et Riquewihr; OT Eguisheim; Touristinfo Gernsbach

Gernsbach Altstadt
Gernsbach Altstadt Waldbachstraße / Zehntscheuern

Abenteuer-Spaß
14.07.2016

Ein Hauch von Abenteuer

Sport, Spiel und Spaß in Baden-Baden und der Region

Da soll noch mal jemand sagen, in Baden-Baden ist es langweilig. Wer den Adrenalin-Kick braucht, bekommt ihn auch hier. Wir haben ein paar spannende Beispiele ausgesucht, Nervenkitzel inklusive und mit Suchtpotential – ohne negative Folgen.

FAHRSICHERHEITSZENTRUM


Genau richtig für das Kind im Mann ist beispielsweise der Sandkasten für Erwachsene – der Offroad-Parcours. Er zeigt Ihnen hautnah, wie hart die Anforderungen an Geländewagen tatsächlich sind. Da werden steile Auf- und Abstiege sowie Hänge in Schräglage be- und Hindernisse umfahren. Auf dem alten Gelände der Royal Canadian Airforce entwickelten LuK und Daimler Benz einen extremen Track mit allen Schikanen. Hier darf ein Offroader endlich einmal zeigen, was er kann.

Kontakt & Infos:

Driving Center Baden
Tel.: 07229/6994952
www.drivingcenter-baden.de

 

EISKARTBAHN


Mit dem kleinen Kart über die große Eisbahn? Das ist einzigartig in Europa und noch viel spannender, als es sich anhört! Klirrendes Eis, heulende Motoren, Mega-Drifts, spektakuläre Überholmanöver. Da wird jede Runde zu einer Herausforderung gegen die Zeit. Die Kunsteisbahn am Wiedenfelsen zwischen Bühlertal und Schwarzwaldhochstraße erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Kontakt & Infos:

Sator Events GmbH
Tel.: 07226/282
www.eisbahn-wiedenfelsen.de 

 

MOTORRAD-TRIAL


Gräben, Schlamm, über Wurzeln, Stock und Steine, hohe Stufen, enge Kehren um Bäume oder andere Hindernisse. Der Reiz des Trial-Trainings liegt darin, auch im unwegsamsten Gelände seine Maschine zu beherrschen, mit ihr eins zu werden. Das Umsetzen der gesehenen Strecke in die entsprechenden Körperbewegungen trainiert das Gehirn und ist eine ideale Übung für Körperkontrolle und Geschicklichkeit – sogar schon für Kinder. Man lernt sich selbst kennen, weiß, was man sich zutrauen kann und was man tun muss, um Dinge zu erreichen, die man sich noch nicht zutraut.

Kontakt & Infos:

Motorrad-Club Baden-Baden im ADAC e.V.
Tel.: 07221/977718
www.mcbb.de

 

RAFTING


Wildwasser hautnah zu erleben, macht den prickelnden Reiz des Raftings aus. Wer auf der Suche nach einem unvergesslichen Freizeiterlebnis mit Abenteuer-Charakter ist, kommt am Rafting nicht vorbei! Die rasante Fahrt im Schlauchboot begeistert Jung und Alt und ist ohne Vorkenntnisse möglich. Teamgeist und Harmonie sind wichtige Begleiter an Bord, um das Raft sicher durch das lebhafte Gewässer zu steuern. Gemeinsam mit Spaß das Ziel erreichen – ein Erlebnis, das verbindet!

Kontakt & Infos:

Adventure World
Tel.: 07083/9324799
www.murgtal-arena.de


Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Drivingcenter Baden-Baden
Drivingcenter Baden-Baden Auto auf nasser Fahrbahn

Theater Baden-Baden - DER TALISMAN
07.07.2016
Theater Baden-Baden Der Talisman im Dunklen auf dem Marktplatz Baden-Baden

DER TALISMAN - VON VORURTEILEN & SCHWÄCHEN

Marktplatz Baden-Baden wird zur Theater-Bühne von Titus Feuerfuchs & Co.

„Rot ist doch g’wiß a schöne Farb’, die schönsten Blumen sein die Rosen, und die Rosen sein rot. Das Schönste in der Natur ist der Morgen, und der kündigt sich an durch das prächtigste Rot. Die Wolken sind doch g’wiß keine schöne Erfindung, und sogar die Wolken sein schön, wann s’ in der Abendsonn’ brennrot dastehn au’m Himmel; drum sag’ ich: wer gegen die rote Farb’ was hat, der weiß nit, was schön is.“ (1.  Akt, 3. Szene)

Die Uraufführung der Posse DER TALISMAN von und mit Johann Nestroy in der Hauptrolle fand 1840 am Theater an der Wien statt. Vorurteile gegenüber anderen gibt es seit jeher, und genau das beschreibt der österreichische Dramatiker in diesem Stück. Der Barbiergeselle Titus Feuerfuchs leidet unter seinen roten Haaren. Sowohl beruflich als auch gesellschaftlich bekommt der Außenseiter keinen Fuß in die Tür. Die rotschopfige Gänsehirtin Salome kann sein Leiden nur allzu gut nachvollziehen, ihm aber nicht aus seiner Misere helfen. Wie das Schicksal manchmal so spielt, rettet Titus dem Friseur Marquis das Leben und erhält zum Dank eine schwarze Perücke als Talisman. Von da an nimmt sein Leben  eine unerwartete Wendung: Mit neuer Haarfarbe, die von rot auf schwarz zu blond und letztendlich grau wechselt, wird er auf einmal bei den Frauen zum Objekt der Begierde und macht rasant Karriere. Missgunst und Rache lassen seine Maskerade allerdings auffliegen. Sein Glück findet er schlussendlich mit seiner Leidensgenossin Salome – gleich und gleich gesellt sich eben gern!

Bei herrlichstem Wetter fand am 5. Juli bereits zum 6. Mal die Aufführung von DER TALISMAN mit dem Ensemble des Theaters Baden-Baden auf dem Marktplatz statt. Nahezu komplett belegt waren die Ränge der Tribüne, die seit dem „Fest zur Eröffnung des Theatersommers 2016“ (10. – 12.06.) zum Bild des Marktplatzes gehört. Durch gezielte Anekdoten, die sich auf Baden-Baden und die Region beziehen, fühlte sich das Publikum perfekt unterhalten, ob es um das Neue Schloss mit dem Baugerüst ging, den Affentaler Wein oder die neue Regelung des Vordereinstiegs bei Bussen. Das Happy End – auch zwischen Titus und Salome – wurde mit tosendem Applaus und Zugabe-Rufen honoriert. Theater-Intendantin Nicola May war unter den Zuschauern und verfolgte das “haarige“ Treiben ihres Ensembles. Die musikalische Begleitung durfte selbstverständlich nicht fehlen und rundete mit ihren harmonischen Klängen das Stück ab. 

Text: Janine Schwichtenberg

Fotos: Jochen Klenk, ILBB


Weitere Informationen zum Theater Baden-Baden finden Sie hier

Flying Baden-Baden
04.07.2016

Zwischen Himmel und Erde

Paragliding, Ballonfahren, Fallschirmspringen... nur Fliegen ist schöner in Baden-Baden und der Region

Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit. Dank mancher Sportarten kann er ein wenig zur Wirklichkeit werden – zumindest bekommt man eine leise Ahnung davon. Ob beim freien Fall in die Tiefe oder bei einem Flug in die Höhe.

SKYDIVING


Sich im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur fallen lassen. Das geht am besten mit einem Fallschirmsprung. Unbeschreiblich ist das Gefühl von endloser Freiheit und dem unglaublichen Adrenalin-Kick beim freien Fall nach dem Absprung in etwa 3000 bis 4000 Meter Höhe. Er dauert zwar nur 35 bis 60 Sekunden – aber diese werden zu den aufregendsten in Ihrem ganzen Leben gehören und für ewig unvergesslich sein.

Kontakt & Infos:

JUMP & FUN FACTORY
Tel.: 07234/1850
www.sky-dive.de


PARAGLIDING


Vom Gipfel ins Glück. Das Kribbeln im Bauch, wenn man nach ein paar Schritten den Boden unter den Füßen verliert und von der Erde abhebt. Träume leben und majestätisch wie ein Adler durch die Lüfte schweben. Den Ausblick auf ein einzigartiges Panorama genießen und sich von der himmlischen Ruhe in mehreren hundert Metern Höhe entschleunigen lassen. Das alles und noch viel mehr bietet das Gleitschirmfliegen.

Kontakt & Infos:

Adventure World
Tel.: 07083/932 4799
www.murgtal-arena.de


BALLONFAHREN


Einsteigen, abheben, schweben – über Wälder und Felder, Flüsse und Seen. Diesem einzigartigen Erlebnis sollte man keinen Korb geben. Wenn der imposante Heißluftballon vom Wind über die Landschaft getrieben wird und einen spektakulären Ausblick aus der Vogelperspektive eröffnet, fühlt man sich dem Himmel so nah. Eine Ballonfahrt ist ein paradiesisches Geschenk für alle Liebhaber luftiger Höhen.

Kontakt & Infos:

Ballooning 2000 Baden-Baden GmbH
Tel.: 07223/60002
www.ballooning2000.de


SEGELFLIEGEN


„Unter die Erde kommen Sie von alleine. In den Himmel nur, wenn Sie die Initiative ergreifen“, heißt es so schön auf der Website vom Aero-Club Baden-Baden. Das Segelfliegen gilt als eine der faszinierendsten Sportarten, die es gibt. Es hat schon was, wenn man im Kern des Aufwindes wie ein kreisender Bussard nach oben steigt – an guten Tagen bei starker Sonne und kalter Luft mit über fünf Metern pro Sekunde.

Kontakt & Infos:

Aero-Club Baden-Baden e.V.
Tel.: 07221/9019099
www.aero-club-baden-baden.de

 

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Fotos: Adventure World; Aero-Club Baden-Baden e.V.; Ballooning 2000 Baden-Baden GmbH; JUMP & FUN FACTORY

 

 

Skydiving Baden-Baden
Skydiving Fallschirmspringen Baden-Baden

Burgen und Schlösser in Baden-Baden
30.05.2016

Malerische Lage und romantische Atmosphäre

Die schönsten Burgen und Schlösser in der Region

Jahrhundertealte Bauwerke als Zeugen einer bewegten Geschichte übten schon immer eine besondere Faszination aus. Auch in Baden-Baden und Umgebung gibt es viele Möglichkeiten, auf den Spuren einer längst vergangenen Zeit zu wandeln.

BURG ALT-EBERSTEIN IN EBERSTEINBURG


Die 489 Meter hoch liegende Anlage wurde im 12. und 13. Jahrhundert auf einem schroff aus dem Berghang emporragenden Felsen aus vulkanischem Gestein gebaut. Selbst als Ruine verbreitet die Burg immer noch ein ganz besonderes Flair. Wer ein Burg-Freak ist, sollte von hier aus zum Alten Schloss Hohenbaden wandern, denn beide sind durch einen Wanderweg miteinander verbunden.

Gastronomie:

Alteberstein
Restaurant und Biergarten

Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Sonntag 14 bis 22 Uhr
Sonn- und Feiertag ab 12 Uhr
Montag und Dienstag Ruhetag

Kontakt & Infos:

Rosenstr. 50
76530 Baden-Baden
Tel.: 07221-28899
www.burg-alt-eberstein.de

 

ALTE SCHLOSS HOHENBADEN IN BADEN-BADEN


1102 als „Hohenbaden“ errichtet, war die Burg die erste Residenz der Markgrafen von Baden-Baden. Bis heute beeindruckt die Ruine durch ihre gewaltige Größe. Wer die vielen steilen Stufen auf Mauervorsprüngen und Aussichtsterrassen hinaufsteigt, wird fürstlich belohnt: mit einem einzigartigen, faszinierenden Rundblick auf die Stadt, den Schwarzwald und die Rheinebene.

Gastronomie:

Zur Zeit keine Bewirtschaftung

Kontakt & Infos:

Alter Schloßweg 10
76530 Baden-Baden
www.schloesser-und-gaerten.de

YBURG IN BADEN-BADEN VARNHALT


Kaum eine andere Burg, die entlang der A5 durchs Badische Rheintal zu sehen ist, wirkt so imposant wie sie. Die um 1200 auf dem Bergkegel Iberg entstandene Burg gilt als das Wahrzeichen der Reblandorte Varnhalt, Neuweier und Steinbach. Ob vom Bergfried oder von der Terrasse des Lokals – der Blick auf nahe Weinberge und weit entfernte Höhen macht die besondere Atmosphäre dieses Ortes aus.

Gastronomie:

Yburg
Restaurant und Biergarten

Öffnungszeiten Oktober bis April:

Mittwoch bis Freitag ab 18.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag ab 12.00 Uhr
Montag und Dienstag Ruhetag

Öffnungszeiten Mai bis September:

Mittwoch bis Sonntag ab 12.00 Uhr
Montag und Dienstag Ruhetag

Kontakt & Infos:

Yburg Burgruine 1
76534 Baden-Baden Varnhalt
Tel.: 07223-8007090
www.yburg.net

BURG WINDECK IN BÜHL


Die Burganlage wurde um 1200 durch die Herren von Windeck erbaut. Von ihr sind heute nur noch ein Bergfried, ein Turm sowie Teile der Ringmauer erhalten und bei guter Witterung zu besichtigen. Am Fuß der Ruine werden heute das Hotel und die Gastronomie „Burg Windeck“ betrieben.

Gastronomie:

Panorama-Restaurant
Kupferstube
Burgstube
Vesperstube
Burghof-Terrasse
Bergfried-Terrasse

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag 12 bis 14 Uhr
Montag bis Samstag 18 bis 21 Uhr
Sonntag ab 17 Uhr Ruhetag

Kontakt & Infos:

Kappelwindeckstr. 104
77815 Bühl
Tel.: 07223-94920
www.burg-windeck.de

SCHLOSS EBERSTEIN IN GERNSBACH


Hoch über den Dächern von Gernsbach thront Schloss Eberstein am eigenen Weinberg. Es wurde als Novum Castrum Eberstein im Jahr 1272 erstmals erwähnt und diente neben der Burg Alt-Eberstein als Sitz der Grafen von Eberstein. Durch seine Lage über dem Talgrund der Murg bietet sich dem Besucher ein traumhafter Blick in das romantische Murgtal.

Gastronomie:

Schloss-Schänke mit Biergarten
Werners Restaurant mit Gourmet-Terrasse

Öffnungszeiten in der Schloss-Schänke:

Montag bis Sonntag 12 bis 24 Uhr

Öffnungszeiten in Werners Restaurant:

Mittwoch bis Freitag und Sonntag 12 bis 14 Uhr, 18.30 bis 22 Uhr
Samstag 18.30 bis 22 Uhr
Montag, Dienstag und Samstag Mittag Ruhetag

Kontakt & Infos:

Schloss Eberstein
76593 Gernsbach
Tel.: 07224-995950
www.schlosseberstein.com

SCHLOSS FAVORITE IN FÖRCH


Es liegt inmitten eines idyllischen Schlossparks. Die klare Struktur des barocken Lustgartens wich seit dem späten 18. Jahrhundert einem natürlicher wirkenden Landschaftsbild. Nicht nur seine idyllische Lage machen es zu einem Gesamtkunstwerk von europäischer Bedeutung. Schloss Favorite ist außerdem das älteste und einzige, nahezu unverändert erhalten gebliebene deutsche „Porzellanschloss“ mit reichhaltigen Sammlungen.

Gastronomie:

Café mit Terrasse

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 10 bis 19 Uhr
Montag Ruhetag

Kontakt und Infos Schloss:

Am Schloss Favorite 5
76437 Rastatt-Förch
www.schloss-favorite-rastatt.de

Kontakt und Infos Schlosscafé Favorite:

Am Schloss Favorite 8
76437 Rastatt-Förch
www.schlosscafe-favorite.de

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Burg Alt-Eberstein
Burgen und Schlösser in Baden-Baden Burg Alt-Eberstein

Gartenanlagen in Baden-Baden
30.05.2016

Bühne frei für Blütenstars!

Die schönsten Gärten und Beete in Baden-Baden

Rosen im Sommer, Dahlien im Herbst – die Kurstadt hat einige blühende Visitenkarten, mit denen sie nicht nur ihre Gäste überwältigt, sondern auch die Einheimischen jedes Jahr aufs Neue begeistert.


Gönneranlage an der Lichtentaler Allee

Mit verschwenderischem Duft und einzigartiger Blütenpracht betören von Anfang Mai bis in den Oktober über 10.000 Rosenstöcke in 400 Rosensorten den Besucher. Poetische Namen wie Schwanensee, Brennende Liebe oder Gletscherfee regen zum Träumen an. Kein Wunder, dass die Königin der Blumen mit ihrer zarten Schönheit im Laufe der Jahrhunderte unzählige Poeten dazu animierte, ihr zauberhafte Gedichte zu widmen. Ob Johann Wolfgang von Goethe, Rainer Maria Rilke oder Hermann Hesse – sie alle erlagen der Anmut ihrer Majestät.


Rosenneuheitengarten auf dem Beutig

Lassen Sie sich vom Zauber der Rose in ihre Märchenwelt entführen. Lustwandeln Sie auf mit Rosenbögen überspannten Wegen. In den Beeten buhlen die üppigsten Blüten und farbenprächtigsten Schönheiten um die Aufmerksamkeit der Flanierenden. Verführung und Anmut, wohin das Auge blickt. Dazwischen laden immer wieder rosenumrankte, romantische Lauben zum Verweilen ein – man fühlt sich in vergangene Jahrhunderte versetzt.


Dahliengarten an der Klosterwiese

Im Spätsommer blühen an der Klosterwiese rund 1800 Dahlien in 64 verschiedenen Sorten. Die Königin des Herbstes punktet mit unzähligen Formen und knalligen Farben. Manche sind von wildblumenähnlicher Schönheit oder halbgefüllt und erinnern an Anemonen. Andere verbreiten spielerische Leichtigkeit durch ihre pomponartigen Blütenbälle oder ähneln Seerosen. Wieder andere tragen gerollte Blütenblätter, die wie Stacheln abstehen und deshalb Kaktusdahlien heißen. Dahlien sind robust, bieten Blütenpower bis zum ersten Frost und versprechen einen Hauch von Landleben.


Sommerblumenbeete an Theater, Kurhaus und Trinkhalle

„Für diese Beete suche ich immer die aktuellen Mode-Trendfarben jedes Sommers aus. Im vergangenen Jahr war es leuchtendes Orange, in diesem Jahr sind es milchige Pastelltöne“, erzählt Markus Brunsing, seit dreizehn Jahren Leiter des Gartenamtes der Stadt Baden-Baden.




Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Fotos: Gartenamt Stadt Baden-Baden

Gönneranlage an der Lichtentaler Allee
Gartenanlagen in Baden-Baden Gönneranlage an der Lichtentaler Allee

Handwerkskunst in Baden-Baden: Schornsteinfeger
27.04.2016
Schornsteinfeger Baden-Baden Dachfirst

Altes Handwerk mit neuen Chancen

Schornsteinfeger – Glück zum Anfassen

Dass ausgerechnet der „schwarze Geselle mit Zylinder und Leiter“ als Glücksbringer angesehen wird, hat eine lange Tradition. Sie reicht nicht nur einige Jahrhunderte zurück, sondern hat in Sachen Umweltschutz sogar an Bedeutung für die Zukunft zugenommen.

Es gibt nur einen Beruf, dessen personifizierter Anblick alle Menschen freut – der des Schornsteinfegers. Der Grund ist historisch. Ungereinigte Kamine führten in den damals noch mit Strohdach gedeckten Häusern oft zu Bränden. Derjenige, dessen Haus nicht abbrannte, weil der Schlot gekehrt war, sagte dann: „Ein Glück, dass der Schornsteinfeger da war.“ Heute gibt es zwar kaum noch Strohdächer, doch als Glücksbote gilt der Kaminkehrer immer noch, und sein Beruf ist wichtiger denn je.

Das erkannte der Bühlertäler Oliver Dietsche schon sehr früh und machte direkt nach der Schule eine Ausbildung zum Schornsteinfeger. Ihn reizte auch die Chance, sich irgendwann selbstständig machen zu können, ohne viel Geld investieren zu müssen. Außerdem: „Wer hat schon die Möglichkeit, anderen Leuten aufs Dach zu steigen.“ Seit 1994 ist er Meister, und 2010 übernahm er den Kehrbezirk Baden-Baden 04, zu dem die Stadtteile Oberbeuern, Geroldsau, Teile von Neuweier und Großteilevon Lichtental gehören. Dank einer zusätzlichen Ausbildung bei der Handwerkskammer zum Gebäudeenergieberater ist der 43-Jährige auch Experte, wenn es um die Erstellung von Energieausweisen oder Fragen zu sinnvollen Sanierungsmaßnahmen und die dafür wichtige Fördermittelberatung geht. Die Abgasmessungen dienen dem Umweltschutz, und die Feuerstättenschau bescheinigt die Betriebs-und Brandsicherheit der gesamten Feuerungsanlage.

Trotz aller Modernität verbringt ein Schornsteinfeger wie Oli Dietsche nach wie vor seinen Alltag auf den Dächern seines Kehrbezirks. Und immer noch mit traditionellem Arbeitsgerät wie dem Leinenbesen mit Schlagapparat und Eisenkugel, doch außerdem mit modernen Prüf- und Messgeräten. Das heißt, Treppen und Leitern rauf und runter, über rutschige Dachfirste balancieren, über feuchte Dachtritte Schornsteine erklimmen – daran hat sich nichts geändert. Und dafür muss er gesund, fit und schwindelfrei sein. Dass die meisten Kunden sich freuen, wenn der Glücksbote kommt, gehört zu den exklusiven Begleiterscheinungen seines Berufs. So mancher Handwerker beneidet ihn darum.

Mehr unter: www.schornsteinfeger-dietsche.de

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Schornsteinfeger Baden-Baden Dachfirst

Stadtführungs-Arten
22.03.2016

Kutschieren, fahren, radeln, rollen, fliegen

Stadtführungen der besonderen Art

Möchten Sie Pferde schnauben hören, in einer Bimmelbahn sitzen, die Pedale treten, durch die Stadt schweben oder in die Lüfte fliegen? Versuchen Sie doch einmal, die Sehenswürdigkeiten von Baden-Baden aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Am besten probieren Sie alles aus!

KUTSCHE


Wenn die Räder rumpeln, die Hufeisen gleichmäßig klappern und langsam die Sehenswürdigkeiten am Auge vorbeiziehen, fühlen Sie sich in vergangene Zeiten versetzt. Die Kutscher zeigen Ihnen das ganze Jahr über nicht nur die historischen und modernen Highlights der Stadt, sondern wissen auch amüsante Anekdoten zu erzählen. Erleben Sie Baden-Baden wie früher!

Kontakt & Infos:

Kutschfahrten Baden-Baden
Sabrina Möller
Mobil 0171/2093680
www.kutschfahrten-baden-baden.de

CITYBAHN


Komfort bei jedem Wetter – Vollverglasung und wohlig-warme Heizung bei kühlen Temperaturen, Öffnungen und erfrischende Kühlung an heißen Sommertagen. So vermittelt die Citybahn bei jeder Witterung von März bis November einen ersten Eindruck von dem, was den Ruhm Baden-Badens, das im 19. Jahrhundert als die Sommerhauptstadt Europas galt, ausmacht.

Kontakt & Infos:

Tel.: 07221/991998
www.citybahn.de

CALL A BIKE


In vielen Großstädten sind sie schon seit langem beliebt: Fahrräder zum Ausleihen. Auch in der Kurstadt sind die Drahtesel mittlerweile eine Option, um einen ganz anderen Blick auf die Sehenswürdigkeiten zu bekommen. Ein weiteres Plus: Dank der sportlichen Aktivität schlagen die üblichen Urlaubs-Pfündchen nicht so gnadenlos zu Buche.

Kontakt & Infos:

www.callabike.de

SEGWAY


Möchten Sie einmal durch die Stadt „schweben“? Dieses Feeling können Sie mit dem Elektroroller genießen. Bei Vollgas schafft der Segway bis zu 20 km/h. Das reicht, um ganz Baden-Baden zu erkunden – neidische Blicke inklusive. Einfache Hindernisse wie Bergauf- und Bergabfahrten, enge Kurven und kleine Hügel, von denen es in Baden-Baden ja reichlich gibt, schafft der Trend-Transporter problemlos und sorgt so für jede Menge Spaß bei Groß und Klein.

Kontakt & Infos:

CitySeg
Tel.: 0721/20395513
www.city-seg.de

HELIKOPTER


Hier können Sie sprichwörtlich Ihre Erwartungen in die Höhe schrauben, denn schon der Start mit dem Hubschrauber ist ein unbeschreibliches Gefühl. Auf Wunsch geht es wie in einem Fahrstuhl senkrecht in die Höhe. Wenn der Pilot dann sein Fluggerät langsam auf der Stelle dreht, liegen Ihnen nacheinander alle Himmelsrichtungen zu Füßen. Setzt sich der Helikopter dann in Bewegung, fliegen Sie zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Kurstadt und seiner Region. Allein das Aufheulen der Turbinen und Schlagen der Rotorblätter im Wind – Sie heben ab!

Kontakt & Infos:

Hubschrauberflug.de
Tel.: 0800 0700 130
www.hubschrauberflug.de


Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Stadtführungs-Arten Baden-Baden Kutsche

Nationalpark Schwarzwald
14.03.2016
Nationalpark Schwarzwald Lotharpfad

Eine Insel unversehrter Natur

Über zwei Jahre Nationalpark Schwarzwald 

Einzigartige Natur zu jeder Jahreszeit. Zartes Grün und bunte Blüten im Frühling, traumhafte Sonnenauf- und untergänge im Sommer, mystische Nebelfelder im Herbst, märchenhafte Schneelandschaft im Winter. Immer anders, aber immer faszinierend. Das ist Nationalpark.

„Hier darf Natur Natur sein. Der Mensch wird sich immer mehr zurücknehmen und der Natur freies Spiel lassen. Die Entwicklungen, die dann ablaufen, kann man nur in Großschutzgebieten sehen“, erklärt Dr. Simone Stübner, Leiterin der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Management beim Nationalpark. Dieser wurde am 1. Januar 2014 offiziell gegründet – und wächst seitdem ungehindert auf vielen Ebenen in seine neue Struktur hinein. „Die Natur hat ihr ganz eigenes Tempo, da lassen sich in ein, zwei Jahren keine riesigen Veränderungen ausmachen, trotzdem ist bei uns unheimlich viel passiert“, sagt Nationalparkleiter Wolfgang Schlund. So machte beispielsweise im vergangenen Jahr ein junger Steinadler bundesweit Schlagzeilen, als er sich den Nationalpark im Herbst mal von oben anschaute. Und vor kurzem entdeckten Forscher eine neue Spinnenart für Baden-Württemberg. Das ist ja gerade das Schöne am Nationalpark Schwarzwald, abgesehen davon, dass er eine Insel unversehrter Natur und der Ruhe ist. Dass sich die Natur frei entfalten kann – ohne menschliches Eingreifen. Hier wird nicht nur die Landschaft in ihrer Gesamtheit, mit Bergen, Wäldern und Seen, geschützt, sondern auch seltenen, bedrohten Arten ein einzigartiger Lebensraum geboten. Sie können nur durch die Vielfalt eines schon etwas verwilderten Waldes überleben, weil sie u.a. junge und alte Bäume, totes Holz, Baumhöhlen oder große Wurzelteller brauchen. Auf diese gefährdeten Arten – wie den seltenen Dreizehenspecht oder nachtaktive Eulen wie Raufuß- und Sperlingskauz – wird im Nationalpark ganz besonders geachtet. Auch das Auerhuhn ist nur noch selten in den lichten Bergwäldern des Hochschwarzwaldes anzutreffen. In weiten Teilen Mitteleuropas gilt es als „vom Aussterben bedroht“, und in Deutschland steht es auf der Roten Liste sogar mit der höchsten Gefährdungsstufe. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass dieser imposante Großvogel noch mit rund 600 Exemplaren im Schwarzwald heimisch ist – und mit den meisten im Nationalpark. Deshalb wird genau beobachtet, wie er sich weiterentwickelt, ob zum Beispiel die Hennen ausreichend Küken aufziehen. Nur dann kann er hier langfristig überleben.

Zu weiteren wichtigen Forschungs-Aufgaben im Nationalpark gehört es, genau zu verfolgen, wie sich die Wälder und ihre Lebensräume verändern. Schneebruch und Stürme, trockene Perioden und Insekten tragen dazu bei, dass die ehemals bewirtschafteten Waldflächen nach und nach ihr Gesicht verändern. Das gilt ebenso für die Natur-Sehenswürdigkeiten des Nationalparks wie den verträumten Buhlbachsee in einem tief eingekerbten Kessel auf der Ostseite des Schliffkopf-Höhenzuges. Er ist ein Überbleibsel aus der letzten großen Eiszeit, die im Schwarzwald vor zirka 10.000 Jahren endete. Oder für die Fläche, die der Sturm Lothar 1999 hinterlassen hat. Sie wächst ohne menschlichen Einfluss wieder zu, verändert sich von Jahr zu Jahr. Besonderer Anziehungspunkt für Besucher ist ein 900 Meter langer Pfad, der über Treppen, Planken, Leitern und Stege durch diese Wildnis führt.

Wie sich der neue Nationalpark im Schwarzwald tatsächlich entwickeln wird, welche Arten zurückkehren, welche dauerhaft heimisch werden, welche Bäume sich durchsetzen, welche Waldbilder entstehen, lässt sich nur bedingt vorhersagen. Es erfordert natürlich auch Mut, der Natur das Ruder zu überlassen, die Kontrolle abzugeben und nicht mehr selbst zu entscheiden, wohin die Reise geht. Dieser Mut wächst aus dem Vertrauen in die Kraft der Natur und ihre eigene Weisheit – in das Wunder der Wildnis.

Mehr unter: www.schwarzwald-nationalpark.de


Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Nationalpark Schwarzwald Bäume

Allee-Reitclub Baden-Baden
22.02.2016
Allee-Reitclub Baden-Baden Außenansicht

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

Im Allee-Reitclub Baden-Baden werden diese Worte wahr 

Eingebettet in herrliche Natur und trotzdem in Stadtnähe. Direkt an der Lichtentaler Allee und doch mit unmittelbarem Zugang zu den nahezu unbeschränkten Ausreitmöglichkeiten des Schwarzwaldes. Der Standort des Allee-Reitclubs ist einzigartig.

„Die Isländer zählen zu den zuverlässigsten Pferden der Welt“, schwärmt Anna Krolow. Sie muss es wissen, denn bereits seit ihrem sechsten Lebensjahr liegt für die Pferdewirtschaftsmeisterin das Glück der Erde auf dem Rücken dieser Pferde. Schon damals verfiel sie dem Charme der temperamentvollen Ponys, die sich mit erhobenem Haupt, vibrierenden Nüstern und wirbelnden Hufen vor rund 50 Jahren in Deutschland etabliert und zur populärsten Gangpferderasse in ganz Europa entwickelt haben. Kein Wunder, dass Anna ihr Medizinstudium, dass sie sich als Reitlehrerin verdiente, sausen ließ, um sich mit Leib und Seele den „Töltern“ zu verschreiben. „Tölt“ und „Pass“ heißen die angeborenen Gangarten, über die Gangpferde wie die Isländer neben Schritt, Trab und Galopp noch zusätzlich verfügen. Durch die fehlende Sprungphase beim Tölt sitzt der Reiter nahezu erschütterungsfrei und schwingt wie in einem Sessel angenehm auf und ab. Aus diesem Grund gilt das „Tölten“ als die bequemste, problemlos zu lernende und rückenschonendste Reitweise. „Unsere Reitschülerinnen sind der beste Beweis dafür“, betont Anna. „Die jüngste ist vier, die älteste 77 Jahre alt.“

Im Februar 2008 übernahm sie zusammen mit ihrem Geschäftspartner Eric Wieland den Allee-Reitstall in der Gunzenbachstraße. Die beiden machten aus dem historischen Anwesen eine attraktive Reitanlage mit Kurstadt-Flair. Natürlich mit Isländern, aber nicht nur. Dressur- und Springpferde gibt es genauso, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. „Was nützt das bequemste Reiten, wenn man so eine Anlage nicht wirtschaftlich betreiben kann“, lacht Wieland, der einen Master in Marketing hat. „Schließlich will nicht jeder tölten, der reiten möchte.“

Neben der Wirtschaftlichkeit steht vor allem die Förderung der Kinder und Jugendlichen im Auge. Schon die Kleinsten erlernen spielerisch den richtigen, verantwortungsbewussten Umgang mit dem Pferd. Doch wer nur als Hobbyreiter den Kontakt zu Pferd und Natur genießen möchte, bekommt ebenfalls die nötigen Voraussetzungen dafür. Genauso können Ambitionierte ihre Leistungen mit Lehrgängen und Turnieren unter Beweis stellen – vom Reitanfänger bis zum Deutschen Champion. Eine individuelle Ausbildung auf jedem Niveau wird in der Reitschule wie in der Pferdeausbildung großgeschrieben. In diesem Zusammenhang finden regelmäßig Seminare und Lehrgänge mit international anerkannten Spitzentrainern und -reitern statt. Nicht ohne Grund sind Reiter des Allee-Reitclubs Baden-Baden auf Turnieren, Pferde-Shows und Jagden im In- und Ausland vertreten. Apropos Jagd: Eine weit über die Region hinaus beliebte Attraktion ist die jährliche Schleppjagd im Herbst. Geritten wird entweder in der Halle, auf dem Dressurviereck auf der Klosterwiese oder ins Gelände. Welcher Pferdestall hat schon die Natur mitten in der Stadt? Und nicht zuletzt das ist es, was Reiten hier für Pferdefreunde so anziehend macht.

Mehr unter: www.allee-reitstall.de


Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Allee-Reitclub Baden-Baden Pony Ausritt

Manufakturen in Baden-Baden: Vickermann und Stoya
15.01.2016
Vickermann und Stoya Schuhmacher Matthias Vickermann Martin Stoya

Handwerkskunst in Baden-Baden

Step by Step zum Begleiter fürs Leben

Das Handwerk des Schuhmachers zählt zu den ältesten Zünften überhaupt. Dank traditioneller Fertigung und hoher Qualitätsmaßstäbe trägt ein gutes Paar Maßschuhe seinen Besitzer bei richtiger Pflege noch heute durchs ganze Leben.

Der Mann von Welt legt Wert auf einen guten Auftritt. Hinter Namen wie Budapester, Derby, Oxford und Monk verbergen sich weltbekannte Schuhklassiker. Und wenn diese dann noch handgefertigt sind, hat man (oder zunehmend auch Frau) ein Unikat, das Qualität, Genuss und Lebensfreude vereinigt. „Wer einmal einen Maßschuh getragen hat, möchte das besondere Erlebnis von einzigartigem Tragekomfort und erlesener Eleganz nicht mehr missen“, weiß Schuhmacher Matthias Vickermann. „Wer sich diesen Wertgegenstand leistet, will, dass er perfekt passt, lange hält und gut aussieht“, ergänzt sein Berufskollege und Partner Martin Stoya. Die beiden gründeten 2005 „Vickermann & Stoya Maßschuhe“. Das Unternehmen in der Merkurstraße 5 mit Schuhmacherei und Reparaturwerkstatt ist inzwischen auf neun Mitarbeiter angewachsen. Nur so ist es möglich, dass rund 25 Paar Maßschuhe pro Monat die Baden-Badener Manufaktur verlassen. Denn hinter jedem stecken rund 30 Stunden reine Handarbeit aus Material vom Feinsten wie edles Boxcalf-, feinstes Nappa- und exotisches Reptilleder. Es bildet den Rahmen für ein Meisterwerk der Handwerkskunst, dessen unverwechselbare Optik seinem Träger Individualität, Charisma und Stil verleiht. Die Symbiose von traditioneller Fertigung mit zeitloser Form ist durch keinen noch so teuren Konfektionsschuh zu ersetzen.

Am Anfang steht der Holzleisten, der nach dem Maßnehmen des Fußes individuell gefertigt wird. „Jeder Kunde hat bei uns ein oder – je nach Form – zwei Paar Leisten auf Lager“, erzählt Vickermann. Danach wird zunächst ein Probeschuh aus Leder gefertigt, den der Kunde etwa zwei Wochen lang trägt. Mit Hilfe der Abdrücke im Leder lässt sich zum Beispiel genau erkennen, wo etwas noch nicht perfekt sitzt, wie weit die eventuelle Schnürung geöffnet war, ob und wie der Fuß sich im Laufe des Tages streckt. Erst dann kommt die Krönung – die Kreation des Originalschuhs!

Mehr unter: www.vickermannundstoya.de

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Vickermann und Stoya in Baden-Baden Außenansicht Fassade

Skiclub Baden-Baden
15.01.2016
Skiclub Baden-Baden im Schnee Gruppe

Von der Piste ins Wasser

Ski-Spaß im Winter und Paddel-Power im Sommer

Der Skiclub Baden-Baden wurde bereits 1920 gegründet und hat aktuell rund 750 Mitglieder. Somit gehört er zu den größten und ältesten Skiclubs der Region. Doch was hat Skifahren mit Paddeln zu tun?

„Meine Passion ist das Seekajak“, schwärmt Josua Mahler, Vorstandsmitglied beim Skiclub Baden-Baden. „Fast jeder Skiclub hat eine Sommersport-Sparte, um die schneefreie Zeit auszufüllen“, erklärt der gebürtige Münchner, und beantwortet damit die Frage, was Kanufahren im Skiclub verloren hat. Deshalb entstand schon 1935 aus einer Handvoll Paddler die Kanuabteilung, die inzwischen auf 95 Kanuten angewachsen ist. Hier werden Wander- und Wildwasserfahrten im In- und Ausland unternommen, zum Beispiel an die Ardèche nach Südfrankreich, um dort die 30 Kilometer lange imposante Schlucht des Flusses zu durchfahren. Zur Ausstattung dieser Clubsparte gehören u.a. Freestyle- und Wildwasserkajaks sowie Kanadier. Anreiz genug für Anfänger, mal reinzuschnuppern. Wenn man erstmal dabei ist, gibt’s sowieso irgendwann ein eigenes Boot. Mit einem Freestyle-Kajak lassen sich auch Kunststücke wie Salti und Purzelbäume schlagen – nur nicht im Schnee, sondern im Wasser.

Natürlich werden Wintersport und -spaß ganz großgeschrieben. Da gibt es die DSV-Skischule mit ihren Ski- und Snowboard-Kursen im Nordschwarzwald und abwechslungsreichen Skiausfahrten in Deutschland, Österreich und der Schweiz für alle Alters- und Könnensstufen. Dann die Jugendabteilung, die regelmäßig in Eigeninitiative verschiedene Projekte und Aktivitäten rund um das Thema Wintersport organisiert. Zum Beispiel einen wöchentlichen Fitness-Zirkel, um sich in lockerer Atmosphäre durch Kraftausdauer- und Koordinations-Training fit für die Piste zu machen.

Nicht zu vergessen der mittlerweile legendäre, in Kooperation mit der Baden-Baden Events GmbH jährlich im Kurhaus stattfindende Ski-Ball, den sich mehr als 2.000 Besucher aus der gesamten Region, von Karlsruhe bis Achern, nicht entgehen lassen wollen. „Das Schöne an unserem Ski-Ball ist die ausgewogene Mischung des Publikums und die harmonische Stimmung zwischen allen Altersklassen. Von 18 bis 60 Jahren ist alles vertreten“, so Mahler.

Außerdem bietet der Verein ein umfangreiches Fitness-Programm für jeden Anspruch. Dazu gehört eine tolle Truppe von Frauen zwischen 30 und 55 Jahren, die sich gerne ein bisschen auspowern. Bei diesem Training ist alles dabei, was der Mensch für ein gutes Körpergefühl so braucht: ein bisschen Kondition, viel Koordination, selbstverständlich Kraft und jede Menge Spaß!

Mehr unter: www.skiclub-baden-baden.de

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Skiclub Baden-Baden auf der Piste im Schnee

2015
24.08.2015

Weihnachtsmärkte 2015
11.11.2015

Wintermärchen-Romantik mit Charme

Die schönsten Weihnachtsmärkte in der Region

Es gibt fast keine noch so kleine Stadt, die nicht mit ihrem eigenen Adventsmarkt wirbt und diesen als besonders festlich, einmalig und traditionell anpreist. Doch worin liegt eigentlich der Reiz am dichten Gedränge vor den kleinen Holzbuden bei Minusgraden? Am Glühwein, an der Bratwurst, an Schmuck und Kunsthandwerk? Oder an dem Gefühl von Tradition und weihnachtlicher Vorfreude? Vielleicht ist es einfach von allem etwas. Finden Sie es selbst heraus, zum Beispiel auf den Weihnachtsmärkten, die I Love Baden-Baden für Sie ausgesucht hat.

BADEN-BADENER CHRISTKINDELSMARKT

Seine Lage direkt vor dem festlich illuminierten Kurhaus mitten im Zentrum der Stadt macht ihn einzigartig. Die Verzauberung beginnt bereits am Anfang der weltberühmten Lichtentaler Allee. Sie lustwandeln zwischen festlich geschmückten Ständen neben den exklusiven Kolonnaden-Geschäften.

Dauer: 23. November – 30. Dezember

Öffnungszeiten:
Täglich von 11.00 – 21.00 Uhr
Am 24. Dezember von 11.00 – 16.00 Uhr

Kontakt und Infos: www.baden-baden.de

BÜHLER ADVENTSMARKT

Einkaufserlebnis und Weihnachtsmarkt-Bummel gleichzeitig. Das können Sie in Bühl haben, denn der Adventsmarkt mit seinen Buden und Ständen ist mitten in der Stadt.

Dauer: 27. November – 20. Dezember

Öffnungszeiten:
Täglich von 11.00 – 20.00 Uhr
Freitag von 11.00 – 22.00 Uhr
Samstag von 10:00 – 20.00 Uhr

Kontakt und Infos: www.buehl.de

GENGENBACHER ADVENTSMARKT

Bereits seit über sechzehn Jahren erweist sich das Gengenbacher Rathaus in der Adventszeit als magischer Anziehungspunkt: Die klassizistische Fassade verwandelt sich mit seinen 24 Fenstern in das größte Adventskalenderhaus der Welt.  Bilder weltbekannter Künstler wie Marc Chagall und Tomi Ungerer oder Motive der Kinderbuchhelden aus Jim Knopf und Räuber Hotzenplotz waren hier schon zu bewundern.

Dauer: 28. November – 23. Dezember 2015

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag von 14.00 – 20.00 Uhr
Samstag – Sonntag von 12.00 – 20.00 Uhr
Die Fensteröffnung ist täglich vom 30. November – 23. Dezember um 18 Uhr

Kontakt und Infos: www.gengenbach.info 

MITTELALTERLICHER WEIHNACHTSMARKT DURLACH

In mittelalterlicher Stimmung mit Lagerfeuer, Kerzenlicht, Gauklern und Musikanten aus einer anderen Zeit fasziniert der Markt die ganze Familie. Handwerker, Händler und die Ritter der Badischen Schwertspieler bieten einen Einblick in frühere Zeiten. 2002 zur Unterstützung von Flutopfern des damaligen Elbehochwassers ins Leben gerufen, verzaubert dieser Markt die Besucher vor der wunderschönen Kulisse der Karlsburg.

Dauer: 26. November – 22. Dezember

Öffnungszeiten:
Täglich von 11.00 – 21.00 Uhr
Donnerstag von 11.00 – 22.00 Uhr

Kontakt und Infos: www.weihnachtsmarkt.durlacher.de

WEIHNACHTSMARKT IN DER RAVENNASCHLUCHT

In wildromantischem Schwarzwald-Ambiente, getaucht in ein einzigartiges Lichtermeer, können Sie mit allen Sinnen genießen: traditionelles Handwerk sehen, heimische Gastronomie schmecken und weihnachtliche Konzerte hören.

Dauer: 29. November – 20. Dezember

Öffnungszeiten:
An den vier Adventswochenenden jeweils
Samstag von 15.00 – 21.00 Uhr und Sonntag von 12.00 – 19.00 Uhr
Zusätzlich am Freitag, 4.12. und 11.12., von 15.00 – 21.00 Uhr

Kontakt und Infos: www.hochschwarzwald.de

TRIBERGER WEIHNACHTSZAUBER

Besucher aus ganz Europa lassen sich jedes Jahr von dem faszinierenden Wintermärchen und dem attraktiven Showprogramm im Kurhaus und auf der Naturbühne verzaubern. Dazu gehört die einmalige Beleuchtung mit einer Million Lichtern rund um den höchsten Wasserfall Deutschlands. Höhepunkt auch dieses Jahr wieder die sensationelle Feuershow, die fünfmal täglich den winterlichen Wasserfall in ein Märchen aus Eis und Feuer verzaubert.

Dauer: 25. – 30. Dezember

Öffnungszeiten:
14.00 – 21.00 Uhr

Kontakt und Infos: www.triberger-weihnachtszauber.com

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Baden-Badenener Christkindelsmarkt
Baden-Badenener Christkindelsmarkt hell beleuchtete Buden

Theatersaison 2015
25.09.2015

Freuen Sie sich auf die neue Spielzeit im Theater Baden-Baden

Vorhang auf!

Mit der gelungenen Premiere der DREIGROSCHENOPER von Bertolt Brecht und Kurt Weill ist das Theater in die Theater-Saison 2015/2016 gestartet. Die Spielzeit steht unter dem Motto „Was wichtig ist“. Freuen Sie sich auf außergewöhnliche, anspruchsvolle Produktionen und Klassiker mit Kultcharakter. Also schnell Tickets sichern!

Was ist wichtig in einer Welt, die von Globalisierung, Informationsfülle und Glaubenskriegen gekennzeichnet ist? In 13 Premieren, darunter eine Uraufführung, greift das Theater die zentrale Frage nach den Werten in unserer Gesellschaft auf. Gespielt werden daher hauptsächlich Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Zu den Highlights zählen neben der DREIGROSCHENOPER Elfriede Jelineks WIRTSCHAFTSKOMÖDIE, Stephan Teuwissens DIE GEIZIGEN, Ferdinand von Schirachs TERROR und DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE DES MÄDCHENS, DAS LETZTE WURDE von Carla Guimarães.

Die Entlarvung bürgerlicher Werte und Sehnsüchte, verpackt in eine lustvolle Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus.  Bertholt Brecht und Kurt Weill konzipierten mit der DREIGROSCHENOPER einen einzigartigen Mix aus musikalischer Unterhaltung und politischer Aufklärung. „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“, ist wohl die meist zitierte Zeile aus dem Klassiker mit Kultcharakter, der auf „The Beggars’s Opera“ von John Gay (1658-1732) basiert und Brechts Kritik an der Gesellschaft auf den Punkt bringt: Wer sich nach oben kämpfen will, kennt keine Rücksicht… (Inszenierung: Thomas Höhne, Musikalische Leitung: Hans-Georg Wilhelm).

Erstmals auf Theater-Terrain begibt sich der deutsche Schriftsteller und Strafverteidiger Ferdinand von Schirach. In seinem  Bühnenstück TERROR werden die Zuschauer aktiv ins Geschehen eingebunden. Sie fungieren als Schöffen in einer gespielten Gerichtsverhandlung, an deren Ende sie eine schwierige Entscheidung zu treffen haben: Hat ein Major Mord begangen, der ein von Terroristen entführtes Flugzeug mit 164 Insassen abschießen lässt, um zu verhindern dass es über einem mit 70.000 Menschen besetzten Stadion zum Absturz gebracht wird? (Premiere: 16. Oktober, Inszenierung: Odette Bereska).

Mit Spannung erwartet werden darf auch die Uraufführung von DIE GEIZIGEN. Im Auftrag des Theaters Baden-Baden hat der Züricher Autor Stephan Teuwissen aus „Der Geizige“ von Molière und „Der Goldtopf“ von Plautus ein neues Theaterstück konzipiert. Entstanden ist dabei eine Komödie über Menschen, die eigentlich nur leben wollen, sich stattdessen aber an vergängliche Güter, Macht und Anerkennung klammern
(Premiere: 27. November, Inszenierung: Mélanie Huber).

Money, money, money… Im Frühjahr 2016 planen Staatliche Kunsthalle, Casino Baden-Baden und andere Kultureinrichtungen eine große Sonderausstellung zum Themenkomplex “Die Bildgeschichte des Geldes“. Elfriede Jelineks finstere WIRTSCHAFTSKOMÖDIE ist der Beitrag des Theaters Baden-Baden dazu. Scharfsinnig und pointiert skizziert die mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnete österreichische Schriftstellerin darin die Mechanismen, die zu Banken-Crashs und zur Griechenland-Krise geführt haben: die Gier der Anleger nach endlos wachsender Rendite, die zwangsläufig an der Gier der Banker nach maximalen Umsätzen scheitern muss. Auf der Strecke bleiben die „Kleinen“ – und die Mächtigen machen munter weiter … (Premiere: 26. Februar, Inszenierung: Katja Fillmann).

Gerade für junge Menschen gibt es in dieser Spielzeit wieder jede Menge im und mit dem Theater Baden-Baden zu erleben. So sind allein im TIK drei Neuproduktionen geplant, darunter die deutschsprachige Erstaufführung des Flüchtlingsdramas DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE DES MÄDCHENS, DAS LETZTE WURDE der jungen brasilianischen Autorin Carla Guimarães. Ein Stück, das mehr als berührt, vor allem im Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse…
(ab 13 Jahren, Premiere: 29. November, Inszenierung: Sebastian Schachtschneider, TIK).

„Werteorientiert“ umreißt Intendantin Nicola May das diesjährige Programm des Theaters. Das ist es in der Tat, denn es gibt  höchst unterhaltsam wertvolle Denkanstöße – jedem Besucher für sein individuelles Werteverständnis. Dieses Anstiften zum Nachdenken über den Theaterabend hinaus macht mit den Erfolg des Theaters Baden-Baden bei konstant hohen Zuschauerzahlen aus und ist erklärtes Ziel der Intendantin: „Wenn die Zuschauer die Fragen mit in ihr Leben nehmen, dann bereitet mir das große Freude“. Klicken Sie doch mal rein auf: www.theater-baden-baden.de. Dort finden Sie alle Vorstellungen dieser Spielzeit.

Und hier unsere I-love-Baden-Baden-Insider-Tipps:

8. November 2015: DIE KLEINE HEXE (Premiere, Weihnachtsmärchen)
Die wunderbare Geschichte von Otfried Preußler verzaubert seit über 50 Jahren die Kinderwelt. Ein Jahr lang muss die kleine Hexe gute Taten vollbringen – doch heißt Gutsein für die anderen Hexen, auch wirklich Gutes zu tun? (für Kinder ab 5 Jahren, Inszenierung: Jule Kracht).

28. Februar 2016: HANS IM GLÜCK (Premiere)
Das Märchen der Gebrüder Grimm verspricht Kindern ein ganz besonderes Theatererlebnis, denn sie machen sich auf die eigene Suche nach Dingen, die man entdecken, bewerten und tauschen kann
(für Kinder ab 9 Jahren, TIK).

10. März 2016: MAX WIRD REICH (Premiere)
Mehr verdienen als andere, weil die ja auch mehr verdienen, als sie eigentlich verdienen – die Schauspiel-Comedy mit  Max Ruhbaum sollte man sich nicht entgehen lassen (Idee: Max Ruhbaum, Inszenierung: Philipp Löhle).

20. bis 23. März 2016: IL MONDO DELLA LUNA
Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine vielversprechende Koproduktion mit dem Festspielhaus, den Berliner Philharmonikern und der „Akademie Musiktheater heute“ der „Deutsche Bank Stiftung“. Joseph Haydns 1777 uraufgeführte Oper IL MONDO DELLA LUNA (Die Welt auf dem Monde) vereint mitreißende Musik des Hochbarock mit derber Komik der Commedia dell’arte (Premiere: 20. März, Inszenierung: Jörg Behr).

5. Juni 2016: NICHTS. WAS IM LEBEN WICHTIG IST (Premiere)
Der Jugendclub U22 bringt in dieser Spielzeit den viel diskutierten Roman der dänischen Autorin Janne Teller auf die Bühne und stellt die zentrale Frage, die gerade junge Menschen besonders bewegt: Was ist der Sinn des Lebens …? (TIK).

17. Juni 2016: DER TALISMAN (Premiere, Freilichtaufführung auf dem Marktplatz)
Wie lächerlich zufällig kann der Weg zu Glück oder Unglück bisweilen sein – manchmal entscheidet alleine die Haarfarbe darüber… Johann Nestroy (1801-1862) konfrontiert uns in seiner bissigen Sittenposse mit unseren eigenen Schwächen und Vorurteilen  (Inszenierung: Alexander Varesco, Musikalische Leitung: Hans-Georg Wilhelm).

STERNCHENTHEMEN-FESTIVAL
Auch in dieser Saison gibt es vom 15. bis 19. Februar im Theater wieder das Angebot „Fit fürs Abi in fünf Tagen“. Auf dem Programm stehen: AGNES, DANTONS TOD sowie HOMO FABER. 

WIEDERAUFNAHMEN
Gespielt werden in dieser Saison unter anderem auch wieder die Komödie DER DIENER ZWEIER HERREN, das Musical MY FAIR LADY und SUPERGUTE TAGE ODER DIE SONDERBARE WELT DES CHRISTOPHER BOONE.

Text: Andrea Klein für www.ilovebadenbaden.de

Eine lustvolle Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus: Die DREIGROSCHENOPER

Von Besen und Straussen
18.09.2015

Warmer Zwiebelkuchen & kühler Federweißer

Von Besen und Straußen

Hier geht es weder um das Kehrgerät noch um den Vogel, sondern um lauschige Plätzchen, wo Sie bei Wein und Vesper den Alltag vergessen können. Kaiser Karl der Große erlaubte um das Jahr 800 den Weinbauern, einen Teil ihres selbst produzierten Weines auch auszuschenken. Als Symbol für die Zeit des Ausschanks wurde ein Rebenkranz an die "Kranzwirtschaft" gehängt. Daraus wurde mit der Zeit ein Besen und deshalb eine "Besenwirtschaft". Mancherorts spricht man auch von "Straußwirtschaft" und meint damit ein kleines Lokal, das maximal vier Monate im Jahr geöffnet sein darf. Sie werden auf zwei Perioden verteilt, je nach Betrieb ab 12. März bis 8. Mai und 10. September bis 15. November. Außer eigenem Wein wird auch Kulinarisches, oft aus eigener Herstellung, serviert. Das sind jetzt im Herbst zum Beispiel der Apfelwein und der Federweißer, der seinen Namen der Anfangsgärung des Traubenmostes verdankt, bei der seine milchigen Hefeteilchen wie Federn aufwirbeln. Dazu werden herzhafte Gaumenschmäuse serviert. Gerade in der Beschränkung des kulinarischen Angebots liegt der besondere Reiz so einer Wirtschaft. Denn hier bekommen Sie vielfach noch unverfälschte, für die jeweilige Region typische Gerichte. Damit Sie es selbst ausprobieren können, haben wir Ihnen vier typische Straußwirtschaften in Baden-Baden und der Umgebung ausgesucht.

STRAUSSWIRTSCHAFT IM WEINGUT MAIER

Bereits in fünfer Generation bewirtschaftet die Winzer-Familie Maier Lagen im Baden-Badener Rebland der Ortenau, eingebettet zwischen dem Elsass und dem Schwarzwald. Ihre urgemütliche Straußwirtschaft in der Brennstube war die erste im Stadtgebiet Baden-Baden und feiert in diesem Jahr 20jähriges Jubiläum.

Öffnungszeiten:

Anfang September bis Mitte November

Gastronomie:

Neben badischen Weinen gibt's aus eigenem Obst gekelterte Säfte und
selbstgebrannte Destillate. Zu den Klassikern auf der kleinen, feinen Karte
gehören frische Schälrippchen (gepökelter Schweinebauch) mit Sauerkraut,
Ständlebohnen (sauer eingelegt) und knuspriger Flammkuchen aus dem
gemauerten Ofen. In der Herbstsaison wird traditionsgemäß zum Federweißer
natürlich auch Zwiebelkuchen serviert.

Kontakt & Infos:

Karlsruher Str.8
76532 Baden-Baden
Tel.: 07221-64197
www.weingutmaier.de

STEINELS STRAUSSWIRTSCHAFT


2002 übernahm der Baden-Badener Busfahrer Martin Steinel von seinen Eltern die 1991 gegründete Straußwirtschaft. Seitdem bewirtschaftet er im Zweitjob auf insgesamt rund 185 Ar seine Reben und Obstbäume für die Wein- und Schnapsgewinnung.

Öffnungszeiten:

12. September bis 8. November

Gastronomie:

Zu Weinen und Obstwässern kann sich der Gast eine rustikale Vesper wie
Zwiebel- oder Flammkuchen schmecken lassen.

Kontakt & Infos:

Am Landgraben 6
77833 Ottersweier
Tel.: 07223/911531
www.steinels-strausse.de

"S'REBHISLI" IM WEINGUT BÖRSIG


Durch den Umbau des alten, ungenutzten Heustalles vor rund vierzehn Jahren entstand die urige Strausswirtschaft  "S´Rebhisli" mit gemütlichem Kachelofen und romantisch-rustikalem Ambiente. So bietet sie auch einen stimmungsvollen Rahmen für die beliebten, eintrittsfreien Livekonzerte (Termine: 7., 21., 31. Oktober; 11., 25. November; 11., 23. Dezember).

Öffnungszeiten:

10. September bis 15. November
Do, Fr ab 17 Uhr
Sa, So ab 16 Uhr

Gastronomie:

Aus der Küche kommen rustikale und typisch badische Vespergerichte sowie
Flammkuchen mit Produkten von Landwirten aus der Umgebung.

Kontakt & Infos:

Niederlehen 9
77704 Oberkirch
Tel.: 07802/6262
www.weingut-boersig.de

MOSCHTKELLER


Seit mindestens 1845 lebten die Vorfahren von Markus Schappacher hier. Er hat einen Obstbaubetrieb, zu dem vor allem Äpfel gehören. So kam er auf die glorreiche Idee, "Moscht" (Apfelwein) herzustellen. Dadurch bot sich auch gleich der Name der Besenwirtschaft an, die Ehefrau Alexandra in dem ehemaligen Weinkeller einrichtete. Dafür sammelte sie mit viel Liebe zum Detail über Jahre hinweg altes Mobiliar und nostalgische Accessoires auf Antiquitäten- und Trödelmärkten. 

Öffnungszeiten:

10. September bis 8. November
Donnerstags bis Samstags ab 17 Uhr
Sonn- und Feiertags ab 16 Uhr

Gastronomie:

Lassen Sie sich für ein paar Stunden in die gute alte Zeit zurückversetzen und
genießen Sie dabei ein Glas Moscht und ein Dinnele. Diese bäuerliche Spezialität
aus hausgemachtem Brotteig ist im gesamten alemannischen Sprachraum
beheimatet und schmeckt köstlich.

Kontakt & Infos:

Wolfhag 5a
77704 Oberkirch
Tel.: 07802/983119
www.obsthof-schappacher.de

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Klettergarten am Mehliskopf
05.08.2015

Wipfelstürmer

Ein paar Meter über dem Erdboden sieht die Welt gleich ganz anders aus. Entdecken Sie mit I love Baden-Baden den KLETTERGARTEN am Mehliskopf.

Ein bisschen Geschicklichkeit sollte man schon mitbringen. Festes Schuhwerk und ggf. Handschuhe sind empfehlenswert. Helm und Klettergurt gibt es ohnehin für jeden. Nach einigen ernstgemeinten Hinweisen zur Sicherheit geht es auch schon los. Die vertikale Welt wartet.

Wer sich auf einen der sieben Kletter-Parcours begibt, fühlt sich schnell ins Abenteuerland versetzt. In einer Höhe von 3 bis 14 Meter klettert man auf ca. 3,5 ha Fläche von Baum zu Baum. Man balanciert über Hängebrücken, gleitet durch ein System aus Tauen, Netzen und Balken oder schwingt wie Tarzan am Drahtseil hinüber.

Es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Damit auch Kinder ab 6 Jahren mitmachen können gibt es auf Parcours 1 und 2 ein fortlaufendes Sicherheitsseilsystem. Aber auch sonst muss jeder immer per Karabiner gesichert sein. Wer mindestens 8 Jahre alt und  130cm groß ist, darf sich auf Parcours 3, 4 oder 5 wagen. Für Nummer 6 und 7 muss man mindestens 16 Jahre alt sein.

Spaß macht so ein Spaziergang von Ast zu Ast. Sicherheit und Selbstbewusstsein wachsen mit jeder bewältigten Schwierigkeit. Man lernt seine Mitkletterer kennen, hilft sich gegenseitig ab und an oder lacht sich den sprichwörtlichen Ast, wenn mal etwas nicht gleich klappt. Quer durch alle Generationen kommt ein Geist von Gemeinschaft auf zwischen den Wipfeln. Am Ende bleibt das erhebende Gefühl, etwas Außergewöhnliches erlebt zu haben.

Der Abenteuerklettergarten ist im Sommer bei fast jedem Wetter  von 10h – 18h geöffnet.

Anfahrt und Info unter www.mehliskopf.de

Treppen in Baden-Badens Innenstadt
30.06.2015

Würdige Motive, Abkürzungen oder beliebte Ruheplätze

Treppen in Baden-Badens Innenstadt

Wir haben zwar weder die Stufenanlage der Basilique du Sacré-Cœur in Paris noch die Spanische Treppe in Rom. Doch auch bei uns gibt es die einen oder anderen Steigen, die durchaus sehens- und sitzenswert sind

Die Idee, durch Stufen Höhenunterschiede zu überwinden, hatte man bereits in der Jungsteinzeit vor etwa 12.000 Jahren, als der Mensch vom Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern wurde. So wurden an fast allen längerfristigen Siedlungsplätzen mit unterschiedlichen Höhenlagen Treppen nachgewiesen.

In der Antike (800 v. Chr. bis ca. 600 n. Chr.) wurden Podeste in der sakralen und repräsentativen Architektur als Würdemotiv eingesetzt. Deshalb stehen griechische und römische Tempel in der Regel auf mehrstufigen Sockeln. Unter funktionellen Gesichtspunkten dagegen entstanden die imposanten, treppenförmig angelegten Sitzreihen der Theater. Die Doppelfunktion des Auf- und Abweges und des Sitzens findet sich heute noch bei den Stadien. Erst seit dem Mittelalter baute man zunehmend mehrgeschossig, wodurch der Treppe eine immer größere Bedeutung zukam.

Interessant zu wissen, wäre auch noch, warum Treppen oft Staffeln heißen. Das althochdeutsche (750-1050) „staphal“ entwickelte sich zum mittelhochdeutschen (1050-1350) „stapfel“ und bezeichnete einen erhöhten Tritt, den man „hinaufstapfen“ musste. Im Neuhochdeutschen (1650 bis in die Gegenwart) wurde dann „staffel“ daraus und gleichzeitig kamen andere Bedeutungen hinzu. So versteht man heute unter Staffel genauso eine militärische Einheit, die bestimmte Folgenanzahl einer Fernsehserie oder die Unterteilung einer Spielklasse im Sport.

Nach diesem kleinen Ausflug in die Historie der Treppe wollen wir Sie nicht länger auf die Folter spannen und Ihnen verraten, wo die schönsten Staffeln der Altstadt sind und was das Besondere an ihnen ist:

BURGSTAFFELN

Direkt neben dem Haus Nr. 36 in der Lange Straße beginnt der Aufstieg zur Schloßstraße. Wer fit ist, schafft die 155 Stufen locker, wer lieber abkürzen möchte, wählt den Weg vom dritten Oberdeck des Parkhauses Wagener. In jedem Fall bekommt man noch sehr eindrucksvoll Reste von der alten Stadtmauer zu sehen.

BALDREITSTAFFELN

Durch den idyllischen Innenhof der „Weinstube im Baldreit“ führen 20 Stufen zur Schlossstraße hinauf.

SCHLOSSSTAFFELN

Früher hießen sie Kirchenstaffeln, weil sie gegenüber der Stiftskirche auf dem Marktplatz beginnen. Da sie zum Schlossberg führen, wurden sie umgetauft. Alles andere ist geblieben – auch die antiken, schmiedeeisernen Wandlaternen, die im Dunkeln die 59 Stufen beleuchten.

JESUITENSTAFFELN

Die ersten der 69 Stufen sind relativ breit und ausladend und somit die „Spanische Treppe“ von Baden-Baden. Denn Touristen wie Schüler nehmen gerne hier Platz, um eine Pause zu machen oder gemütlich einen „Coffee to go“ zu schlürfen. Gleich nach dem Bürgerbüro in der Gernsbacher Straße weist das würdevolle Bismarck-Denkmal des badischen Bildhauers Oskar Kiefer (1874-1938) den Weg nach oben zur Steinstraße. Beim ersten Absatz führt links eine Abzweigung zum Innenhof des Rathauses, vorbei an einem romantischen Minigarten mit einer bildschönen Bronzestatue der Prinzessin Luise von Baden (1779-1826), der Gemahlin von Zar Alexander I. (1777-1825).

RATHAUSSTAFFELN

Als Verlängerung der herrlich verwinkelten, engen Büttenstraße führen 36 Stufen auf den Marktplatz.

SONNENSTAFFELN

Ihre 68 Stufen sind eine beliebte Abkürzung, da sie beim Haus Nr. 13 die Gernsbacher Straße mit der Steinstraße verbinden.

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Baldreitstaffeln

Badeseen
23.06.2015

Hinein ins nasse Vergnügen!

Die schönsten Badeseen in der Region

Sommer, Sonne, Sand und mehr. Wir zeigen Ihnen, wo Sie wann und wie lange abtauchen können, ohne dabei baden zu gehen!

STRANDBAD SANDWEIER

Badesee mit Sandstrand und großer Liegewiese mit Bäumen und Sträuchern.

Ausstattung:

Abgegrenzter Nichtschwimmerbereich, Beachvolleyballfeld, Tischtennisplatten, Bocciabahn, Basketballkorb, Sandkasten, Schaukel, Holzhaus mit Klettergerüst. Ständige Aufsicht der Stadtwerke an den Wochentagen und samstags, DLRG-Rettungsschwimmer am Sonntag.

Öffnungszeiten:

Mo-So von 8.00-20.00 Uhr

Gastronomie:

Strandbad Sandweier
Offener und überdachter Gastronomiebereich
Von 12.00-20.00 Uhr geöffnet, am Wochenende von 10.00-20.00 Uhr

Kontakt & Infos:

Strandbad Sandweier
Tel.: 07221 39 49 11
www.stadtwerke-baden-baden.de



ERLÄNDER SEE BEI HÜGELSHEIM

Badesee mit zwei Liegewiesen und schattenspendenden Bäumen direkt hinter dem Damm am Rhein.

Ausstattung:

Umkleidekabinen, Badeaufsicht Mo-Fr 13.00-19.00 Uhr, am Wochenende 10-19 Uhr, abgesperrter Kinder-Kiesstrand, Spielplatz

Öffnungszeiten:

Mo-So von 10.00-23.00 Uhr

Gastronomie:

Stylische Mosquito Bar mit balinesischem Haus am Eingang
Offener und überdachter Gastronomiebereich, warme Küche bis 23 Uhr
Von 10.00-23.00 Uhr geöffnet

Kontakt & Infos:

Mosquito Bar
Tel.: 07229/1744
www.mosquito-bar.com


STRANDBAD AM ACHERNSEE

Familien- und kinderfreundlicher Badesee mit schönem Sandstrand.

Ausstattung:

Badeinsel, DLRG-Rettungsschwimmer am Samstag und Sonntag.

Öffnungszeiten:

Mo-So von 8.00-20.00 Uhr

Gastronomie:

Strandbar mit schöner Terrasse
Von 12.00-20.00 Uhr geöffnet, am Wochenende von 10.00-20.00 Uhr

Kontakt & Infos:

Strandbar am Achernsee
Tel.: 07841/29789
www.schwarzwald-geniessen.de


NATURFREIBAD KALTENBACHSEE IN MUGGENSTURM

Badesee mit Sandstrand und baumbestandener Liegewiese.

Ausstattung:

Kinderplanschbecken, Wasserpilz, Surfbrett-Verleih

Öffnungszeiten:

Mo-So von 9.00-20.00 Uhr

Gastronomie:

Keine

Kontakt & Infos:

www.muggensturm.de



WALDMATTENSEE KIPPENHEIMWEILER IN LAHR

Großer Badesee in idyllischer Landschaft mit baumbestandener Liegewiese.

Ausstattung:

Keine, Tiere dürfen nicht mitgebracht werden.

Öffnungszeiten:

Ganzjährig frei zugänglich

Gastronomie:

Keine

Kontakt & Infos:

www.lahr.de

 

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Strandbad Sandweier

Historie Baden-Baden
28.05.2015

Moderne mit Tradition

Baden-Baden erfindet sich immer wieder neu

Die Kurstadt an der Oos kennt kein Alter. Ob als Bäder-Siedlung in der römischen Antike, als Sommerhauptstadt im 19. Jh. oder neuerdings als Kulturmetropole im Kleinformat. Ihrer Strahlkraft kann sich bis heute kaum jemand entziehen.

Mit dem Baden fing in Baden-Baden alles an. Wenn die alten Römer sehen könnten, was aus ihrem „Aquae“ (lat. Bäder) geworden ist, würden sie vor Neid erblassen. Denn sie waren es, die rund 80 nach Christus mitten in der heutigen Altstadt die erste Siedlung gründeten und damit das Fundament für die fast zweitausendjährige Bädertradition Baden-Badens legten. Ein paar Ruinen unterhalb des Marktplatzes zeugen heute noch davon.

Nachdem die Römer um die Mitte des 3. Jahrhunderts von den Alemannen in die Flucht geschlagen worden waren, hatte es sich für ein paar hundert Jahre erstmal ausgebadet. Doch im ausgehenden Mittelalter besann man sich wieder der wohligen Wirkung des warmen Wassers und baute ab dem 14. Jh. erneut Bäder. Mit dem mondänen Friedrichsbad hielt endgültig der Glamour Einzug in die Baden-Badener Badekultur. Bei seiner Eröffnung 1877 galt es als modernstes Badehaus Europas. Auch wenn es das nicht mehr ist – von seinem Charme hat es bis heute nichts eingebüßt.

Genausowenig wie die anderen Relikte dieser Zeit: das beeindruckende Kurhaus mit der berühmten Konzertmuschel davor, die eleganten Hotels, die prachtvollen Villen. Und doch wird man damit der einzigartigen Faszination dieser Stadt nicht gerecht. In jüngster Zeit gesellten sich zu den traditionsreichen Prunkbauten moderne Kunsttempel wie das Burda Museum und LA 8. Denn wo sich andere Kurorte auf ihrer glorreichen Vergangenheit ausruhen, hat es die „schöne Rose an der Oos“ im Laufe der Jahrhunderte immer wieder geschafft, aufs Neue zu erblühen und so eine Brücke zu schlagen zwischen der vergangenen und der heutigen Zeit. 

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Friedrichsbad

Maßschneider
20.05.2015

Handwerkskunst in Baden-Baden

Schneider für Entscheider

Auch, wenn der Urmensch bereits mit Tiersehnen und Fischgrät-Nadeln Leder zusammennähte – der Beruf des Schneiders kam erst im 12. Jh., denn bis dahin wurde Kleidung meist von der Familie selbst hergestellt.

So unauffällig das denkmalgeschützte Haus von ca. 1760 in der Baden-Badener Wilhelmstraße 2 ist, so einzigartig ist das Handwerk, das darin ausgeübt wird. Was für eins, verrät schon der Griff der Eingangstür: ein Bügeleisen. Beim Betreten der Räume weiß man endgültig, wo man sich befindet – in einer Maßschneiderei. Sauber übereinandergelegte Stoffballen in den Regalen sprechen eine deutliche Sprache, die heutzutage nur noch selten gesprochen wird. So gab es in den 50er Jahren noch rund 50 Maßschneidereien in Baden-Baden. Heute ist es in der Kurstadt nur noch eine, die nach traditionellem Handwerk Maßkleidung für Damen und Herren anfertigt: Myriam Gerber. Traditionell bedeutet für die junge Nadel-Künstlerin zum Beispiel, dass das Innenleben von Blazern und Sakkos nicht maschinell fixiert, sondern mit Rosshaar-Einlage handgenäht wird. Futter werden grundsätzlich von Hand staffiert und Knopflöcher mit der Hand gestichelt. „Ich besitze gar keine Knopflochmaschine“, betont Myriam. 

Das Schneiderhandwerk wurde der gebürtigen Sinzheimerin in die Wiege gelegt. Schon ihre Mutter ist Schneiderin und bereits als Kind begeisterten Myriam Stoffe, Knöpfe, Borten und Garne. „Es gab für mich nichts Schöneres, als im Atelier meiner Mutter herumzustöbern.“ Mit vier Jahren nähte sie aus Stoffresten Puppenkleider und mit zwölf ihre erste Hose. So ist es nicht verwunderlich, dass Nadel und Faden auch ihren späteren Beruf bestimmen sollten. Sie lernte diese Handwerkskunst von der Pike auf beim alteingesessenen Maßschneider Gerhard Schmauder in Baden-Baden. Es war Schicksal, dass dieser keinen Nachfolger hatte und Myriam sein Atelier vor zehn Jahren übernehmen konnte. Seitdem fertigt sie „einmalige Kleider für einmalige Menschen“, so ihr Motto. Und das für jeden Zweck. Wer etwa einmal Burgherrin sein möchte, kann sich von ihr das passende Kleid auf den Leib schneidern lassen. „Jedes Kleidungsstück soll so individuell und einmalig sein wie der Mensch, für den wir es anfertigen.“

Mehr unter: www.einmalige-kleider.de

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

 

 

Segelflugplatz
13.04.2015

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein...“

Segelfliegen – ein faszinierender Sport

„Dem Flugzeug ... verdanken wir die Entdeckung des wahren Gesichts unserer Erde“, sagte einst Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944), selbst ein leidenschaftlicher Pilot.

Wer träumt nicht davon, fliegen zu können, wenn er einem Segelflugzeug hinterher schaut, wie es lautlos am Himmel kreist? Stundenlang ohne Motorkraft nur unter Ausnutzung von Aufwinden über Landschaften hinweg zu schweben, dem Alltag zu entfliehen? Die Freiheit am Himmel ist (fast) grenzenlos. Segelfliegen ist ein abwechslungsreicher Sport für Jung und Alt. Das jüngste Mitglied im Aero-Club Baden-Baden im Gewerbegebiet Oos West ist 14, das älteste 75 Jahre alt. Gerade für die Jugend ist es die ideale Freizeitbeschäftigung. Sie lernt unter fachgerechter Anleitung nicht nur u.a. den Flugfunk, Aerodynamik, Technik, Meteorologie, Thermik und den Umgang mit Gefahrensituationen, sondern auch, schrittweise immer mehr Verantwortung zu übernehmen – für sich und das Flugzeug. Alkohol oder Drogen sind tabu. „Das brauchen wir auch nicht“, sagt Pressesprecher Frank Wölfl, seit drei Jahren leidenschaftlicher Segelflieger. „Wir sind sowieso high, da oben, im Kopf und im Bauch.“ 

Segelfliegen ist kein Hexenwerk und erfordert keine Vorkenntnisse. Sie lernen auf dem zweitältesten Zivilflugplatz Deutschlands, das Flugzeug zu starten, es in der Luft zu beherrschen und wieder sicher zu landen. Wer besonders motiviert ist, kann schon nach einem halben Jahr den großen Augenblick erleben – den Alleinflug. Trotzdem ist Segelfliegen ein Gemeinschaftssport: „Sie kommen zwar alleine runter, aber nicht hoch“, erklärt Dr. Axel Schulze, 1. Vorsitzender des Aero-Club Baden-Baden e.V. mit 40 aktiven Mitgliedern, einem hochkarätigen Flugzeugpark mit sechs modernen Segelflugzeugen und acht ehrenamtlichen Fluglehrern. Denn Kameradschaft wird hier groß geschrieben, die Erfahrenen kümmern sich um die Anfänger. 

Wer nur ab und zu mal in die Luft gehen will, ist genauso herzlich willkommen, wie alle, die der Flugvirus gepackt hat (www.aeroclub-baden-baden.de).

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Osterfestspiele
18.03.2015

Ein Festival für viele Sinne

Konzertsaal Baden-Baden: Osterfestspiele für höchste Ansprüche

Die Osterfestspiele in Baden-Baden lassen zum nunmehr dritten Mal einen wahren Rausch der Klassik erwarten. In diesem Jahr werden Besucher aus vierzig Nationen elf Tage lang eine Fülle hochkarätiger Konzerte besuchen können.

Allein die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle sind natürlich den Besuch wert. Doch dieses Mal haben sich auch einzelne Mitglieder des Ensembles zu Meister-Gruppen zusammengeschlossen. Sie öffnen das Ohr für schimmernde Darbietungen. Die Liste der Interpreten liest sich wie ein Who‘s Who der Klassik.

Große Oper, Oper für die Kleinen, Meisterstücke, Operette, Wiener Walzer in Vollendung und wer will, kann den Rosenkavalier als Stummfilm mit musikalischer Live-Untermalung erleben wie vor hundert Jahren. Ein Festival für viele Sinne. 

Baden-Baden selbst präsentiert sich in frühlingshafter Vielfalt. Die neun Konzertstätten – von den neuen Tempeln wie dem Festspielhaus bis zu den ererbten Repräsentativbauten von Kaisern, Königen und Fürsten – bieten den würdigen Rahmen für kleine und große Inszenierungen.  

Wir freuen uns auf ein Ostern mit vielen interessanten Besuchern aus aller Welt. Frühling in Baden-Baden war von je her ein Synonym für Lebensfreude mit Stil. Wie schön, dass diese Tradition jedes Jahr aufs Neue unsere Stadt mit Glanz und Format erfüllt. 

Osterfestspiele in Baden-Baden
27. März bis 6. April 2015


Tickets und weiterführende Informationen unter
www.festspielhaus.de oder Telefon 07221/30 13 101

Text: RF für www.ilovebadenbaden.de

 

 

International gefragt: Vi­o­li­nis­tin Isabelle Faust

Viva-la Diva
13.03.2015

VIVA LA DIVA

INTERVIEW MIT „LINDT DIVA 2014“ GABY MULLER

Sie ist gefragt wie nie. Vor allem, seit sie das neue Gesicht der Pralinen-Serie „Diva“ von Lindt ist. Unter rund 800 Bewerberinnen konnte Gaby Muller aus Iffezheim die Jury von ihrer Schokoladenseite überzeugen. Sie gehört bereits seit Jahren zur ersten Riege der Models in ihrem Alter, doch jetzt startet die 54-Jährige nochmal richtig durch.

Gaby, was macht dich zur Diva und wie findest du Zeit, noch eine normale Frau zu sein?

Ich gönne mir zwar kleine Sünden, bin aber grundsätzlich sehr diszipliniert und schaffe mir so meine Momente, in denen ich nur ich selbst sein kann.

Wie wurdest du zur LINDT-DIVA gewählt?

Ich war unter den Top 30, die zum Finale nach Berlin reisen und sich der Jury präsentieren durften.

Wer saß in der Jury?

Neben Mode-Designer Guido Maria Kretschmer die Starfotografin Gabo, der Geschäftsführer von Lindt, Dr. Adalbert Lechner, Frauen-und Business Coach Monika Scheddin, die Lindt-Diva 2013 und Christian Krabichler, ein Redakteur der Zeitschrift Bunte.

Wodurch hast du die Jury überzeugt?

Ich glaube, durch meine Natürlichkeit und meine positive Ausstrahlung. Guido sagte einen sehr netten Satz über mich: Gaby ist eine elegante Frau, die man auf jeden Fall wiedersehen möchte.

Wie hat sich dein Leben durch den Titel verändert?

Es kommen jetzt aus allen Bereichen sehr viele Anfragen. Ich absolviere PR-Termine, gebe Interviews, Autogrammstunden, und der SWR hat ein Portrait über mich gedreht.

Du arbeitest ja bereits seit Jahren als Model. Was ist dein Schönheitsgeheimnis, und wie hältst du dich fit ?

Ich ernähre mich gesund, gehe joggen, schwimme viel und tanze Salsa.

Du hast mit deinem Mann zusammen sechs Kinder und schon drei Enkel. Wie lässt sich ein anstrengender Job wie deiner mit einer großen Familie vereinbaren?

Als die Kinder klein waren, stand meine Familie absolut im Mittelpunkt. Jetzt sind sie alle aus dem Haus, und ich kann mich nun verstärkt auf meine Karriere konzentrieren.

Du bist in Aalen geboren und aufgewachsen. Wie kamst du nach Baden-Baden, und was gefällt dir an dieser Stadt?

Die Liebe hat mich hierher gebracht. Mein Mann ist Franzose, hat seinen beruflichen Standort in Straßburg. Wir haben 1999 geheiratet, uns in diese Gegend verliebt und sind bis heute sehr glücklich hier. Baden-Baden mit seinem französischen Flair hat kulturell sehr viel zu bieten, und es liegt zentral, um schnell Autobahnen und Flughäfen zu erreichen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit als Model, und was möchtest du noch erreichen?

Es ist faszinierend, mit Menschen wie Guido Maria Kretschmer und Gabo zu arbeiten.Ich träume von einer internationalen Kosmetikkampagne oder davon, einmal mit Karl Lagerfeld zu arbeiten.

Tierisch verliebt in Baden-Baden
13.03.2015

Tierisch verliebt in Baden-Baden

Mit neuem Partner im alten Nest

Nach einer Reihe von Umzügen mauserte sich ein Storchenpaar im vergangenen Jahr zum Sommerliebling der Kurstadt. Jetzt ist Frau Adebar mit einer Überraschung zurück.

Wenn eine Dame im Frühjahr plötzlich mit einem Neuen auftaucht, zieht sie alle Blicke auf sich. Und warum sollte, was bei den Menschen funktioniert, nicht auch im Tierreich ziehen? Dachte sich wohl Frau Storch, als sie ihren Ex im sonnigen Afrika zurückließ und ihr Ooser Domizil vom vergangenen Jahr mit neuem Liebhaber bezog. Unter ihresgleichen kein großer Skandal, denn entgegen landläufiger Meinung sind Störche eher ihrem Horst als dem Partner treu. Ein Glücksfall für ihren Lover. Normalerweise wäre es seine Aufgabe gewesen, einige Tage vorauszufliegen, um das Quartier vorzubereiten. Doch nachdem Madame bereits eine Bleibe hatte, konnte er mit ihr gemeinsam reisen und sich ins gemachte Nest setzen. Wie es zu dem Immobilienbesitz kam? Für den hatte der letztjährige Lebensabschnittsgefährte seiner gefiederten Flamme gesorgt. Nachdem sie – typisch Frau – sich nicht entscheiden konnte, fanden sie erst sehr spät ihre Bleibe in der Kuppenheimer Straße. So musste auch der Nachwuchs noch etwas warten. Das führte dazu, dass die Eltern beim Abflug nach Afrika ihre beiden Jungen zurücklassen mussten. Die Zeit hatte nur noch dafür gereicht, sich selbst zu versorgen, um die rund 10.000 Kilometer lange Flugroute zu überstehen. Doch keine Sorge. Vogelexperte Pierre Fingermann aus Rastatt päppelte die staksigen Stelzen-Kids liebevoll auf. Vier Wochen später waren die zwei so fit, dass sie mit einer anderen Storchengruppe fliegen konnten. Ihr Ziehvater würde sich natürlich tierisch freuen, wenn auch seine Pflegekinder den Weg nach Hause fänden. Was durchaus realistisch ist. Denn ab dem zweiten Lebensjahr suchen sich die Jungtiere ihren eigenen Horst und sehr oft im Umkreis von etwa 100 Kilometern zu ihrem Geburtsort. Dann wäre die Patchwork-Familie komplett.

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbadende

Zeigte im Sommer 2014 wenig Entscheidungsfreude:
Die Ooser Storchendame, hier mit ihren Jungen im vergangenen Jahr

Handwerkskunst in Baden-Baden
12.02.2015

Handwerkskunst in Baden-Baden

 

Brillanz mal zwei

Es gibt sie noch, die kleinen, feinen Betriebe, die bis heute ein jahrhundertealtes, kunstvolles Handwerk ausüben. Eines der edelsten ist die Goldschmiedekunst.

Hier könnte die Zeit stehen geblieben sein. Die kleine Küferstraße mitten in der Altstadt ist noch mit denselben Kopfsteinen gepflastert wie im vorigen Jahrhundert. Das denkmalgeschützte Gebäude Nr. 4 mit seinen dicken Steinwänden draußen und den alten Holzbalken drinnen umgibt ein Hauch von Vergangenheit. Doch ganz und gar gegenwärtig befindet sich darin ein „Schmuckkästchen“, das zu „öffnen“ sich lohnt: Die Juwelenschmiede von Andrej (siehe Fotos links) und Artjom Jarosch.
Vor über einem Jahr eröffneten die lettischen Zwillingsbrüder ihre Manufaktur. Wer sie betritt, merkt sofort, hier entsteht noch echte Handwerkskunst. Vom Schmieden des Rohlings bis zur Fassung der Steine fertigen die Goldschmiedemeister alles am antiken Holzwerktisch, der das Herz des Ladens ist. Statt nur kalt glitzernde Preziosen durch dickes Panzerglas zu betrachten, können Sie hautnah miterleben, wie Schmuckstücke mit echter Seele entstehen. Es wird gesägt, gehämmert, gefeilt, geschliffen und poliert... Man spürt förmlich, dass die Leidenschaft zum glänzenden Edelmetall beiden in den Genen liegt – bereits ihr Vater ist in Riga Goldschmied.
Neben dem Anfertigen von Unikaten nach Maß haben sie sich darauf spezialisiert, aus Ungeliebtem Lieblingsstücke zu kreieren: „Wir machen aus altem Goldschmuck neue Kostbarkeiten.“ Natürlich beherrschen beide das solide Handwerk wie Reparaturen, Umarbeitungen und Schmuckpflege. Der Unterschied liegt im Detail. Andrej ist ein Meister der Steinfassungen, Artjom zaubert die filigransten Handgravuren. Da können die Wünsche der Kunden noch so ausgefallen sein – sie werden erfüllt. Und das im Doppelpack!
Mehr unter: www.gebrueder-jarosch.de

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

 

 

Theater-Highlights 2015
26.01.2015

Theater-Highlights 2015

Jetzt schnell Tickets sichern

Dramatisch: DAS MISSVERSTÄNDNIS. Bewegend: BERLIN ALEXANDERPLATZ. Faszinierend: VORSICHT WILDNIS!. Spritzig: DIE PRINZESSIN VON TRAPEZUNT. Das Programm des Theaters Baden-Baden verspricht Kulturgenuss auf höchstem Niveau. Also schnell Tickets buchen!

Nach einem fulminanten Auftakt im Herbst 2014 verschönt uns das Theater am Goetheplatz allein mit zehn weiteren Premieren die kommenden Monate. Mit „Wir und Wildnis“ ist der Spielplan dieser Saison überschrieben und greift in außergewöhnlichen Produktionen und Spielorten das Spannungsverhältnis zwischen Natur und Zivilisation auf. Eines der vielen Highlights dabei: das Projekt VORSICHT WILDNIS! – eine Nachtwanderung, die im April in den Nationalpark Schwarzwald führt. 

Erstmals kommt im Haus am Goetheplatz auch Alfred Döblins Roman BERLIN ALEXANDERPLATZ auf die Bühne – ein Meisterwerk der Literatur über die Entfremdung des Lebens in der Großstadt. Wir erwarten mit Spannung die Premiere am 6. März. 

Dies gilt auch für einen musikalischen Glanzpunkt im Rahmen der Osterfestspiele. Eine „gute alte Bekannte“ kehrt zurück an die Oos: 146 Jahre nach ihrer Uraufführung in der Kurstadt feiert die Operette DIE PRINZESSIN VON TRAPEZUNT von Jacques Offenbach wieder Premiere (28. März) am Theater Baden-Baden. 

Mit einem philosophischen Klassiker, punkten Intendantin Nicola May und ihr Ensemble: Albert Camus’ Drama DAS MISSVERSTÄNDNIS feierte am 30. Januar Premiere. 

Der Tradition verpflichtet und dennoch Neues wagen: Das Programm des Theaters ist mehr als sehenswert: Klicken Sie doch mal rein auf: www.theater-baden-baden.de. Dort finden Sie auch alle Vorstellungen dieser Spielsaison. 

Und hier unsere I-love-Baden-Baden-Insider-Tipps: 

11. März: SCHNELLE FÜSSE – RASCHER MUT (Premiere, für Kinder ab 8 Jahren)

Für kleine Abenteurer musikalisch zauberhaft verpackt: eine Geschichte über echte Freunde, versteckte Talente und Mut. 

20. März: POCAHONTAS 2015 (Show must go on). Uraufführung von Eva Rottmann im Kinder- und Jugendtheater TIK (ab 12 Jahren)

Eigens für die Aufführung in Baden-Baden geschrieben und ganz anders als der Walt-Disney-Film: die Geschichte eines jungen Mädchens, das in einem anderen Land verheiratet wird und lernen muss, in einer fremden Umgebung zu leben. 

24. April: DER KIRSCHGARTEN (Premiere)

Die Schönheit der Natur gegen das im Minusbereich dümpelnde Bankkonto: Was zählt für das eigene Glück? Anton Tschechows Tragik-Komödie ist ein Muss in diesem Theaterfrühling. 

22. Mai: DIE WELT MEIN HERZ (Premiere)

Über Kontinente getrennt, verzweifelt auf der Suche nach Beziehungen: Mario Salazar, der Berliner Dramatiker mit chilenischen Wurzeln, umspannt mit seinem Stück den Erdball wie das Internet. Zeitgenössische Dramatik im Zeitalter von Facebook & Co., die spannender nicht sein könnte. 

6. Juni: BLUTJUNG (ein Projekt des Jugendclubs U22, TIK)

Baden-Baden – eine Stadt der Vampire? Vielleicht ist ja tatsächlich etwas dran? Das Projekt des Jugendclubs U22 geht augenzwinkernd auf Spurensuche … 

7. Juli: ALLES IM EIMER! (Kinder- und Jugendtheater TIK, ab 2 Jahren)

Den magischen Moment des Theaters spüren – humorvoll und spielerisch wird die Tanztheater-Performance von „tanzfuchs Produktion“ die Herzen der Kleinsten garantiert erobern. 

Text: Andrea Klein für www.ilovebadenbaden.de

Spannendes Naturerlebnis: Das Projekt
VORSICHT WILDNIS!

Bilderwechsel Frieder Burda
07.11.2014

Bilderwechsel im Museum Frieder Burda – Teil 2 der Jubiläumsausstellung „40-10 Bilderwechsel“

Treue Besucher des Museums Frieder Burda werden auch im zweiten Teil der großen Jubiläumsausstellung
„40 – 10 Bilderwechsel“ viel Bekanntes entdecken. Ebenso wie im ersten Teil sind Werke der hauseigenen Sammlung zu sehen. Doch selbst wer alles schon kennt, wird die Kunst diesmal aus einer völlig neuen Perspektive erleben. 

Das Besondere an „40 – 10 Bilderwechsel“: Gemälde und Fotografien, aber auch Skulpturen sowie eine Videoarbeit von Bill Viola stehen sich in einem spannenden Dialog verschiedener Zeiten und Stile gegenüber. „Die Fülle und Vielfalt der Sammlung kommt so noch einmal neu zum Tragen und schärft unsere Seherfahrungen“, erklärt Kurator Helmut Friedel. „Von den Vielfiguren-Ensembles Neo Rauchs über die rätselhaften Figuren bei Markus Oehlen und Marc Desgrandchamps bis zu den pathetischen Gestalten in Bill Violas Video: Der Blick auf die Werke der Sammlung der letzten Jahre offenbart noch einmal die komplexen Perspektiven des Figurativen.“ 

Der Anlass für „40 – 10 Bilderwechsel“ sind gleich zwei runde Geburtstage: Seit 40 Jahren sammelt Frieder Burda seine Meisterwerke, seit zehn Jahren besteht sein außergewöhnliches Museum an der Lichtenthaler Allee.

Im zweiten Teil der Ausstellung kommt jetzt ein weiteres Jubiläum dazu: der 80. Geburtstag des Star-Architekten Richard Meier. Dem Schöpfer des Gebäudes wurde in der Galerie des Museums Frieder Burda eine Hommage eingerichtet: mit Gemälden und Skulpturen aus der Sammlung, die sich motivisch mit Architektur beschäftigen. Hier entstehen interessante neue Bezüge zwischen Arbeiten von Max Beckmann, Gerhard Richter, Malcolm Morley, Isa Genzken und Eberhard Havekost.

Doch auch die großen und bekannten Klassiker der Sammlung, darunter Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Pablo Picasso, Gerhard Richter oder Georg Baselitz, erhalten wieder eine Bühne. 

 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Ansehen und genießen. So modern und ungewöhnlich werden bekannte Werke selten präsentiert. 

Öffnungszeiten: 

Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr 

An allen Feiertagen geöffnet, 24. und 31. Dezember geschlossen

Die Ausstellung läuft bis 15. Februar 2015.

 

Text: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Museum Frieder Burda (4), The Willem de Kooning Foundation, New York /VG Bild-Kunst, Bonn 2014, Neo Rauch, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig und Berlin/VG Bild-Kunst, Bonn 2014, The Estate of Sigmar Polke, Köln/VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Sigmar Polke: Nach Altdorfer, 1986, Acryl auf Filz, 197,5 × 188,4 cm

2014
24.08.2015

Wintersport am Mehliskopf
09.01.2015

Über den Wolken

So ein Zirkus. Ein Abstecher zum Mehliskopf

Ganz schön viel los hier. Von Baden-Baden nur kurze 20 Minuten die B500 durch den wunderschön verschneiten Wald hinauf bis „Sand“ und dann gleich links. Schon sind wir in einer anderen, auf den ersten Blick ziemlich lustigen Welt. Wir sind am Mehliskopf gelandet, dem größten Ski- und Snowboard-Hang im nördlichen Schwarzwald. Jede Menge junges Volk, Familien und alte Hasen unterwegs. Es gibt drei größere und zwei kleinere Lifte, eine Skischule mit Verleih für jedwedes Sport- und Spaßgerät, das man sich im Schnee nur vorstellen kann. An einem schönen Tag ist hier Action angesagt von 9.00- 22.00 Uhr. Wer nicht gerade auf der perfekt präparierten Piste unterwegs ist, hält vielleicht einen Plausch auf der sonnigen Restaurant-Terrasse oder genießt einfach nur den majestätischen Ausblick ringsum. So ab 17.00 Uhr dominiert magisches Flutlicht. Wow, das hat was!

Neben mir erzählen ein paar Begeisterte von der Schneeschuh-Tour, die sie gerade beendet haben. Im tief verschneiten Tann bei Tag oder mit Fackeln durch die Nacht, mit oder ohne Brotzeit. Sie wollen noch eine Menge mehr ausprobieren am Mehliskopf, ihrem neuen Lieblingsplatz im Schnee. Ich glaube, meiner könnte er auch werden…

Wenn Sie das Wintersport-Angebot am Mehliskopf auch mal ausprobieren möchten, finden Sie unter www.mehliskopf.de das komplette Programm einschließlich Öffnungszeiten, Tarifen,  Ski- und Snowboard-Kursen, geführten Touren, Schneetelefon und Webcam.

Text: RF für www.ilovebadenbaden.de

Bitte beachten Sie, dass der Liftbetrieb von der Wetterlage abhängig ist!

Weihnachtsumfrage
16.12.2014

I- Love- Baden- Baden- Umfrage: Wie feiern Sie Weihnachten?

An Weihnachten feiern Menschen weltweit auf unterschiedliche Art und Weise die Geburt Jesu. Wir wollten genauer wissen, welche Traditionen und Bräuche anderorts gepflegt werden. Da in unserer schönen Kurstadt viele Kulturen aufeinander treffen, mussten wir gar nicht lange recherchieren. Wir haben vier Baden-Badener unterschiedlicher Herkunft gefragt: Wie feiern Sie eigentlich Weihnachten?

Jessica Gradito, Weihnachten in Italien

Wie feierst Du Weihnachten?

Die Familie feiert bei uns natürlich zusammen. Das Weihnachtsessen am 24.12. beginnt meistens um 20 Uhr und besteht aus den bei uns üblichen 9-13 Gängen. Den Anfang machen Antipasti, gegrilltes Gemüse und alle möglichen Fischgerichte, z.B. Fischsuppe, Spaghetti mit Venusmuscheln, Stockfisch und Aal. Auf Fleisch wird an diesem Abend komplett verzichtet, das gibt es erst wieder am 25.12., in Form von Kaninchen, Schweinebraten und Salsiccia.
Panettone darf auch nicht fehlen. Es gibt ihn in vielen Varianten, z.B. mit getrockneten Früchten oder Schokolade. Außerdem gibt es Torrone (Nougat mit Mandeln und Nüssen mit Schokolade überzogen).
Am 24.12. wird „Tombola“ gespielt, aber nicht so, wie man es hier kennt. Es ist eher wie Bingo. Dabei werden trockene Bohnen oder Mandarinenschalen auf einer Zahlentabelle platziert.
In Italien ist es außerdem üblich, um Mitternacht in die Kirche zu gehen. Für die, die nicht gehen können, wird die Messe aus dem Petersdom im Fernsehen übertragen. Die Geschenke werden erst nach Mitternacht aufgemacht.

Gibt es auch traditionelle Weihnachtslieder?

Ja, aber es gibt in Italien gar nicht so viele Weihnachtslieder wie in Deutschland. Das bekannteste ist „Tu scendi dalle stelle“ („Du steigst von den Sternen herab"), das auch an Heilig Abend in vielen Fernsehsendungen gesungen wird. 

Mike Kocian, Weihnachten in den USA

Wie verbringt man in den USA den Heiligen Abend?

Am 24.12. ist bei uns Familientag. Wir essen alle zusammen, danach gehen wir in die Kirche. Traditionell ziehen an diesem Tag Kinder von Haus zu Haus und singen Weihnachtslieder.
  
Dass heißt, am 24.12. gibt es noch keine Geschenke?

Erst am Morgen des 25.12.. Die Kinder sind meistens schon sehr früh wach und können es kaum erwarten, die Geschenke auszupacken. Wenn es einen Kamin im Haus gibt, hängen dort auch Socken, die mit Geschenken gefüllt sind. Am 2. Weihnachtsfeiertag trifft man dann Freunde, geht spazieren und schaut sich die geschmückten und beleuchteten Häuser an. In den USA wird sehr viel Wert auf Deko gelegt, was jedes Jahr die Stromrechnungen  explodieren lässt. 

Gibt es bei Euch ein traditionelles Weihnachtsessen?

„Da ich eine deutsche Mutter habe, gibt es bei uns Gans, Truthahn oder Schweinsbraten, dazu Rotkohl und Klöße.“ 

Gibt es noch besondere Bräuche, die wir in Deutschland nicht kennen? 

Ich habe nur bis zu meinem 10. Lebensjahr in Los Angeles gelebt, aber ich erinnere mich z.B. an die roten Pullover, die über Weihnachten von allen Familienmitgliedern getragen wurden. Wenn die Familie Zuwachs bekam, d.h. wenn es z.B. ernst wurde mit der Freundin, bekam sie auch einen roten Pullover geschenkt und wurde so in die Familie aufgenommen.

Natalia Gitun, Weihnachten in Russland

Frau Gitun, wie können wir uns das traditionelle russische Weihnachtsfest vorstellen? 

In Russland wird Weihnachten erst vom 06. Auf den 07. Januar gefeiert. Wichtiger als Weihnachten ist aber Silvester- für uns der höchste Feiertag im Jahr, an dem wir auch die Geschenke austauschen.

Wissen Sie schon, was es dieses Jahr an Silvester bei Ihnen zu Essen gibt?

Üblicherweise gibt es Gans oder Kapaun. Und natürlich viel Champagner, mit dem wir um Mitternacht auf das neue Jahr anstoßen.

Gibt es noch andere Unterschiede zwischen der deutschen und russischen Weihnacht?

In Russland bringt z.B. Väterchen Frost und nicht das Christkind die Geschenke. Früher gab es auf den Dörfern auch den Brauch, dass Kinder von Tür zu Tür zogen und „Koljadki“(traditionelle russische Weihnachtslieder) sangen und so um kleine Geschenke baten.

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Gitun.

Ich bedanke mich auch und wünsche Ihnen und den Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


Dr.Alta Smit, Weihnachten in Südafrika

Frau Dr.Smit, wie dürfen wir uns das südafrikanische Weihnachtsfest vorstellen? Wird der Heilige Abend so gefeiert wie in Deutschland?

Nein, es gibt schon Unterschiede. Zunächst einmal ist es sehr heiß, denn in dieser Zeit ist in Südafrika Hochsommer. Die Kinder haben über Weihnachten Sommerferien. Die größte Bedeutung hat bei uns der 25.12.. Es ist Brauch Socken am Kamin aufzuhängen und früh morgens den Weihnachtsbaum zu schmücken. Viele besuchen am Vormittag auch die Kirche. 

Gibt es ein traditionelles Weihnachtsessen?

In Südafrika treffen viele Kulturen aufeinander, dass heißt, dass sich nicht alle Familien zum klassischen Festessen zusammen finden. Viele Familien essen draußen. Da es sehr warm ist, gibt es kalte Gerichte mit Schinken und Hühnchen und Salate. Oft wird auch ein Barbecue veranstaltet. Bei einigen Familien gibt es aber auch ein warmes Mittagessen mit gefülltem Truthahn und Christmas Pudding, ein reichhaltiger Nachtisch mit Rosinen, Nüssen und Branntwein. Traditionell wird im Christmas Pudding eine Münze versteckt. Man sagt, dass demjenigen, der die Münze in seinem Kuchenstück findet,  das Glück im kommenden Jahr hold sein wird.

Jessica Gradito



Vickermann Vernissage
12.12.2014

„Wer Schuhe liebt, mag auch Kunst“

Wer die Manufaktur Vickermann & Stoya besucht, sollte sich unbedingt die Ausstellung in den gemütlichen Räumen im 1. Stock zeigen lassen. Nach einer Vernissage sind dort bis Weihnachten die Bilder des Frankfurter Künstlers Deniz Alt (36) zu sehen. Im Doppel-Interview mit Matthias Vickermann (35) geht es um aussterbende Künste, ungewöhnliche Räume und schöne Frauen.

 

Maßschuhe und Kunstwerke: Wie passt das zusammen, Herr Vickermann und Herr Alt?

Deniz Alt: Man kann es eigentlich ganz einfach ausdrücken. Handwerk trifft auf Handwerk. Es gibt ja das alte Sprichwort „Schuster, bleib bei deinem Leisten.“ Dafür ist Matthias Vickermann zuständig. Ich bleibe beim Malen, aber beides passt wunderbar zusammen.

Matthias Vickermann: Wer sein Geld für Maßschuhe ausgibt, ist auch ein Freund der schönen Künste, ob es sich nun um Schuhmacherei oder Malerei handelt. Es könnte also nicht besser passen.

 

Woher kennen Sie beide sich?

Deniz Alt: Der Kontakt kam über meine PR-Agentin Ina Lohr-Nehmer. Sie legte mir die Idee nahe, doch mal eine Ausstellung in ungewöhnlichen Räumen zu wagen. Viele Galerien warnen ja davor, aber mir gefiel es. Man könnte sagen, es ist eine Crossover-Ausstellung. Meine Arbeiten hier sind anders als die, die ich sonst zeige.  Es sind teilweise Entwürfe und Skizzen für zukünftige Werke. Manche sind sogar unfertig, etwa das Bild des Galataturms in Instanbul.

 

Herr Alt, Sie haben türkisch-armenische Wurzeln. Wie fließt das in Ihre Arbeit ein?

Deniz Alt: Manches auf meinen Bildern ist verwischt, undeutlich, es soll uns ermahnen, gegen das Vergessen vorzugehen, vor allem im politischen Bereich. Manches ist überzeichnet, soll davor warnen, das wir uns in ein Korsett aus Konsum pressen.

 

Man sieht schöne weibliche Gesichter und Körper auf Ihren Bildern …

Deniz Alt: Ich liebe es, sie zu malen. Sie dominieren mein Werk, denn sie sind ein Symbol für das Leben. Frauen ermöglichen das Überleben einer Kultur.

 

Herr Vickermann, ist eine Ausstellung in Ihrer Manufaktur Neuland für Sie?

Matthias Vickermann: Wir zeigen in den Räumen über unserem Laden öfter Kunst. Auch der Baden-Badener Galerist Dirk Supper hat hier schon Werke seiner Künstler präsentiert. Unsere Schuhputzkurse halten wir ebenfalls hier ab. So bekommen die aussterbenden Künste einen neuen Rahmen.

 

Aussterbende Künste?

Matthias Vickermann: Es gibt nur noch eine Handvoll Maßschuhmacher und Maler, die ihre Kunst wirklich nach allen Regeln beherrschen und sie auch täglich ausüben. Ein Drittel meiner Aufträge erhalte ich aus dem Ausland. Viele Kunden kommen aus der Schweiz, dort gibt es derzeit keinen einzigen Maßschuhmacher.

Deniz Alt: Die klassische Malerei ist nicht mehr so angesagt. Heute zählt eher die Idee als die Ausführung, es gibt immer mehr Konzept-Künstler. Große Museen stellen häufig Videos und Installationen aus.

 

Sind Schuhe eigentlich auch Kunstwerke?

Matthias Vickermann: Eher Kunsthandwerk. Sie haben einen künstlerischen Charakter, die Art der Herstellung ist eine Kunst. Aber sie sind eine Auftragsarbeit, erfüllen einen Zweck. Kunst dagegen soll die Menschen erfüllen. Ein Künstler malt, und wenn das Bild gefällt, wird es gekauft.

 

Herr Alt, einige Ihrer Bilder hängen in Privatsammlungen in Baden-Baden. Wer besitzt eines?

Deniz Alt: Leider weiß ich das nicht, aber es würde mich sehr interessieren. Die Bilder wurden über Galerien verkauft, deshalb konnte ich nicht verfolgen, wohin sie gegangen sind. Das ist schade, aber für einen Künstler normal.

 

Was gefällt Ihnen an Baden-Baden besonders?

Deniz Alt: Die Ruhe und das Mondäne mag ich sehr. Es ist ein bisschen, als ob die Zeit stehen geblieben ist. Baden-Baden ist eine Stadt mit einem femininen Charakter, sehr expressiv.

Matthias Vickermann: Mir gefällt, dass sich hier alles Schöne in einem engen Zirkel findet. Man hat keine weiten Wege. Die Architektur, aber auch das Flair der Stadt lasse ich gerne auf mich wirken. Andere Kurstädte kommen da nicht heran. Baden-Baden ist für mich eine Art Insel der Glückseligkeit.

 

Interview: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

Weihnachtsmarkt
24.11.2014

Christkindelsmarkt in Baden-Baden – die schönste Einstimmung auf Weihnachten

Vielleicht liegt es an der einzigartigen Kulisse des Kurhauses, oder an den vielen festlich geschmückten Holzbuden, die sich eng aneinander kuscheln. Vielleicht aber auch an den vielen tausend Lichtern und der zauberhaften Stimmung, die Baden-Baden jedes Jahr vor Weihnachten erfüllt. Jedenfalls gehört der Baden-Badener Christkindelsmarkt ohne Zweifel zu den schönsten Deutschlands.

Jetzt öffnet er wieder seine Pforten, bis 30. Dezember gibt’s ein tolles Programm und Live-Musik mit weihnachtlichem Pop, Swing und Big-Band-Sound. Mit dabei: Pascal Marshall und Claudio Versace.

Hier das Beste aus dem Programm:

Montag, 24. November: Um 17 Uhr ist feierliche Eröffnung durch Oberbürgermeisterin Margret Mergen und das Christkind. Blechbläser und kleine Engel begleiten es zur Himmelsbühne.

Freitag, 28. November: Ab 18 Uhr spielt der Musikverein Harmonie Baden-Baden Balg weihnachtliche Pop-Balladen. Ab 19.30 Uhr präsentiert dann die HM-Bigband Swing-Klassiker der 1940er Jahre, und weltbekannte Weihnachtsklassiker im Big-Band-Sound.

Montag, 1. Dezember: Romantik-Tag. Weihnachtsengel auf Stelzen verzaubern ab 17 Uhr den Christkindelsmarkt. Auf der Himmelsbühne sind weihnachtliche Blasmusik und Panflötenklänge aus den Anden zu hören.

Samstag, 6. Dezember: Der Nikolaus landet gegen 17 Uhr im Heißluftballon auf dem Christkindelsmarkt und verteilt Geschenke an alle Kinder.

Montag, 8. Dezember: Romantik-Tag. Der weiße, 2,80 m hohe Hirsch, die Elfe Mervi und der kleine Elfendichter Finn Feder ziehen ab 17 Uhr über den Baden-Badener Christkindelsmarkt.

Mittwoch, 10. Dezember: Um 15 und 16 Uhr gibt’s eine Lesung für Kinder: „Als Räuber Zaster den Weihnachtsmann klaute“

Freitag, 12. Dezember: Um 16 Uhr heißt es „Kaffee oder Tee“. In der beliebten Sendung findet ein Backworkshop in der Backhütte auf dem Christkindelsmarkt statt. Der SWR überträgt live im Fernsehen.

Montag, 22. Dezember: Ab 19.30 Uhr bringt der bekannte Musiker Walter Scholz seine Trompete mit weihnachtlichen Melodien zum klingen.

Dienstag, 23. Dezember: Die Alphornbläser Gernsbach sind mit ungewöhnlichen Weihnachtsklängen zu hören, ab 18 Uhr.

Samstag, 27. Dezember: Ab 18 Uhr rockt Pascal Marshall mit seinem Weihnachtsprogramm „American Christmas“ die Bühne.

Dienstag, 30. Dezember: Claudio Versace und seine Tochter Melissa begeistern zum Abschluss des Christkindesmarktes mit internationalen Melodien aus Pop und Klassik.

 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipps für Kinder:

Jeden Mittwoch ist Familientag. An jedem Stand gibt es ein vergünstigtes Angebot für Familien mit Kindern.

In der Kinderbackstube beim Kurhaus können die Kleinen unter fachkundiger Anleitung Plätzchen backen.

Auch dieses Jahr ist wieder die „lebendige Krippe“ mit Esel, Kälbern, Schafen und Kaninchen zu sehen. Füttern ist nur mit speziellem Futter erlaubt, das es an der Krippe zu kaufen gibt.

Es gibt einen Himmelsbriefkasten, in den Kinder ihre Briefe ans  Christkind einwerfen können.

Info:

Der Christkindelsmarkt ist täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet, an Heiligabend von 10 bis 15 Uhr.

Einen Flyer mit dem vollständigen Programm erhalten Sie bei der Tourismus-Information in der Trinkhalle.

 

Text: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

 

 

 

Eis-Arena
20.11.2014

Eisarena Baden-Baden – Eislauf-Vergnügen mitten in der Kurstadt

Sie gehört wohl zu den schönsten und ausgefallensten Eisbahnen Deutschlands: Die Eisarena  auf dem Augustaplatz in Baden-Baden. Das Vergnügen geht in dieser Saison bis zum 6. Januar 2015. Also nichts wie hin, denn jetzt gibt es ein neues Highlight …

 

In diesem Winter kann man nicht nur in Schlittschuhen, sondern auch in Eis-Karts über die Eisarena flitzen. Sie haben umweltfreundliche Elektromotoren und werden auf das Können des Fahrers eingestellt. So stehen Umwelt, Spaß und Sicherheit an erster Stelle. Eis-Kart-Fahrer ab 16 Jahren können bei spannenden Rennen gegeneinander antreten. Auch für Firmenevents sind die Eis-Karts der ultimative Spaß!

 

Außerdem neu: Zu den 450 Quadratmetern Eisfläche kommen dieses Jahr weitere 150 Quadratmeter dazu, die sogar überdacht sind. Für Eislaufspaß bei jedem Wetter.

 

Übrigens: Rund 15.000 Schlittschuhläufer drehen jährlich in der Eisarena ihre Runden, seit vielen Jahren gehört sie nun schon zum Weihnachtsprogramm der  Kurstadt. Die Idee und Umsetzung der Eisarena stammt von Karlheinz Kögel, dem Gründer von Media Control, HLX.com und L'TUR.

 

Ermöglicht wird das Wintermärchen jedes Jahr durch das starke persönliche Engagement von in Baden-Baden ansässigen Unternehmen. Durch ihre Unterstützung bleiben die Eintrittspreise familienfreundlich.

 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Rund um die Eisarena trifft sich die Szene der Region beim Après Ski zu coolen Drinks, zur Hüttengaudi in der Kitzbüheler Hütte oder zum stilvollen Essen im Restaurant „Medici“. Normale Preise und Familien-Tarife machen den Besuch der Eisarena zum Spaß für die ganze Familie.

 

Öffnungszeiten:

Montags & Donnerstags 12 bis 19 Uhr

Dienstags & Mittwochs 12 bis 20 Uhr

Freitags & Samstags 12 bis 22 Uhr

Sonntags 11 bis 20 Uhr

In den Schulferien (22.12.2014 – 6.1.2015) täglich ab 11 Uhr

 

Eintrittspreise:

Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre: 3,50 Euro (Zehnerkarte 30 Euro)

Erwachsene: 5 Euro (Zehnerkarte 40 Euro)

Familienkarte (2 Erwachsene und max. 2 Kinder): 15 Euro

Schulklassentarif: 2 Euro pro Schüler (2 Lehrer frei)

Schlittschuhverleih: 5 Euro

Pinguin-Laufhilfe: 3 Euro

 

Eis-Kart-Racing:

Jeden Montag und Donnerstag von 19 bis 22 Uhr

 

Einzelticket (7 Minuten): Kinder 6 Euro, Erwachsene 10 Euro

3er-Ticket (3mal 7 Minuten): Kinder 16 Euro, Erwachsene 27 Euro

10er-Ticket (10mal 7 Minuten): Kinder 55 Euro, Erwachsene 70 Euro

 

Rennen (ab 5 Personen, Mindestalter 16 Jahre): 25 Euro pro Person

(Dauer: 7 Minuten Qualifying, 15 Minuten Rennen)

 

Eis-Kart-Specials auf Anfrage

 

Mehr Infos unter www.eisarena-baden-baden.de

Grace Kelly- Mont Blanc
19.11.2014

Fürstliches Flair in Baden-Baden– die Grace de Monaco-Kollektion bei Montblanc


Immer wieder finden in der Montblanc-Boutique in Baden-Baden feine Events statt. Im September etwa wurde das zweijährige Bestehen des Shops in der Lichtentaler Straße 14 gefeiert. Im November wird dort eine Reihe besonders edler Stücke präsentiert: Uhren, Schreibgeräte und außergewöhnlich schöner Schmuck aus der Grace de Monaco-Kollektion.

Inspiriert ist die Kollektion von Rosenblüten. Die Idee dazu entstand bei Montblanc, weil 1956 anlässlich der Hochzeit von Grace Kelly mit Fürst Rainier von Monaco eine pinkfarbene Rose nach der berühmten Hollywood-Schauspielerin benannt wurde. Die Rosenblätter – auf französisch pétales de roses – finden sich nun in stilisierter Form in den Schmuckstücken wieder. Viele davon sind mit Brillanten besetzt.

Auch die Schreibgeräte der Grace de Monaco-Kollektion bestechen durch exquisites Design und Material. Kappenspitze und Clip sind wie ein zarter Ausschnitt gestaltet, inspiriert von dem unvergesslichen Bild der Fürstin, auf dem sie ein elegantes schwarzes Kleid trägt und einen Vorhang zur Seite zieht.

Beim Event mit Shopleiterin Svetlana Mayzner und ihrem Team wird es einen Vortrag geben, bei dem die geladenen Gäste mehr über die zauberhaften Stücke erfahren, und ganz in die Welt der Fürstin von Monaco abtauchen können. In entspannter Atmosphäre kann man sich die Preziosen in aller Ruhe ansehen. Aber auch nach dem Event werden sie weiterhin im Shop erhältlich sein.

Übrigens: Montblanc gibt es seit September 2012 in einer eigenen Boutique im Herzen der Kurstadt. Auf rund 100 Quadratmetern findet man Lederwaren, Uhren, Schmuck, Accessoires, Düfte und natürlich die Schreibgeräte der luxuriösen Traditonsmarke. Vom reinen  Schreibgerätehersteller hat sich Montblanc längst zur breit aufgestellten Luxusmarke entwickelt. Seit 2011 gibt es die Grace de Monaco-Kollektion.

Montblanc unterstützt die Princess Grace Foundation USA, die sich vor allem um benachteiligte Kinder kümmert. Mehr unter www.montblanc-tribute-to-grace.com

 

Text: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

Interview Weihnachtsgarten Brandau
18.11.2014

„Bei uns sorgen eine Million Lichter für Weihnachtsglanz“

Herr Brandau, seit  wann gibt es den Weihnachtsgarten vor dem Löwenbräu?

Die Idee entstand vor etwa zehn Jahren aus der üblichen Weihnachtsdeko heraus. Wir haben sie einfach erweitert. Der Weihnachtsgarten ist seitdem stetig gewachsen. Es macht uns Riesenspaß, den Gastgarten vor dem Löwenbräu zu dekorieren. Das ganze Team bringt sich da mit ein.

Der Weihnachtsgarten ist rekordverdächtig. Können Sie einige Zahlen nennen?

Der Garten ist 250 Quadratmeter groß. Neben Girlanden, Christbäumen und verschiedenen Figuren stehen dort 35 Weihnachtsmänner in allen Größen. Für Stimmung und strahlenden Glanz sorgen eine Million Lichter.

Woher kommt die ganze Deko?

Sie ist aus unserem eigenen Bestand, wurde über die Jahre immer umfangreicher. Bereits im Januar und Februar gehen wir auf Messen, kaufen neue Stücke dazu, die uns gut gefallen. Auch im Internet und in Kaufhäusern finden wir viel Originelles. Dieses Jahr werden wir noch mehr Lichter aufhängen.

Wieviele Helfer braucht man zum Aufbau, und wann geht es dieses Jahr los?

20 Leute sind etwa eine Woche lang damit beschäftigt. Ich helfe auch selbst gerne mit. Am Samstag vor dem ersten Advent, also am 29. November, wird alles fertig sein, dann kann man den Weihnachtsgarten zum ersten Mal bewundern.

Wie geht man bei der riesigen Menge von Deko am besten vor?

Wir haben Aufbaubilder von den vorangegangenen Jahren, aber sie dienen nur der Orientierung. Wir fangen einfach an, und bauen nach Lust und Laune drauf los, wie es uns gefällt. Der Weihnachtsgarten verändert sich immer wieder, auch bei den Farben. Vom eher kitschigen Rot haben wir vor zwei Jahren zu mehr Weiß und Gold gewechselt.

Wer schaut sich den Weihnachtsgarten an?

Jeder, der vorbei läuft, schaut irgendwann mal rein. Nicht nur Gäste, auch Baden-Badener. An normalen Tagen haben wir einen Durchlauf von etwa 1200 Besuchern, am Wochenende sind es pro Tag um die 2000 Personen. Natürlich ist der Garten ein Magnet. Wir haben ja auch innen aufwändige Deko. Viele gehen rein, schauen sich drinnen um, bleiben zum Essen.

Gibt's im Garten auch Aktionen?

An den Wochenenden gibt’s an einem Stand im Weihnachtsgarten Glühwein und Waffeln. Für Weihnachtsfeiern haben wir einen Glühwein- oder Sekt-Empfang im Weihnachtsgarten mit im Angebot. Es gibt ein Kinderkarussell und Fotoecken, etwa mit einem großen Weihnachtsmann. Neben den kann man sich fürs Erinnerungsfoto stellen. Außerdem haben wir drei Kunstschnee-Maschinen, die wir nach Bedarf einschalten. Wenn 50 bis 60 Leute im Garten sind, und es plötzlich anfängt zu schneien, das ist schon sehr stimmungsvoll.

Wie sind die Reaktionen der Besucher?

Zu 98 Prozent sind sie sehr positiv. Die Leute lieben den Weihnachtsgarten. Wir wurden auch schon mehrfach beauftragt, ein ähnliches Weihnachtswunderland in privaten Gärten aufzubauen. Dafür sind wir gerüstet, unser Weihnachtsdeko-Lager ist riesig. Ein Baden-Badener wollte unseren Weihnachtsgarten genauso wie er bei uns aussieht, bei sich haben, für die ganze Saison. Den hat er natürlich bekommen.

 

Interview: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

 

Experiment für sieben Körperteile
07.11.2014

Erstaunlich, schräg, verrückt: „Experiment für sieben Körperteile“

Ein Mensch, der – auf dem Kopf stehend – in ein Metallgitter eingezwängt ist. Wie lange er das wohl aushält? Das Bild einer Frau mit einem Kochtopf auf dem Haupt. Nichts hören, nichts sehen? Menschliche Formen aus Metall. Sind wir wirklich so starr? Die Installationen von Eva Koťátková befremden, aber sie begeistern auch. 

Die Staatliche Kunsthalle zeigt ab 9. November die faszinierende Ausstellung der der jungen tschechischen Künstlerin, die bereits 2013 auf der Biennale in Venedig das Publikum begeisterte. Einen Schwerpunkt von „Experiment für sieben Körperteile“ bilden fünf große Metallkonstruktionen, die in absurder Art und Weise auf den menschlichen Körper abgestimmt sind. 

Die lebendigen Performer, die sich dafür zur Verfügung stellen, benutzen sie liegend, lehnend, gestreckt, gestaucht oder gedehnt. Kurz: Sie nehmen ziemlich unbehagliche Positionen ein. Und liefern dem Betrachter ein sensationelles Kunst-Erlebnis.

Andere Arbeiten erinnern an medizinische Versuchsaufbauten. Überdimensionale Hörprothesen oder Sprechmaschinen scheinen die Sinne zu ersetzen oder zu verstärken.

Was auch dem Betrachter schnell klar wird: Koťátková orientiert sich an Experimenten und Apparaturen vergangener Epochen. Immer wieder thematisiert sie in ihren eigensinnigen Werken, wie gesellschaftliche Normen den Handlungs-und Bewegungsraum eines Menschen begrenzen. Doch es geht ihr um die Untersuchung der Gegenwart: Nach wie vor gehorchen wir, oftmals unbewusst, Disziplinierungszwängen.

 

Übrigens: Eva Koťátková, 1982 in Prag geboren, studierte in Prag, Salzburg und San Francisco. In den vergangenen Jahren schuf sie ein international viel beachtetes Werk. Sie war an zahlreichen Ausstellungen weltweit beteiligt. Ihre Arbeiten waren unter anderem auf den Biennalen in Venedig (2013), Sydney (2012), Lyon (2011) und Liverpool (2010) zu sehen. In diesem Jahr erhielt Eva Koťátková den Dorothea von Stetten-Kunstpreis des Kunstmuseums Bonn.

 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Staunen und auf sich wirken lassen. Kurator Johan Holten hat hier wirklich eine außergewöhnliche Künstlerin nach Baden-Baden geholt.

Öffnungszeiten: DI - SO, 10-18 Uhr

Preise: 7€, ermäßigt 5€, Freitags freier Eintritt

Die Ausstellung läuft bis 1. März 2015.

 

Text: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

 

Neue Highlights im Festspielhaus
31.10.2014

Neue Highlights im Festspielhaus – jetzt Tickets buchen

„Der Nussknacker“ oder „Schwanensee“ – zu Weihnachten sind wunderschönen Ballette beliebte Klassiker. In diesem Jahr verschönt uns das Mariinsky-Ballett damit die Feiertage. Die Aufführungen im Festspielhaus werden bereits gut gebucht. Wer also dabei sein will, sollte sich schnell Tickets sichern.

Ebenso wird die Neuinszenierung der Oper “Der Rosenkavalier” bereits jetzt stark nachgefragt. Sie ist der Mittelpunkt bei den Osterfestspielen Ende März 2015 im Festspielhaus. Auch hier empfiehlt es sich, schnell zu sein. Im Herbst und Anfang des Jahres 2015 warten zudem viele weitere Highlights auf Festspielhaus-Fans. Einen Überblick über alle Veranstaltungen finden Sie unter www.festspielhaus.de

 

 

 

Hier sind die I-love-Baden-Baden-Insider-Tipps:

 

15. November: Cecilia Bartoli
Am 15. November singt Cecilia Bartoli wiederentdeckte Barockmusik. Klingt seltsam? Die Ausnahmekünstlerin fesselt damit ihr Publikum.

21. November: Max Raabe

"Für Frauen ist das kein Problem" ist der Titel des Programms von Max Raabe an diesem Abend. Ein alter, charmanter Bekannter im Festspielhaus, den man nicht oft genug hören und sehen kann.

22. bis 30. November: Herbstfestspiele

Ob Pianistin Hélène Grimaud, das London Philharmonic oder Elina Garanca: Ausnahmekünstler hellen bei den Herbstfestspielen die dunkle Jahreszeit auf. Ein Festival auf höchstem Niveau.

 

 

Weihnachten: zauberhafte Ballettzeit mit dem Mariinsky-Ballett:

Wenn Sie sich und Ihrer Familie eine Freude machen möchten, dann laden Sie alle in den Nussknacker ein! Dieses klassische Ballett erschließt sich auch den Kleinsten. Denn es spielt unterm Weihnachtsbaum und handelt von Geschenken, die nachts lebendig werden. Am 25. Und 26. Dezember steht „Der Nussknacker“ auf dem Programm. Am 22. und 23.12. wird „Schwanensee“ gegeben, am 21.12. „Raymonda“, am 27.12. eine Ballett-Gala.

Silvester-Gala im Festspielhaus

Die traditionelle Silvester-Gala am 31. Dezember im Festspielhaus gestaltet die wunderbare Sopranistin Angela Gheorghiu, einer der ganz großen Stars der Opernszene. Nach der begeisternden Verdi-Gala im Frühjahr ist sie nun zum zweiten Mal im Festspielhaus.

10. und 11. Januar: Move it – Tanz-Fest für Kinder und Jugendliche

Tanzen macht Riesenspaß. Am 10. Und 11. Januar bereiten sich Kinder und Jugendliche unter Anleitung von Profis beim Wochenend-Workshop auf eine große Tanzaufführung vor. Auch Eltern können mitmachen. Vorkenntnisse werden nicht erwartet.

 

1. Februar:  Stomp

Das furioseste, originellste und witzigste Rhythmusspektakel kommt zurück nach Deutschland. Mülleimer, sonst nur mäßig inspirierend, finden hier endlich ihre wahre Bestimmung!

20. und 21. Februar: Norwegian Ballet

Unbemerkt von den mitteleuropäischen Zuschauern hat das Norwegian National Ballet sich zu einer der besten Kompanien des Kontinents entwickelt. Bisher musste man nach Oslo reisen, um die Tänzer zu bewundern, jetzt kommen sie ins Festspielhaus.

27. März bis 6. April 2015

Die Berliner Philharmoniker feiern bereits zum dritten Male Osterfestspiele im Festspielhaus Baden-Baden. Am 27. Und 30. März steht die Neuinszenierung“Der Rosenkavalier” von Richard Strauss auf dem Programm. Sir Simon Rattle leitet neben diesen Aufführungen auch die konzertanten Aufführungen der Berlioz-Oper “La Damnation de Faust”.

 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Über den gesamten Zeitraum des Festivals spielen Kammerensembles und Einzelmusiker des Orchesters an verschiedenen Orten Baden-Badens „Meisterkonzerte”. Prominente Gastsolisten wie Martha Argerich oder Isabelle Faust sind ebenso zu erleben wie fantasievolle Kinderprogramme und die Neuinszenierung einer vergessenen Operette von Jacques Offenbach: „Die Prinzessin von Trapezunt.“ Die ganze Stadt erklingt.

Alle Infos zu den Veranstaltungen sowie Tichetbuchung unter www.festspielhaus.de
Ticket-Hotline: 0 72 21/30 13-101

 

Text: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

Max Raabe im Festspielhaus
 

Genussmesse fine
19.10.2014

Die Genussmesse „fine“ für Essen, Trinken, Lebensart – jetzt im Kurhaus Baden-Baden

Wer die Genussmesse „fine“ im Kurhaus Baden-Baden besucht, darf ruhig etwas Hunger mitbringen. Denn an fast allen Ständen kann man probieren: edle Salami, köstlichen Käse, kalt gepresstes Olivenöl, duftendes Brot, erlesene Weine, verführerische Pralinen und vieles mehr … Da füllt sich nicht nur der Magen mit allerlei Köstlichkeiten, sondern auch der Gaumen wird mit dem feinsten verwöhnt, was die rund 100 Aussteller zu bieten haben. 

Zum zehnten Mal findet die Genussmesse „fine“ in diesem Jahr in Baden-Baden statt. Den passenden Rahmen bildet der festliche Benazet-Saal des Kurhauses - das Auge isst schließlich mit. Längst ist die „fine“ zu einem beliebten Treffpunkt für Feinschmecker und Genießer geworden. Am Freitag, dem 24. Oktober um 16 Uhr geht’s los, bis Sonntag abend sind die Pforten geöffnet. Zum Entdecken, Verkosten, Kaufen – denn fürs heimische Festmahl kann man natürlich alles direkt mitnehmen.

Es sind viele regionale Produzenten vertreten, aber auch nationale und internationale Anbieter. „Die Produkte spiegeln immer ein Stückchen Kultur wieder“, erzählt Veranstalter Joachim Buchholz. „Egal ob sie nun aus dem Badischen oder dem Piemont kommen.“ Eine italienische Delegation ist immer dabei – darunter einige Aussteller, die sonst nirgends in Deutschland ihre Produkte vorstellen. Käse von italienischen Bergbauernhöfen ist zum Beispiel im Angebot, aber auch feinster Grappa. Neben Traditionellem warten auch ungewöhnliche Geschmackserlebnisse auf Neugierige. Doch das wichtigste an der „fine“: Hier gibt es nichts, was man im Supermarkt kaufen könnte.

Ein Highlight ist das Restaurant der „fine“ auf der Empore des Benazet-Saals: Köche aus der Region, darunter auch Sterneköche, liefern die Speisen. Die Schüler der berufsbildenden Robert-Schuman-Schule in Baden-Baden bringen sie auf den Teller und servieren. Der gesamte Erlös des Restaurants geht dank der großzügigen Unterstützung der Volksbank Baden-Baden/Rastatt an die Robert-Schuman-Schule. So macht Genuss Schule.

Neben einem köstlichem kulinarischen Angebot hat die „fine“ auch vieles aus dem Bereich Design und Handwerk zu bieten. Stilvolle Accessoires rund um die Küche gehören schließlich auch dazu. Auch Schönes zum Wohnen, Mode und Schmuck gibt es zu sehen.

Auf der Bel-Etage des Benazet-Saals findet im Rahmen der „fine“ die Manufakturmesse mit Kay Jaeger von der Uhrenmanufaktur Jaeger & Benzinger Baden-Baden statt. Wer exquisite Hersteller von Maßschuhen, Schmuck, Silber, Schreibgeräten und mehr sucht, ist hier richtig. Auch Baden-Badener Unternehmen sind dabei, darunter der Maßschuhmacher Vickermann & Stoya und die Montblanc-Boutique Baden-Baden.

 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Auf der „fine“ hat der neu umgebaute Wintergarten des Kurhauses Premiere. Er ist zum ersten Mal für Publikum zugänglich, und als Weihnachts-Wintergarten mit genussvollen Ideen fürs Fest dekoriert. Wer sich jetzt schon einstimmen will, oder opulente Deko-Anregungen sucht, ist im Weihnachtswunderland der „fine“ genau richtig.

Ebenfalls neu: Die „fine“-Café-Lounge im Runden Saal: Ausruhen, plaudern, Kaffee und Süßes, ein Glas Sekt oder Wein und dazu Häppchen genießen.

 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp für Sterne-Genießer: Am „fine“-Samstag, dem 25.10., serviert das Brenners Park-Hotel & Spa wie immer ein Gala-Menü. Dieses Jahr sorgt zusammen mit Brenners-Chefkoch Paul Stradner der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Spitzenkoch Stefan Hermann aus Dresden für unvergesslichen Sterne-Genuss. 

6-Gänge-Menü mit Champagnerempfang: 152 Euro pro Person

Reservierung unter Brenners Park-Hotel & Spa, Telefon: 0 72 21/90 00
concierge@brenners.com 

 

Öffnungszeiten der „fine“:

Fr, 24.10., 16 – 22 Uhr

Sa, 25.10., 11 – 20 Uhr

So, 26.10., 11 – 18 Uhr

Eintritt: 10 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei

 

Text: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

 

Dave Davis Interview
03.10.2014

Interview mit Comedian Dave Davis - Das neue Soloprogramm „Afrodisiaka“

Auf der Bühne bist du unter anderem Motombo Umbokko, der Toilettenmann. Auf Neudeutsch auch Sanitätsfachkraft. Wie bist du auf diesen Namen gekommen? 

Motombo hat ein Kumpel mich mal genannt – einfach so. Manchmal sagt er auch Schuttrutsche zu mir, je nach Tagesform. Da ist der Rheinländer sehr kreativ …Der Nachname dazu ist mir einfach so eingefallen. Im Nachhinein habe ich dann herausgefunden, dass Motombo eine umgangssprachliche Bezeichnung für das primäre Geschlechtsteil des afrikanischen Mannes ist. Hat also gepasst.

 

Du hast schon mehrere Preise bekommen, darunter den renommierten „Prix Pantheon.“  Auch den Publikumspreis bei Tegtmeiers Erben, den Deutschen Comedypreis …Wie fühlt man sich, wenn man so schöne Preise bekommt?

Sie sind auf jeden Fall eine Bestätigung. Einen Preis zu bekommen, heißt ja: Man ist keine Eintagsfliege, sondern hat die Qualität zu überdauern. Das ist doch super. Preise sind auch Türöffner, man bekommt plötzlich Einladungen, zum Beispiel in bekannten Comedy-Sendungen aufzutreten. Ich bin jetzt offiziell renommiert. Und das Beste war, ich wurde immer nominiert, musste mich also nie selbst aufdrängen.

 

Du bist am 4. Oktober im Rantastic mit deinem 3. Soloprogramm „Afrodisiaka“ zu sehen. Macht uns das alle wuschig, oder mit welcher Wirkung müssen wir rechnen?

Wenn Politik nicht sexy ist, dann bekommt der Bürger Elektionsprobleme. Also habe ich mich gefragt: Wie gewinnt man die Leute für politische Themen? Hier in Deutschland ist es ja nicht wie in Afrika. Man handelt nicht so radikal, wenn was nicht passt. Stattdessen tun die Leute eigentlich lieber gar nichts, denn es gibt ja kein Formular, mit dem man sich aufregen kann, zum Beispiel über die hohen Benzinpreise.

 

Und was könnten die Nebenwirkungen dieses Afrodisiaka-Gebräus sein?

Ich würde es den Leuten gerne schmackhaft machen, sich zu echauffieren, Tatkraft zu entwickeln. Ich will sie auf die drängenden Probleme aufmerksam machen. Sie sollen sich zurückbesinnen auf das, was man wirklich braucht im Leben. Einen Freund etwa. Keinen SUV. Wofür soll denn so ein Geländewagen gut sein, wenn es in der Stadt gar kein Gelände gibt, für das man ihn dringend braucht?

 

Du bist in Köln geboren, in Bonn aufgewachsen, als bayerischer Grantler auf der Bühne. Welchen Dialekt kannst du am besten?

Ich kann fließend Kölsch, wenn es sein muss. Bayerisch geht auch auf Abruf. Den Gustl Ignaz Maria Weißmüller bringe ich auf der Bühne schon gut rüber. Er gehört ja der NPD an, der Nationalpigmentierten Deutschlandpartei. Früher war er mal CSU-Kassenwart. 

 

Auf deiner Facebook-Seite hast du geschrieben, am 8. August 2014 warst du „auf den Tag genau seit 21 Jahren deutscher Staatsbürger.“ Und: „Mein Essen bereite ich mir aber immer noch auf dem offenen Feuer zu.“ Was gibt’s denn da so? 

Geröstete Termiten zum Beispiel.

 

Klingt wirklich schmackhaft. Aber was willst du den Albinoäffchen wirklich damit sagen? 

Nun ja, ich will ihnen klar machen, dass ihre Ansichten über den schwarzen Mann teilweise noch nicht weit genug entwickelt sind. Manche wissen schon sehr viel über uns, manche denken eher noch, Black Sabbath seien sabbernde Ureinwohner.

 

Auf dem Foto, das du dazu gepostet hast, hältst du so ein komisches blätterförmiges Ding in der Hand. Was ist das? Bitte um Aufklärung …

Das ist ein Speer. Jeder Afrikaner hat ja so etwas immer dabei, es wird zum Erlegen von Beute oder auch zur Tiefenpunktakupunktur benutzt. Man kann sie bei der Partnerin anwenden oder bei allem, was einem gerade über den Weg läuft. Ich habe das Foto übrigens selbst gemacht.

 

Wie, ist das etwa ein Selfie?

Nein, es ist so richtig im Fotostudio entstanden, mit Selbstauslöser. Ich bin Hobbyfotograf.

 

Comedian, Hobbyfotograf, Rheinländer, Afrikaner? Da haben wir es ja mit einem echten Multitalent zu tun …

Ich bin auch noch Musiker. Und bekennender Nacktduscher. Dafür sollte ich vielleicht einen Verein gründen. Ich kann das jedem nur empfehlen.

Einbürgerungstest
30.09.2014

Interkulturelle Woche in Baden-Baden: Wir machen den Einbürgerungstest

Zum 11. Mal findet in Baden-Baden die interkulturelle Woche statt. Mit über 30 Veranstaltungen, bei denen es um Migration, Zusammenleben der Kulturen und Toleranz geht. Eine feine Sache, die man nur empfehlen kann. 

Bei einem Workshop geht es um den Einbürgerungstest. Wer Deutscher werden will, muss ihn bestehen. Der Test besteht aus 33 Fragen. Die werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Berlin aus einem Katalog von 310 Fragen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. In Baden-Baden kann man den Test bei der Volkshochschule machen – dem einzigen von der Bundesregierung zugelassenen Anbieter der Stadt. Wer zur Vorbereitung büffeln will, kann das online tun.

Wir haben uns die Testfragen mal genauer angesehen. Wer weiß schon, was man so wissen muss, wenn Deutscher werden will …

Doch wo findet man die Fragen überhaupt? Den „Interaktiven Fragenkatalog zum Test „Leben in Deutschland“ kann man hier http://oet.bamf.de/pls/oetut/f?p=534:1:866344228324 durchklicken.

Würde man als Deutscher von Geburt die Fragen eigentlich ohne Probleme beantworten können? Antwort: Schau’n mer mal …

Ein bunter Mix aus Politik, Gesellschaft und Gemeinschaftskunde wird beim Einbürgerungstest abgefragt, nach dem Multiple-Choice-Prinzip hat jede Frage vier Antwortmöglichkeiten. 

 

Frage 1 geht so:

In Deutschland dürfen Menschen offen etwas gegen die Regierung sagen, weil …

X hier die Religionsfreiheit gilt.

X die Menschen Steuern zahlen.

X Die Menschen das Wahlrecht haben.

X hier die Meinungsfreiheit gilt.

Na, das geht ja noch. Hat man eine Antwort angeklickt, erscheint sofort die Lösung, und weiter geht’s, die Reihenfolge der Übungsfragen kann man selbst festlegen. Um Politisches und das öffentliche Leben geht es querbeet: Wer macht in Deutschland die Gesetze, wer wählt die Regierung, wie sieht die Flagge der EU aus?

 

Frage 19 lautet etwa:

Was versteht man unter dem Recht der Freizügigkeit in Deutschland?

X Man darf sich seinen Wohnort selbst aussuchen.

X Man kann seinen Beruf wechseln.

X Man darf sich für eine andere Religion entscheiden. 

X Man darf sich in der Öffentlichkeit nur leicht bekleidet bewegen.

Wer die vierte Antwort ankreuzt, liegt leider falsch. Übrigens: Das mit dem Wohnort ist richtig. Hätten Sie es gewusst?

 

Frage 25 lautet: Was ist kein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland?

X Elsass-Lothringen

X Nordrhein-Westfalen

X Mecklenburg-Vorpommern

X Sachsen-Anhalt

Also, da hätte doch unbedingt Mallorca als Antwortmöglichkeit dazu gehört. Damit es mal richtig schwer wird …

 

Hier ist Frage 36:

Welche Maßnahme schafft in Deutschland soziale Sicherheit?

X die Krankenversicherung

X die Autoversicherung

X die Gebäudeversicherung

X die Haftpflichtversicherung

Für alle Besitzer schicker, teurer Autos mit viel PS: Die zweite Antwort ist nicht richtig.

 

Frage 248 beschäftigt sich mit dem Nachwuchs:

Die Erziehung der Kinder in Deutschland ist vor allem Aufgabe …

X des Staates

X der Eltern

X der Großeltern

X der Schulen

Mal ehrlich: Wieviele von den Eltern unter uns hätten „Schulen“ angekreuzt, hm??

 

Und noch eine interessante gesellschaftspolitische Frage, Nr. 250:

In Deutschland hat man die besten Chancen auf einen gut bezahlten Arbeitsplatz, wenn man …

X katholisch ist.

X gut ausgebildet ist.

X eine Frau ist.

X Mitglied einer Partei ist.

Hier fehlt definitiv eine wichtige Antwortmöglichkeit ( anstelle von „wenn man eine Frau ist“), und zwar: … wenn man Beziehungen hat.

 

Eine spezielle Frage für alle, die es mit ein paar Dezibel hin oder her nicht so genau nehmen, die Nr. 266:

Wann beginnt die gesetzliche Nachtruhe in Deutschland?

X wenn die Sonne untergeht

X wenn die Nachbarn schlafen gehen

X um 0 Uhr, Mitternacht

X um 22 Uhr

Jetzt sagen Sie aber bitte nicht, Sie hätten es nicht gewusst …

 

Fazit: Der Einbürgerungstest ist gar nicht so schwer, nur die Fragen, ebenso die jeweils vier Antwortmöglichkeiten, sind manchmal extrem lang und in Beamtendeutsch formuliert. Und damit für viele Ausländer schwer zu verstehen. „Die größte Hürde für viele ist tatsächlich die Sprachbarriere“, bestätigt auch Monika Burck, Leiterin der Volkshochschule Baden-Baden. „Aber die meisten kriegen den Einbürgerungstest gut hin.“

Liebe Einbürgerungswilligen: Wir wünschen euch allen viel Erfolg beim Deutschlernen und viel Glück beim Test „Leben in Deutschland.“ 

Text: Annette Agnello

LA8 Krieg spielen
19.09.2014

Neue Ausstellung im LA8 - Krieg spielen

Im Herbst beginnen in der Kurstadt wieder viele interessante Ausstellungen, darunter „Krieg spielen - Kunst und Propaganda vor dem Ersten Weltkrieg“ im Kulturhaus LA8 an der Lichtentaler Allee. Zu sehen ist sie von 20. September 2014 bis 1. März 2015. Reinschauen lohnt sich, denn die Ausstellung beleuchtet den Ersten Weltkrieg aus einer sehr ungewöhnlichen Perspektive. Hier geht es vor allem um die Stimmung in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, der vor 100 Jahren ausbrach. Es geht um Einblicke die bürgerliche, familiäre Welt. Wie dachte man? Wie lebte man? Warum wurde der Krieg verherrlicht, sein Schrecken verdrängt? Warum war die Kriegsbegeisterung so groß? 

Wer sich für diese Fragen interessiert, bekommt hier Antworten: Lobbygruppen dramatisierten die Bedrohung Deutschlands durch seine europäischen Nachbarn. Militärstrategen gingen verschiedene Szenarien durch. Die Diplomatie spielte verrückt. Die Bevölkerung wurde an Feindbilder und Obrigkeitskult gewöhnt. Kinder bekamen Kriegsspielzeug und Matrosenanzüge geschenkt. Kriegsbildchen und Bleisoldaten waren begehrte Sammelobjekte. Ein verrücktes Spiel, aus dem grausamer Ernst wurde. Das Attentat in Sarajevo führte schließlich zur Katasrophe.

Gegenstände und Bilder der Alltagskultur sind in der Ausstellung des LA8 zu sehen, ebenso politische Karikaturen, die aber trotz aller Übertreibung das Ausmaß des kommenden Horrors nicht vorausahnen konnten. Man fotografierte sich in Gasmasken beim Kartenspielen, diskutierte über die „Stärkung der Wehrkraft“ und verschickte Postkarten mit einer Büste Kaiser Wilhelms II. und Sprüchen wie „Deutschland in der Welt voran.“

Viele Exponate zeigen das damalige idyllische Leben in den Städten, in behaglichen Wohnungen und bei Familienfesten. Fotos sind ein wichtiger Teil der Ausstellung, vor allem die historischen Fotografien von Caspar, Wilhelm und Robert Martin Eltner aus der Sammlung Simone Demandt. Eine eigenartige, fast kindliche Heiterkeit ist hier zu sehen, und das vor dem nahen Abgrund des Ersten Weltkriegs.  Auf den Fotos wird deutlich: Das drohende Unheil wurde von den Beteiligten vor und hinter der Kamera nicht ernst genommen.

Eine Ausstellung, die nachdenklich macht – und einmal mehr darauf hinweist, dass Krieg nie der richtige Weg ist… Sie ergänzt inhaltlich auf beeindruckende Weise die zahlreichen Veranstaltungen zur Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs.

Text: Annette Agnello

 

Infos und Preise:

Öffnungszeiten: Dienstags bis Sonntags von 11 – 18 Uhr

Geöffnet an allen Feiertagen außer am 24. Und 31.12.2014

Eintritt: Erwachsene 7 Euro, Kinder 5 Euro

Öffentliche Führungen: Sonntags um 14 Uhr, Preis: 2 Euro pro Person

Familienführungen: jeden ersten Sonntag im Monat

 

Jugendbuch Ausstellung
18.09.2014

Neue Ausstellung in der Stadtbibliothek

Der Baden-Badener Verleger Herbert Stuffer und sein Werk

Wer hätte gedacht, dass Baden-Baden einst einen eigenen Kinder- und Jugendbuch-Verlag hatte: den Herbert-Stuffer-Verlag. Mit einer großen Ausstellung in der Stadtbibliothek wird nun an den Verleger erinnert, dessen Werk im 20. Jahrhundert bahnbrechend war.

Christopher Pfleiderer vom Antiquariat im Baldreit konzipierte die beeindruckende Ausstellung zusammen mit der Kinder- und Jugendbuch-Sammlerin Dr. Barbara Murken. Bei der Ausstellungseröffnung mit  Vorträgen und vielen Infos war auch Bürgermeister Michael Geggus anwesend.

Bis 10. Januar ist die Ausstellung zu sehen, die einen farbenfrohen und abwechslungsreichen Überblick über die Kinder- und Jugendliteratur aus dem renommierten Herbert-Stuffer-Verlag gibt.

Der gleichnamige Inhaber, im Jahr 1892 in Baden-Baden geboren, gründete sein Unternehmen zunächst 1926 in Berlin. Nach großen verlegerischen Erfolgen siedelte er 1937 in seine Vaterstadt um. Nach einer kriegsbedingten Schließung nahm er 1945 seine Arbeit wieder auf. 

Stuffer war seiner Zeit stets voraus: Er arbeitete nur mit den bedeutendsten Bilderbuch-Illustratoren zusammen, allen voran Tom Seidmann-Freud, einer Nichte Sigmund Freuds. Sie hatte einen männlichen Vornamen angenommen, und veröffentlichte im Herbert-Stuffer-Verlag viele außergewöhnliche Projekte: 1927 erschien „Das Wunderhaus“, es folgten der Bestseller „Das Zauberboot“ sowie die vier „Spielfibeln“, neuartige Lese- und Rechenbücher.

Weitere Illustratoren und Autoren des Verlags, die Stuffer bereits im pulsierenden Berlin kennengelernt hatte, waren Conny Meissen, Eisa Moeschlin, Friedrich Böer, Susanne Ehmcke, Marlene Scheel, Karin Michaelis, Lisa Tetzner und Otto Flake. Dessen zweiten Märchenband „Der Straßburger Zuckerbeck und andere Märchen“ gab Herbert Stuffer heraus. Die Zeichnungen darin stammen von Doris Puhonny, Ehefrau des Illustrators Friedrich Böer und Tochter des Baden-Badener Grafikers und Puppenspielers Ivo Puhonny.

Ein großer Teil dieser Werke ist in der aktuellen Ausstellung zu sehen. Ein Abstecher in die Stadtbibliothek lohnt sich deshalb im Moment ganz besonders.

Übrigens: Der Sitz des Herbert-Stuffer-Verlags befand sich in der Luisenstraße 26, nur wenige Häuser von der heutigen Stadtbibliothek entfernt.

Dem „unermüdlichen Kampf um das Jugendbuch“, wie Herbert Stuffer seine Arbeit nannte, war leider kein nachhaltiger Erfolg beschieden. Krankheit und Geldnot bestimmten seine letzten Jahre. 1962 ging der Verlag in Konkurs. Am 7. Oktober 1966 starb Herbert Stuffer in Baden-Baden. Er wurde im Familiengrab auf dem Hauptfriedhof beigesetzt.

Text: Annette Agnello

 

 

Infos und Öffnungszeiten: 

Die Ausstellung ist während der  Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen.

Di, Mi, Fr 10 – 18 Uhr

Do 11 – 19 Uhr

Sa 10 – 14 Uhr

 

Der Eintritt ist frei. Mehr unter www.stadtbibliothek.baden-baden.de

Cannstatter Wasen
14.09.2014

Auf zum Cannstatter Wasen – Party, Promis und Trachten-Hype

Er ist der Platzhirsch auf dem Cannstatter Wasen: Hans-Peter Grandl (56), Inhaber des größten Wasen-Festzelts: Grandls Hofbräu-Zelt mit 5.800 Plätzen. Wie man reinkommt, wen man dort trifft, und was man nicht verpassen darf, verrät er im Interview:

Herr Grandl, von 26. September bis 12. Oktober ist wieder Cannstatter Wasen. Wie lange sind Sie schon dabei?

1999 war ich zum ersten Mal mit einem Zelt auf dem Frühlingsfest. Seit 2000 betreibe ich Grandls Hofbräu-Zelt. Damals war der Wasen ein verstaubtes Volksfest. Man ging in Jeans hin. Ich kam mit einem neuen Konzept, habe Logen eingeführt. Und das Motto: „Zum Grandl kommt man in der Tracht.“ Am Anfang runzelten die anderen Festwirte die Stirn, aber es sprach sich schnell rum: In Tracht kommt man beim Grandl leichter rein, auch wenn es voll ist. Das hat schon einen Hype ausgelöst. Die Leute wollten plötzlich Dirndl oder Lederhosen.

Sie kommen aus Ensingen, waren 14 Jahre lang in München, unter anderem Manager der Ochsenbraterei auf dem Münchner Oktoberfest. Hat Sie diese Zeit inspiriert?

Ich habe viel Wiesn-Luft geschnuppert, die Trachten-Tradition hat sich mir eingeprägt. Auch im Schwäbischen gibt es prächtige, etwa die Echterdinger oder Cannstatter Tracht. Da lag es nahe, sieauf dem Cannstatter Wasen einzuführen. Heute sind die Wiesn- und Wasen-Outfits zwar meist modisch geprägt, aber das ist ja auch sehr schön.

Gibt es eine denn Art Schickeria wie in München? Promi-Partys? Wen trifft man in welchem Zelt?

Während meiner Münchner Zeit habe ich Ex-Boris-Becker-Manager Ion Tiriac kennengelernt. Er hatte als erster die Idee, VIP-Gäste auf Großveranstaltungen zu holen, etwa bei Tennis-Events. Auf dem Wasen ist der Aufmarsch von Stars und Sternchen zwar nicht so groß wie auf dem Oktoberfest, aber es kommen viele Prominente. Sie mischen sich eher unauffällig unter die Gäste. Andrea Berg etwa, Magdalena Brzeska, Daimler-Boss Dieter Zetsche oder Matthias Müller von Porsche. Auch Sami Khedira und die ehemalige Miss World Rosanna Davison, Tochter von Chris de Burgh, waren schon da. Und sogar Rihanna hatte ich schon als Ehrengast bei mir in der Loge. Sie war sehr sympathisch.

Auch einen Damen-Wasen gibt es bei Ihnen …

Der Ladies Day ist bei den prominenten Damen beliebt. Dieses Jahr findet er am 6. Oktober statt. Es ist gleichzeitig ein Charity-Event, bei dem immer mehr als 25.000 Euro Spendengeld zusammen kommen. Ich runde auf 30.000 Euro auf. Ein Teil der Summe wird an die Aktion „Brotkörbchen“ der Stuttgarter Bürgerstiftung gespendet. Der andere Teil geht an ein Hilfsprojekt für das Karen-Volk in Myanmar. Sie werden politisch verfolgt, viele ihrer Kinder flüchten nach Thailand. Ohne unsere Hilfe könnten sie dort nicht überleben.

Ein halbes Hendl und Bier sind Volksfest-Klassiker. Was isst und trinkt man auf dem Cannstatter Wasen? 

Mit Hendl und Bier kann man nichts falsch machen. Aber der Wasen hat viele kulinarische Highlights zu bieten. Bei uns gibt’s zum Beispiel Ochsen vom Spieß, gegrillte Langusten oder Boeuf de Hohenlohe. Man trinkt nicht nur eine Maß Bier, wie in München. Sie können auch Wein, Sekt oder Champagner bestellen. Magnum-Flaschen sind sehr beliebt. Die 6-Liter-Flasche köpfe ich für die Gäste persönlich mit dem Champagnersäbel.

Für alle, die zum Cannstatter Wasen wollen: Was sind Ihre persönlichen Tipps?

Wer entspannt genießen will, sollte auf jeden Fall vorab Plätze in einem Zelt reservieren. Sonst kann es sein, dass man gar nicht erst reinkommt. Ein Muss ist ein Rundgang, es gibt so viele schöne Schaustellerbetriebe, für die der Wasen bekannt ist. Abends ist das Lichtermeer ein wunderschöner Anblick. Wer es gemütlich mag, kommt vormittags zum Frühschoppen mit Blasmusik. Wer auf Party steht, geht abends feiern.

Bestimmt gibt‘s auch im Internet Eindrücke vom Wasen?

Vor allem auf Youtube und Facebook bringen viele Videos und Fotos die Stimmung auf dem Wasen rüber. In meinem Zelt sind jeden Tag drei Kameraleute unterwegs. Die Clips werden sofort online gestellt. Da kann man gleich sehen, wer alles da ist, auch an Prominenten. Vielleicht entdeckt man sich auch selbst. Das macht natürlich den größten Spaß.

Interview: Annette Agnello

 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Wie kommt man hin? Was ist los? Infos zu Anreise und Events finden Sie in unserem Eventkalender. Am 30. September bringt Mickie Krause Grandls Hofbräu-Zelt zum Beben, am 8. Oktober rockt Antonia aus Tirol die Bühne.

Weitere Infos zu den Spendenaktionen des Ladies Day in Grandls Hofbräu-Zelt (www.grandls-hofbraeuzelt.de):

Aktion Brotkörbchen: www.brotkoerbchen.org

Karen in Myanmar: http://de.wikipedia.org/wiki/Karen_%28Volk%29

http://www.karen.org.au/karen_refugees.htm

 

SWR3 Termine
09.09.2014

Das SWR3 New Pop Festival – junge Künstler rocken die Kurstadt

Die Konzerte des New Pop Festival sind längst ausverkauft. Doch wer leer ausging, muss nicht zu Hause bleiben: Gehen Sie immer schön dem roten Teppich nach, der beim SWR3 New Pop Festival in der Fußgängerzone ausgerollt wird. Es gibt mehrere Bühnen in der Stadt und jede Menge Open-Air-Veranstaltungen rund um das heiß begehrte Festival.  So bekommt jeder was auf die Ohren, auch wenn er kein Ticket hat.

Diese Termine sollten Sie sich vormerken:

Tägliches Gratis-Konzert: Auf der großen Leinwand in der Kurkonzertmuschel direkt neben der Kurhaus-Bühne werden alle Konzerte des Festivals übertragen. 

Tägliches Rahmenprogramm: 

In der „SWR3 New Pop City Baden-Baden“ geben die Festivalkünstler öffentliche Interviews. Es gibt zusätzliche Unplugged-Konzerte. 

Nachts feiern die Musikfans bei den „SWR3 New Pop Party-Nächten“. 

Im Museum Frieder Burda laufen Shows der „SWR3 Live-Lyrix“. 

Im LA8 stellt SWR3-New-Pop-Art-Künstler André Saraiva aus. Das SWR3 New Pop Festival feiert in diesem Jahr Jubiläum – zum 20. Geburtstag gibt es eine Ausstellung zur Festivalgeschichte.

Täglich um 17.15 Uhr: Ab dieser Uhrzeit sendet der ARD-Digitalkanal EinsPlus täglich bis tief in die Nacht live von der Bühne vor dem Kurhaus, und zeigt alle Einzelkonzerte. Parallel läuft ein Stream auf www.SWR3.de

 

Unplugged-Konzerte live und gratis auf der EinsPlus-Bühne vor dem Kurhaus:

Donnerstag, 11. September: 20 Uhr Talisco, 22 Uhr Mighty Oaks

Freitag, 12. September: 18.30 Uhr Alexa Feser, 20 Uhr Kovacs

Samstag, 13. September: 18.30 Uhr Jan Josef Liefers, 20 Uhr Cats On Trees

 

Termine der Star-Talks live auf der Kurhausbühne:

Donnerstag, 11. September:

13.30 Uhr American Author, 15 Uhr Sam Smith, 15.45 Uhr London Grammar

Freitag, 12. September:

13.30 Uhr Clean Bandit, 14.15 Uhr Nico & Vinz, 15 Uhr George Ezra, 15.45 Uhr Family oft the year

Samstag, 13. September:

12.30 Uhr Cris Cab, 13.15 Uhr Larsito, 14.15 Uhr Elaiza, 15 Uhr Milow, 16 Uhr Marlon Roudette

Das Highlight am Samstag: Um 15.30 Uhr ist Lenny Kravitz auf der Kurhausbühne. Also lieber rechtzeitig da sein, und den besten Platz sichern …

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Das Festival-Plakat von André Saraiva ist als limitierter Kunstdruck beim SWR3 Service-Center erhältlich. Telefonisch unter 07221/300 300 oder auf www.SWR3.de.

Ladies Day
29.08.2014

Große Woche in Iffezheim – Ladies Day mit Beauty-Lounge

Sie überlegen noch, ob Sie einen Hut aufsetzen sollen? Dann ist hier der beste Grund, es zu tun: Am Samstag, 30.August, ist „Ladies Day“ auf der Rennbahn.  Damen mit Hut oder Fascinator haben freien Eintritt. Es gibt Gewinnspiele und eine Beauty-Lounge mit Visagisten, Friseuren und Nageldesignern, man kann sich beraten oder weiter verschönern lassen. Lust auf ein Erinnerungsfoto? An einer Fotostation kann man sich gratis fotografieren lassen. Besonders witzig sieht es aus, wenn das pinkfarbene Pferd mit im Bild ist, das der Reiseveranstalter Ltur eigens als Eyecatcher dort aufgestellt hat. Ab 12.45 Uhr wird der Siegerehrungsbereich zum Catwalk: Riaz Dan aus Karlsruhe, 18-jähriger Shootingstar unter den Designern, bringt mit seiner Modenschau High Fashion auf den Rennplatz.

Die Beauty-Lounge liegt in der Geldermann-Lounge zentral gegenüber dem Haupteingang.

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Am Samstag abend, 30. August, sind viele insider, Medienleute und Promis in der Stadt. Sehen und gesehen werden ist das Motto in den Restaurants und Bars. Nicht umziehen, Sie können gleich mit Hut weiterfeiern.

Text: Annette Agnello

Nationalpark
21.08.2014

Winterzauber im Nationalpark Nordschwarzwald – spannende Führungen

Freitag, 7. November 2014, 19 Uhr

Naturerlebnis Schwarzwald

Die bekannten Naturfotografen Gaby Hufler und Norbert Daubner nehmen Sie bei ihrem Multivisionsvortrag mit auf eine Reise quer durch den Schwarzwald. Sie werden dabei bekannte, aber auch weniger bekannte Naturschönheiten entdecken. Auch sensationelle Momentaufnahmen der Tierwelt sind dem erfahrenen Fotografenteam gelungen, etwa vom seltenen Dreizehenspecht und den Gämsen, die im Schwarzwald leben. Ein Vortrag, der vielfältige Eindrücke aus dem Naturerlebnis Schwarzwald vermittelt. Ansehen lohnt sich.

Im Naturschutzzentrum Ruhestein, Dauer ca. 2 Stunden, Eintritt 5 Euro (max. 15 Euro für Familien). Anmeldung erforderlich beim Nationalparkzentrum unter 0 74 49 / 9 10 20

 

Samstag, 8. November 2014, 10 Uhr

Vogelfutterhäuschen bauen

Wer ein Futterhäuschen aufstellt, kann Vögel im Winter aus nächster Nähe beobachten und viele Arten kennenlernen. An diesem Vormittag können Kinder und Jugendliche aus teilweise vorgefertigten Teilen ihr eigenes Vogelhäuschen bauen, und natürlich mit nach Hause nehmen. Das Häuschen entspricht den Anforderungen des Naturschutzes. Zudem lernen die Bastler Nützliches über die richtige Füttertechnik. 

Strapazierfähige Kleidung und etwas handwerkliches Geschick sind von Vorteil. Treffpunkt: Werkstatt des Naturschutzzentrums Ruhestein, Dauer ca. 2 Stunden. Für Kinder und Jugendliche von 9 bis 13 Jahren. Kosten: 3 Euro plus 8 Euro für das Material. Anmeldung erforderlich beim Nationalparkzentrum unter 0 74 49 / 9 10 20

 

Sonntag, 16. November 2014, 10 Uhr

Auf den Spuren des Auerhuhns

Jeder hat schon von diesem faszinierenden Vogel gehört, doch nur wenige bekommen ihn zu Gesicht. Das Auerhuhn ist sehr scheu. Auch bei dieser Wanderung für Erwachsene und Kinder wird man wahrscheinlich keines entdecken, doch die Nationalpark-Ranger verraten viel Interessantes über ihn. Wie schafft der große Vogel es, in harten Wintern zu überleben? Wie zieht er seine Jungen auf? Spannend: Bei geeigneter Wetterlage findet die Wanderung mit Schneeschuhen statt.

Treffpunkt: Naturschutzzentrum Ruhestein, Dauer ca. 3 Stunden. Gutes Schuhwerk und wetterfeste, warme Kleidung erforderlich. Die Führung ist kostenlos, Spenden erwünscht. Evtl. Schneeschuhleihgebühr: 5 Euro für Kinder, 10 Euro für Erwachsene. Anmeldung erforderlich beim Nationalparkzentrum unter 0 74 49 / 9 10 20

 

Sonntag, 14. Dezember 2014, 15 Uhr

Advent im Wald

Wie romantisch: Eine Wanderung durch den Winterwald. Mitten auf einer Lichtung wird ein Lagerfeuer entzündet, es gibt Kinderpunsch und Glühwein. Weihnachtliche Geschichten und Lieder werden vorgetragen. Der Rückweg erfolgt in der Dunkelheit, dauert etwa eine halbe Stunde. Eine stimmungsvolle Veranstaltung für die ganze Familie.

Treffpunkt: Gasthaus „Kaminstub’n“ an der L87 zwischen Seebach und Schwarzwaldhochstraße. Gutes Schuhwerk und wetterfeste, warme Kleidung erforderlich. Dauer ca. 2 Stunden. Die Führung ist kostenlos, Spenden erwünscht. Anmeldung erforderlich beim Nationalparkzentrum unter 0 74 49 / 9 10 20

 

Dienstag, 30. Dezember 2014, 14 Uhr

Das Leben der Tiere im Winter

Die Zugvögel fliegen nach Afrika, die Säugetiere fressen sich Winterspeck an. Einige Tiere halten Winterschlaf, andere bleiben auch bei Schnee und Kälte aktiv. Kinder lernen bei diesem Vortrag, welche Überlebensstrategien Tiere entwickelt haben, um erfolgreich durch den Winter zu kommen. Die Lebensräume und Artenvielfalt des Schwarzwalds lernen Kinder hier auf spielerische Art mit Tieropräparaten kennen. Da lässt sich der Fuchs ins Maul schauen, das Rehkitz will gestreichelt werden, und man kann die scharfen Krallen der Schleiereule fühlen. Falls es Wetter und Schneelage zulassen, geht die Gruppe im Anschluss draußen auf Spurensuche.

Treffpunkt: Naturschutzzentrum Ruhestein. Dauer ca. 2,5 Stunden. Feste Schuhe und warme Kleidung erforderlich. Kosten: 3 Euro. Anmeldung erforderlich beim Nationalparkzentrum unter 0 74 49 / 9 10 20

 

Dienstag, 6. Januar 2015, 14 Uhr

Den Tieren auf der Spur

Wenn Schnee liegt, merkt man sofort: Im Wald ist richtig was los. Denn dann kann man die Spuren der Tiere deutlich sehen. An diesem Familiennachmittag geht es mit Schneeschuhen durch den Wald. Dabei werden die kleinen Teilnehmer auf spielerische Art einiges darüber lernen, welche Spur zu welchem Tier gehört, und wie etwa Dachs, Siebenschläfer und Hasen den Winter im Wald verbringen.

Treffpunkt: Naturschutzzentrum Ruhestein. Dauer ca. 2,5 Stunden. Feste Schuhe und warme Kleidung erforderlich. Geeignet für Kinder ab 6 Jahren. Die Führung ist kostenlos, Spenden erwünscht. Schneeschuhleihgebühr: 5 Euro für Kinder, 10 Euro für Erwachsene. 

Die Führung findet nur bei ausreichender Schneelage statt. Anmeldung erforderlich beim Nationalparkzentrum unter 0 74 49 / 9 10 20

 

Text: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

 

Toccarion
05.08.2014

Musik-Spaß für Kinder – das Ferienprogramm im Toccarion

Spielen mit Orff-Instrumenten, Instrumente von Musikern vorgestellt bekommen und den Klang dann ausprobieren, Musikhören mit Hörtipps, Spiele an den Ausstellungsstücken des Toccarion, natürlich Bewegungsspiele mit Rhythmus in der benachbarten Parkanlage, Malen und Basteln: Das Toccarion im Festspielhaus bietet Kindern musikalischen Ferienspaß.

Von 11. bis 15. August findet das musikalische Ferienprogramm statt. Jeder Tag unter einem anderen Motto, es gibt täglich ein neues, abwechslungsreiches Programm. So ist es möglich, an einzelnen Tagen teilzunehmen, oder aber die ganze Woche über zu kommen und mitzumachen.

11. August: Entdecken im Toccarion
12. August: Erleben im Toccarion
13. August: Erforschen im Toccarion
14. August: Erkunden im Toccarion
15. August: Erfinden im Toccarion

Das Programm findet täglich von 10 bis 16 Uhr statt. Pro Tag  kostet die Teilnahme 20 Euro, inklusive Mittagessen. Karten gibt es im Festspielhaus Baden-Baden, beim Service-Center-Ticketing unter 0 72 21/30 13-101 sowie unter www.toccarion.de im Internet.

Stadtfest
04.08.2014

Ein buntes Stadtfest – feiern auf dem Marktplatz in der Altstadt

Von 15. bis 17. August findet das Stadtfest auf dem historischen Marktplatz statt – bereits zum dritten Mal. „Der wunderschöne Platz kann ein bisschen Leben vertragen“, findet Carl-Georg Gruner, einer der Veranstalter. Das scheinen die Baden-Badener auch so zu sehen, denn das Stadtfest ist gut besucht. „Wir möchten das Stadtfest gemeinsam mit der Stadtverwaltung und der Kirche weiterentwickeln“, so Gruner weiter. 

Im Mittelpunkt stehen musikalische und kulinarische Leckerbissen: Auf der zentralen Bühne vor dem alten Dampfbad wird das Fest am Freitag Abend um 17 Uhr von der „Holiday Blues Band“ eröffnet, bevor dann die Lichtentaler Kultband "OneMoreTimes" den ersten Abend beschließt. 

Das Musikprogramm der weiteren Tage:

Samstag, 16. August:

11 Uhr: die Bigband "Brasslibitum“ aus Neuweier/Varnhalt mit einer völlig neuen Art von Big-Band-Sound

14.30 Uhr: die Gruppe „Easy Road“ zu hören, bekannt aus vielen Biergärten der Region.

17:30 Uhr: Jazz und Soulmusik von „Villa Acustica“.

20:30 Uhr: die „AssFiddleJohnsons“ mit Songs der Rolling Stones, Bruce Springsteen oder REM, gepaart mit traditionellen irischen Folk-Songs. 

Sonntag, 17. August:

13:30 Uhr: Neuentdeckung Kristina Neureuther mit fröhlichen deutschen Popsongs zum Tanzen und Träumen aus eigener Feder.

16 Uhr: „The Hot Rolls“ mit tanzbaren Rythmen aus den 1950er und 60er Jahren von Elvis bis Buddy Holly.

Zum Abschluss des Abends kommt mit „Mind of Blue“ eine weitere Baden-Badener Band, die mit Frontsänger Pascal Marshall jedem Musikliebhaber ein Begriff ist. 

Der Sonntag beginnt um 11 Uhr besinnlich, bei einem ökumenischen Gottesdienst unter freiem Himmel mit dem katholischen Pfarrer Teipel und einem evangelischen Dekan – musikalisch untermalt durch die Sängerin Catarina Conti. 

Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Gastronomen und Winzer aus der Region. Neben internationalen Spezialitäten gbit’s Feines aus dem Baden-Badener Stadtwald, dem Rebland und dem Elsass. 

Zusätzlich sind Showeinlagen geplant: Die Tanzschule „Son Latino“, eine der größten Latino-Tanzschulen der Region, zeigt auf der Bühne mehrfach ihr Können. Am Sonntag gegen 15 Uhr ist die Kampfkunstakademie Baden-Baden mit einer Vorführung zu sehen.

Der Verein der Freunde junger Kunst wird seine derzeitige Kunstausstellung im Alten Dampfbad für die Besucher des Stadtfestes zugänglich machen. Außerdem werden bei gutem Wetter zahlreiche Kunstaktionen unter freiem Himmel gezeigt. 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Auch die Kleinen können sich hier amüsieren. Es gibt einen großen Kinderbereich, der jetzt ins Fest integriert ist. So können die Eltern mit Blick auf die Bühne etwas essen und gleichzeitig den Nachwuchs beim Kinder-Spielmobil und Kinderschminken im Auge behalten. 

Fotos: Eventmarketing bw Ltd. (3)

Douglas
01.08.2014

Echt dufte – die Douglas-Filiale im neuen Look

Beauty-Queens werden staunen: Die Douglas in Baden-Baden ist nach dem Umbau kaum wiederzuerkennen. Die bauliche Struktur der Räume wurde verändert, der Kassenbereich an die Seite verlegt. Die in warmen Creme- und Beigetönen, Schwarz und Mint gestalteten Räume bieten nun viel mehr Platz, um all die Tuben, Tiegel und Flakons zu präsentieren.

Neu und viel größer ist die Make-up-Abteilung, sodass einige neue Marken wie Smashbox und Isadora jetzt auch in Baden-Baden erhältlich sind. Für Düfte wurde ebenfalls mehr Platz geschaffen, auch hier kamen neue klingende Namen dazu.

Grund genug, mal reinzuschnuppern, oder? Douglas verspricht tolle Eröffnungsangebote. Da lohnt sich der Weg in die Fußgängerzone auf jeden Fall.

Text: Annette Agnello

Willkommen in Baden-Baden
01.08.2014

Willkommen bei www.ilovebadenbaden.de - dem einzigartigen Baden-Baden-Portal

Endlich sind wir online: Asil Aydin und das Team von www.ilovebadenbaden.de heißen Sie herzlich Willkommen auf dem neuen, modernen Portal der berühmten Kurstadt. Haben Sie sich schon umgesehen? Beim Durchklicken werden Sie die Welt in und um Baden-Baden neu entdecken.

Hier eine kleine Einführung:

www.ilovebadenbaden.de ist ein neues, modernes, weltoffenes Stadtportal für alle, die Baden-Baden lieben und sich über Baden-Baden informieren möchten. Eine digitalisierte Liebeserklärung an Baden-Baden. Das Portal hat eine Menge zu bieten – vor allem aber echte News und Tipps aus erster Hand. Selbst manche Baden-Badener werden staunen … 

www.ilovebadenbaden.de bietet wichtige Informationen zu Hotellerie und Gastronomie, Aktivitäten und Shopping, Kunst und Kultur, Wellness und Gesundheit, Sport und Natur, Verkehr und Transport, Sehenswürdigkeiten, Events, Local News und vielen weiteren Top-Tipps für Baden-Badener, Gäste und alle, die Baden-Baden lieben. Der Mix aus Service und Lifestyle wird Sie überraschen. 

www.ilovebadenbaden.de will zum Mitmachen bewegen. Jeder kann hier seine Event-Ankündigungen selbst einstellen, Wissenswertes kommunizieren. Neben erstklassigen Infos bietet das Portal auch einen umfangreichen redaktionellen Teil mit vielen Insider-Tipps. Ob Hotels oder Restaurants, Events oder Service: Besucher des Portals können Angebote und Inhalte bewerten. So können Sie sicher sein: Alles ist authentisch. Übrigens: Alle Inhalte sind auf Deutsch, Englisch und Russisch verfügbar.

www.ilovebadenbaden.de ist ein Angebot des bekannten Baden-Badener Unternehmers Asil Aydin, der sich damit in besonderem Maße für die Stadt engagieren will, in der er seit über 40 Jahren lebt und arbeitet. 

www.ilovebadenbaden.de ist die digitale Liebeserklärung an Baden-Baden. Das Portal will zusammen mit seinen Nutzern wachsen. Für viele ist Baden-Baden nicht nur die schönste Kurstadt der Welt, sondern auch Heimat. Tragen Sie dazu bei, das zukünftige urban-herzliche Lebensgefühl der Stadt zu gestalten. Seien Sie dabei, wenn es darum geht, Baden-Baden auf völlig neue Art im World Wide Web zu präsentieren. Wie Sie mitmachen können, zeigen wir Ihnen hier

Text: Annette Agnello

Souvenirs
31.07.2014

Mitbringsel aus Baden-Baden – die schönsten Souvenirs

Schwarzwälder Schinken oder Kuckucksuhr sind die Klassiker. Es gibt aber noch viel mehr tolle Erinnerungsstücke, die Sie aus Baden-Baden mitnehmen können

Ein Klassiker sind Kuckucksuhren. In allen Größen und Ausstattungsvarianten bekommt man sie im Schwarzwald-Bazar Baden-Baden, Lichtentaler Straße 14, Telefon 0 72 21/2 44 26, www.schwarzwaldbazar.de.

Den kräftig gewürzten und geräucherten Schwarzwälder Schinken hat zum Beispiel „Fritz Feinkost“ im Sortiment, ein kleiner Delikatessenladen mit exquisiter Auswahl. Das üblicherweise dazu getrunkenen Kirschwasser gibt es dort auch dazu. Luisenstraße 20, Telefon 0 72 21/29 2 12. 

Übrigens: Kuckucksuhren, Schwarzwälder Schinken, Spirituosen und köstliches Holzofenbrot gibt’s in reicher Auswahl auch in den Souvenirläden am Mummelsee.

Ein Muss ist badischer Wein. Und wo könnte man den besser kaufen als direkt bei der Baden-Badener Winzergenossenschaft im Rebland-Dorf Neuweier? Genießer können die erlesenen Tropfen hier verkosten und auch gleich mitnehmen. 

I love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Von April bis Mitte Dezember findet jeden Freitag (außer an Feiertagen) um 14.30 Uhr eine Kellerführung mit informativer Weinprobe statt. Dabei werden sechs Weine verkostet. 8 Euro pro Person, Dauer: 2 Stunden.

Öffnungszeiten Vinothek: Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr, von Ostern bis Sonntag vor Heiligabend auch sonntags von 10 bis 13 Uhr. Adresse: Mauerbergstraße 32, Baden-Baden Neuweier, Telefon: 0 72 23/9 68 70 www.baden-badener-wg.de 

Liebhaber leckerer Süßspeisen zieht es ins nostalgisch anmutende „Café König“. Eine echte Institution unter den Kaffeehäusern, mit Torten (ja, auch die Schwarzwälder Kirsch!) und Kuchen, Schokoladen und Pralinen aus eigener Manufaktur. Besondere Spezialität: die „Schokoladenreise Baden-Württemberg“, mit fünf Tafeln handgeschöpfter Schoki aus der Region, von cremig-weiß bis samtig-dunkel (31,90 Euro/500 g) – einfach zum Dahinschmelzen!

I love Baden-Baden-Insider Tipp: Bei schönem Wetter sitzt man auf der Café-Terrasse unter Kastanienbäumen.

Täglich geöffnet, außer 1. und 2. Weihnachtsfeiertag. Kaffeehaus von Montag bis Sonntag 8.30 bis 18.30, Laden von Montag bis Samstag 9.30 bis 18.30, sonntags 10.30 bis 18.30. Adresse: Lichtentaler Straße 12, Telefon: 0 72 21/2 35 73, www.chocolatier.de

Ein typisches süßes Mitbringsel für Ihre Lieben zu Hause sind auch die Baden-Badener Kastanien und Roulettekugeln, beides köstliche Pralinenspezialitäten, die es nur in den Kurhaus-Kolonnaden in der Confiserie Rumpelmayer gibt.

Wem mehr nach Futter für die Fantasie zumute ist: „Baden-Badener Roulette“ ist ein spannender Krimi über einen maskierten Räuber, der es auf reiche Witwen der Kurstadt abgesehen hat. Eine Spur führt zur legendären Spielbank … Toll als Mitbringsel oder auch zur Einstimmung für die Reise.

Von Rita Hampp, 336 Seiten, 10,90 Euro, Emons Verlag.

Noch ein Geheimtipp zum Schluss: der gut sortierte Klosterladen im Kloster Lichtenthal. Neben Kunsthandwerk und Marmelade werden dort Liköre feilgeboten, hergestellt nach den Original-Rezepten aus dem klostereigenen Kräuterlexikon von 1639 (9,50 Euro für 0,2 Liter). Besonders beliebt: die Mischung mit Honig und Kräutern. Den Engelwurz-Likör empfiehlt die Äbtissin übrigens höchstpersönlich als Aperitif für den Sommer – aufgegossen mit Sekt. Na, das kann ja dann keine Sünde sein... 

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10 bis 17.30 Uhr, Sonntag (April bis Mitte November): 13 bis 17 Uhr. Hauptstraße 40, Telefon: 0 72 21/5 04 91 59, www.abtei-lichtenthal.de

Text: Christine Bredow

Max Laeuger
31.07.2014

Auf den Spuren von Max Laeuger – ein Spaziergang durch Baden-Baden

Sie kennen Max Laeuger nicht? Bestimmt aber seine Bauwerke. Zum 150. Geburtstag des Künstlers nehmen wir Sie mit auf einen Spaziergang … 

Bildhauer und Architekt war Max Laeuger, der am 30. September 1864, also vor 150 Jahren, in Lörrach auf die Welt kam. Zudem war er Professor für Gartenkunst und ein anerkannter Keramikkünstler. Ein großes Talent, mit dem er auch in Baden-Baden schnell zu einem gefragten Experten für Stadtgestaltung wurde. 

Ab 14. September ist im Stadtmuseum die Sonderausstellung "Laeuger in Baden-Baden - zum 150. Geburtstag von Max Laeuger" zu sehen. Machen Sie sich schon jetzt auf den Weg zu seinen wichtigsten Werken:

Los geht’s mitten in Baden-Baden, an der Fieser-Brücke. Benannt ist sie nach Reinhard Fieser, von 1907 bis 1929 Oberbürgermeister von Baden-Baden, und Ehrenbürger der Stadt. Wo Sie die Brücke finden? Auf dem Weg vom Eiscafé Capri zu den Kurhaus-Kolonnaden laufen Sie direkt drüber, sie führt über die Oos … Über dem in Stein gehauenen Namen „Fieser-Brücke“ thronen die imposanten historischen Laeuger-Vasen aus Stein. 

Schlendern Sie dann weiter auf die Allee, über die Sie nach einem kleinen Spaziergang die Gönneranlage erreichen. Eines fällt beim Besuch sofort auf: Laeuger hat die Anlage streng symmetrisch angeordnet. Schon bei ihrer Eröffnung 1909 sorgte die Gönneranlage in Fachkreisen für Aufsehen. Noch heute ist ihre streng formale Gestaltung ein Augenschmaus. So kommen die vielen wunderschönen Rosensorten, die dort den ganzen Sommer über blühen, noch mehr zur Geltung. Ein wirklich romantischer, entspannender Ort. 

Von dort gelangen Sie in wenigen Minuten zu Fuß über die Ludwig-Wilhelm-Straße und Robert-Koch- Straße zur Russischen Kirche. Dort hat Max Laeuger die Krypta gestaltet, in der sich der Sarkophag von Maria Maximilianowna befindet. Sie wurde in Baden-Baden nach ihrer Hochzeit mit Prinz Wilhelm von Baden nur „Prinzessin Wilhelm“ genannt. Auch eine weitere Förderin der Kirche liegt dort begraben, die Fürstin Tatjana Gagarin.

Öffnungszeiten der Russischen Kirche in der Lichtentaler Str. 76: zwischen 1. Februar und 1. Dezember täglich von 10-18 Uhr. Eintritt: 1 Euro

Von dort geht’s zur letzten Station auf Ihrem Max-Laeuger-Rundgang durch Baden-Baden: zur Wasserkunstanlage Paradies. Sportliche schaffen den Anstieg über die Weinbergstraße zu Fuß. Bequemer geht’s mit der Buslinie 204. Am besten an der Haltestelle Bertholdplatz einsteigen. An der Haltestelle Friedrichshöhe liegt der obere Eingang zum Paradies.

Zwischen 1921 und 1925 wurde das Paradies nach Plänen von Max Laeuger erbaut. Und zwar aus einem simplen Grund: Der Verkauf von Villen zwischen Rotenbachtal und Merkurberg schwächelte. Da wollte man mit dem Paradies etwas nachhelfen. 

Ganz im Stil italienischer Renaissance-Gärten gehalten , ist das Paradies ein einzigartiger Ort der Ruhe und Erholung. Kaskadenförmig plätschert hier das Wasser zu Tal, umgeben von herrlichen Grünanlagen. Kaum zu glauben, dass es in den 1980er Jahren sogar Pläne gab, das Paradies abzureißen. Die Anlage wurde jahrzehntelang nicht mehr gepflegt, und war somit stark verwittert. Engagierte Bürger konnten die Vernichtung des Schmuckstücks jedoch verhindern. Der Freundeskreis Paradies e.V. Baden-Baden hat über Jahre hinweg erfolgreiche Arbeit geleistet, und viele Spenden gesammelt. 

Und so erstrahlt das Paradies zum 150. Geburtstag von Max Laeuger in neuem Glanz, bis 2015 soll die Restaurierung abgeschlossen sein. 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Vom 14. September bis 5. Oktober 2014 ist im Stadtmuseum die Sonderausstellung "Laeuger in Baden-Baden - zum 150. Geburtstag von Max Laeuger" zu sehen. www.stadtmuseum-baden-baden.de, Telefon 0 7221/932272

Das Badische Landesmuseum im Schloss Karlsruhe zeigt anlässlich des 150. Geburtstags noch bis 5. Oktober 2014 eine Ausstellung des Gesamtwerks von Max Laeuger. Danach wird sie fast unverändert in Lörrach zu sehen sein. Infos unter www.landesmuseum.de, dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 10-18 Uhr, Eintritt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro 

Am 14. September ist Tag des offenen Denkmals. Es gibt Führungen zu Werken Max Laeugers: Um 10 Uhr  und 14 Uhr eine Führung vom Hindenburgplatz über Fieser-Brücke und Gönneranlage zur Russischen Kirche, unter Leitung von Dr. Ulrich Maximilian Schumann und Nicole Schreiber.
Um 11 Uhr und 15 Uhr eine Führung „Wasserkunst Paradies“, ab Bernhardstraße, mit Markus Brunsing.

Am 14. September von 11 bis 18 Uhr ist der Eintritt in die Laeuger-Ausstellung im Stadtmuseum frei.

Am 16. September um 19 Uhr findet im Stadtmuseum ein Vortrag mit Dr. Arthur Mehlstäubler statt: „Der einfachste, ärmste und reichste unter all den Werkstoffen - Die Keramik Max Laeugers“ 

Am 30. September um 19 Uhr ist im Stadtmuseum ein Geburtstagsempfang mit Vortrag zum 150. Geburtstag von Max Laeuger geplant, dazu Vortrag mit Dr. Ulrich Maximilian Schumann: „Das großzügige Baden-Baden - wie Max Laeuger das Gesicht der Stadt veränderte“

Mit dem Vortrag am 30. September, dem 150. Geburtstag Laeugers, endet das Baden-Badener Programm zum Jubiläumsjahr.

Osterfestspiele 2016 - Thema: "Sink hernieder, Nacht der Liebe"
16.03.2017
Festspielhaus Baden-Baden Osterfestspiele

Osterfestspiele 2016

Thema: „Sink hernieder, Nacht der Liebe"

In diesem Jahr veranstaltet das Festspielhaus Baden-Baden im Zeitraum vom 19.03. bis 28.03.2016 die 4. Baden-Badener Osterfestspiele. Zusammen mit den Berliner Philharmonikern verspricht das Festspielhaus neben zwei neu inszenierte Opern und über 20 Konzerten besonders abwechslungsreich zu werden.

An 4 Terminen wird die Neuinszenierung Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“, welches seit über 17 Jahren regelmäßig in Top-Besetzungen gepflegt wird, in dem Festspielhaus aufgeführt. Zu den diesjährigen Solisten gehören Eva Maria Westbroek (Isolde), Stuart Skelton (Tristan), Sarah Connolly (Brangäne), Stephen Milling (König Marke), Michael Nagy (Kurwenal) und Roman Sadnik (Melot). Die von dem polnischen Film- und Theaterregisseur Mariusz Treliński erarbeitete Neuinszenierung wird nach der Premiere in Baden-Baden auch an der New Yorker Metropolitan Opera, in Peking und Warschau zu sehen sein.

In Zusammenarbeit mit den Stipendiaten der „Akademie Musiktheater heute“, der Deutschen Bank Stiftung, den Berliner Philharmonikern und dem Theater Baden-Baden wird es bei den diesjährigen Osterfestspiele auch mit Joseph Haydns „Il mondo della luna“ eine Neuproduktion geben. Junge Solisten aus baden-württembergischen Musikhochschulen studieren die Oper ein.

Parallel zu „Tristan und Isolde“ kommen die Kinder im Rahmen einer selbst inszenierten kleinen Oper nicht zu kurz. Das Projekt im Kinderzimmer-Format heißt „Wir machen eine Oper“.

Zu hören sind die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle nicht nur in Wagners Oper, sondern auch in Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie mit den Solisten Genia Kühmeier, Sarah Connolly, Pavol Breslik und Florian Boesch. Den Auftakt an diesen beiden Konzertabenden (21.03. und 27.03) bildet das Klavierkonzert KV 482 in Es-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Solistin ist Dame Mitsuko Uchida.

Neben Sir Simon Rattle dirigiert Yannick Nézet-Séguin am 20.03.2016 die Berliner Philharmoniker. Solistin ist  in diesem Konzert der amerikanische Cellist Yo-Yo Ma. Starviolinistin Janine Jansen spielt mit den Berlinern Philharmonikern unter der Leitung Sir Simon Rattles Max Bruchs „Violinkonzert Nr.1“. Im zweiten Teil dieses Programms interpretieren die Berliner Philharmoniker Dmitri Schostakowitschs 4. Sinfonie in c-Moll.

Am Donnerstag, den 24.03.2016 beschert das „Musikfest der Berliner Philharmoniker“ zusammen mit dem Bundesjugendorchester ein Wiederhören mit Richard Strauss‘ Tondichtung „Don Quixote“.

Wie bereits in den Jahren zuvor, sind auch dieses Jahr die Meisterkonzerte wichtiger Bestandteil der Osterfestspiele. Die Konzerte finden nicht nur im Festspielhaus, sondern auch an verschiedenen Außenspielstätten in Baden-Baden statt, u.a. im Casino, im Kurhaus oder in Kirchen.

Eines der Highlights: Eine Matinee des Scharoun-Ensembles am Karfreitag, den 25.03.2016 im Weinbrenner-Saal des Kurhauses Baden-Baden.


Tickets und weitere Informationen unter www.festspielhaus.de oder 07221 / 30 13 101



Text: Presse-Information Festspielhaus Baden-Baden

Fotos: Todd Rosenberg (Yo-Yo Ma), Robert Leible, Marco Borggreve (Janine Jansen), Pumfrey-Decca (Mitsuko Uchida) und Stephan Rabold (Sir Simon Rattle)

Cellist Yo-Yo Ma
Festspielhaus Baden-Baden Cellist Yo-Yo Ma

2017
31.01.2017

Valentinstag 2017
31.01.2017

Valentinstag 14.02.2017

Osterfestspiele 2017
05.02.2016
Festspielhaus Baden-Baden Osterfestspiele

Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern 2017

Die Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker im Festspielhaus Baden-Baden gehen vom 7. bis 17. April 2017 in ihre fünfte Auflage seit der Neugründung im Jahre 2013. Giacomo Puccinis  „Tosca“ steht als Neuinszenierung von Philipp Himmelmann im Mittelpunkt des Festivals.

Vier Opernaufführungen und fünf große sinfonische Abende bilden das musikalische Rückgrat des Programms. Neben Abende mit dem amtierenden Chefdirigenten Sir Simon Rattle werden Konzerte unter der Leitung des künftigen Chefdirigenten Kirill Petrenko sowie unter Zubin Mehta zu hören sein. Sir Simon Rattle widmet sich dabei unter anderem der sechsten Sinfonie von Gustav Mahler (Palmsonntag, 9. April 2017) und Béla Bartóks „Konzert für Orchester“ (Karfreitag, 14. April 2017).

Die Berliner Philharmoniker werden abermals ihren Facettenreichtum in bis zu vier Aufführungen pro Tag präsentieren. Nur im Festspielhaus Baden-Baden sitzt dieses Orchester im Operngraben und eigens für die Osterfestspiele zusammenkommende Kammermusik-Ensembles sowie etablierte Formationen aus den Reihen der Berliner Philharmoniker sind in vielen Außenspielstätten zu hören. Darunter befinden sich das weltbekannte Baden-Badener Casino, das von Richard Meier entworfene Museum Frieder Burda sowie Kirchen und weitere akustisch und architektonisch interessante Räume.

Seit der Gründung der Osterfestspiele in Baden-Baden engagieren sich die Berliner Philharmoniker auch für das Kinder- und Jugendprogramm des Festivals in besonderer Weise. 2017 wird das szenische Konzert „Alte und neue Abenteuer“ zu erleben sein. Stipendiaten der „Akademie Musiktheater heute“ inszenieren dazu instrumental begleitete Vokalwerke von György Ligeti für Kinder in der Akademiebühne in Baden-Badens Stadtteil „Cité“. Außerdem wird erneut das Bundesjugendorchester zu Gast sein. Beim „Musikfest“ am Ostersonntag (16. April 2017, 18 Uhr) interpretiert dieses Auswahl-Ensemble Sergei Rachmaninows dritte Sinfonie. Wie in den Vorjahren werden sich dann auch wieder Mitglieder der Berliner Philharmoniker unter die jungen Musiker mischen, die sie seit einigen Jahren auf ihrem künstlerischen Weg begleiten.

Die Solistinnen und Solisten der Festspiele sind auch 2017 wieder handverlesen: Kristīne Opolais als Floria Tosca, Marcelo Álvarez als Cavaradossi und Evgeny Nikitin als Baron Scarpia verkörpern die wichtigsten Partien in der Neuinszenierung der Oper „Tosca“. Die Geigerin Lisa Batiashvili und der Geiger Pinchas Zukerman sind in Konzerten mit den Berliner Philharmonikern am Karfreitag, 14. April 2017 sowie am Karsamstag, 15. April 2017 zu erleben. Die Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter interpretiert im Rahmen des Musikfestes am Ostersonntag, 16. April 2017 Lieder und Chansons von Franz Schubert und Hanns Eisler.

Mit der Kammeroper „La tragédie de Carmen“ von Marius Constant erhalten junge Musikerinnen und Musiker im Theater die Chance, ihr Debüt bei den Osterfestspielen Baden-Baden zu geben. Dirigent der Produktion ist der Berliner Philharmoniker Simon Rössler. Sie entsteht in Zusammenarbeit mit der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung sowie mit dem Theater Baden-Baden.

Die beliebten Meisterkonzerte der Osterfestspiele Baden-Baden beginnen am Samstag, 8. April 2017. Unter anderem werden in dieser Reihe das Feininger Trio, die Blechbläser der Berliner Philharmoniker, das Ensemble Berlin-Prag, das Scharoun Ensemble, das Philharmonia Quartett, das Philharmonia Klaviertrio Berlin, die Berliner Barock Solisten, das Venus Ensemble, das Philharmonische Streichquintett sowie das Varian Fry Quartett auftreten. Am 13. April 2017 um 14 Uhr wird erstmalig ein Meisterkonzert im Bürgerhaus Bühl (Neuer Markt) stattfinden – mit Musikern der Orchester-Akademie, die ihr Debüt in der Meisterkonzert-Reihe geben.

Weitere Informationen: www.festspielhaus.de  www.osterfestspiele.de

Informationen und Eintrittskarten: Tel. 07221 / 30 13 101


Text: Presse-Information Festspielhaus Baden-Baden

Fotos: Stephan Rabold (Sir Simon Rattle), Deutsche Grammophon Sammy Hart (Lisa Batiashvili), Paul Labelle (Pinchas Zukerman), Tatyana Vlasova (Kristine Opolais) und Wilfried Hösl (Kirill Petrenko)

Sir Simon Rattle
Festspielhaus Baden-Baden Sir Simon Rattle

2016
26.01.2016

Weihnachtsmarkt 2016
16.12.2016

Christkindelsmarkt Baden-Baden 2016

Glühweinduft, Lichterglanz und Live-Musik – man trifft sich jetzt wieder auf dem Christkindelsmarkt in Baden-Baden.
Vielleicht liegt es an der einzigartigen Kulisse des Kurhauses, oder an den vielen festlich geschmückten Holzbuden, die sich eng aneinander kuscheln. Vielleicht aber auch an den vielen tausend Lichtern und der zauberhaften Stimmung, die Baden-Baden jedes Jahr vor Weihnachten erfüllt. Jedenfalls gehört der Baden-Badener Christkindelsmarkt ohne Zweifel zu den schönsten Deutschlands. 

Am 21. November öffnet er seine Pforten, bis 30. Dezember gibt’s ein tolles Programm und Live-Musik mit weihnachtlichem Pop, Swing und Big-Band-Sound. 
Das Programm ist hier einsehbar.

 

Casino Baden-Baden erfindet sich neu
10.10.2016

Casino Baden-Baden erfindet sich neu - zweite Phase von Umbau und Erweiterung mit Eröffnung des neuen Außenbereichs abgeschlossen

Baden-Baden - 26. August 2016: Das Casino Baden-Baden erfindet sich neu und bleibt dabei gleichzeitig der besonderen Atmosphäre und dem klassischen Grundkonzept treu. Insgesamt drei strategisch angelegte Bauschritte verwandeln innerhalb von vier Jahren das klassische Spielcasino zu einer multifunktionalen Eventlocation, die sowohl dem internationalen Publikum als auch potenziellen Veranstaltern eine sehr viel breitere Palette an exklusiven Unterhaltungsmöglichkeiten bietet. Dazu wurden im klassizistischen Kurhaus aufwendige Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen umgesetzt. Mit der 2013 realisierten Stufe eins wurden neue Räumlichkeiten erschlossen. Die jetzt abgeschlossene Stufe zwei sorgt für die passende Begleitmusik durch Gastronomie und neue Spielmöglichkeiten. Mit dem Abschluss der Stufe drei 2017 bildet die neue Rezeption optisch wie funktional die Klammer, die das neue Casino zu einer kommunizierenden Einheit verzahnt. Im Rahmen einer Sommerparty hat das Casino gestern Abend nun den Abschluss der zweiten Phase gefeiert und dabei den neuen Außenbereich und den Spielpavillon erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Das neue Angebot des Casinos sowie das Konzept der renommierten Frankfurter Architektin und Designerin Oana Rosen zielen auf die großzügige, stylische, moderne Neuinterpretation eines klassischen Themas und spiegeln das Lebensgefühl unserer Zeit“, beschreibt Otto Wulferding, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Spielbanken den Ansatz: „Wir bieten damit eine neue Erlebnisform, die man in Europa höchst selten antrifft“. War vor drei Jahren mit dem neuen Club Bernstein und dem Saal Bénazet die erste Phase umgesetzt worden, umfasste die nun abgeschlossene zweite Phase das vor wenigen Monaten eröffnete neue Restaurant „The Grill“, den Veranstaltungsbereich, sowie den jetzt eingeweihten Außenbereich und den benachbarten Pavillon zum Spiel fast im Freien. Die abschließende dritte Phase, die Erneuerung des Rezeptionsbereichs, ist für das kommende Jahr geplant.

„Zu bestaunen sind eindrucksvolle Räume und atemberaubende Perspektiven, wie es sie nicht noch einmal in Deutschland gibt“, beschriebt Architektin Rosen das Ergebnis. Die nun fertiggestellten Außengastronomieflächen des Restaurants „The Grill“ und ein neu errichteter Glas-Pavillon mit Spielmöglichkeiten quasi im Freien erweitern das Angebot des renommiertesten deutschen Spielcasinos. Auf insgesamt über 450 m2 findet der Gast 170 neue Plätze im Gastronomiebereich und auf 130 m2 Tische für Roulette und Black Jack, die wie in Monte-Carlo zum Spiel im Grünen einladen. Für diese Bauphase wurden von Seiten des Betreibers rund eine Million Euro investiert; insgesamt werden für Umbau und Erweiterung drei Millionen Euro eingesetzt. Für den nun der Öffentlichkeit vorgestellten Anbau des Außenbereichs zeichneten Kruse Architekten verantwortlich.

Wulferding betonte den besonderen Charakter und die internationale Bedeutung des Casinos. In Baden-Baden sei es nie nur um das Glücksspiel gegangen: Spitzengastronomie, Tanzen, die opulente Atmosphäre genießen, herausragende Kulturevents, der Pferderennsport, sehen und gesehen werden, alles das waren gleichberechtigte Elemente eines ganz besonderen Casino-Erlebnisses. „Unser Haus ist heute mehr denn je das Paradebeispiel für diesen besonderen Mix, der Menschen mit Sinn für Luxus, Stil und gutes Leben immer schon angezogen hat. Auf diese Erlebnisatmosphäre setzen wir für die Entwicklung unseres Casinos.“ Das
spiegle sich bereits jetzt in den seit 2014 deutlich wachsenden Besucherzahlen wider, so Wulferding.

Das Restaurant „The Grill“ steht seit seiner Eröffnung im Mai 2016 für Spitzengastronomie mit einem besonderen Konzept, in dessen Mittelpunkt Sushi und Beef stehen und besticht jetzt zusätzlich mit einem neu gestalteten Außenbereich. Der Club Bernstein, der sich bereits als Location etabliert hat, lädt jeden Freitag und Samstag zu Events und Partys mit angesagten DJs ein. Auftritte bekannter Künstler gehören ebenfalls zum Konzept des Casinos. Nicht das Spielen allein steht also für die Besucher im Mittelpunkt, sondern das Genießen einer kompletten, in Deutschland einmaligen Erlebniswelt.

Das Casino Baden-Baden ist Deutschlands traditionsreichstes und bekanntestes Spielcasino. Es repräsentiert seit fast 200 Jahren in besonderem Maße luxuriösen Anspruch und Erlebnischarakter einer Spielbank. Mit seinen französischen Wurzeln und den Räumlichkeiten im klassizistischen Kurhaus von Baden-Baden, das im 19. Jahrhundert für das Casino mit reichdekorierten Sälen nach dem Vorbild französischer Königsschlösser ausgestattet wurde, steht es in einer für Deutschland einmaligen Tradition. Nur hier findet sich das typische, internationale Casino-Flair.

Text: Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. KG 
          Spielbank Baden-Baden

Palti Dentalzentrum
10.10.2016

Verstärkung im Palti Dentalzentrum Baden-Baden

„Die Neue“ stellt sich vor

Wer demnächst einen Termin im Palti Dentalzentrum Baden-Baden hat, wird auf ein neues Gesicht treffen: Frau Dr. Zeynep Cerman ist seit dem 18.07.2016 als Ärztin in der Praxis tätig.

Geboren und aufgewachsen ist Frau Dr. Cerman in Süddeutschland. Neben der Allgemeinen Hochschulreife wurde sie im klassischen Ballett ausgebildet. Zum Studieren ging sie an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo sie im Jahr 2007 ihr Staatsexamen erfolgreich absolvierte. Nach dem Studium fing sie in einer zahnärztlichen Praxis in der Pfalz an, in der sie das ganze Spektrum der Zahnmedizin kennenlernen und vertiefen konnte. Bereits in ihrer Jugend entwickelte sie ein starkes Gespür für Ästhetik und ein stetig wachsendes Interesse an der Chirurgie. Infolgedessen bildete sie sich in den Bereichen Implantologie und Ästhetischer Zahnheilkunde weiter.

Als ein Teil des aufgeschlossenen, fortschrittlichen und qualitätsorientierten Teams freut sich Frau Dr. Cerman von nun an ihr Fachwissen und Können mit einbringen zu dürfen und an der Praxisphilosophie „Schönheit ist planbar, und wir freuen uns, Ihnen dabei zu helfen“ beteiligt zu sein.

Um ihre zukünftigen Patienten und Patientinnen näher kennenzulernen, lädt das Team vom Palti Dentalzentrum Baden-Baden zu einem kostenlosen Vortragsabend über

          „Schöne und feste Zähne an einem Tag“

          am Freitag, 18. November 2016 von 18:00 – 19:30 Uhr in der Praxis in

          der Sophienstraße 3, 76530 Baden-Baden im Haus Victoria ein.

Neben Frau Dr. Cerman wird auch Clinical Prof. New York University Ady Palti referieren.

Das Team von I Love Baden-Baden wünscht Frau Dr. Zeynep Cerman einen guten Start im Palti Dentalzentrum Baden-Baden!

Clinical Prof. New York University Ady Palti, Dr. Zeynep Cerman

Wein-Frauen
04.10.2016

Immer mehr Frauen an der Front!

Weinbranche zunehmend in weiblicher Hand

Die Weinbranche ist konservativ und Männersache! Zumindest war das in der Vergangenheit so. Zwischen Kellermeistern und Weinbauern hat immer noch das vermeintlich starke Geschlecht das Sagen. Doch in den letzten Jahren hat sich viel getan, und es ist nicht zu übersehen, welch starker Wandel sich in dieser von Männern dominierten Branche vollzogen hat.

Sommeliere Natalie Lumpp


Wein ist ihr Ding

Was hat das echte Freiburger Bobbele dazu bewogen, Sommeliere zu werden?

„In Baden ist es ja selbstverständlich, dass es zum Essen auch ein Gläsle Wein gibt. Schon als Jugendliche hat es mich interessiert, Weine zu probieren – natürlich immer nur einen Minischuck – und ich war von Anfang an fasziniert, dass sie immer wieder anders schmecken! So war für mich schnell klar: „Wein ist mein Ding!“ Eigentlich war Natalie Lumpps erster Gedanke, Winzerin zu werden. Doch damals war es noch sehr ungewöhnlich, als Mädchen eine Winzerausbildung zu machen. Deshalb war die Gastronomie das Nächstliegende.“

Vielleicht auch deshalb, weil ihre Mutter das Familienunternehmen Hotel „Adlerburg“ in Au bei Freiburg führte. Auf jeden Fall begann sie 1987 als 16-Jährige ihre Ausbildung im Hotel „Engel“ in Horben. Mit ihrem Abschluss als Hotelfachfrau in der Tasche folgten diverse Stationen als Chef de Rang in führenden Häusern des Schwarzwaldes wie der „Traube Tonbach“ und dem „Bareiss“, wo sie bald Chef-Sommelière wurde. Von 1998 bis 2000 leitete sie das Restaurant „Imperial“ Schlosshotel Bühlerhöhe. Danach gründete sie ihr eigenes Unternehmen in Baden-Baden. Mit „Wein erleben!“  organisiert sie Weinseminare und Reisen, ist deutschlandweit als Weinberaterin begehrt. Außerdem ist die Weinfachfrau freie Autorin und Weinkolumnistin für zahlreiche Wein- und Gourmetzeitschriften und Zeitungen wie „Der Feinschmecker“, „Berliner Zeitung“ und „Brigitte“. Darüber hinaus ist Natalie immer wieder gern gesehener Gast im Fernsehen. Ansonsten lebt sie mit ihrem zweiten Ehemann, einem Arzt, und dem gemeinsamen Sohn Jonas in Baden-Baden. Doch sie ist nach wie vor viel auf Reisen, um immer wieder etwas Neues zu probieren. „Aktuell sind es die chinesischen Weine“, verrät sie. Und es gibt immer noch nichts Schöneres für sie, als über Wein zu erzählen.

Kontakt und Infos: www.natalie-lumpp.de

Önologin Franziska Schätzle  


Winzerin aus Leidenschaft

Die 31-jährige Weinfachfrau praktiziert an der Seite ihres Vaters Thomas Schätzle mit Lust und Leidenschaft den Generationswechsel. Kein Wunder: „Ich bin verliebt in meinen Beruf“, schwärmt sie. Das ist auch als Tochter eines Winzers nicht selbstverständlich, denn ihre beiden Schwestern sind Ingenieurin und Ärztin. „Wir haben zwar alle drei in der Freizeit und den Schulferien verschiedene Tätigkeiten im Weingut übernommen. Doch mir hat es am meisten Spaß gemacht. Darüber haben sich meine Eltern natürlich sehr gefreut, obwohl sie nie gezielten Druck durch eine konkrete Erwartungshaltung auf uns Kinder ausgeübt haben.“ Vom heimatlichen Weingut im Kaiserstuhl zog es Franziska einige Jahre hinaus in die weite Welt. In Spanien, Frankreich und Neuseeland gewann sie berufliche Erfahrungen und ein großes Wissen. Das konnte sie zum Beispiel 2009 unter Beweis stellen, als sie von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft zur „Jungwinzerin des Jahres“ gekürt wurde. „Ich hatte alle männlichen Konkurrenten hinter mir gelassen“, betont sie stolz.

Überhaupt werden es immer mehr Frauen, die in vorderster Front ein Weingut oder einen Winzerbetrieb führen. Sicher ist der Weg einer gut ausgebildeten Winzerstochter im eigenen Weingut ein Stück vorgezeichnet. Aber mittlerweile sind die Frauen nicht zuletzt durch ein gewisses Maß an technischem Fortschritt nicht mehr so sehr auf männliche Muskelkraft angewiesen. „An vielen Stellen entscheidet heute eher Kompetenz und Fingerspitzengefühl – und letzteres ist ja angeblich eine weibliche Tugend“, schmunzelt Franziska. Mit ihren Töchtern Katharina und Magdalena, vier und zwei Jahre alt, wächst bereits die vierte Generation Schätzle-Winzer heran. „Sie haben noch alle Zeit der Welt, um festzustellen, ob sie den Winzer-Virus in sich tragen. Denn diesen Beruf kann man nur erfolgreich ausüben, wenn man täglich mit voller Leidenschaft dabei ist.“

Kontakt und Infos: www.weingutschaetzle.de

Kellermeisterin Christiane Huck-Wagner


Kombiniert Bewährtes mit neuen Technologien

Seit 1992 führt sie zusammen mit ihrem Mann Roland Wagner das Weingut ihrer Familie, das sie vor einem Jahr in dritter Generation übernahm. Christiane Huck-Wagner ist zurzeit die einzige Kellermeisterin, die im Markgräflerland handwerklich tätig ist. Nach dem Abitur sammelte sie zuerst praktische Erfahrungen durch eine Winzerlehre. Dann ließ sie sich zur Weinbautechnikerin weiterbilden, stieg in den elterlichen Betrieb ein und übernahm dort unter anderem die Verantwortung für den Weinausbau. Wie Franziska Schätzle hat auch sie zwei Schwestern, von denen sich die ältere für eine Hauswirtschaftslehre entschieden hat, die jüngere einen Winzer heiratete. Christiane war diejenige, die von klein auf immer mit den Eltern in den Weinbergen war und sich am meisten für die Reben interessiert hat. „Der Gedanke, eines Tages den Familienbetrieb zu übernehmen, hat sich im Laufe der Jahre immer mehr gesteigert. Als ich dann meinen Mann kennenlernte und wir zusammen in das Weingut eingestiegen sind, war es für uns alle perfekt.“

Die Nachfolge ist auch schon geregelt. Tochter Simone studiert in Heilbronn Weinbetriebswirtschaft und Sohn Oliver hat bereits eine abgeschlossene Winzerausbildung. Beide möchten nach Ihrer Ausbildung und einiger Berufserfahrung das Weingut weiter zu führen. Darüber ist Christiane sehr glücklich. So kann sie in aller Gelassenheit ihre beruflichen Ziele verfolgen, ohne sich eines Tages fragen zu müssen: „Wofür das alles eigentlich?“ Sie möchte nämlich weiterhin immer auf dem aktuellen Stand bleiben und neue Technologien mit bereits Bewährtem nutzen, um noch bessere Weinqualität zu erreichen. Bis jetzt hat sich die Mühe auf jeden Fall gelohnt. Durch aufwändige Qualitätsarbeit in ihrem Weinberg, von einer schonenden Bodenbearbeitung bis zur Ertragsregulierung durch gute Laubarbeit sicherte sie die schon mehrfach prämierte Qualität ihrer Weine.

Kontakt und Infos: www.huck-wagner.de

Weinhändlerin Martina Buchholz


Ohne Wein geht gar nichts

„Ich bin ein echtes Baden-Badener Gewächs, im Josefinenheim geboren“, lacht Martina Buchholz. Nach dem Schulabschluss war sie eine der ersten in Deutschland, die den neuen Studienzweig BWL mit Schwerpunkt Tourismus studierten. Das erste Semester beinhaltete ein Praktikum, das sie bei der damaligen Bäder- und Kurverwaltung im Haus des Gastes in Baden-Baden absolvierte. Tourismus und Wein war von jeher eine gute Verbindung. Zu beidem hatte Martina Buchholz schon sehr früh eine Affinität. „Bei uns zu Hause wurde schon immer gut gekocht und gerne ein Glas Wein getrunken“, plaudert sie aus dem Nähkästchen. Während ihre Freundinnen süßen Lambrusco süffelten, war Ihr Lieblingswein damals ein Neuweierer Riesling, Altenberg trocken. „Ein Riesling gehört heute noch zu meinen Lieblingsweinen.“ Sowohl früher bei ihrer Familie als auch bei ihrem Mann und ihr spielte und spielt Wein in allen Lebenslagen immer eine große Rolle. Seit sechzehn Jahren sogar beruflich, denn im Jahr 2000 machten sich Martina und Joachim Buchholz mit einem eigenen Geschäft für Genussvolles – „City and more“ – selbstständig. Also trinkt die ehemalige Tourismusmanagerin gute Tropfen nicht mehr nur, sondern handelt inzwischen auch damit und organisiert individuelle Weinreisen. Das Besondere an ihr ist, dass sie ihr Credo verinnerlicht hat und es mit jeder Pore ihres Körpers ausstrahlt: „Ich möchte Wein nicht nur an Leute mit dickem Bankkonto verkaufen, sondern auch an solche mit kleinem Budget, aber großer Leidenschaft für Wein.“

Kontakt und Infos: www.cityandmore.de

Weinhändlerin Pia von Drabich-Waechter


Wein war immer ein Teil ihres Lebens

Die gebürtige Baden-Badenerin ist mit Wein aufgewachsen, denn bereits zum Zeitpunkt ihrer Geburt 1969 arbeitete ihr Vater im Weinvertrieb. So hatte sie schon als junges Mädchen das Glück, wunderbare Weine aus ganz Europa, vor allem aus dem Burgund, kennenzulernen. Nach Abschluss ihres Volkswirtschaftdiploms in München arbeitete sie in einer Incentive-Agentur in der bayerischen Metropole. „Hier konnte ich meine Reise- und Organisations-Lust ausleben. Nachdem der Vater ihr 1997 angeboten hatte, in seine neu gegründete Firma „Tastevin Weinhandelsgesellschaft“ mit einzusteigen, vertiefte Pia zunächst ihre Weinkenntnisse. Sie ging für ein halbes Jahr nach Frankreich, machte zum Beispiel Praktika in den Weinanbaugebieten Burgund, Beaujolais und Bordeaux und vor allem – probierte jeden Morgen Wein probiert. „Um elf Uhr sind die Geschmacksnerven am besten ausgeprägt.“ Und seitdem heißt es „learning by doing“. „Jedes Glas Wein, das ich probiere, bringt mich einen Schritt weiter.“ Nebenbei eignete sie sich in der Abendschule das theoretische Wissen an. 1998 war es dann soweit, dass Pia in die Firma ihres Vaters eintrat. Nach seinem Tod gründete sie 2013 einen weiteren Weinvertrieb, in den sie ihr ganzes Herzblut, Wissen und Netzwerk steckt. Sie nannte ihn „Weinhelden“, denn: „Hinter jedem Wein steht ein Winzer, der ihn mit harter Arbeit, voller Leidenschaft und Können kreiert und dafür unermüdlich im Einsatz ist. Deshalb sind Winzer die wahren Helden in meiner neuen Weinwelt.“ Sowohl in ihrer Weinboutique als auch in ihrem Internet-Shop stellt sie zu jedem Wein den entsprechenden Winzer vor. Zum Beispiel mit Videos, Steckbriefen, Fotos oder aktuellen Posts. „Auf diese besondere Art und Weise möchte ich meinen Kunden das Gefühl geben, als hätten sie den Wein direkt vor Ort selbst entdeckt.“

Kontakt und Infos: www.weinhelden.de


Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Fotos: Arnim Faber; City and more; Klaus Hennig-Damasko; Veruschka Rechel; Weingut Huck-Wagner; Weingut Schätzle; Weinhelden

Portrait Sebastian Dracu
19.05.2016

Deutschlands bester Gitarrist kommt aus Baden-Baden

Sebastian Dracu: „Rock‘n‘Roll – die pure Lust am Leben“

Es fing mit einer kleinen Garagenband im Stadtteil Oos an. Mittlerweile ist Sebastian Dracu weit über die Region hinaus bekannt, begeistert das Publikum auch bundesweit – zuletzt beim Karneval der Kulturen zu Pfingsten in Berlin. Kein Wunder, schließlich wurde der ambitionierte Rock-Musiker aus der Bäderstadt für seine erste CD und den Titeltrack „Alive“ im vergangenen Jahr als bester Gitarrist mit dem 33. Deutschen Rock- und Pop-Preis ausgezeichnet.

Zehntausend Übungsstunden auf dem Weg zum Erfolg

Trotz des kometenhaften Aufstiegs hat der Baden-Badener mit rumänischen Wurzeln die Bodenhaftung nicht verloren und weiß: „Erfolg kommt nicht von allein“. Übung macht den Meister. Der energiegeladene und hochtalentierte Künstler aus dem Schwarzwald, der seine Gitarre voller Leidenschaft zum „sprechen“ bringt, kann davon ein Lied singen. „Früher habe ich acht bis zehn Stunden am Tag nur geübt – in den zurückliegenden Jahren kommen da sicher mehr als zehntausend zusammen. Ich wollte einfach die schwierigsten Techniken beherrschen.“

Gänsehaut-Feeling: „Alive“ ist mehr als cool

Die Erwartungshaltung an die eigene Perfektion – Sebastian Dracu setzt bei sich selbst und seiner gleichnamigen Band mit Simon (Daxter) Gerstner (am Bass) und Leon Huber (am Schlagzeug) die Messlatte hoch an. Er will ganz nach oben – und das nicht nur national. Er hat das Zeug dazu, den Weg zu gehen, den ihm seine Idole wie Jimi Hendrix gedanklich vorgeben. Blitzschnelle Läufe, bluesige Riffs und eine Hammer-Stimme – der 23-Jährige überzeugt mit seiner Musik auf ganzer Linie und sein Video zu „Alive“ ist mehr als cool: Gänsehaut-Feeling pur! „Der Dreh dazu war allerdings heftig“, lacht er und plaudert aus dem Nähkästchen: „Wir haben es im Sommer am Rhein aufgenommen. 40 Grad im Schatten und Moskitos über Moskitos … “.

In gerade mal acht Monaten achtzig Shows

Doch wer achtzig Shows in acht Monaten durchsteht, nebenbei noch an der Uni Germanistik und Medienwissenschaften studiert, alles ohne Manager wuppt, der ist hart im Nehmen. Sebastian Dracu verliert auch bei widrigsten Umständen nicht die Nerven und die gute Laune schon zweimal nicht. Wenn es darum geht, die Leidenschaft für Rock-Musik zum alles bestimmenden Lebensweg zu machen, bremsen ihn auch lästige Bremsen beim Video-Dreh nicht aus. Der Weg ist das Ziel und eine gute Musik-Performance Programm. Geht nicht, gibt’s einfach nicht!

Erst mit dreizehn Jahren lernte er Gitarre spielen

Wer heute bei einem Konzert des sympathischen Künstlers ist, kann es sich einfach nicht vorstellen, dass er als kleines Kind in der musikalischen Früherziehung „mit der Blockflöte so gar nichts anfangen konnte“ und erst mit knapp dreizehn Jahren den Weg zur Gitarre fand. „In diesem Alter habe ich meine Liebe für das Instrument entdeckt. Zuvor war ich nur Sänger in einer Garagenband in Oos“, erinnert sich Dracu und ergänzt: „Meine Mutter schenkte mir damals eine Gitarre und einen kleinen Verstärker. Zunächst habe ich mir alles selbst beigebracht.“ Erst später nahm er professionellen Unterricht – fürs Feintuning an der Spieltechnik, denn trotz Internethilfe und YouTube, geht eben doch nicht alles nur mit der Do-it-yourself-Methode.

Seine Songtexte schreibt er von Hand

Rock’n’Roll ist für Sebastian Dracu „die pure Lust am Leben“. Die unbändige Spielfreude des Gitarristen springt wie ein Funke aufs Publikum über, macht jedes seiner Konzerte zum „Wow-Erlebnis“. In seinen selbst komponierten Songs und von Hand geschriebenen Texten spielen eigene Erfahrungen und Erlebnisse eine wichtige Rolle, kommen authentisch, offen und ohne Schnörkel von der Bühne – und treffen genau deshalb mitten in die Rock-Seele seiner Fans.

Witzig, wortgewandt und doch voller Mystik

Auf den Spuren seiner Wurzeln – deshalb hat Sebastian seinen Künstlernamen „Dracu“ gewählt. Seine Großmutter stammt aus dem Banat. Als Kind war er daher viel in Rumänien. Fasziniert hat ihn schon damals Siebenbürgen, jener Teil des Landes, über den bis heute Geschichten von Vampiren über Transsilvaniens Wäldern und Gipfeln kursieren und Stoff zahlreicher Kino-Klassiker wie Dracula. Ein Landstrich voller Magie und Mythen, der Sebastian Dracu bis heute fesselt und den er auch musikalisch thematisiert. Derzeit produziert der Rock-Gitarrist ein weiteres Album mit Hammer-Tracks, darunter die Hardrock-Hymne: „Rock’n’Roll Vampires“ – eine ultra fette Rocknummer.

Als Kind wollte er Erfinder werden

Ein Hang zu Magie, Mystik und dennoch für jeden Spaß zu haben, im Gespräch witzig und wortgewandt und sehr straight, was seine Zukunftsplanung angeht: Wie passt das Alles zusammen? Es passt! Dracu ist eben etwas Besonderes – und das will und wollte er schon immer sein – bereits als Kind: „Ich wäre gerne Erfinder geworden, so wie Daniel Düsentrieb, der ständig so krasse Sachen gemacht hat“. Erfinder wurde er zwar nicht, krasse Sachen macht er indes schon, indem er alle Baden-Baden-Kritiker eines Besseren belehrt. Der beste Gitarrist Deutschlands kommt aus dieser Stadt – und da sage noch mal einer, Baden-Baden sei altbacken und junge Menschen hätten hier keine Chance. Sebastian Dracu beweist das Gegenteil!

Wer den Musiker live erleben möchte, findet seine Konzerttermine auf Sebastian Dracus Facebook-Seite. Sein aktuelles Album ist erhältlich bei Amazon, Spotify und iTunes.

Text: Andrea Klein für www.ilovebadenbaden.de

Sebastian Dracu Baden-Baden Brunnen

Pressegespräch Umbau Casino
12.05.2016
Casino Baden-Baden THE GRILL

Neuer Glanz für das Casino Baden-Baden

„The Grill“ - das neue Restaurant mit Bar

Die Umbau- und Renovierungsmaßnahmen im Casino Baden-Baden für rund drei Millionen Euro finden langsam ein Ende. Bereits seit Februar wird an dem Projekt „Sommergarten“ gearbeitet. Nach einer knapp vierwöchigen Umbauphase ist das Restaurant „The Grill“ nun in Betrieb genommen worden. Die offizielle Eröffnungsfeier ist allerdings erst für den Spätsommer, passend zur „Großen Woche“ auf der Rennbahn Iffezheim, geplant. Ein umfangreiches und neues Speisenangebot erwartet die Besucher, worauf Gastronom Peter Schreck besonders stolz ist. Fleisch in sämtlichen Variationen, Sushi sowie vegetarische Speisen verwöhnen die Gaumen auch des anspruchsvollsten Publikums.

Durch ständige Innovationen ist die Geschäftsleitung des Casinos in den Räumen des Kurhauses Baden-Baden bestrebt, immer wieder auf die Tradition des Hauses und des Spielbetriebs aufmerksam zu machen. So hat sich das Angebot der klassischen wie der Automatenspiele in den letzten Jahren erweitert. Um jedoch ebenso den gegenwärtigen und zukünftigen Interessen, die durch den Wandel der Zeit entstehen, gerecht zu werden, entwickelt sich das Casino immer weiter zu einer Event-Location mit Unterhaltungsfaktor: Restaurant „The Grill“, Club „Bernstein“, Casino inklusive Bar – alles unter einem Dach.

Derzeit ist die Terrasse noch eine Baustelle, da hier ein Wintergarten entsteht. Doch sobald dieser fertiggestellt ist, lädt auch der Außenbereich mit je einem AmRoul (Amerikanisches Roulette)- und Black Jack-Tisch zum Spielen ein. Bei schönem Wetter kann die Verglasung des Wintergartens geöffnet werden, damit unter freiem Himmel gespielt werden kann. Bisher eine absolute Novität in Deutschland. 

Text und Fotos: Janine Schwichtenberg für www.ilovebadenbaden.de

Casino Baden-Baden THE GRILL Sushi

Interview Ruhbaum & Weinig
25.04.2016
MAX RUHBAUM UND CONSTANZE WEINIG Baden-Baden

Interview mit dem Schauspieler-Ehepaar Max Ruhbaum und Constanze Weinig

„Baden-Baden ist wie eine zu heiß gewaschene Großstadt“

Die beiden Ensemble-Mitglieder des Theaters Baden-Baden spielten und spielen ebenso in verschiedenen TV-Produktionen mit. Constanze Weinig (45) u.a. im Tatort Konstanz und seit 2013 in der Serie „Die Fallers“. Max Ruhbaum (39) tritt außerdem als Comedian auf, z.B. im „Quatsch Comedy Club“ in Berlin. Gemeinsam initiierten sie im vergangenen Jahr den „Literarischen Spaziergang Künstler, Kur und Kurtisanen“ durch die Lichtentaler Allee, den sie aufgrund der großen Nachfrage in diesem Jahr regelmäßig wiederholen. Durch Zitate, Briefe und Texte machen sie an Originalschauplätzen Bekanntschaft mit Clara Schumann, Johannes Brahms, Dostojewski, Mark Twain, Hector Berlioz und vielen mehr. I Love Baden-Baden wollte wissen, wie die beiden auf die Idee zu dieser Stadtführung der besonderen Art gekommen sind und ließ sie bei dieser Gelegenheit auch noch zu anderen Dingen ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern...

Seit wann und warum leben Sie in Baden-Baden?

Sie: Seit September 2004, weil ich damals ein festes Engagement am Theater bekommen habe. Nach zehn Jahren freier Tätigkeit auf verschiedenen Bühnen in vielen Städten wollte ich privat und künstlerisch irgendwo zuhause sein. Dass Baden-Baden in den Bergen liegt, war mir als Norddeutsche anfangs zwar etwas unheimlich, aber ich habe diesen Schritt nie bereut habe, zumal nach einem Jahr Fernbeziehung auch Max engagiert wurde.
Er: Ich war zuerst noch in Essen am Theater, bis dort ein Intendantenwechsel stattfand und, wie üblich, das Schauspiel-Ensemble komplett ausgewechselt wurde. Also dachte ich, warum nicht nach Baden-Baden ziehen, dann können Constanze und ich zusammenwohnen. Dass hier sogar eine feste Stelle frei wurde, war ein Glücksfall. Günstiger hätte es gar nicht laufen können.

Was empfinden Sie hier anders als in den Städten, wo Sie vorher waren?

Sie: Ich bin in Flensburg geboren und in Bremerhaven aufgewachsen. In Norddeutschland sind die Menschen sehr direkt. Damit bin ich hier anfangs etwas angeeckt. Außerdem hatte ich Heimweh, vor allem nach dem Deich, und den musste ich zwangsweise gegen Berge eintauschen. Doch inzwischen finde ich es total schön, hier zu leben.
Er: Zuerst befürchtete ich, dass ich mich als Berliner in Baden-Baden nicht wohlfühle. Doch mit der Zeit gefiel es mir immer besser hier und ich stellte zunehmend fest, dass Baden-Baden etwas Besonderes ist. Eine Kollegin von uns sagt immer, es sei eine zu heiß gewaschene Großstadt. Da ist was dran – einerseits klein, andererseits kommt irgendwie alles von überall her. Das New Pop Festival, das Festspielhaus, das Fernsehfilmfest. Außerdem ist es eine tolle Stadt für Kinder, was wir als Familie sehr zu schätzen wissen. Die Schulen sind gut und in der Nähe. Außerdem gibt es hier und in der Umgebung drei schöne Hallenbäder, wo immer noch Platz ist. In Berlin dagegen sind die schönen meist überfüllt.

Wann, wo und wie haben Sie beide sich kennengelernt?

Sie: Wir spielten 2004 zusammen in dem Horváth-Stück „Kasimir und Karoline“ am Grillo-Theater in Essen. Als ich Max zum ersten Mal sah, fand ich ihn nett, doch durch die Zusammenarbeit merkte ich, dass wir viel gemeinsam haben: den Humor, die Leidenschaft für Kuchen in Omacafés, von denen es hier ja genug gibt.
Er: Wir saßen ständig in so einem plüschigem Café in Rüttenscheid. Als Constanze nach Baden-Baden ging, waren wir erst vier Monate zusammen, aber nach einem knappen Jahr Fernbeziehung zog ich auch hierher.

Wer von Ihnen spielt was am liebsten?

Sie: Ich spiele besonders gerne Figuren, die mir am Anfang fremd scheinen und bei denen ich denke, wie soll ich das machen? Ob das nun ein pubertierender Junge ist, eine kleine Hexe oder, wie momentan, ein Außerirdischer. Am Schluss stelle ich oft fest, dass ich diese Figuren doch gut kenne, denn an einem gewissen Punkt ähneln sich letztlich alle Menschen.
Er: Ich finde es toll, eigene Abende zu entwickeln, wo man ohne Grenzen alles verwerten kann. Mit viel Freiheit und Eigenverantwortung und am liebsten komisch. Aber letztendlich macht’s die Mischung aus Theater, Comedy und Film, mal ernst, mal komisch, und am liebsten alles im Wechsel.

Spielen Sie lieber ohne oder mit Ehepartner?

Sie: Beides ist schön. Weil ich Max gut kenne, kann ich natürlich gleich drauflosspielen. Der einzige Nachteil, wenn wir miteinander spielen, ist, dass dann die Babysitter-Kosten ins Unermessliche steigen.
Er: Ich spiele sehr gerne mit Constanze. Es ist immer lustig und entspannt. Doof ist nur, daß wir dann zwar bei der Arbeit zusammen sind, aber eigentlich noch weniger Zeit zu zweit verbringen. Und man muss schauen, dass man Privates und Beruf gut trennt. Das heißt, wir gehen im Theater anders miteinander um. Das fängt bei der Begrüßung an.
Sie: Eine Kollegin hat mal einen Lachkrampf gekriegt, als Max mich mit Handschlag begrüßte. Das fand ich auch lustig, denn so muss es ja auch wieder nicht sein. Aber immer noch besser als kuschelnde oder streitende Paare bei der Arbeit.
Er: Ich habe an einem anderen Stadttheater mal ein zerstrittenes Schauspielerpaar mitbekommen. Sie kam in einer Szene auf die Bühne, in der ihre Figur eigentlich nicht vorkam. Dann langte sie ihrem Mann eine, was mit dem Stück nicht das Geringste zu tun hatte, und verließ die Bühne wieder. Das Publikum stand diesem vermeintlichen Regie-Einfall völlig ratlos gegenüber.

Hören Sie sich gegenseitig Ihre Rollen fürs Theater ab?

Sie: Eher selten. Er spricht immer die ganzen Texte des jeweiligen Spielpartners mit, oder nur die Stichworte, oder sagt zu schnell vor. Er kann eigentlich nix richtig machen, ich bin immer sehr ungeduldig.
Er: Komischerweise streiten wir uns da eher als beim Proben. Ich kriege dann immer zu hören: „Lies mir doch nicht die ganzen Texte meines Partners vor.“ Und dann irgendwann: „Ja, aber auch nicht nur das Stichwort.“

Wollten Sie immer schon schauspielern?

Sie: Meine Eltern erlaubten es nicht. Deswegen bin ich zunächst Erzieherin geworden. Als ich 24 Jahre alt war, habe ich dann angefangen, mich an Schauspielschulen zu bewerben.
Er: Ich lernte in der 5. Klasse Loriot-Sketche auswendig, später bin ich ganz viel in Berlin ins Theater gegangen und habe selber beim Schultheater gespielt. Gleich nach dem Gymnasium habe ich dann die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin gemacht.

Wie kamen Sie auf die Idee mit dem literarischen Spaziergang?

Sie: Wir hatten einen Agentur-Job, bei dem wir Spielszenen aus der Belle Epoque für eine Art exklusive Stadtführung gespielt haben.
Er: Später habe ich einen Comedy-Abend zur 150-jährigen Geschichte des Theaters gemacht. Darin kamen auch viele Zitate von Prominenten in Baden-Baden vor.

Was sind Ihre Lieblings-Lokale in Baden-Baden?

Sie: Die Terrasse vom „Capri“. Da ist es morgens noch herrlich ruhig, und man kann beobachten, wie die Stadt langsam munter wird.
Er: Morgens mein Stammcafé, die „Bottega“. Da treffe ich immer Leute, die ich kenne. Im Winter sitze ich gerne im Kaminzimmer vom Hotel Atlantic.






Interview: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Fotos: Jochen Klenk für Theater Baden-Baden, privat

www.theater-baden-baden.de

Literarischer Spaziergang durch die Belle Epoque
Künstler, Kur und Kurtisanen
Jeden ersten Freitag im Monat, jeweils 15 bis 16 Uhr
Voranmeldung erbeten unter:
Katrin Quirin
+49 7221 / 70 24 871
kq@remove-this.peterquirin.de

MAX RUHBAUM UND CONSTANZE WEINIG Baden-Baden

Pressekonferenz Theater Baden-Baden
18.04.2016
Theater Baden-Baden Kekke Schmidt, Nicola May und Leona Benneker

Theater Baden-Baden

Vorstellung des neuen Spielplans der Saison 2016/2017

Am Donnerstagvormittag, den 14. April 2016 hatte das Theater Baden-Baden zu einer Pressekonferenz eingeladen. Grund dieser Pressekonferenz war u. a. die Vorstellung des neuen Programms der kommenden Spielzeit 2016/2017. „Noch aufregender als sonst“, so verspricht es die Intendantin des Hauses Frau Nicola May. Das neue Motto des kommenden Spielplans wird „Was wir glauben“ sein – die Idee zu dem Motto kam anlässlich „500 Jahre Reformation“, welche im nächsten Jahr gefeiert werden.

Auf dem Spielplan des Theaters Baden-Baden stehen gleich drei Klassiker: Goethes Historiendrama EGMONTNATHAN DER WEISE von Lessing und Molières Komödie DER TARTUFFE.

Neue Texte aus den letzten Jahren dürfen in dem Programm nicht fehlen: GIFT. EINE EHEGESCHICHTE von Lot Vekemans und Ayad Akhtars GEÄCHTET. Das im alten London spielende HYDE/JEKYLL von Stevenson wird von Stefan Teuwissen neu gedeutet und produziert.

In Verbindung mit den Osterfestspielen 2017 führt das Theater Baden-Baden in Koproduktion mit dem Festspielhaus Baden-Baden, der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung und den Berlinern Philharmonikern die Oper CARMEN auf. Eine weitere musikalische Produktion wird das Musical ANATEVKA sein.

In Kooperation mit der Evangelischen Stadtkirchengemeinde wird es erstmalig Aufführungen in der Stadtkirche Baden-Baden geben. Insgesamt sieben Vorstellungen von BASH – STÜCKE DER LETZTEN TAGE von Neil LaBute sind in dieser besonderen Location geplant.

Zum Abschluss der Spielzeit wird die Komödie DER TOLLE TAG ODER FIGAROS HOCHZEIT aufgeführt.

Das Programm für Kinder und Jugendliche im TIK, die Bühne für junges Theater am Theater Baden-Baden, wird ebenfalls sehr vielfältig und interessant aussehen. Mit der neuen Spielzeit übernimmt Frau Leona Benneker die Leitung des Kinder- und Jugendtheaters. „Altbewährtes wird fortgeführt“ – so wird auch HANS IM GLÜCK und DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE DES MÄDCHENS, DAS LETZTE WURDE auch wieder in den Spielplan aufgenommen. Eine neue Auflage des Sternchenthemen-Festivals FIT FÜRS ABI IN 5 TAGEN erwartet die Abiturientinnen und Abiturienten aus der Region. Über die Weihnachtszeit zeigt das Theater Baden-Baden in der kommenden Spielzeit mit DER GESTIEFELTE KATER ein traditionelles Weihnachtsmärchen.

Über eine zweite Auflage des internationalen Festivals WOW! Woche ohne Worte dürfen sich alle Freilichtfans freuen. Im Zeitraum vom 14. bis 18. Juni 2017 werden Tänzer, Pantomimen und Artisten aus ganz Europa zu Gast sein.

Nach den zahlreichen Informationen zum Programm der kommenden Spielzeit 2016/2017 gibt Intendantin Frau Nicola May weitere personelle Veränderungen preis. Nicht nur, dass Frau Leona Benneker die Leitung des Kinder- und Jugendtheaters übernimmt, mit Frau Kekke Schmidt wird es eine neue Chefdramaturgin geben. Des Weiteren verlässt Theaterpädagogin Virginie Bousquet das Theater Baden-Baden, ihre Wege führen nach Karlsruhe. Auf der Bühne und hinter den Kulissen wird es ebenfalls einen Personalwechsel geben, dieser umfasst 5 Mitarbeiter.

Das Theater Baden-Baden hält noch ein paar Überraschungen bereit, die während der Pressekonferenz noch nicht verraten wurden!

Weitere Informationen und ausführliche Beschreibungen zu den Stücken finden Sie unter www.theater.baden-baden.de/


Text: Janine Schwichtenberg für www.ilovebadenbaden.de
Foto: Theater Baden-Baden, ILBB - Kekke Schmidt, Nicola May und Leona Benneker (v. l.)

Hinter den Kulissen des Festspielhauses
26.01.2016
Festspielhaus Baden-Baden von außen

Tausend Blauwale im größten Opernhaus Deutschlands

Ein Blick hinter die Kulissen

Wer hätte gedacht, dass sich in unserem Festspielhaus mit seinem Fassungsvermögen von insgesamt 124.000 Kubikmetern tatsächlich tausend ausgewachsene Blauwale tummeln könnten? Wir haben noch mehr überraschende Superlative für Sie entdeckt.

„Wir sind ein produzierendes Haus, das hinter den Kulissen sehr flexibel organisiert ist“, erklärt Rüdiger Beermann, Mitglied der Festspielhaus-Geschäftsleitung. Das bedeutet, es gibt lediglich 80 feste, dafür aber rund 300 freie Mitarbeiter. Zu den festen Mitarbeitern gehört die „Festspielhaus-Familie“ vom Intendanten bis zum Koch im Restaurant „Aida“, und als „Freie“ kommen Kostüm- und Maskenbildner, Garderobieren, Schneider und Bühnentechniker aus ganz Deutschland dazu, wenn die Festspiele mit ihren Opern-Neuinszenierungen vor der Tür stehen.
Besonders große Kulissen wie die Wagner-Oper „Tristan und Isolde“ erfordern zum Beispiel mindestens 30 bis 40 zusätzliche Bühnentechniker. Wenn in der Strauss-Oper „Salome“ der Kopf von Johannes dem Täufer verlangt wird, ist ein Maskenbildner-Star aus Straßburg gefragt, der exakt den Kopf des Sängers nachbildet (s. Foto links). Für den „Freischütz“ 2006 hatte das niederländische Designer-Duo Victor & Rolf die Kostüme entworfen (s. Foto links oben). Zwei Millionen Swarovski-Kristalle mussten aufgenäht und -geklebt werden. Dafür war „Das Gewand“, die weltweit bekannte Werkstatt für Kleiderkunst in Düsseldorf, die noch traditionell ausgebildete Gewandmeister beschäftigt, zuständig. „Gerriets“ dagegen sind Weltmarktführer, wenn es um Bühnenvorhänge geht. Zu den Kunden der kleinen, aber feinen Firma im elsässischen Umkirch zählen die New Yorker Metropolitan Opera – und natürlich das Festspielhaus. Dessen Produktionen sind mittlerweile so gut, dass sie nach Baden-Baden regelmäßig von den größten Opernhäusern der Welt wie der Met, Bastille, Scala und den Salzburger Festspielen übernommen werden. Viel bedeutender dabei ist außer einem kleinen Spareffekt der Know-how-Transfer, doch das Wichtigste überhaupt: „Der Name Baden-Baden wird in alle Welt getragen und wir werden in einem Atemzug mit den traditionsreichsten Opernhäusern rund um den Globus genannt“, erklärt Beermann stolz. Tatsächlich eine reife Leistung, wenn man bedenkt, dass das 1998 eröffnete Festspielhaus von allen namhaften Opernhäusern mit Abstand das jüngste ist.

„Lustigerweise dreht sich jetzt die Geschichte um“, so Beermann. „Vor dem Zweiten Weltkrieg gastierten Met-Produktionen bei uns im Kurhaus, heute gehen unsere Produktionen wie ,Manon Lescaut’ an die Metropolitan Opera nach New York“, (s. Foto links unten). Eine bessere Werbung für das Festspielhaus in den USA gibt es nicht, denn die opernbegeisterten Amerikaner kommen vorab zur Aufführung nach Baden-Baden, um daheim einen Informationsvorsprung zu haben.

Für den normalen Zuschauer ist es kaum vorstellbar, welche Dimensionen hinter einer Opern-Aufführung stecken. „‘Tristan‘ zum Beispiel wird in einer Mischung aus Oper und Kino dargestellt“, plaudert Frank Kuhlmann, technischer Leiter, aus dem Nähkästchen. „So stehen ,Tristan und Isolde’ innerhalb eines Bruchteils von Sekunden mitten in einem Vogelschwarm. Früher hätte man dafür zigtausende Pappmaché-Vögel aufhängen müssen, heute funktioniert das mit einer Filmsequenz, ohne die klassische Ästhetik und den Geist des Werkes zu vernachlässigen.“

Auch das Programm des Festspielhauses von der Oper als Top-Produkt bis zum Kinderprogramm spielt sich auf einem Niveau der Superlative ab. Das gilt ebenso für den Club 300, das Restaurant „Aida“ und das Foyer. „Wir wollen das Festspiel weiter deklinieren bis hin zu unserer Gastgeberrolle in der Gastronomie“, betont Gastronomie-Leiterin Sabine Bernhard (s. Foto links mit Chefkoch Andreas Hack). „Wir orientieren uns an der perfekten privaten Gastgeberin, die nichts unversucht lässt, ihre Gäste zu verwöhnen.“ So fragt der Koch zum Beispiel jeden Künstler nach seinen Lieblingsgerichten, wodurch sich dieser hier gleich wie zu Hause fühlt. Das könnte sich eventuell auf die Wiederkehr-Frequenz auswirken sowie ein Indiz dafür sein, dass es sich hier besonders entspannt und außergewöhnlich leistungsfähig arbeiten lässt. Im Gegensatz zur Technik, wo im Festspielhaus nur die wichtigen Schaltstellen fest besetzt sind, wird in der Gastronomie auf ein eigenes Küchenteam und viele erfahrene „Feste“ sowie im Bedarf auch „Freie“ im Service gesetzt. Nur so schafft es Bernhard, vom À-la-carte-Geschäft über ein edles Mehrgang-Menü bis zu 1.400 servierten Gerichten bei Kongressen alle Gäste zufriedenzustellen. Sie ist übrigens die Einzige, die von der Planung des Festspielhauses an bis heute dabei ist. Eine Erfahrung, die ihresgleichen sucht.

Die ganz spezielle Denk- und Arbeitsweise im Festspielhaus schließt auch die Gastproduktionen mit ein. Keine findet statt, die nicht vorher auf ihre Qualität hin überprüft worden ist. „Der Gast sieht da nämlich keinen Unterschied“, erklärt Beermann. „Für den ist es immer das Festspielhaus.“ Aus diesem Grund gibt es jährlich nicht mehr als etwa 100 Klassik-Veranstaltungen und nur rund 30 Vermietungen. Top-Qualität lässt sich eben nur bei einer Top-Auslese halten. Vor und hinter der Bühne.

Mehr unter: www.festspielhaus.de

Nächste Top-Veranstaltung: Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern vom 19. bis 28. März 2016


Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Festspielhaus Baden-Baden Darstellerin

2015
24.08.2015

Der Schwarzwald feiert im Winter 125 Jahre Skilauf
30.11.2015

Die Wiege des Skisports

Der Schwarzwald feiert im Winter 125 Jahre Skilauf

Dass Kuckucksuhr, Kirschwasser und Kirschtorte Erfindungen aus dem Schwarzwald sind, ist bekannt. Aber wussten Sie, dass man hier am Feldberg 1891 auch zum ersten Mal in Deutschland auf Skiern gefahren ist? Für alle, die Genaueres wissen wollen, geben wir einen kleinen Einblick in die Geschichte des Skisports bei uns.

Spätestens, seit der französische Diplomat und Globetrotter Dr. Robert Pilet am 8. Februar 1891 mit „norwegischen Schneeschuhen“ den Feldberg bestieg, steht unumstößlich fest, dass bereits einige Jahre vor den Bayern, Schweizern und Österreichern Skisport im Schwarzwald populär wurde. Pilet hatte auf seinen Reisen nach Skandinavien die Holzbretter, mit denen man scheinbar schwerelos über den Schnee gleiten kann, kennen- und lieben gelernt. Bevor er nach Deutschland zurückkehrte, ließ er sich so ein Paar „Schi“ anfertigen. Sein Eintrag in das Gästebuch des heute noch existierenden Hotels Feldberger Hof „Mit norwegischen Schneeschuhen auf dem Feldberg“ gilt als Geburtsstunde des Skilaufs in Mitteleuropa!

Ein Jahr zuvor hatte der Bernauer Ernst Köpfer in Norwegen ebenfalls zum ersten Mal Ski gesehen, sie dort selbst ausprobiert und – war begeistert. Deshalb setzte er sich dafür ein, dass zehn Monate, nachdem Pilet auf dem Feldberg war, der Ski-Club 1891 Todtnau e.V. gegründet wurde, der älteste noch existierende Ski-Club in Mitteleuropa. 1982 begann der „Ski-Köpfer“ in der väterlichen Holzwaren-Fabrikation Karl Köpfer Söhne, die ersten Skier in Serienproduktion zu fertigen. Aber es gibt noch mehr spannende Zeugnisse des schwarzwälderischen Pioniergeists:

1897 findet der erste Damen-Skiwettlauf (natürlich in Röcken) statt und – ein lustiges Histörchen aus der Historie. Einer Skiläuferin wurde vom Fahrtwind der Trachtenrock dermaßen hochgebauscht, dass man ihre langen, leuchtend roten Höschen sehen konnte, was allgemeine Heiterkeit auslöste. 1900 war die Austragung der ersten deutschen Skimeisterschaften auf dem Feldberg. 1908 fuhr der weltweit erste Skilift im Schollachtal, dem 90 Jahre später die Feldbergbahn als erste Sechsersesselbahn Deutschlands folgte. Was heute St. Moritz ist, wurde damals der Feldberg: Wintersportplatz der hochrangigen Gesellschaft. Großindustrielle wie Wilhelm Opel entwickelten sich zu den ersten Sponsoren des Skisports.

1954 starb Ernst Köpfer. Er hinterließ als Vermächtnis den Wunsch, dass der Skilauf im Schwarzwald immer eine Heimat haben und Deutschland eine führende Ski-Nation in Europa werden möge. Sein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Bis heute boomt hier der Ski-Tourismus. In der Nachkriegszeit war das Wirtschaftswunder auch im Winter Basis des beginnenden Wohlstandes in den Schwarzwald-Dörfern wie Hinterzarten, Schonach und Schönwald. Dazu hat der Schwarzwald als weltweit einzige Region 1999 das Kunststück geschafft, mit vier Schwarzwälder Jungs, Sven Hannwald aus Furtwangen, Christof Duffner aus Triberg, Dieter Thoma aus Hinterzarten und Martin Schmitt aus Villingen-Schwenningen, den Rest der Welt im Mannschaftsskispringen zu schlagen.

Das größte Skigebiet nördlich der Alpen lädt Schneefreunde aus der ganzen Welt zum Winterurlaub in den Schwarzwald ein. Auf beispielsweise 700 Kilometern Langlauf-Loipen und 300 Kilometern Winterwanderwegen erleben Sie die beeindruckende Landschaft besonders intensiv und kommen in den Genuss eines unvergesslichen Naturerlebnisses. Und wer mit Schneeschuhen in die Einsamkeit des verschneiten Hochschwarzwalds eintaucht, erlebt frischen, unberührten Pulverschnee – ein wahrer Wintertraum!


Termine und Infos unter www.hochschwarzwald.de

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Interview mit Jens Dietrich
25.11.2015

"Baden-Baden ist einfach lebens- und liebenswert."

Interview mit Veranstalter Jens Dietrich

Vor neun Jahren entschied sich Jens Dietrich dafür, seinen damaligen Job in der Automobilbranche aufzugeben und sein Hobby zum Beruf zu machen. Innerhalb kürzester Zeit wurde aus Kabarett und Comedy in einer umfunktionierten Sporthalle ein erfolgreicher Veranstaltungsbetrieb. Mittlerweile beschäftigt der 46-jährige mehr als 40 Mitarbeiter an zwei Standorten in Baden-Baden und Gaggenau, die jährlich mehr als 25.000 Besucher anziehen. 

Herr Dietrich, Sie haben im Jahr 2006 das Rantastic übernommen, damals noch ein reiner Sportbetrieb mit Tennis-,  Squash- und Badminton-Courts. Hatten Sie bereits bei der Übernahme die Idee, die Räumlichkeiten für Veranstaltungen zu nutzen?

„Das Rantastic habe ich als Sporthalle übernommen, aber es war von Anfang an klar, dass es wirtschaftlich keinen Sinn macht, die Räumlichkeiten ausschließlich für den Hallensport  weiter zu nutzen. Da ich zu diesem Zeitpunkt hobbymäßig in einer anderen Kleinkunstbühne ausgeholfen habe, war die Idee, die Sporthalle als Veranstaltungs-Location zu nutzen, schnell geboren. Das gestaltete sich anfangs allerdings sehr mühsam, da wir die Badminton-Halle, die tagsüber von Sportlern genutzt wurde, abends immer wieder zur Kleinkunst-Location umbauen mussten. Bodenplatten, Licht- und Tontechnik mussten am Abend immer wieder ein- und ausgebaut werden. Nach vier Jahren haben wir dann entschieden: Entweder ganz oder gar nicht. Kurz darauf haben wir die Badminton-Courts zum Veranstaltungssaal umgebaut.“

War es schon immer Ihr Traum eine Kleinkunstbühne zu betreiben?

„Als Traum würde ich es jetzt nicht bezeichnen, aber es hat mir schon immer Spaß gemacht, Veranstaltungen zu organisieren. Ich hatte das Glück, eines meiner Hobbys zum Beruf machen zu können.“

2011 haben Sie dann auch die Klag-Bühne übernommen, da die Stadt Gaggenau den Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen hätte einstellen müssen. Ohne Sie als neuen Betreiber hätte die Klag-Bühne ihr 25-jähriges Jubiläum wohl nicht feiern können. Warum war Ihnen daran gelegen, das Klag zu erhalten?

„Ich habe die Klag-Bühne immer gerne besucht, weil es eine besondere Location war und ist. Als ich von der Schließung  hörte, fand ich es erst einmal schade. Mir kam dann die Idee, mit der Stadt Gaggenau über eine Kooperation zu sprechen, die es ermöglicht, die Bühne für die Region zu erhalten. Bei den darauffolgenden Gesprächen mit den Verantwortlichen wurden wir uns relativ schnell einig, und so übernahm ich die Bühne dann 2011 als Betreiber. Einerseits, weil ich wollte, dass die Klag-Bühne bestehen bleibt, andererseits, weil ich Synergieeffekte zwischen der Rantastic- und Klag-Bühne gesehen habe. Natürlich hat es für uns unter dem Strich auch wirtschaftlich Sinn gemacht, dass wir unsere Veranstaltung-Schlagzahl erhöhen konnten, um das Personal voll auszulasten.“

Bei dem Blick in Ihr aktuelles Programmheft finden sich große Namen neben denen von noch relativ unbekannten Newcomern, französisches Schattentheater und Konzerte neben Kabarett und Comedy. Nach welchen Kriterien stellen Sie das mittlerweile sehr breite und umfangreiche Programm zusammen?

„Das Programm sollte so breit wie möglich aufgestellt sein, damit für jeden etwas dabei ist. Genau deshalb benötigen wir auch Zuschüsse von kommunaler bzw. Landesebene, um auch Veranstaltungen mit ins Programm aufnehmen zu können, von denen wir wissen, dass sie interessant, aber nicht wirtschaftlich sein werden. Den Besuchern ein rein kommerzielles Programm zu bieten, wäre relativ einfach. Da buchen sie dann nur die Künstler, von denen man weiß, dass sie den Saal füllen. Aber das wäre ein Bruch mit unserem Ursprungsgedanken, nämlich mit dem Rantastic eine Veranstaltungsplattform zu bieten, die sich nicht rein am Kommerz orientiert.“

Finden Sie es schwer, den Geschmack Ihrer Besucher zu treffen?

„Eigentlich nicht. Mit Mainstream trifft man immer. Und bei den anderen, weniger bekannten Künstlern ist es ja gerade spannend, herauszufinden, was den Leuten gefällt. Es gibt so viele Künstler, so viele Genres, in denen man sich austoben kann. Das ist eigentlich kein Problem.  Natürlich sind viele Veranstaltungen dabei, die nur kleine Gruppen ansprechen, aber auch das ist toll. Ein Abend mit 50 bis 100 Gästen ist mindestens genauso schön wie ein Abend mit 500 Gästen.“

Hat es in den neun Jahren, die Sie nun schon das Rantastic betreiben, einen Künstler gegeben, auf den Sie sich besonders gefreut haben?

„Ja, Emil.* Ihn kannte ich bereits aus Kindertagen und wollte ihn schon immer mal live erleben. Jahrelang habe ich versucht, ihn nach Baden-Baden zu holen, bis er dann endlich angerufen hat. Ich dürfe ihm keine E-Mails mehr schreiben, aber er würde mir zwei mögliche Termine nennen. Als er dann kam, blieb er erst mal draußen vor der Türe stehen und meinte zu mir, ich hätte ihm nicht gesagt, dass er in einer Tennishalle spielen soll. Aber ich habe ihn dann schließlich doch noch dazu bewegen können, sich die Location wenigstens einmal anzuschauen. Daraufhin war er ganz begeistert, und es wurde ein wunderschöner Abend. Ich bin wirklich stolz drauf, dass er hier war.“
*Anmerkung der Redaktion: Gemeint ist der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger

Einige Künstler, die bei Ihnen im Laufe der Jahre aufgetreten sind, stehen im Ruf, besonders exzentrisch zu sein. Was war das Verrückteste, das auf Ihrer Bühne passiert ist?

„Wenn Sie einen verrückten Auftritt ansprechen, dann können wir immer KayRay aus dem Köcher ziehen. Als KayRay seinen ersten Auftritt bei uns hatte, wusste ich noch nicht so ganz, wie extrem dieser Auftritt bei uns sein würde. Auf jeden Fall war es so, dass er schon vor der Pause splitterfasernackt auf der Bühne stand. Ich dachte nur: „Oh Gott, ich werde von den Gästen durch ganz Haueneberstein geprügelt, weil ich sowas auf die Bühne lasse.“ Als dann der Pausenvorhang fiel, kam prompt eine etwa über 70-jährige Dame auf mich zu und meinte: „Herr Dietrich, wie können Sie nur sowas auf die Bühne lassen? Aber ich muss Ihnen eins sagen, er ist ja so nett!“ Dann hat sie sich wieder umgedreht und ist zurück in den Saal gegangen, statt – wie befürchtet – nach Hause zu gehen. Hier in Haueneberstein verzeiht man also auch einen nackten KayRay.“

Laden Sie gerne Künstler ein, die polarisieren?

„Absolut. Leo Bassi ist beispielsweise auch ein polarisierender Künstler, der sehr schockierend auf der Bühne agiert. Er versucht, den Menschen auf seine Art und Weise den Spiegel vorzuhalten. Das ist natürlich alles sehr überspitzt dargestellt. Aber wenn man etwas  genauer hinschaut, sieht man den Ernst und den Schrecken plötzlich ganz klar und deutlich vor sich.“

Sie haben in den letzten zwei Jahren mehrere neue Veranstaltungsreihen ins Leben gerufen und den Kleinkunstbetrieb um die „Reederei“, ein Restaurant mit hanseatischer Atmosphäre, erweitert. Können wir in Zukunft mit weiteren Überraschungen und Neuheiten rechnen?

„Ja, auf jeden Fall. Ich möchte die Tennishalle ebenfalls zur Veranstaltungshalle umbauen. Da sind wir bereits in der Planung.“

Haben Sie bei so vielen Projekten überhaupt noch Freizeit?

„Ich habe Ihnen ja eingangs unseres Gesprächs verraten, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Insofern sehe ich nicht alle Stunden, die ich hier verbringe, als Arbeit, sondern mehr als Verknüpfung von Arbeit, Freizeit, Hobby. Aber Sie haben recht, Zeit für Privates habe ich selten.“

Für diejenigen, die Ihre Bühne in Haueneberstein noch nicht kennen, was erwartet den Besucher im Rantastic?

„Ich glaube wir haben es mit dem Rantastic im Laufe der Jahre geschafft, mit unserem Angebot nicht in nur eine Schublade zu passen. Wir sind nicht nur eine Kleinkunstbühne, die man besucht, wenn man eine Veranstaltung anschauen möchte. Bei uns in der Reederei kann man sich gemütlich hinsetzen und etwas essen, vor der Veranstaltung einen Cocktail trinken oder an einer Genussweltreise mit Spitzenköchen wie Ralph Zacherl teilnehmen.  Dazu kommen noch unser Sommerspecial im Biergarten, der Musik-Mittwoch, unser Varieté und vieles mehr. Es lohnt sich auf jeden Fall, bei uns vorbeizuschauen.“

Und zum Schluss noch eine Frage, die uns natürlich brennend interessiert: Was gefällt Ihnen als Baden-Badener an Baden-Baden am besten?

„Baden-Baden wird nicht ohne Grund auch als „kleinste Weltstadt“ bezeichnet. Ich finde es toll, dass die Stadt trotz der beschaulichen Größe ein sehr breites Spektrum bietet, was die Freizeitgestaltung angeht. Damit meine ich nicht nur den Veranstaltungsbereich, sondern auch die gute Küche. Außerdem bin ich immer wieder beeindruckt von der Schönheit des Spazierengehens im Kurgarten, in der Lichtentaler Allee oder im Stadtwald. Baden-Baden ist einfach lebens- und liebenswert.“ 

Weitere Informationen zu beiden Bühnen und das aktuelle Programm finden Sie hier:
www.rantastic-kleinkunst.de

Interview: Viktoria Sekler für www.ilovebadenbaden.de

Jens Dietrich, Inhaber der Rantastic Kleinkunstbühne

Geschichte als Material
29.10.2015

Li Songsong - Geschichte als Material - Material as History

Aktuelle Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden

Nach Galerie-Ausstellungen in New York und London präsentiert die Kunsthalle in Kooperation mit dem MAMbo - Museo d'Arte Moderna di Bologna die erste institutionelle Einzelausstellung des chinesischen Künstlers in Europa. Die rund 30 Werke geben einen Überblick über die letzten zehn Jahre seines Schaffens - von der Malerei auf Leinwand bis zu den Aluminiumbildträgern und den umrissartigen Figurendarstellungen. Der in Peking geborene Sohn einer gut situierten Offiziers-Familie verwendet Bilder und Fotografien aus der jüngeren Geschichte seines von Unterdrückung geprägten Landes als Material für seine außergewöhnliche Malerei. Leinwand wie Aluminiumplatten bemalt er mit fingerdickem Farbauftrag und setzt die Einzelbilder zu Großformaten zusammen. Der 42-Jährige gehört zu Chinas "In-between"-Generation. Das heißt, er ist zu jung, um die Zeit unter Staatspräsident Mao Tse-tung (1893-1976) miterlebt zu haben, aber alt genug, um sich z.B. an das blutige Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens (1989) zu erinnern. Man muss zwangsläufig an seinen Gemälden die Schönheit und eingesetzte Technik bewundern, auch, wenn sie unangenehme Momente zeigen. So das Portrait einer tibetanischen Frau, in deren Hintergrund kaum erkennbar der Tempel von Lhasa abgebildet ist. Die Tibeterin hat sich 2007 aus Protest gegen die chinesische Politik in ihrer Heimat selbst verbrannt. Aber Li sieht sich nicht als politischer Künstler. Deshalb gewinnen seine Szenen ihre Eindringlichkeit auch nicht dadurch, dass sich der Betrachter an die jeweiligen Ereignisse erinnert, sondern durch ihre intensiv konzentrierten Oberflächen und die prachtvoll strukturierten Platten.

Staatliche Kunsthalle
Baden-Baden

Lichtentaler Allee 8 a
76530 Baden-Baden
Tel.: +49 7221-30076-4
http://www.kunsthalle-baden-baden.de

Öffnungszeiten: Di - So, 10 - 18 Uhr

Preise: 7 €, ermäßigt 5 €, Freitags freier Eintritt

Die Ausstellung läuft bis 7. Februar 2016.



Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Watching a Play, 2004, oil on canvas, 130 × 190 cm,
© Li Songsong, private collection

Pierre M. Krause
05.10.2015

Interview mit Moderator Pierre M. Krause

„Ich erinnere mich sehr gerne an Baden-Baden“

„Im Schwarzwald ist er bekannt wie ein bunter Hund, die Groupies laufen hinter ihm her, und er kann keinen Schritt machen, ohne fotografiert zu werden...“ stellte ihn Barbara Schöneberger in ihrer NDR Talk Show vor. Bekannt ist der gebürtige Karlsruher vor allem durch die SWR3 latenight-Show, die er seit 2005 gestaltet und moderiert. Aber auch durch Serienkonzepte wie „In Deutschland um die Welt“ oder die Satiresendung „TV Helden“, für die er 2009 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Den Baden-Badenern ist Pierre M. Krause (39) vor allem durchs SWR3 New Pop Festival in der Kurstadt ans Herz gewachsen, für das er seit einigen Jahren erfolgreich die Live-Interviews führt.

Bedeutet Ihr Vorname Pierre Marcel, dass Sie französische Wurzeln haben?

Nein, das ist eigentlich ausgeschlossen, aber meine Eltern sind sehr frankophil. Außerdem wollten sie für mich einen Namen, der sich von den Michaels und Stephans in den 70er und 80er Jahren unterscheidet, und den man nicht abkürzen kann.

Sie haben bis 2012 in Baden-Baden gelebt. Warum sind Sie weggezogen, obwohl Sie doch so viel für den SWR arbeiten?

Ich habe in Baden-Baden zuerst mitten in der Stadt gewohnt und zuletzt im Rebland in Neuweier. Das war der totale Kontrast, und ich habe festgestellt, dass ich doch noch ein bisschen Leben brauche. Ich wollte mal wieder zu Fuß in eine Kneipe gehen können oder mit dem Fahrrad fahren und nicht mit dem Bus, der nur bis 17 Uhr fährt. Da war mein Geburtsort Karlsruhe eine gute Alternative. Das ist eine größere Stadt und ich bin trotzdem immer noch in der Nähe des SWR.

In der NDR Talk Show vom 20. März sagten Sie, dass Sie nicht gerne Menschen anfassen und selbst auch nicht gerne angefasst werden. Gilt das für Sie auch privat?

Nein, ich bin ein absoluter Freund-Umarmer, aber es müssen wirklich Freunde sein. Ich mag dieses Küsschen links und Küsschen rechts nicht bei Leuten, die ich nicht kenne. Es ist zwar eine sympathische Grundhaltung, aber irgendwie steckt für mich auch ein bisschen Verlogenheit dahinter, wenn man gar nicht weiß, was ist das überhaupt für ein Typ, den man da küsst? Wenn ich jemandem so nahe komme, will ich ihn kennen. Aber ich bin kein Phobiker, obwohl ich mir gerne zwischendurch die Hände mit Sagrotan desinfiziere, vor allem, wenn ich mit der Bahn oder dem Flugzeug unterwegs bin. Als freischaffender Künstler muss ich nicht jede Erkältung mitnehmen.

Durch Ihre Serie „In Deutschland um die Welt“ sind Sie als Multikulti-Liebhaber bekannt. Wie stehen Sie zu dem Thema Flüchtlinge?

Ich finde es sehr schade, dass diese Sendung ausgerechnet jetzt nicht mehr erscheint, obwohl es genau der richtige Zeitpunkt dafür wäre. Ich freue mich einerseits über das nette Gesicht, dass wir zeigen und über eine Willkommenskultur, die man uns als Volk so bisher nicht nachgesagt hat. Trotzdem bin ich mir der Problematik bewusst. Dies ist eine Aufgabe, deren Schwere und Größe wir uns erstmal so richtig bewusst werden müssen. Die Grenzen dichtmachen geht gar nicht, denn es widerspricht dem freiheitlichen Gedanken von Europa. Gleichwohl muss man aber auch sehen, dass wir jetzt an die Grenzen unserer Kapazitäten kommen oder schon gekommen sind. Das Ganze ist ein schwieriges Thema. Aber ich finde es positiv, dass wir erstmals als sympathische Nation in der Welt dastehen und nicht, wie beispielsweise in der Griechenland-Krise, als die unsympathischen Mecker-Deutschen.

Welche Hobbys haben Sie außer Ihrer Arbeit?

Meine Arbeit ist mein Hobby, und wenn ich Freizeit habe, lese ich, gehe ins Kino oder fahre Fahrrad.

Welche Filme bevorzugen Sie?

Ich mag Filme mit guten Geschichten und oute mich hier als Arthaus-Fan. Aber ich finde es grundsätzlich auch grandios, Filme zu sehen, die fürs Kino gemacht sind. Gerne auch große Leinwand und dann noch 3D.

Sie sind Moderator, Autor, Kabarettist und Schauspieler. Was liegt Ihnen am meisten?

In erster Linie mache ich ja die Sendungen, produziere sie sozusagen. Und das Arbeiten hinter der Kamera mit Schnitt und allem, was dazu gehört, macht mir sehr viel Spaß. Wenn die eigentliche Sendung aufgezeichnet wird, ist das kaum noch Arbeit für mich, sondern eher ein bisschen wie Urlaub.

Sie sind bekannt für Ihre teilweise beißende Ironie. Wieviel davon vertragen Sie selbst?

Ich glaube, ich bin gar nicht mehr so ironisch. Natürlich gehört Ironie zum Humorfach dazu und auch eine gewisse Portion zum Genre der Latenight-Show. Selbstverständlich vertrage ich Sarkasmus auch privat. Wer austeilt, muss auch einstecken können, wobei ich gar nicht so viel austeile. Ich finde, man kann schon Humor machen und Harmonie erzeugen, ohne uncool zu sein. Ich muss nicht in jeder Sendung den Wendler beleidigen, was nicht heißt, dass ich’s in der nächsten nicht tue.

Sind sie auch privat humorvoll und ironisch?

Privat neige ich eher zur Traurigkeit und Melancholie, wobei das vielleicht auch eine Berufskrankheit ist. Wenn man rund um die Uhr lustig ist, wird man ja irgendwann verrückt.

Haben Sie ein berufliches Vorbild?

Nein, nicht wirklich. Ich finde, ein Vorbild lenkt zu sehr vom eigenen Tun ab.

Welcher TV-Moderator imponiert Ihnen besonders?

Peter Frankenfeld finde ich toll, auch, wenn ich fast schon eine Generation zu spät bin. Ich sehe sogar gewisse Parallelen. Er hat ebenso wie ich von der Pike an alles gemacht, hat seine Sachen geschrieben, die Show vorbereitet und mit geplant, so, wie ich das im Kleinen mache. Ich bin tatsächlich ein Fan von ihm, und aus der Neuzeit ist es natürlich Harald Schmidt, mit dem ich schon arbeiten durfte. Er ist eine absolute Ausnahme, die mich sehr inspiriert und mir viele Impulse gegeben hat.

Wenn Sie etwas zu sagen hätten, was würden Sie am öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramm ändern?

So viel Zeit haben wir nicht, um das zu beantworten, denn da müsste man so tief ins Detail gehen. Das meine ich gar nicht böse, sondern ausschließlich konstruktiv, weil ich nach wie vor ein Fan des öffentlich-rechtlichen Systems bin. Ich glaube aber, dass ein gebührenfinanziertes Fernsehen viel mehr Verantwortung hat als ein privat finanziertes. Es muss vieles nicht machen, was es tut. Auch, wenn es vielleicht Feuilletonisten-Gelaber ist, sollte es die Quote nicht unbedingt in den Vordergrund stellen.

Gibt es berufliche Projekte oder Träume, die Sie gerne noch realisieren würden?

Ich bin da sehr nüchtern und rational, aber was das Fernsehen angeht, würde ich mir wünschen, dass es bei uns eine Latenight-Kultur gibt, wie in den USA, die dort sehr erfolgreich ist. Gerne würde ich auch wieder ein Buch schreiben, zum Beispiel mit Kurzgeschichten. Aber im Moment habe ich leider keine Zeit dazu. 

Was sind Ihre Lieblings-Restaurants oder -Bars in Baden-Baden?

Ich erinnere mich sehr gerne an das „La Gondola“ und an Knutschi, zu dem ich oft auf den Fremersberg hochgefahren bin. Auch im „Amadeus“ bin ich gerne gesessen, vor allem im Frühjahr, weil die Lage so schön ist. Je nachdem, wo man dort sitzt, kann man sehen, ohne gesehen zu werden. Als ich in Neuweier gewohnt habe, war die Y-Burg ein Stammrestaurant. Sehr nette Pächter und eine tolle Sonnenterrasse mit fantastischen Blick.

Interview: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

"Ich glaube, ich bin gar nicht mehr so ironisch."

Coffeeyouknow
30.07.2015
Coffeeyouknow Baden-Baden Verpackung

Zwischen den Welten

Ein Baden-Badener ist jetzt Kaffeefarmer in Uganda

Stephan Katongole arbeitete in einer Mannheimer Unternehmensberatung, als ihn der Ruf Afrikas erreichte. Er sollte die Farm übernehmen, die sein Großvater Hermann 1955 gekauft hatte. Ohne zu zögern, stürzte er sich in das Abenteuer seines Lebens. Seit zweieinhalb Jahren ist er nun sein eigener Berater auf einer Kaffeeplantage. 

„Mhmm, so ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte vermisse ich schon manchmal“, gesteht der waschechte Baden-Badener. Mit Matoke, dem ugandische Nationalgericht aus gedämpften grünen Kochbananen, konnte er sich bis heute nicht so recht anfreunden. Dann schon lieber Heuschrecken – gebraten und als Snack gegessen. „Die sind richtig lecker“, lacht der 36-Jährige. „Ich bin inzwischen, wie alle hier, ganz verrückt danach.“ Kaum vorstellbar, wenn man weiß, dass Stephan Katongole in Baden-Baden geboren und aufgewachsen ist. Nach dem Abitur auf der Klosterschule vom Heiligen Grab studierte er BWL in Heidelberg. „Aber ich bin eigentlich kein Büromensch.“ So überlegte er nicht lange, als sich ihm die Gelegenheit bot, die Familienfarm 200 Kilometer südlich der ugandischen Hauptstadt Kampala zu übernehmen. Ein Kulturschock? Ja. Ein Wagnis? Ja. Aber eines, das sich gelohnt hat. Heute ist die Natur sein Arbeitgeber. Und statt auf enge Bürowände blickt er auf sattgrüne Hügel und endlose Felder bis zum Horizont.

Papa Denis hatte nach dem Studium in Freiburg die Stelle als Heimleiter des Kinder-und Jugendheims in Baden-Baden Lichtental angeboten bekommen und blieb deshalb in Deutschland. Doch nach seiner Verabschiedung in den Ruhestand vor rund sieben Jahren zog es ihn wieder in die Heimat, und er weckte die katongolesche Farm aus ihrem Dornröschenschlaf, in den sie gefallen war. Stephan hatte ihn seitdem fast jedes Jahr besucht, aber nur Urlaub gemacht und Kaffee dort höchstens getrunken. Dabei bilden schon seit jeher die von seinem Großvater gepflanzten Kaffeesträucher die Seele der Plantage. Mit der Zeit faszinierte ihn diese edle Pflanze immer mehr. Er wälzte Fachbücher, informierte sich über Anbaumethoden und Sorten. Schließlich wagte er den Schritt und zog ganz in die Heimat seiner Ahnen, um sich mit Leib und Seele seiner neu entdeckten Leidenschaft zu widmen. Inzwischen hat er 40 Hektar mit Robusta-Kaffee bepflanzt. Diese Sorte ist nach Arabica-Kaffee mit etwa 30 Prozent der Weltkaffee-Ernte die zweitwichtigste. Ihren Namen trägt sie zu Recht, weil sie weniger empfindlich ist gegen Krankheiten, Hitze und hohe Feuchtigkeit und mehr sowie schneller reifende Früchte trägt. Allgemein werden die Arabicabohnen geschmacklich höher eingeschätzt als die Robustas. Doch es gibt ebenso exzellente Robustabohnen, die in einer eigenen Liga spielen. Wie die von „coffeeyouknow“ zum Beispiel. „Wir haben noch reichlich Freiflächen, sodass ich nach und nach weitere Setzlinge pflanzen kann“, erklärt der junge Farmer. Bei ihm wachsen die Pflanzen im traditionellen, sogenannten Schattenanbau zwischen den Bäumen des natürlichen Regenwaldes. Durch diese nachhaltige Methode werden die Kaffeesträucher vor starkem Wind und übermäßiger Sonne geschützt, der Boden bleibt fruchtbarer und bildet einen natürlichen Schutz vor Schädlingen. Anfangs standen ihm regelmäßig zwei „Großmeister“ des Fachs zur Seite, die ihm bis heute wertvolle Tipps geben. „Doch letztendlich muss jeder seine eigene Philosophie und seinen eigenen Weg finden. Mit meinem Ergebnis nach zweieinhalb Jahren kann ich sehr gut leben“, strahlt er stolz. Ihm kommt es vor allem darauf an, bei Nachhaltigkeit und Fairness Maßstäbe zu setzen. „Da wir primär auf persönliche Empfehlungen vertrauen, wachsen wir auch in einem gesunden Tempo“, so Stephan. „Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen einzigen Kunden zu enttäuschen, und das motiviert.“

War die Umstellung vom Büro- zum Farmerjob schwierig für ihn? „Naja, es ist natürlich schon was anderes, morgens um halb sieben schmutzige Jeans und Gummistiefel anzuziehen, statt geschniegelt und gestriegelt im Anzug und geputzten Schuhen dazustehen. Aber ich würde es nicht mehr missen wollen.“ Jetzt steht er in aller Herrgottsfrühe auf und schaut sich bei einem Kaffee auf der Veranda den Sonnenaufgang an. Gegen sieben Uhr trudeln dann je nach Arbeit 20 bis 40 Helfer aus den benachbarten Dörfern ein. Mit ihnen bespricht er, was zu tun ist, und dann geht’s ab in die Felder. Anfangs haperte es noch mit der Landessprache „Luganda“. Da mussten noch Hände und Füße zur Verständigung herhalten, weil keiner der Arbeiter Englisch, geschweige denn, Deutsch spricht. Doch inzwischen klappt es zum Glück ganz gut. Um 11 Uhr gehen die meisten von ihnen für ein paar Stunden wieder nach Hause, um ihre eigenen Felder zu bestellen. Gegen Nachmittag sind sie wieder da und arbeiten zusammen mit Stephan bis zum Sonnenuntergang. „Der ist so traumhaft, dass ich ihn mir eigentlich nie entgehen lasse.“ Wie sein Tag startet, so endet er auch – auf der Veranda. Diesmal mit einem Feierabendbierchen.

Freizeit? Kennt er kaum. Zum Entspannen geht er höchstens mal ein paar Tage auf Safari in den Queen Elizabeth National Park. Dort sieht er dann aus nächster Nähe Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden, Flusspferde und Nashörner. Auch die Berggorillas im nahegelegenen Nationalpark Virunga hat er schon besucht. „Es ist unglaublich, wie wenig auf einmal drei Meter sind, wenn so ein Silberrücken an Dir vorbeizieht“, schwärmt Stephan. Vermisst er denn Baden-Baden überhaupt nicht? „Doch schon, immerhin ist es ja meine Heimatstadt, und meine Mutter sowie viele meiner Freunde leben dort. Ich freue mich auch schon darauf, alle wiederzusehen. Leider weiß ich aber noch nicht, wann das sein wird.“

Jetzt muss er sich erstmal um seine Plantage und die Vermarktung des Kaffees kümmern. Die läuft ausschließlich per Direktbestellung übers Internet (www.coffeeyouknow.de). Das Besondere: Stephans Kunden, bisher aus Deutschland und der Schweiz, können nur während der Ernte-Saison bestellen. Danach wird das Bestellfenster geschlossen. So weiß Stephan kurz vor Ende der Ernte, wie viele Kilo Rohkaffee zu Florian Steiner nach Heidelberg geschickt werden müssen. Dieser, übrigens deutscher Röstmeister 2009, röstet ihn besonders schonend nach traditionellem Verfahren und kümmert sich um den Direktversand. Anschließend heißt es wieder warten bis zur nächsten Ernte, die in diesem Jahr voraussichtlich Ende Oktober beginnt. Auf seiner Homepage und Facebook-Seite sowie auf seinem Blog wird Stephan es rechtzeitig ankündigen. „Wir sind gerade dabei, auch andere interessante Vertriebskanäle zu testen, und zu schauen, was zur Strategie passt. Vielleicht gibt es schon Neuerungen ab der kommenden Saison.“ Man darf gespannt sein...

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Coffeeyouknow Baden-Baden

Suso Richter
17.07.2015

Interview mit Regisseur Roland Suso Richter

„Mit Baden-Baden kann selbst München nicht mithalten“

Viele Auszeichnungen pflastern seinen beruflichen Weg als Produzent und Regisseur. Darunter der Bayerische Filmpreis (Beste Regie für die Bubi Scholz Story), der Bayerische Fernsehpreis (Sonderpreis für Mogadischu) sowie die Goldene Kamera, ebenfalls für Mogadischu, den Film über die Flugzeugentführung der Landshut. Vor zwei Jahren zog Roland Suso Richter (54) von München nach Baden-Baden. Anlass für uns, den bekannten Filmemacher zu interviewen und zu fragen, warum er die große Bayern-Metropole gegen die kleine Kurstadt tauschte.

Was hat Sie vor zwei Jahren dazu bewogen, aus einer Filmstadt wie München nach Baden-Baden zu ziehen?

„Es waren mehrere Umstände. Ich wohnte nach zehn Jahren im Schwarzwald bereits zum zweiten Mal wieder in München. Der Dreh für einen SWR-Tatort führte mich dann im September 2012 nach Baden-Baden. Meine Lebensgefährtin und meine Tochter Nola kamen mich besuchen und fanden es hier direkt sehr schön und verliebten sich regelrecht in die Stadt. Da Nola zudem kurz vor der Einschulung stand war es für uns der ideale Zeitpunkt für einen Ortswechsel. Die deutlich günstigeren Mieten im Vergleich zu München haben uns dann vollends überzeugt.
Für mich als Regisseur ist es zudem ja eh meistens so, dass ich selten dort drehe, wo ich wohne. Wobei ich, seitdem wir in Baden-Baden leben, hier bereits vier Filme gedreht habe. In München dagegen habe ich in 20 Jahren nur einen Film gedreht. Außerdem habe ich ja 1988/89 hier in Baden-Baden beim Südwestfunk angefangen, meine ersten TV-Filme zu drehen. Somit schließt sich für mich auch beruflich ein Kreis. 

Was gefällt Ihnen hier besser als an München?

„Ich fand schon immer, dass hier die Menschen viel freundlicher und hilfsbereiter sind. Die Gastronomie ist vielfältiger, auch durch die Nähe zu Frankreich. Dann hat man hier ein ganz anderes Verständnis von Dienstleistung. Hier ist es etwas, was man gerne tut, in Bayern heißt es meistens: „Was moanst?“ In Bayern war es immer etwas grantelig und man hatte ständig das Gefühl, zu stören. Außerdem finde ich, dass die Gegend landschaftlich eine der schönsten Ecken Deutschlands ist. Das Rheintal, das stets wärmere Klima, im Hintergrund den Schwarzwald, im Vordergrund die Vogesen. Das finde ich schon eine tolle Abwechslung. Da kann München einfach nicht mithalten. Da ich ein sehr visueller Mensch bin, hat es mich in München genervt, dass ich zum Beispiel nur acht Meter bis zur Bambushecke des Nachbarn schauen konnte und damit der Blick endet. Hier ist es ganz anders. Durch das Hügelige haben wir immer viel zu gucken, und das finde ich sehr schön.“   

Drehen Sie lieber Fernseh- oder Kinofilme?

„Mein Herz schlägt natürlich für den Kinofilm. Aber der Realist in mir sagt, dass Kino ein unglaublich unsicheres Geschäft ist. Es kann dir passieren, dass etwas geplant wird, du fängst an, es vorzubereiten, dann wird es wieder abgesagt, weil die Finanzierung plötzlich nicht mehr steht. Dann bist du hinterher total abhängig davon, wie der Film vermarktet wird. Du kannst einen guten Film machen, und kein Mensch sieht ihn. Wenn die Zahlen nicht von Anfang an stimmen, kriegt man sofort eins auf den Deckel. Das Fernsehen ist da deutlich verlässlicher. Wenn etwas geplant wird, kommt es in der Regel auch. Die Arbeit mit den Schauspielern ist die gleiche, nur mit viel weniger Druck. Ich bin deutlich lockerer, wenn ich fürs Fernsehen drehe. Beim Kino geht es viel aggressiver zu, es reden viel mehr Leute mit. Das Genre, das ich bediene, das Drama, ist auch leider nichts, was in Deutschland im Kino erfolgreich läuft. Da hat sich in den letzten 30 Jahren nichts geändert. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber das ist nur die Spitze vom Eisberg. Wir brauchen uns da nichts vorzumachen. Bei uns sind lockere Komödien und große amerikanische Filme erfolgreich.“

Welchen Ihrer bisherigen Kinofilme halten Sie selbst für den besten?

„14 Tage lebenslänglich“ von 1997 aus meiner Sturm- und Drangzeit. Das war Aufbruch, wir wollten unbedingt Kino machen und haben mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften den Film auch gestemmt. Wir waren jung, haben bis zu 19 Stunden täglich gearbeitet, gerackert und gekämpft für diesen Film. Der zweite ist der Mengele-Film „Nichts als die Wahrheit“ (1999). Er ist gar nicht so bekannt, aber es ist so ein radikales Buch und so eine radikale Geschichte. Ich habe ihn gerade kürzlich noch einmal gesehen, und er hat nach wie vor für mich eine ungeheure Kraft.“

Was machen Sie alles fürs Fernsehen und was davon am liebsten?

„Das ist immer eine Frage dessen, wie lange man das ein oder andere gemacht hat. Historische Stoffe zum Beispiel sind spannend, aber wenn man mehrere gedreht hat, freut man sich wieder auf einen Tatort. Was mir am Tatort gut gefällt ist die Nähe zu den Menschen und zur dramatischen Geschichte. Da wird unsere Lebenswirklichkeit eins zu eins umgesetzt. Ich muss nicht darauf achten, passt das Auto im Hintergrund zur Geschichte und steht da vorne ein Strommast. Beim historischen Stoff muss man immer abwiegen: Was geht und was geht nicht. Es ist eine ständige Suche nach Bildern, was zwar einerseits Spaß macht, aber andererseits die Arbeit auch wieder verzögert.“

Viele Regiearbeiten von Ihnen thematisieren Menschen in einem oft gewalttätigen System, in dem sie sich entscheiden müssen zwischen Selbsttreue und Anpassung. Ist das Zufall oder Absicht? Liegen Ihnen solche Stoffe besonders am Herzen?

„Ja, das liegt mir schon. Ich nenne es immer Grenzgänger, also Menschen, die mit ihrer Geschichte an eine Grenze kommen – das kann eine persönliche, emotionale oder dramaturgisch von außen bedingte Grenze sein. Das finde ich spannend. Mich interessiert dann, wie geht jemand damit um, was verändert das. Und da kann ich als Dramatiker, der das zusammen mit den Schauspielern inszenieren möchte, in die Abgründe gucken. Wir alle haben diese verborgenen Seiten. Und ich finde, dass das Filmen ja die Möglichkeit und auch die Aufgabe hat, solche Abgründe zu beleuchten.“

Gibt es Projekte, die Sie ablehnen würden?

„Nur, wenn es mir zu seicht wird. Ich hatte jetzt so ein Angebot, was ich abgelehnt habe. Das schlägt ja dann auch auf mich zurück. Wenn man das einmal gemacht hat, heißt es: „Oh, jetzt macht der solche Sachen, jetzt kann man ihn für die ernsthaften nicht mehr nehmen.“

Eine Frage zum Schluß: Was sind Ihre Lieblings-Hotspots in Baden-Baden?

„Wir haben zuerst in der Friedhofstraße gewohnt, da war natürlich das „Monte Rosa“ bei Rita unser Hotspot. Mit Kind geht man ja nicht mehr einfach nur was trinken. Das läuft meistens aufs Essengehen hinaus. Wir gehen gerne Muscheln essen ins „Le Bistro“ oder Tapas essen im „Monte Christo“. An der Brenner’s Bar frische ich gerne alte Erinnerungen auf. Aber was ich ganz toll finde, und was völlig neu für uns war, ist das Weihnachtsvorspiel, dass man sich an Heiligabend tagsüber vor dem „Le Bistro“ trifft. Das finde ich total schön. Da gibt es dann die Jugendecke und die für die Älteren.“

Interview: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

SWR3 New Pop Festival 2015
22.06.2015
SWR3 New Pop Festival 2015 Ella Henderson

10, 9, 8, 7... Der Countdown läuft!

SWR3 New Pop Festival 10.-12. September 2015

DAS Trendfestival der Popmusik in Baden-Baden bedeutet drei Tage Marathon-Party und zehn Live-Konzerte im Theater, Festspielhaus und Kurhaus von den angesagtesten Senkrechtstartern des Jahres

Ella Henderson (19), Singer/Songwriter

Die englische Pop-Sängerin hat bei fast allen Songs zumindest mitgetextet, worauf sie viel Wert legt. Ihr Album-Debüt „Chapter One“ ist sehr abwechslungsreich – von akustisch und elektronisch über Pop-Soul und Up tempo bis zu gefühlvollen Balladen. Ihre erste Single „Ghost“ wurde bereits ein internationaler Hit.

James Bay (24), Singer/Songwriter

Ein Kameramann entdeckte den begnadeten Gitarristen, als er auf der Bühne eines Londoner Clubs ein paar Lieder sang. Er nahm ein Video von ihm auf und stellte es auf YouTube. Kaum war es online, rief ein New Yorker Label an: „Klasse Song, komm’ doch mal vorbei.“ Beim Rückflug hatte er einen Plattenvertrag im Handgepäck.

Joris (25), Singer/Songwriter

„Hoffnungslos Hoffnungsvoll“ heißt sein erstes Album. Lieder wie „Sommerregen“, „Bittersüß“ oder „Bis ans Ende der Welt“ sind wunderschöne, teils hymnische Popsongs. Der Künstler ist einer der spannendsten neuen Stimmen der deutschen Singer/Songwriter-Szene, und seine Karriereaussichten sind alles andere als hoffnungslos.

Katzenjammer, Folk-Rock-Band

Ihr Name straft sie Lügen. Mit einem Mix aus Folk-Rock, Balkan-Pop, Country und Chanson reißen die vier Norwegerinnen ihr Publikum vom Hocker. Sie tauschen immer wieder ihre Instrumente, spielen auch mal mehrere gleichzeitig und integrieren Banjo, Ukulele, Glockenspiel oder Akkordeon in den akustisch gehaltenen Sound ihrer Band.

Kelvin Jones (19), Soul-Gitarrist

In Simbabwe geboren, kam er als Neunjähriger mit seinen Eltern nach London. Er ist einer der großen Musik-Stars, die das Internet in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Ein Freund postete im Januar 2014 den Akustik-Song „Call You Home“, und innerhalb kurzer Zeit versuchten mehrere Plattenfirmen, ihn unter Vertrag zu nehmen.

Kodaline, Alternative Rock

Die gefühlvollen, melodiösen Rock-Songs des Quartetts aus Dublin sind Balsam für die Seele und erinnern an Coldplay. „All I Want“ fand durch die Soundtracks der TV-Serien „Grey's Anatomy“ und „The Vampire Diaries“ weltweite Beachtung. „High Hopes“ kennen die deutschen Kinofans aus dem Soundtrack zur Komödie „Fack Ju Göthe“.

Kwabs (25), Soul-Pop-Sänger

Er wuchs zwar in London auf, ist aber in Ghana geboren. Deshalb ist seine Musik auch von afrikanischen Einflüssen geprägt. Das Besondere: Jeder seiner Songs hört sich live genauso gut an, wie auf Platte, was bei Live-Auftritten mittlerweile eher die Ausnahme ist. Sein Lied „Walk“ gilt als einer der eindrucksvollsten Songs des Jahres.

Mikky Ekko (30), Singer/Songwriter

International bekannt wurde der US-Amerikaner durch den Welthit „Stay“, den er geschrieben hatte und im Duett mit Rihanna sang. Seit 2013 verkaufte sich der Song 10 Millionen Mal. Hinzu kam seine Mitarbeit beim Soundtrack „Die Tribute von Panem“. Dadurch hat er sich eine prima Startbasis für ein eigenes Album schaffen können. 

Tove Lo (26), Singer/Songwriter

Die Single „Habits“ der schwedischen Newcomerin wurde im Internet zum Hit. Sie ist eine Hymne für alle, die sich im Trennungsschmerz befinden oder ihn schon einmal erlebt haben. Deshalb läuft der Song seit über einem Jahr jeden Tag in jedem Radio. Spätestens im Konzert fällt auf, dass er längst nicht ihr einziges tolles Lied ist.

Years & Years, Elektropop-Band

Die drei neuen Pop-Helden aus Großbritannien verbinden 90er-Jahre-House mit Rhythm & Blues und produzieren so den perfekten New Pop-2015-Klang. Ihre Lieder sorgen live für die richtige Partystimmung. „King“, der Nummer 1-UK-Hit, ist nur ein Highlight ihrer Song-Vielfalt. Auch ihre schmachtvollen Balladen sind live ein Genuss.

Wer spielt wann?

Info unter www.swr3.de 

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Kwabs
SWR3 New Pop Festival 2015 Kwabs

European Dance Award 2015
18.05.2015
European Dance Award Baden-Baden

Ein Hauch „Fifty Shades of Grey“

Europas beste Tanzshow im Kurhaus

Zum dritten Mal rangen in Baden-Baden Europas talentierteste Tänzer um den „Golden Colibri“. In Schönheit, Schnelligkeit und Anmut standen sie dem Paten des European Dance Awards in nichts nach. 

Seit dem weltweiten Erfolg von „Fifty Shades of Grey“ ist die Kunst des erotischen Fesselns salonfähig geworden. Von der Roman-Trilogie ließen sich auch Benedetto Ferruggia und Claudia Köhler zu ihrem verführerischen Entfesselungs-Tanz inspirieren. Die Vize-Weltmeister und Europameister 2014 der Profis Standard setzten im Wettkampf um den begehrten „Golden Colibri“ auf einen Hauch von Verruchtheit – und gewannen. Bei insgesamt sechs Finalisten, die vorab unter den besten Tanzsportlern Europas ermittelt wurden, hatte die Fachjury aus sechs prominenten Tanzexperten die Qual der Wahl. Nach Kriterien wie Show-Aspekt, musikalische Darbietung und tänzerische Perfektion musste sie entscheiden, wer den kleinen Kolibri mit nach Hause nehmen darf. 

Vom Können her hätten ihn sicher alle verdient. Zum Beispiel Otlile Mabuse und Marius Lepure, die deutschen Meister Kür Profi Latein. Die zarte Schwester der als „Let’s Dance“-Jurorin bei RTL bekannten Motsi Mabuse schwebte leicht und elegant wie ein Kolibri zu zwitschernden, südafrikanischen Klängen über das Parkett. Regelrecht atemberaubend waren die akrobatischen Verrenkungen des Kontorsionisten (Schlangenmensch) David Pereira, der schon mit 16 Jahren spanischer Meister in Sportakrobatik wurde. Als Mitglied der „Base Berlin“, einer Plattform junger, selbstständiger Künstler aus den Bereichen Artistik, Schauspiel, Tanz und Fotografie, tritt er in den besten Theatern und bei Galas auf der ganzen Welt auf. Die Schweizer Ioulia und Fabien rockten die Bühne mit ihren meterhohen Salti und rissen Jung und Alt von den Stühlen. Obwohl sie erst seit Februar vergangenen Jahres miteinander akrobatischen Rock’n Roll tanzen, wurde sie bereits im Oktober Weltmeister.

Für alle, die dieses fulminante Ereignis im nächsten Jahr nicht verpassen wollen: Am 7. Mai geht der European Dance Award 2016 in die vierte Runde. Mehr unter www.european-dance-award.com

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

European Dance Award Baden-Baden

Interview des Monats-Tanzpaar
30.04.2015
OXANA LEBEDEW UND ILJA RUSSO BADEN-BADEN

Ein Leben fürs Tanzen

Oxana Lebedew und Ilja Russo aus Baden-Baden

Side-Step vom Feinsten: Einerseits gehören die beiden zu den jüngsten Profi-Tanzpaaren, andererseits zu den ältesten Abiturienten Baden-Badens!

Sie schmiegt sich an seinen Körper, verschmilzt geradezu mit ihm... Das erotische Knistern zwischen ihnen ist förmlich zu spüren. Mit südamerikanischen Tänzen wie Rumba und Samba setzen Oxana und Ilja ihr Können atemberaubend in Szene. „Weil wir auch privat ein Paar sind, bringen wir die Leidenschaft besonders authentisch rüber“, so die einfache Erklärung von Ilja. Der gebürtige Weißrusse, der sich mit 16 Jahren den Meistertitel in Jugend Latein ertanzte, ist seit 2010 mit Oxana verheiratet. Seit 2012 sind sie auch auf dem Tanzparkett ein Paar, und das mit Erfolg: 2014 holten sich die beiden den Titel Deutsche Lateinmeister. „Oxana und Ilja sind zwei absolute Vollbluttänzer, die durch ihre empathische Art die Herzen aller Menschen berühren“, sagt Heiko Kleibrink, Präsident des Deutschen Tanztrainer Verbands der Professionals e.V., über sie.  

Neben Leidenschaft und hartem Training – sechs Tage die Woche mindestens zwei Stunden – ist auch eine gehörige Portion Talent mit im Spiel. Oxana tanzt seit ihrem siebten Lebensjahr, wurde mit 14 bereits Junioren-Weltmeisterin in Standard und Latein. Das bewegte Leben liegt der gebürtigen Kasachin im Blut – Vater Ewgenij ist Turntrainer, Mama Natalia Ballett-Choreographin. 2000 kamen sie als Spätaussiedler nach Deutschland.

Aktuell sind Oxana und Ilja „nur“ Deutsche Vize-Lateinmeister. Dafür gibt es einen guten Grund: „Wir mussten so viel fürs Abi büffeln, dass das Tanztraining etwas zu kurz kam.“ Die beiden wollten nämlich unbedingt ihren Schulabschluss nachholen. Iljas Abitur in Weißrußland wird hier nicht anerkannt, und Oxana hatte in der 12. Klasse das Gymnasium verlassen, weil ihr dafür keine Zeit mehr blieb. Denn nachdem sie von dem dreifachen Weltmeister Franco Formica entdeckt wurde, kam sie 2006 als jüngste Tänzerin zu den Profis und belegte mit ihm vier Jahre später den 3. Platz in der Weltmeisterschaft.

Obwohl Ilja und Oxana bereits die magische 25 überschritten hatten, mussten sie nicht zur Abendschule, sondern konnten klassisch tagsüber die Schulbank drücken. Reinhilde Kailbach-Siegle, Schulleiterin der Robert-Schumann-Schule, hat ihren Entschluss nicht bereut, sich dafür eingesetzt zu haben: „Ihre Leistungsbereitschaft haben die beiden nicht nur auf der Tanz-, sondern auch auf der Bildungsbühne gezeigt.“

Die schriftlichen Prüfungen haben sie hinter sich, die mündlichen kommen noch. Und was ist nach dem Wirtschafts-Abitur geplant? Oxana würde gerne fürs Lehramt studieren, Ilja BWL. Das Tanzen soll aber weiterhin zu ihrem Leben gehören: „Einmal tanzen heißt immer tanzen“, sagt Oxana und träumt vom Siegerpodest: „Wir gehören noch immer zu den jüngsten Profi-Tanzpaaren. Vielleicht schaffen wir es, Weltmeister zu werden.“ Mit Leidenschaft und Liebe, Wange an Wange geschmiegt...

 

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

OXANA LEBEDEW UND ILJA RUSSO BADEN-BADEN

Ein Abend im Casino
27.04.2015

Spielen ist nicht alles im Casino

Setzen Sie auf einen unvergesslichen Abend!

Die Welt der Spielbank strahlt eine ganz eigentümliche Faszination aus, die in erster Linie durch das Gewinnen und Verlieren von oft märchenhaften Geldsummen entsteht. Doch es gibt noch einiges mehr zu erleben...

„Rouge & Noir“ zum Beispiel. Es sind nämlich nicht nur die Farben des Roulette, dem Spiel für leidenschaftliche Naturen, das seit mehr als zweihundert Jahren Menschen in seinen Bann zieht. Es ist auch eines der drei Casino-Spezial-Menüs, die Sie in spielerischer Atmosphäre genießen können. Freien Eintritt ins klassische Spiel haben Sie bei allen Arrangements, doch was danach kommt, wird Sie vor die Qual der Wahl stellen. „Rouge & Noir“ macht’s spannend mit einem Drei-Gänge-Überraschungsmenü im Casino Restaurant Sommergarten. Danach können Sie mit Jetons im Wert von 10 Euro Ihr Glück herausfordern und bei einem Apéritif an der Bar den Abend ausklingen lassen. Und das alles für 45 Euro pro Person. Mehr gratis für das Geld geht fast nicht.

Den Auftakt von „Surf & Turf“ (43 Euro pro Person) bilden argentinisches Rindersteak, gegrillte Riesengarnele, Kartoffelgratin und Eisbergsalat. Anschließend erhöhen Glücks-Jetons im Wert von 20 Euro und ein Glas Prosecco an der Bar die Chance auf Hochgefühle im schönsten und prachtvollsten Casino Europas.

Romantisch wird’s mit „Candlelight & Gamble“ (75 Euro pro Person). Dafür sorgt als Erstes eisgekühlter Champagner an der Bar. Was erst im Glas perlt, kribbelt später vielleicht im Bauch... Doch vorher werden Sie bei Kerzenschein mit einem außergewöhnlichen Fünf-Gänge-Menü verwöhnt. Wenn Sie ausgeschlemmt haben, bringen Ihnen Jetons im Wert von zehn Euro vielleicht das große Glück. Als letzten Gaumengenuss wird Ihnen ein Good-Night-Drink an einer der Casino-Bars kredenzt. Das kann ein fruchtig-frischer „Rasberry Mojito“ mit frischen Himbeeren und Minze sein oder ein alkoholfreier „Crodino Split“ auf Eis. Der Cocktail rundet den Abend ab, der in jedem Fall unvergesslich für Sie sein wird, vor allem, wenn Sie ihn im mondänen, eleganten  Bernstein-Club beschließen, einem der Hot Spots von Baden-Baden.

Text: Veruschka Rechel für www.ilovebadenbaden.de

Manolo Sanchez
13.04.2015

Interview mit DJ Manolo Sanchez

„Baden-Baden zählt zu meinen Lieblings-Gigs“

Ob Offenburg, Stuttgart, Karlsruhe, Würzburg, Tübingen oder das „Bernstein“ im Casino Baden-Baden: Wenn DJ Manolo Sanchez an den Turntables steht, dann wird es im Club die Nacht der Nächte. Der smarte 28-Jährige aus Karlsruhe ist ein Garant für „good moments“ und einen Musik-Mix vom Feinsten. 

DJs gelten als die Rockstars von heute. Kein Wunder, dass viele Teenager von einer solchen Musik-Karriere träumen. Wie war das bei Ihnen?

Es war nicht der Traum von einer Karriere, um damit viel Geld zu verdienen oder berühmt zu werden, sondern die Leidenschaft für Musik. Das erste Mal aufgelegt habe ich vor mehr als zwölf Jahren im Probe-Keller eines Bekannten aus der DJ-Szene. Mich hat das fasziniert. Irgendwann habe ich mich getraut und ihn gefragt, ob ich auch mal ran darf. Und: Ich durfte! Er hat sofort mein Potenzial gesehen und mir dann sogar alles, was man dafür benötigt, geschenkt.

Geschenkt? Davon träumt sicher jedes junge Talent!

Für mich war das großartig! Ich bin ihm heute noch dankbar – auch dafür, dass er einfach sagte: „Mach damit mal was“. Ein eigenes Equipment mit gerade einmal 16 Jahren – klar, dass es von da an in der Freizeit nur noch eines gab: üben als DJ, jeden Tag, viele Stunden und das fast drei Jahre lang, bevor es den ersten öffentlichen Auftritt gab. Ich hatte ein großes Vorbild: Funkmaster Flex, einer der bekanntesten DJs Amerikas, dessen Mixtapes ein fester Bestandteil der HipHop- und DJ-Szene sind.

Aus Ihrem damaligen Hobby wurde Ihr Beruf. War das dann nicht doch noch ein schwieriger Weg? Wenn man z.B. die Vita von Mark Ronson nimmt, der später Stars wie Amy Winehouse oder Bruno Mars produziert hat, bedeutet der Beginn einer DJ-Laufbahn ja, Clubs abklappern und nochmals abklappern …

Bei Ronson war es letztendlich ein Zufall, dass damals eine DJane im angesagten New Yorker Club „Life“ schwanger wurde und er dort eine Chance bekam. Auch mir kam der Zufall zu Hilfe. Vor einigen Jahren waren Abi-Parties ja noch nicht so üblich. Ich wurde gefragt, ob ich so etwas vielleicht machen könnte, und so war mein erster öffentlicher Gig eine Abi-Party in Karlsruhe im „Unterhaus“  – mit 600 Leuten.

Gleich 600 Leute beim ersten Gig? Wow! Was ging damals an den Decks in Ihnen vor?

Es war ein unbeschreibliches Gefühl – ein Gänsehaut-Moment. Wenn Du da stehst und siehst, dass all diese Leute auf Deine Musik tanzen, sich gut fühlen, ausgelassen feiern und happy sind. Es ist der Augenblick, von dem man geträumt hat …

...und für den ein guter DJ sicher auch hart arbeiten muss?

Von nichts kommt nichts. Selbst, wenn Du schon viele Jahre Erfahrung als DJ hast, so bereitest Du Dich auf jeden Gig vor. Du musst ständig auf dem Laufenden sein, damit Du das spielen kannst, was die Leute hören wollen, was Trend ist – und wird. Du hast die Musik, bzw. Titel aus vielen Jahrzehnten im Kopf und komponierst daraus jeden Abend wieder einen neuen Mix, der sich heute nicht so anhört wie gestern oder morgen. Es ist der Moment und die Menschen des Abends, die ihn bestimmen.

Mixen, Cutten und Scratchen: DJ Westbam, der im März 50 Jahre alt wurde, war einer der ersten, der diese Kunst von den USA nach Deutschland brachte. In seinem aktuell erschienenen Buch „Die Macht der Nacht“ (Ullstein-Verlage, 18 €) nennt er den DJ „Dirigent der Party“. Fühlen Sie sich als Dirigent?

Westbam hat das gut formuliert. Die Menschen, die in Clubs oder zu großen Festivals gehen, möchten abschalten vom Alltag und feiern. Sie wollen Musik, die ihnen Spaß macht. Ein guter DJ weiß um die Verantwortung, die in seinen Händen liegt. Deshalb ist in dieser Branche eben auch Qualität sehr wichtig.  

Und was ist mit dem eigenen Musikgeschmack des DJs?

Wir sind zwar Künstler, aber es zählt nicht, ob man jetzt selbst z.B. Hip-Hop oder RnB mag oder nicht. Der Abend bestimmt das Programm. Die Performance des DJs muss zur Location und den Menschen dort passen. Sie wollen sich wohlfühlen. Das „Bernstein“ z.B., das übrigens zu meinen Lieblings-Locations zählt, ist eine Mischung aus Lounge und Diskothek. Darauf und auf das, was die Leute in diesem Ambiente hören möchten, stimme ich die Musik ab.

Das „Bernstein“ zählt zu Ihren Lieblings-Clubs?

Ja, der Club ist außergewöhnlich in jeder Hinsicht, liegt in der wunderschönen Spielbank und hat eine einzigartige Innenarchitektur!

Wenn Sie über Baden-Baden sprechen, kommen Sie ins Schwärmen…

Ja, denn diese Stadt ist der geniale Mix aus Tradition und Moderne, ist sehr entspannt und bietet eigentlich alles, was einem Menschen gut tut. Nach einer langen Arbeitsnacht tanke ich z.B. wieder neue Kraft in der Therme oder bei einem Spaziergang in den Weinbergen des Reblands. Und ganz besonders liebe ich natürlich das Casino. Es ist für mich auch ein Ort der Inspiration!

Und wie würden Sie das Flair dieser Stadt musikalisch beschreiben?

Wenn ich jetzt meine Eindrücke nehme, die natürlich auch durch das „Bernstein“ geprägt sind, würde ich sagen House mit einer klassischen Melodie. Ein perfektes Beispiel dafür wäre z.B. „Danse“ (Drauf und Dran Remix) von „Alle Farben“.

Apropos Entspannung: Es gibt Wochenenden, an denen Sie vier Veranstaltungen haben. Kommt man da nicht an seine Grenzen?

Ich habe meinen Lebensrhythmus darauf abgestimmt und hole den Schlaf nach. Zudem versuche ich als Ausgleich Sport zu machen, fahre z.B. viel mit dem Rad, gehe ins Fitness-Studio und achte auf die Ernährung. Das Wichtigste ist aber: Ich nehme mir Zeit, weil Hektik und Stress die Kreativität ausbremsen.

Kreativ sind Sie aber nicht nur in Sachen Musik. Ihr Styling ist besonders, gerade auch die markanten Brillen …

Vintage-Brillen sind neben der Musik meine neue zweite Leidenschaft. Ich sammle sie seit einiger Zeit und man sieht mich eigentlich nie ohne Brille, obgleich das nichts mit der Sehstärke zu tun hat. Ich mag sie einfach. Mein ältestes Modell ist übrigens aus den 60er-Jahren.

Die Brillen sehen ja auch gut aus und bringen eine Extra-Portion Gute-Laune-Feeling in den Abend. Gute Laune zaubert auch der aktuelle Deep-House Trend. Mit ihren entspannten Grooves erobern DJs wie Robin Schulz, Felix Jaehn, Lexer oder „Alle Farben“ weltweit die Dancefloors. Bleibt der Trend?

Deep-House wird auch im Sommer 2015 ein großes Thema sein, aber in vielen Diskotheken läuft auch wieder verstärkt Hip-Hop, wobei natürlich ungeachtet der Trends gilt: Als DJ spielst Du das, was die Leute wollen und zum Club oder zur Diskothek passt.

Sie sind ein Mensch der leisen Worte, haben aber jede Menge Temperament, wenn es um Musik geht. Ist Manolo Sanchez ein Künstlername oder Ihr echter?

Im wahren Leben heiße ich Manuel Lategahn. Ich wurde in Speyer geboren, habe aber mütterlicherseits spanisch-philippinische Wurzeln. Meinen Künstlernamen habe ich daher meinem spanischen Großvater Manolo Sanchez gewidmet.

Die Gäste haben gefeiert, getanzt und der Club leert sich so langsam in den frühen Morgenstunden. Der DJ und das Servicepersonal haben einen guten Job gemacht. Was ist der schönste Abschluss für den Mann an den Turntables?

Wenn Du siehst, dass alle Spaß am Feiern und Tanzen hatten und zum Schluss ein Gast kommt, der sagt: „Hey, Du hast echt gute Musik gemacht“. Das ist das schönste Geschenk für mich als DJ.

 

Wann Sie DJ Manolo Sanchez in Baden-Baden hören und treffen können, finden Sie auf der Webseite des Clubs: www.bernstein-club.com  

Interview: Andrea Klein für www.ilovebadenbaden.de

 

 

Beliebter "Dirigent" vieler Partys weit über die Region hinaus: DJ Manolo Sanchez

Nach dem frühen Tod
27.02.2015

Der Tod steht ihnen gut

Neu in der Staatlichen Kunsthalle: "Nach dem frühen Tod"

Welcher Kunstliebhaber kennt nicht die Namen von Vincent van Gogh, Jackson Pollock oder Jean-Michel Basquiat? Wie die berühmte Kerze, die an beiden Enden brennt, haben sie in einem kurzen, manchmal sehr kurzen Leben, ein Werk von erstaunlichem Nachhall hinterlassen. Wie kommt’s?

So wenig der frühe Tod dem Dahingegangenen selbst auch gelegen sein mag: Für ein langes Leben im Gedächtnis der Nachwelt erweist er sich zuweilen als sehr gesund. Es stellt sich die Frage, ob das vorzeitige Ableben dem Ruhm des Künstlers erst den richtigen Schub verliehen hat. Gibt es Strategien gegen das Vergessen?

Am Beispiel zweier früh entschlafener deutscher Künstler – Blinky Palermo (†33) und Peter Roehr (†23) – macht sich die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden an das spannende Rätsel, ob das unfreiwillige Karriere-Ende zur Mythen- und Preisbildung eines Oeuvres beiträgt. Alles nur geschicktes Marketing? Beide Künstler waren posthum erfolgreicher als zu Lebzeiten.

Gibt es Konzepte und Instrumente, um den Geniekult nach dem Exitus so richtig anzuheizen? In der Ausstellung Nach dem frühen Tod werden wir am Beispiel zahlreicher Künstler mehr dazu erfahren.

Dem I-love-Baden-Baden-Team jagt dieses Panoptikum vorzeitig verblichener, aber keineswegs begrabener Künstler schon jetzt den einen oder anderen Schauer über den Rücken. Stichwort: Die Künstler sind anwesend… 

Nach dem frühen Tod
21.3.2015 – 21.6.2015

Staatliche Kunsthalle Baden-Baden 
Lichtentaler Allee 8a
76530 Baden-Baden
Tel.: +49(0)7221 300 764 00
E-Mail: info@remove-this.kunsthalle-baden-baden.de
http://www.kunsthalle-baden-baden.de/



Text: RF für www.ilovebadenbaden.de

Palermo Blinky: SANS TITRE (Mittelblau - Hellblau - Mittelblau), 1968,
Coton teinté industriellement (200 x 200 cm),
Collection Mudam Luxembourg, Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean_Don
Palermo Blinky: SANS TITRE (Mittelblau - Hellblau - Mittelblau), 1968,

Doppelausstellung im Museum Frieder Burda
26.02.2015
Museum Frieder Burda Baden-Baden von außen

Verwandlungen – Verwandtschaften

Arnulf Rainer und Georg Baselitz im Museum Frieder Burda

In einer großen Doppelausstellung widmet sich das Museum Frieder Burda zwei international sehr einflussreichen Künstlern. Beide haben sich im Laufe Ihrer langen Laufbahn immer wieder neu und überraschend selbst erfunden. Dem Betrachter bietet sich die ungewöhnliche Aussicht auf einen Vergleich zweier höchst individueller Werke. Die methodischen und thematischen Gemeinsamkeiten sind deshalb umso erstaunlicher.

Mit einer umfassenden Retrospektive ehrt das Museum in Zusammenarbeit mit der Albertina/Wien den österreichischen Maler Arnulf Rainer zu dessen 85. Geburtstag.Seine intensive Suche nach neuen künstlerischen Wegen wird an Schlüsselstationen wie Zentralgestaltungen, Übermalungen und Kruzifikationen bis zu Face Farces, Body Poses, Totenmasken und Schleierbildern nachgezeichnet.

Auch das Werk von Georg Baselitz  enthüllt einen Charakter von grosser Eigenständigkeit. Undogmatisch, zeitweise politisch reflektiert, setzt sich der Künstler mit seiner Realität im Äußeren wie im Inneren auseinander. Seine Entwicklung wird an Schaffens-Stationen wie den Heldenbildern und den späteren Frakturbildern festgemacht. Ab 1969 stellte er seine Bilder buchstäblich auf den Kopf, um eine neue Wahrnehmung zu provozieren. Schließlich fand er ab den 1990er Jahren – ab 2005 auch in der Neuinterpretation seiner eigenen Werke – zu bis dato ungekannter Farbigkeit und Leuchtkraft.

Museum Frieder Burda
28.Februar - 3. Mai

Arnulf Rainer
Retrospektive

Georg Baselitz
Werke aus der Sammlung Frieder Burda

Museum Frieder Burda
Lichtentaler Allee 8b
76530 Baden-Baden
Tel. +49 (0) 7221 398 980

Text: RF für www.ilovebadenbaden.de

 

 

Arnulf Rainer: KREUZHERZ (1959-1973),
Öl auf Hartfaserplatten (208 x 81 cm),
Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München
Museum Frieder Burda Baden-Baden

Sweet Valentine
05.02.2015

Sweet Valentine

All you need is Baden-Baden

Kuschel-Alarm! Am Valentinstag darf das Herz den Kopf ersetzen. Wir l(i)eben unsere Gefühle aus, verschenken Blumen oder süße Versuchungen. Und machen unsere Liebsten mega glücklich! In Baden-Baden ist das leicht.

Der ideale Valentinstag beginnt ganz stilvoll mit einem Luxusbad in der Twin-Wanne. Im Verbindung mit einer Massage für zwei in der WellnessLounge der Caracalla Therme schlagen die Herzen schon bald in liebevollem Gleichklang. Leicht erhitzt geht es zum schmusigen Love-Movies-Dinner-Event mit Live-Musik ins Medici! Alternativ kommen wir beim festlichen 5-Gänge-Valentins-Dinner im Rive-Gauche ins Schwärmen. Schließlich feiert Mann Sie und Frau Ihn richtig chic im Bernstein, bis es höchste Zeit wird für das ganz private Finale…

Wenn das Herz jetzt noch immer nicht über den Kopf gesiegt hat, dann empfehlen wir die Radikalkur à la Valentin: Unser heiliger Namenspatron wurde als Martyrer enthauptet!

I-love-Baden-Baden-Tipp: Wer es lieber eine Nummer kleiner mag, dem empfehlen wir die Verfilmung von „FIFTY SHADES OF GREY“, die am 12.02. im Kino anläuft. Knister-Faktor: hoch!

RIVE GAUCHE ·
Das Restaurant im KULTURHAUS LA8
Lichtentaler Allee 8
76530 Baden-Baden
Tel. +49(0)7221 900 890
http://www.LA8.de
Valentinsmenu am 14. Februar 2015, 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr

MEDICI
Augustaplatz 8
76530 Baden-Baden
Tel.: +49 (0)7221 200 6
http://www.medici.de
Love-Movies 4-Gang-Menü ab 18.00 Uhr
(Nur auf Vorbestellung – Reservierungen werden bis spätestens 13. Februar 2015 angenommen) 

CLUB BERNSTEIN
im Casino Baden-Baden
Kaiserallee 1 (im Kurhaus)
76530 Baden-Baden
Tel. +49(0)7221 302 469 6
http://www.bernstein-club.com
Valentine Party mit DJ Manolo Sanchez, 21.00 Uhr bis 03.30 Uhr

CINEPLEX
Filmcollier Baden-Baden
Lichtentaler Str. 50
76530 Baden-Baden
Tel. +49(0)07221 303 40
Online-Vorverkauf „Fifty Shades of Grey“:
http://www.cineplex.de/baden-baden/film/fifty-shades-of-grey/303326/

Text: RF für www.ilovebadenbaden.de

Luxusbad für Verliebte: In der Twin-Wanne der Caracalla Therme erwartet Sie Entspannung pur
Valentinstag Baden-Baden Caracalla

"Wir bringen junge Menschen ins Theater"
26.01.2015

Interview mit Intendantin Nicola May

„Wir bringen junge Menschen ins Theater“

Die Theater-Landschaft in Deutschland ist in der Krise. Anders in Baden-Baden. Nicola May, seit einem Jahrzehnt Intendantin am hiesigen Theater, kann zufrieden sein mit der Entwicklung der Besucherzahlen. Das Programm zieht gerade auch junge Menschen an. Die Stadt Baden-Baden würdigte jetzt die gute Arbeit der Intendantin und verlängerte ihren Vertrag um weitere fünf Jahre.

Lust auf Theater? Bundesweit klagen die Theater-Bühnen über Besucherrückgänge. Und wie sieht es in Baden-Baden aus?

„Unsere Situation hier ist stabil, und wir sind sehr froh darüber, mehr Zuschauer zu haben, als Baden-Baden Einwohner zählt. Einer der Gründe für diese positive Entwicklung ist sicherlich auch die besondere Kulturszene in unserer Stadt. Das Gesamtangebot weckt das Interesse, die Freizeit durch den Besuch kultureller Veranstaltungen zu bereichern.“

Sie meinen Festspielhaus, Museen, Philharmonie, SWR, Kurhaus und Kleinkunst-Projekte bilden gemeinsam und in der Zusammenarbeit ein verlockendes Kultur-Paket „made in Baden-Baden“?

„Wir sind am Abend sicher alle auf der Jagd nach dem Kulturliebhaber und stehen deshalb immer wieder auch in Konkurrenz zueinander. Aber: Insgesamt betrachtet, bin ich überzeugt, dass wir uns gegenseitig befruchten. Die Option, Kultur zu erleben, ist in Baden-Baden eben außergewöhnlich präsent. Zudem gibt es Projekte, die könnte eine Institution alleine gar nicht stemmen.“

Zum Beispiel Jacques Offenbachs Operette DIE PRINZESSIN VON TRAPEZUNT, die jetzt während der Osterfestspiele Premiere feiert?

„Ja, Offenbachs Opéra bouffe ist eine Koproduktion mit dem Festspielhaus, den Berliner Philharmonikern, der Philharmonie Baden-Baden, der ,Akademie Musiktheater heute’ und der Deutsche Bank Stiftung. 146 Jahre nach ihrer Uraufführung im Theater Baden-Baden kehrt sie nun wieder hierher zurück. Für unser Haus ist es eine Bereicherung, dass wir Musiktheater in dieser Form im Repertoire haben und dies sogar über die Festspiele hinaus. Dank der Baden-Badener Philharmonie können unsere Besucher die Operette sogar während der ganzen Spielsaison genießen. Das hat beinahe schon Modellcharakter.“  

Apropos Programm: In Baden-Baden ist nur jeder siebte Einwohner jünger als 18 Jahre, aber 30 Prozent der sehr stabilen Zuschauerzahlen des Theaters beruhen auf einem jungen Publikum. Das Ergebnis gezielter Kinder- und Jugendförderung in den vergangenen Jahren?  

„Wir wollen mit unserem Repertoire und unseren Projekten alle Generationen ansprechen. Ich halte es aber für sehr wichtig, junge Menschen schon sehr früh an Kultur heranzuführen. Wir müssen sie dafür begeistern. Dass sich unsere theaterpädagogische Arbeit in diesen Prozentzahlen niederschlägt, ist für mich allerdings selbst überraschend. Ein Teil davon beruht natürlich auch auf dem Weihnachtsmärchen, das es immer schon gab. Aber, dass wir seit Beginn meiner Intendanz im TIK ganzjährig Kinder- und Jugendtheater spielen oder zum Beispiel das Sternchenthemen-Festival anbieten, hat sicher auch zu diesem erfreulichen Ergebnis geführt.“ 

Ein Ergebnis, auf das Sie stolz sein können. Seit zehn Jahren sind Sie Intendantin im Haus am Goetheplatz. Seitdem gibt es auch das Theater im Kulissenhaus (TIK). Ein Erfolgs-Konzept. Was steckt dahinter? 

„Junge Menschen können im TIK das ganze Jahr über eine Reise in die Theaterwelt unternehmen. Seit 2004 gab es dort 23 Produktionen über Freundschaften, Liebe, Freiheit, Familie und andere Themen aus der Lebenswelt der jüngeren Generation, ergänzend dazu pädagogische Angebote, bei denen Kinder und Jugendliche selbst Theater spielen, wie zum Beispiel im Jugendclub U22. In den zurückliegenden Jahren hat dieser schon viele spannende Produktionen auf die Bühne gebracht, die über die Grenzen Baden-Badens hinaus auf sehr positive Resonanz gestoßen sind.“

Sie sprachen auch vom Sternchenthemen-Festival „Fit fürs Abi in 5 Tagen“. Vom 2. bis 6. Februar findet es zum 6. Mal statt. Um welche Themen geht es diesmal?

„Schullektüre vielseitig erlebbar machen, ist einer der Grundgedanken des Festivals, bei dem wir Schülerinnen und Schüler aus ganz Baden-Württemberg in der Abiturvorbereitung begleiten. Eine Woche lang dreht sich im Theater Baden-Baden alles um die Prüfungsthemen des anstehenden Deutsch-Abiturs. In diesem Jahr: DANTONS TOD von Georg Büchner, HOMO FABER von Max Frisch und AGNES von Peter Stamm, ein Gastspiel des Nationaltheaters Mannheim. Workshops, Diskussionen mit den Theatermachern und Vorträge von Literaturexperten gehören natürlich ergänzend dazu. Und in diesem Jahr freuen wir uns auf Peter Stamm, der gleich zu Beginn des Festivals im SWR2 Forum, moderiert von Ursula Nusser, mit einem Deutschlehrer und einer Abiturientin über das Verhältnis des Schriftstellers zu seinen Lesern diskutiert.“

Wie wichtig sind Eltern, Schulen und Kindergärten, um junge Menschen fürs Theater zu begeistern?

„Die Erfahrung zeigt, dass Kinder und Jugendliche einen Anstupser benötigen. Als ich hier anfing, dachte ich, allein ein entsprechendes Programm oder veränderte Spielzeiten würde sie anziehen. Nach dem Motto: Erst ins Theater, dann in die Disco. Dies funktioniert nur bedingt. Wir sind daher froh, dass sich in den zurückliegenden Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten und Eltern entwickelt hat.“

Die Stücke dieser Spielzeit stehen unter dem Motto „Wir und Wildnis“. Zwei Produktionen beschäftigen sich dabei in außergewöhnlichen Inszenierungen und Spielorten mit unserem Verhältnis zur Natur …

„Das ist zum einen die spielerische Studie SMATCH 1 der belgischen Performance-Gruppe Le Corridor, die in einer speziell für uns bearbeiteten deutsch-französischen Version unseren Umgang mit Tieren auf die Bühne bringt, zum anderen VORSICHT WILDNIS!, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Baden-Badener Forstamt. Die Theater-Besucher begeben sich dabei auf Entdeckungsfahrt zu den eigenen Sinnen in den nächtlichen Schwarzwald.“

Klingt spannend. Dies gilt auch für das neue Festival „WOW! Die Woche ohne Worte“, mit dem Sie die Theatersaison 2014/2015 abschließen …

„Dieses Festival der Gestik, Musik und Bewegung bietet von Tanz über Pantomime bis zur Schatten-Performance Theater, das berührt und bewegt, ohne dass es dafür Worte bedarf. Wir wollen damit auch Menschen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, die Möglichkeit geben, im Theater Baden-Baden Kunstgenuss erleben zu können. Das können Gäste sein, die hier Urlaub machen, ausländische Mitbürger, aber auch Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und hier Asyl suchen. Das Theater Baden-Baden möchte mit diesem Festival auch dem internationalen Charakter Baden-Badens Rechnung tragen.“

Interview: Andrea Klein für www.ilovebadenbaden.de 

Fotos: Theater Baden-Baden / ©MEYER ORIGINALS 

 

 

Theater-Intendantin Nicola May
Theater Baden-Baden Intendantin

Move it Tanzfestival
11.01.2015
Move it Tanzfestival Baden-Baden

Bunt, laut und energiegeladen

"Move it!" begeistert im Festspielhaus

"Bravo! Bravo!", tönte es am Sonntag um kurz nach 16.00 Uhr aus dem Saal des Festspielhauses Baden- Baden. Bevor es mit dem großen Finale des Kinder- Tanz- Festivals "Move it!" richtig losging, studierte Moderator und künstlerischer Leiter Eric Gauthier mit dem Publikum zunächst die passenden Jubelrufe, wie sie auch den professionellen Tänzern auf den großen Bühnen zuteilwerden, ein. Schließlich sollte an diesem Nachmittag alles so laufen, wie bei den Profis.

Für das bereits vierte Tanz- Fest dieser Art konnten das Festspielhaus dieses Jahr die professionellen Tänzer der Compagnie Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart verpflichten, die sich mittlerweile über die deutsche Tanzszene hinaus auch international etablieren konnte.

Innerhalb von zwei Tagen studierten die Workshopleiter Eric Gauthier (Musical, Jazz Dance), Selatin Kara (Hip Hop), Florian Lochner (Tanztheater), Anna Süheyla Harms (Ballett) und Guillaume Hulot (Modern Dance) mit den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen Choreographien ein, die sie an diesem Sonntagnachmittag dem Publikum präsentierten. Auch die Compagnie selbst gab eine sensationelle Kostprobe ihres Könnens: "Ballett 101" (Choreographie: Eric Gauthier) und "Freistoß" (Choreographie: Roberto Sacfati) sorgten für großen Beifall und "Zugabe!"- Rufe aus den Reihen des Publikums. 

Die Show endete mit einem mitreißenden Finale à la Bollywood, bei dem es niemanden mehr auf den Sitzen hielt. Nach der Aufführung dominierten stolze Eltern und strahlende Kinderaugen das Foyer. Die Mitglieder der Compagnie, die sich im Anschluss noch für Autogramme zur Verfügung stellten, wurden empfangen wie Popstars. Spätestens jetzt war klar: Der zeitgenössische Tanz wird auch in Zukunft sein Publikum finden.

Move it Tanzfestival Baden-Baden
Move it Tanzfestival Baden-Baden

Lieblings- Cocktail Long Beach Ice Tea
24.12.2014

I- Love- Baden- Baden- Lieblings- Cocktail: Long Beach Ice Tea

Wie der Name schon vermuten lässt, ist der „Long Beach Ice Tea“ mit dem „Long Island Ice Tea“ verwandt.
Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass dem „Long Beach Ice Tea“ Cranberrysaft statt Cola hinzugefügt wird, der dem fruchtigen Cocktail eine herb- süße Note verleiht.

Aber Vorsicht: Der süßliche Geschmack lässt schnell vergessen, dass der „Long Beach Ice Tea“ fünf verschiedene Sorten Alkohol enthält.

Die Zubereitung gestaltet sich relativ einfach: 2 cl Wodka, 2 cl Gin, 2 cl Tequila, 1 cl Triple Sec, 1 cl Limettensaft und 1 cl Zitronensaft kurz und kräftig shaken und in ein Longdrinkglas mit Crushed Ice abseihen.
Anschließend wird die Mischung mit 15cl Cranberrysaft aufgegossen und mit einer Limettenscheibe garniert.

Übrigens:  Das "Beach" im Namen „Long Beach Ice Tea“ bezieht sich auf die Insel "Long Beach Island" in New Jersey, die berühmt für ihre Cranberries ist.

Wir haben den Long Beach Ice Tea in der Sun-Si-Bar Baden-Baden, Sophienstr. 15 (Sonnenplatz) genießen dürfen. Vielen Dank David Barth für's Mixen!

Sun-Si-Bar Baden-Baden Cocktail

2014
24.08.2015

Silvester 2015
01.01.2015

Baden- Baden am Silvesterabend 2014 - So wurde in der Kurstadt das neue Jahr 2015 begrüßt

TV-Programm Weihnachten
15.12.2014

Fliegende Kindermädchen, kleine Monster und ein einsamer Kevin

Unsere TV- Tipps für Couchpotatoes und Märchenfans

Auch wenn es niemand gerne zugibt, die Feiertage verbringen wir nach dem Stress der Vorweihnachtszeit doch immer öfter gerne gemütlich vor dem Fernseher. Manche Sendungen, wie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ oder „Kevin allein zu Haus“ gehören mittlerweile schon zu Weihnachten wie die Kugeln an den Weihnachtsbaum. Wir haben unsere Highlights des diesjährigen TV- Programms zusammengestellt. Dazu empfehlen wir warme Socken, viel zu Naschen und das obligatorische Heißgetränk!

24.12.2014

Kinderprogramm

12:15 Uhr, Das Erste, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
13:30 Uhr, ZDF, Michel in der Suppenschüssel
17:05 Uhr, Eins Festival, Die unendliche Geschichte
17:15 Uhr, Sat.1, Mary Poppins
20:15 Uhr, RTL II, Das letzte Einhorn

Filmklassiker & Sehenswertes

15:45 Uhr, Das Erste, Loriot "Weihnachten bei Hoppenstedts"
16:10 Uhr, Kabel 1, Das Wunder von Manhattan
18:15 Uhr, Kabel 1, Gremlins- Kleine Monster
20:15 Uhr, Sat.1, Kevin allein zu Haus
20:15 Uhr, Kabel 1, Die Geister, die ich rief
22:35 Uhr, Pro7, Tödliche Weihnachten

Gottesdienste

21:25 Uhr, BR, Heilige Nacht in Rom

25.12.2014

Kinderprogramm

11:45 Uhr, Sat.1, Shrek- Oh du Shreckliche
12:10 Uhr, Das Erste, Aus der Reihe "Sechs auf einen Streich": Frau Holle
13:10 Uhr, Das Erste, Aus der Reihe "Sechs auf einen Streich": Aschenputtel
16:00 Uhr, RTL, Die Monster AG

Filmklassiker & Sehenswertes

00:20 Uhr, Kabel 1, Bram Stoker's Dracula
00:45 Uhr, Sat.1, Die Glücksritter
13:00 Uhr, MDR, Winnetou
13:45 Uhr, Arte, Ben Hur
15:45 Uhr, 3sat, Charles Chaplin: Goldrausch
20:15 Uhr, RTL, Snow White and the Huntsman
21:55 Uhr, 3Sat, Die Schwester der Königin
23:00 Uhr, Kabel 1, Das Schweigen der Lämmer
23:20 Uhr, ZDF, James Bond: Diamantenfieber

Gottesdienste & Konzerte

10:00 Uhr, BR, Evangelischer Gottesdienst zum 1. Weihnachtsfeiertag
10:45 Uhr, ZDF, Katholischer Weihnachtsgottesdienst
11:00 Uhr, 3Sat, Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium
12:00 Uhr, ZDF, Urbi et Orbi- Weihnachtssegen des Papstes aus Rom
20:10 Uhr, Das Erste, Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten
21:45 Uhr, Tele5, Amy Winehouse "Live at Shepherds Bush"

26.12.2014

Kinderprogramm

09:25 Uhr, ZDF, Die Legende vom Weihnachtsstern
10:30 Uhr, Das Erste, Der Fuchs und das Mädchen
13:10 Uhr, RTL II, Das Wunder in der 8. Straße
15:05 Uhr, ZDF, Das kleine Gespenst
20:15 Uhr, RTL, Madagascar 3: Flucht durch Europa

Filmklassiker & Sehenswertes

00:45 Uhr, einsplus, Eastern Promises 
01:00 Uhr, RTL II, The Frighteners- Herr der Geister 
01:10 Uhr, Kabel 1, Shining
16:30 Uhr, VOX, Sister Act
17:35 Uhr, RTL II, Chocolat
18:50 Uhr, einsfestival, Dick und Doof- Die Leibköche Seiner Majestät
18:40 Uhr, einsplus, Zusammen ist man weniger allein
20:15 Uhr, Kabel 1, Der Prinz aus Zamunda
20:15 Uhr, VOX, Tatsächlich... Liebe
20:15 Uhr, SAT 1, Verblendung
20:15 Uhr, einsfestival, Attentat auf Richard Nixon
20:15 Uhr, ZDF Neo, Die Dornenvögel - Folge 3
23:20 Uhr, RTL II, Gefährliche Brandung
23:20 Uhr, Pro Sieben, Sin City
22:25 Uhr, 3sat, Chéri - Eine Komödie der Eitelkeiten
23:15, Uhr, einsfestival, Das fünfte Element

Gottesdienste & Konzerte

16:30 Uhr, zdf.kultur, Joe Cocker: Fire it up 
20:15 Uhr, zdf.kultur, The Rolling Stones: Sweet Summer Sun

Copyright: © Warner Bros.

Silvesterpartys 2014
15.12.2014

Silvester feiern in Baden-Baden – die besten Partys für den Start ins neue Jahr

Prosit Neujahr: Feiern, tanzen und anstoßen kann man in Baden-Baden auf viele Arten. Hier sind die schönsten Events der Kurstadt:


Casino

Ein kulinarisches Feuerwerk in fünf Gängen erwartet die Gäste um 19.30 Uhr im Restaurant Sommergarten. Preis: 165 Euro pro Person inklusive Aperitiv, Eintritt zur Casino Silvester Night mit den Night Kings sowie ab 24 Uhr freier Eintritt zum Silvesterball im Kurhaus.

Wer spielen und tanzen will: Im Veranstaltungsbereich des Casinos sorgen von 21.30 Uhr bis 3.30 Uhr die „Night Kings“ für schwungvollen Sound. Hier geht’s mit aktuellen Hits, Oldies und Schlagern ins neue Jahr. Eintritt: 35 Euro pro Person inklusive einem Glas Sekt zu Mitternacht und Glücksjetons im Wert von 10 Euro. Gäste des Sommergartens haben freien Eintritt.

Vorverkauf unter www.casino-baden-baden.de

 

Kurhaus

Der Event für alle, die gern in Abendkleid und Smoking feiern: Eine funkelnde Ballnacht im Kurhaus mit abwechslungsreichem Programm mit Tanz, Showeinlagen und exquisitem Gala-Dinner.

Tickets: 135/155/175 €, inkl. Sektempfang und 4-Gang-Gala-Menü. Sektempfang 19 Uhr. Ballbeginn 19.30 Uhr. Mit Ihrer Eintrittskarte haben Sie an diesem Abend bis in die frühen Morgenstunden freien Eintritt in das Casino Baden-Baden. Mindestalter 21 Jahre. Ausweis oder Reisepass bei Eintritt ins Casino erforderlich.

Tickets unter www.badenbadenevents.de

 

Silvester-Clubbing

Auch in den Bars und Clubs ist einiges los, etwa im Bernstein, The Bombay Rooms oder im Duke’s.

Im Max’s steigt die große Silvesterparty mit Feuerwerk, Special Deco und Open End. Eintritt 12 Euro. Reservierung unter 07221/24340 oder 0172/7333169. www.maxsbaden-baden.de

„Red & Silver Glamour Night“ ist das Motto der großen Silvestersause in der Sun-Si-Bar mit DJ Frank. Ab 23 Uhr, ein Rosé-Prosecco frei. Eintritt 10 Euro, Telefon 0 72 21/3 98 94 88, www.sun-si-bar.de

Besitos

Die Party und das Sechs-Gänge-Silvester-Menü im Besitos sind wirklich ein Geheimtipp. Nach Amuse Bouche, Vorspeise, Suppe und Sorbet folgt als Hauptgang ein Rinderfilet „Rossini-Art“ mit Fantasie-Gemüse an Kartoffelgratin. Auch Begrüßungsdrink und ein zauberhaftes Feuerwerk zum Jahreswechsel sind inklusive. Für Stimmung sorgt eine Live-Band.

Menü 64 Euro, Reservierung unter Telefon 07221/97 32 98, geöffnet von 19 bis 2 Uhr, www.besitos.de/baden-baden

 

Rizzi

Eine Praline von der Gänsestopfleber, Surf & Turf vom Hummer und Kalb, gegrillte Jakobsmuscheln und Champagner aus der Magnumflasche sind nur ein paar der kulinarischen Highlights des Abends. Ein Sechs-Gänge-Menü vom Feinsten erwartet die Gäste im Rizzi. Wer es stylish mag, ist hier richtig.

Menü 165 Euro pro Person, Reservierung unter www.rizzi-baden-baden.de, Telefon 0 72 21/2 58 38

 

Medici

„Red Carpet Night @ Medici“ ist hier das Motto  der Silvesternacht, natürlich mit dem Dresscode „Feel like a star.“ Ein großes Silvesterbuffet, Champagner „all night long“, Live-Musik mit „The Wright Thing“, ein prächtiges Feuerwerk und als Mitternachtsimbiss Rührei mit Trüffel stehen hier auf dem Programm. 199 Euro pro Person, Beginn 19.30 Uhr, Reservierung unter 07221/2006 oder events@remove-this.medici.de

 

Kitzbüheler Hütte

Silvester mal anders feiern: In der legendären Kitzbühler Hütte direkt neben der Eisarena fühlt man sich wie auf 2000 Meter in den Alpen. Mit 4-Gang-Schmankerl-Menü, österreichischen Weinen, Hüttengaudi und Feuerwerk auf dem Eis. 135 Euro pro Person, Beginn 19.30 Uhr. Reservierung unter huette@remove-this.medici.de

Brenners Park-Hotel & Spa

Große Brenners Silvester-Gala: Aperitif um 19 Uhr im Foyer, Gala-Diner mit Tanz um 19.30 Uhr in der Orangerie. Mit Live-Band, einer Zauberkunst-Vorführung und Mitternachtsfeuerwerk. Garderobe: Smoking/Abendkleid. Preis: 385 Euro

Im Brenners Park-Restaurant, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern, gibt es ein Silvester-Diner. Aperitif um 19.30 Uhr in der Kaminhalle, Diner um 20 Uhr. Garderobe: Smoking/Abendkleid. Preis: 325 Euro.

Infos und Buchung unter Telefon 0 72 21/900 890, www.brenners.com

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp:  Das erweiterte Neujahrsfrühstück im Salon Lichtental, im Garten-Salon oder im Brenners Park-Restaurant. Preis: 45 Euro.

 

Rive Gauche

Das Restaurant im Kulturhaus LA8, das zum Brenners Park-Hotel & Spa gehört, bietet ein feines Silvester-Menü mit anschließender Disco-Party. Diner ab 19 Uhr, inklusive Eintritt zur Silvesterparty im Club TwentyOne. Preis: 89 Euro.

Infos und Buchung unter Telefon 0 72 21/900 890, www.la8-restaurant.com

 

Festspielhaus Silvester-Gala

Bei der traditionellen Silvester-Gala im Festspielhaus ist in diesem Jahr die wunderbare Sopranistin Angela Gheorghiu zu hören, einer der ganz großen Stars der Opernszene. Tickets von 65 bis 210 Euro, Reservierung unter Telefon 0 72 21/30 13-101, www.festspielhaus.de

 

Rantastic

Eine zauberhafte Art, Silvester zu feiern, ist das Dinner-Varieté im Rantastic in Haueneberstein. Von 26. bis 31. Dezember kann man dort an fünf Abenden brillante artistische Darbietungen erleben, dazu gibt es feine Menüs. Das Highlight ist die große Silvester-Dinner-Show mit 7-Gänge-Menü, Mitternachtsfeuerwerk und After-Show-Party.

Ab 37,30 Euro, Varieté auch ohne Dinnerbuchung.

Silvestershow mit 7-Gang-Menü 145,90 Euro, Beginn Menü 18.30 Uhr. Infos und Reservierung unter http://www.rantastic-kleinkunst.de/de/rantastic-variete.html

 

Text: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

Weihnachtspartys 2014
15.12.2014

Weihnachten in Baden-Baden

Der Klassiker in Baden-Baden: An Heiligabend in die Innenstadt! Schnell noch die letzten Geschenke besorgen, dann mit Freunden und Bekannten mit Champagner oder Glühwein anstoßen. Gegen Mittag trifft man sich in der Innenstadt an den Bars vor dem Leo’s, Garibaldi und Bistro. Wer da nicht in Weihnachtsstimmung kommt, ist selbst schuld … Hier die besten Weihnachts-Tipps:

 

Leo’s

An Heiligabend von 10 bis 15 Uhr steigt hier die traditionelle X-mas-Party mit DJ, Austern, Currywurst und Champagner. An den Feiertagen ist das Leo’s wie gewohnt von 10 bis 1 Uhr (freitags bis 2 Uhr) geöffnet. www.leos-baden-baden.de

 

Besitos

„Feliz Navidad“ heißt es im Besitos, wo es an den Weihnachtsfeiertagen neben leckeren Tapas auch weihnachtliche Spezialitäten gibt. Hier kann sich jeder sein Menü zusammenstellen. Wie wär’s mit Kartoffel-Kürbis-Suppe, Entenbrust in Maronenjus mit Rotkraut und Eierspätzle, und zum Dessert Birne Helene?

Täglich geöffnet von 18 bis 1 Uhr, Heiligabend geschlossen, Reservierung empfohlen unter Telefon 07221/97 32 98, www.besitos.de/baden-baden

 

X-mas-Clubbing

In den Baden-Badener Clubs ist an Weihnachten natürlich Party angesagt, etwa im Bernstein Club (www.bernstein-club.com ) oder im Max’s (www.maxsbaden-baden.de ). Dort steigt am 24.12. ab 23 Uhr wieder die Christmas Kult Party mit DJane Mel und DJ BLP. Am 25.12. ist geschlossen, am 26.12. ist Max’s Clubbing mit DJane Julia Paris angesagt. Eintritt frei bis 24 Uhr.

Wer lieber einen Cocktail an der Bar trinkt und Lounge-Atmosphäre mag: Auch im The Bombay Rooms (www.thebombayrooms.de ), in der Sun-Si-Bar (www.sun-si-bar.de ) und im Backstage (www.backstage-baden-baden.de ) drängelt sich an Heiligabend und den Feiertagen das Partyvolk.

 

Medici

An den Feiertagen isst man im Medici à la carte. Geöffnet von 18 Uhr bis 2 Uhr. Reservierung wird empfohlen unter Telefon 07221/2006. An Heiligabend hat das Medici geschlossen. www.medici.de

 

Festspielhaus

Von 21. bis 27. Dezember steht das Festspielhaus im Zeichen des Balletts. Was könnte an den Feiertagen schöner sein als „Der Nussknacker“ oder „Schwanensee“?

Die Termine:

22. und 23.12. Schwanensee

24., 25. Und 26.12. Der Nussknacker

27.12. Ballett-Gala mit dem Mariinsky-Ballett

Tickets unter www.festspielhaus.de, Telefon 0 72 21/30 13-101

 

Rive Gauche

Wer am ersten Weihnachtsfeiertag nicht selbst kochen will, kann sich im Restaurant Rive Gauche im Kulturhaus LA8 ein festliches Menü mit knusprig gebratener Hafermastgans servieren lassen. Preis: 54 Euro pro Person.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag  hat das Rive Gauche ein weiteres Highlight zu bieten: eine „Ganze Weihnachtsgans“, für 4 Personen am Tisch tranchiert. Preis: 89 Euro/4 Personen.

Reservierungen unter Telefon 07221/900 99 00, www.la8-restaurant.de

 

Brenners Park Hotel & Spa

Die nobelste Art, die Feiertage zu verbringen: Das Brenners Park-Hotel& Spa bietet an Heiligabend ein festliches Abendessen im Wintergarten, im Salon Lichtental oder im Brenners Park-Restaurant.

Menü: 115 Euro/158 Euro pro Person

Auch am ersten Weihnachtsfeiertag werden im Brenners Park-Restaurant mittags und abends exquisite mehrgängige Menüs serviert. Ab 98 Euro pro Person.

Infos und Buchung unter Telefon 0 72 21/900 890, www.brenners.com

 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Eine köstliche Weihnachtsgans, zubereitet von den Spitzenköchen des Hauses, liefert das Brenners an den Festtagen auch nach Hause. Den vorgegarten Gänsebraten nach klassischer Manier schiebt man nur nochmal für 20 Minuten in den Ofen. Für die Beilagen Maronensoße, Rotkohl, Bratäpfel und Kartoffelklöße liegt eine genaue Anleitung zum Erhitzen von Executive Chef Rudolf Pellkofer bei. Auch Vorspeise, Suppe oder Dessert werden auf Wunsch geliefert. Preis: 148 Euro/4 Personen, 195 Euro/6 Personen, inkl. Lieferung im Stadtgebiet.

Bestellungen bis 24 Stunden vor Liefertermin unter Telefon 0 72 21/900 890.

 

Text: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

Interview Peter Schreck
09.12.2014

„Baden-Baden ist wieder spannend“


Am 12. Dezember ist es so weit:  Der Bernstein-Club feiert seinen 1. Geburtstag. Auf welche Highlights kann man sich freuen?

„One Year Bernstein“ ist das Motto unserer Party, dafür haben wir Valentin Huedo gebucht. Er ist Resident DJ des Blue Marlin auf Ibiza. Sein Sound ist gigantisch, die Leute fahren voll drauf ab. Wir haben jetzt schon über 400 Anmeldungen auf der Gästeliste. Um reinzukommen, braucht man an diesem Abend etwas Glück.

Was ist die Bilanz nach einem Jahr Bernstein: Haben sich die Erwartungen erfüllt?

Es dauert mindestens zwei Jahre, bis ein Club sich etabliert hat, und die gewünschte Gästeschar anzieht. Die Leute kommen  von überall aus der Region, zum Beispiel aus Stuttgart, Freiburg, Mannheim, Heidelberg. Ein Ziel des Clubs ist es, das Casino Baden-Baden noch attraktiver zu machen. Das haben wir erreicht. Vor allem für die Baden-Badener ist es wieder spannend, ins Casino zu gehen.

Wird aus Ihrer Sicht genügend getan, um Baden-Baden nicht nur für Gäste, sondern auch für seine Einwohner attraktiver zu machen?

Auf jeden Fall. Manche wissen mit der Zeit vielleicht nicht mehr so zu schätzen, was wir hier alles in einem kleinen Radius haben. Bedeutende Museen, die Lichtentaler Allee, das Kurhaus, Festspielhaus, die Rennbahn. Der Weihnachtsmarkt hat sich sehr stark entwickelt, und ist wirklich schön. Auch das gastronomische Angebot ist sehr gut und vielfältig.

Trotzdem bekommt man nach Mitternacht kaum noch etwas zu essen …

Früher gab es im Leo’s bis 2 Uhr morgens warme Küche, jetzt nur noch bis 1 Uhr. Die Zeiten haben sich geändert. Während der Woche gehen deutlich weniger Leute aus als früher, es wird viel weniger Alkohol getrunken. In Baden-Baden sitzt man untertags in den Cafés und Bistros, geht abends essen. Spät nachts oder früh morgens ist der Bedarf nicht groß genug.

Kommen die Baden-Badener Gastronomen überhaupt noch auf ihre Kosten, wenn die Gäste weniger werden?

Es gibt bestimmte Tage und Ereignisse, die sehr wichtig für den Umsatz sind. Das gleicht vieles wieder aus. Das New Pop Festival etwa, das jährliche Treffen der Rückversicherer, die Rennwoche mit der Flaniermeile vor dem Kurhaus und natürlich die Weihnachtsparty am 24. Dezember. Nach den letzten Einkäufen an Heiligabend treffen sich alle gegen 12 Uhr an den extra aufgebauten Bars in der Stadt. Die Stimmung ist entspannt, man trifft sich, trinkt etwas, es läuft gute Musik. Solche Events sollen den Leuten das Gefühl geben: Es ist ein Muss, hier zu sein.

Das Leo’s besteht seit fast 30 Jahren.  Gibt’s ein Geheimrezept für Beständigkeit?

Vielleicht liegt das daran, dass es ein Klassiker ist. Für die Gäste hat sich nicht spürbar etwas verändert, obwohl wir schon mehrfach renoviert haben. Aber die Art der Möblierung, die Bilder an der Wand sind fast gleich geblieben. Von unseren Mitarbeitern sind viele schon jahrelang da. Das schafft Vertrauen, man fühlt sich wohl.

Ein wichtiger Punkt ist bestimmt die Terrasse …

Die Terrassen sind allgemein sehr beliebt in Baden-Baden. Vor allem an schönen Tagen ist alles voll, die Leute lieben das Sehen und Gesehen werden, das Beobachten. Wer kommt, wer geht, wer tritt wie auf – das Sitzen und Schauen macht allen Spaß. Es  gehört zur Kultur von Baden-Baden.

Sie sehen die Entwicklung also sehr positiv?

Die Stadt ist in den vergangenen Jahren jünger, lebendiger und noch attraktiver geworden. Auch die neuen Hotels, die derzeit gebaut werden, darunter das geplante Designhotel, sind eine Bereicherung. Sie bringen der Stadt neue Gäste.

Die dann auch die Restaurants der Kurstadt besuchen …

Hotels sind für die Gastronomie sehr wichtig, denn die erste Frage der Gäste lautet in der Regel: Wo kann man hier gut essen und trinken? Der Concierge wird kein Lokal empfehlen, das nichts taugt. Die Mundpropaganda zählt.  Das heißt für die Gastronomen: Ganz nah dran bleiben am Gast. Er muss am Ende zufrieden sein.

 

Interview: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

Montblanc-Event
28.11.2014

Glamour in der Kurstadt - "Ladies Night" bei Montblanc

Gestern wurde es wieder glamourös in der Kurstadt: Montblanc hatte in Kooperation mit "La Prairie" zu einem Event der Luxusklasse geladen. Der Abend war eine Hommage an Grace Kelly, die unter anderem in einem beeindruckenden Vortrag der Schauspielerin Evelyn Knappe gewürdigt wurde.

Neben der offiziellen Präsentation ausgesuchter Schmuckstücke und hochwertiger Schreibgeräte der "Grace de Monaco"- Kollektion durch Shopleiterin Svetlana Mayzner und ihrem Team, führte Tony Eisele die anwesenden Damen humorvoll in die exklusive Welt der Hautpflegeprodukte von La Prairie ein.

Livemusik, Champagner und delikate Köstlichkeiten rundeten den gelungenen Abend ab.
Gastgeberin Gabriele Calmbach-Hatz verabschiedete sich persönlich und mit ausgewählten Präsenten der beiden Luxusmarken von ihren begeisterten Gästen.

Escape the Room
01.11.2014

Nur noch 60 Minuten

Neuer Nervenkitzel für kluge Köpfe

Noch 24 Minuten und 16 Sekunden. Der obere Teil der roten Sanduhr, die auf der digitalen Anzeige gegenüber zu sehen ist, hat sich bereits beträchtlich geleert und es gibt immer noch zwei Schlösser, die wir nicht geknackt haben. Es fallen die ersten Kraftausdrücke. Die Nervosität steht greifbar im Raum. Wir begutachten noch einmal die hektisch auf dem Tisch verteilten Hinweise. Verzweiflung macht sich unter den Anwesenden breit. Was haben wir übersehen? Da meldet sich die Stimme aus dem Off… 

Eine Stunde zuvor: Es ist bereits dunkel, als wir uns auf den Weg machen, die Person zu treffen, die gleich unseren Intellekt auf die Probe stellen wird. „Exit Games“- Gründer Marco Kiefer empfängt uns gut gelaunt in einer Seitengasse der Baden-Badener Fußgängerzone. Die Idee zu seinem Start- up hatte er, wie er uns später erzählt, im Urlaub in Prag, als er mit Freunden ein ähnliches Konzept testete. Nachdem er im Februar einen TV-Beitrag zum Thema Live Exit Games sah, war für Marco endgültig klar: „Das müssen wir auch in Baden-Baden machen!“ Hierzulande ist der auf einem Computerspiel basierende Freizeittrend bereits in Großstädten, wie Berlin oder München angekommen- und, dank Marco, auch bei uns in Baden-Baden. 

Wir nehmen gar nicht erst im Vorraum platz, sondern legen- neugierig wie wir sind- direkt los. Das letzte was wir sehen, bevor sich die Tür hinter uns schließt, ist der lächelnde Marco, der uns noch schnell „Viel Spaß!“ wünscht. Wir hören, wie sich der Schlüssel im Schloss dreht. Jetzt sind wir auf uns allein gestellt. Die einzige Lichtquelle ist eine altertümliche Tischleuchte, die den Raum in ein diffuses rotes Licht taucht. Uns fallen sofort die antiken Möbel und ungewöhnlichen Gegenstände auf, die Marco mit Freundin Conny auf Flohmärkten und in Antiquitätengeschäften mit viel Liebe zum Detail ausgesucht hat. Auch die Rätsel, die es zu lösen gilt, sind hausgemacht: Drei Monate vergingen bis zur Fertigstellung des Raumkonzepts. Die Denksportaufgaben sind beeindruckend und nicht leicht, aber zu meistern. Für den Fall, dass die Spieler dann doch einfach nicht weiter wissen, steht ihnen Marco per Funk mit dem einen oder anderen Tipp hilfreich zur Seite. 

Noch 6 Minuten und 9 Sekunden. Es gilt die finalen vier Zahlen herauszufinden, den Code, der den Safe öffnet. Aber was hat Donald Duck damit zu tun? Es rauscht und knackt im Walkie-Talkie, dann hören wir Marcos Stimme. Auch wir brauchen den kleinen Schubs in die richtige Richtung. Dann überschlagen sich die Ereignisse: hektisch wird notiert und gerechnet. Nach zwei Fehlversuchen werden noch einmal vier Zahlen eingetippt. Geschafft! Der Countdown stoppt bei 3 Minuten und 59 Sekunden. Marco und Freundin Conny erwarten uns bereits strahlend vor der Tür.  Wir hätten uns gut geschlagen. „Ohne Hilfe hat es bisher noch niemand geschafft“, verrät er uns später. Dieser Platz auf dem Siegertreppchen ist also noch frei.

Das Live Exit Game- Erlebnis eignet sich übrigens, dank der Möglichkeit, individuelle Packages zu buchen, auch für größere Gruppen. Während 3 bis 6 Personen über den Hinweisen zum finalen Zahlencode brüten, kann sich der Rest der Gruppe z.B. entspannt in den Kinosesseln des moviac in Baden-Baden zurücklehnen.

Derzeit sind noch weitere Angebote in Planung, so z.B. ein weiterer Raum, mit neuen spannenden Rätseln. Mehr Informationen und Buchungsmöglichkeiten gibt es HIER.

Mehr wird nicht verraten. Probiert es selbst aus! Wir hatten jede Menge Spaß und freuen uns schon auf den nächsten Raum!

 

Unser www.ilovebadenbaden.de-Tipp!

Text von Viktoria Sekler für www.ilovebadenbaden.de


Eine Übersicht über alle deutschen Escape Game- Veranstalter und sowie Bewertungs-und Erfahrungsberichte findet Ihr unter www.escape-game.org/

Marco Kiefer

Equipage Club Tipp
31.10.2014

I love Baden-Baden-Club-Tipp: die Equipage im Kurhaus

Bis in die frühen Morgenstunden ausgehen? Nachtschwärmer, die gerne feiern wollen, bis andere schon wieder aufstehen, treffen sich in der Equipage. Der Club mit der längsten Bar der Stadt ist seit vielen Jahren eine der besten Adressen im Nachtleben Baden-Badens.

Wechselnde internationale Live-Bands sorgen hier für coolen Sound, und machen so richtig Stimmung. Auch die Events in der Equipage sind einzigartig: Ob Mykonos-Nacht, Moulin-Rouge-Flair oder Charity-Event, einmal im Monat lockt die Equipage mit außergewöhnlichem Ambiente und aufwändiger Deko, die immer zum Motto passt.

Bekannt ist die Equipage außerdem für ihren Dresscode. Krawatten, feine Stöffchen und High Heels sind hier ausdrücklich erwünscht, Turnschuhe und Jeans dagegen weniger willkommen - es sei denn, man sieht ihnen die edle Herkunft an.

Sind in Baden-Baden Events, Messen oder Kongresse, kann man sicher sein: Man trifft sich in der Equipage. Und: An der Tür steht immer eine Dame. So charmant wird man selten in einen Club gebeten...

 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Jeden Dienstag ist Lady’s Night in der Equipage. Alle Damen erhalten einen Prosecco gratis.

Geöffnet immer dienstags bis sonntags von 21 – 4 Uhr, www.equipage-baden-baden.de, Telefon 07221/323 75 (21 bis 4 Uhr) oder 07221/30 30 (tagsüber)


Text: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

Interview Matthias Hirsch
26.10.2014

„Baden-Baden braucht wieder mehr Eleganz“

 

Herr Hirsch, was empfehlen Sie Ihren Gästen, wenn diese wissen möchten, wo man in Baden-Baden unbedingt hingehen sollte?

Einen Besuch im Frieder Burda Museum und im Festspielhaus auf jeden Fall. Beides ist ein Segen für die Stadt. Viele reisen beim ersten Mal wegen einer Ausstellung im Museum oder eine Aufführung im Festspielhaus nach Baden-Baden, und entdecken dann, wie schön es hier ist. Und kommen wieder. Manche unserer Stammgäste schon seit 20 Jahren. Seit neuestem empfehle ich meinen Gästen gerne, sich www.ilovebadenbaden.de anzusehen. Die Beschreibung der Sehenswürdigkeiten zum Beispiel auf der Website und der Eventkalender sind sehr gelungen.
Wir geben unseren Gästen natürlich auch viele Infos beim Check In, damit diese sich im schönen Baden-Baden wohl fühlen.

Zum Beispiel?

Restaurant- und Shopping-Tipps etwa, die sich immer nach den persönlichen Vorlieben des Gastes richten. Wir empfehlen auch in die Caracalla-Therme oder das Friedrichsbad zu gehen – vielleicht nicht gerade an einem Samstag oder Sonntag nachmittag, da ist es ja immer sehr voll. Wir schicken unsere Gäste gerne in die Lichtentaler Allee, aber auch  zu Perlen wie etwa dem Baden-Badener Theater. Großartige Inszenierungen, wunderschönes Ambiente, ich mag es auch persönlich sehr. Beim New Pop Festival gehören die Veranstaltungen im Theater zu den besten.

Sie lieben das New Pop Festival?

Aber sicher. Vor einigen Jahren habe ich Amy Winehouse noch live bei ihrem New-Pop-Auftritt im Theater erlebt, ebenso Anastacia. Die ist mehrmals kurz von der Bühne und hat sich Tränen von der Wange gewischt, weil es auch für sie ein ganz tolles, intimes Konzert war. Die Fans können ja direkt vor der Bühne stehen, ohne dass es ein Gedränge ist. Übrigens finde ich, dass das New Pop Festival hervorragend geeignet ist, um jüngere Besucher nach Baden-Baden zu ziehen. Das ist sehr wichtig, denn es sind unsere Gäste der Zukunft. Leider ist immer wieder im Gespräch, das Festival in einer anderen Stadt zu veranstalten. Das wäre fatal. Es trägt maßgeblich dazu bei, dass Baden-Baden seinen Ruf als Altenheim immer mehr verdrängen kann.

Tut sich Ihrer Meinung nach genügend, um das Image der Kurstadt auch in Zukunft zu verbessern?

Es ist viel passiert, finde ich. Die Gästestruktur ist inzwischen breit gefächert und vielfältig. Ein wichtiger Magnet für Baden-Baden ist auch der Flughafen. Wir bemerken immer, von welchen Destinationen die meisten Flüge am Baden-Airpark ankommen. Aktuell haben wir etwa viele Gäste aus Barcelona, Rom, Hamburg oder Berlin.

Wo sollte man Ihrer Meinung nach noch ansetzen, um die Stadt im besten Licht erscheinen zu lassen?

Ich bin sehr froh, dass sich das Bild in der Innenstadt wieder verbessert hat. Der Ein-Euro-Laden ist weg, stattdessen sind Einzelhändler mit einem hochwertigen Angebot eingezogen. Das halte ich für sehr wichtig. Baden-Baden sollte auch weiterhin ein gepflegtes Ambiente bieten. Früher war die Stadt noch viel eleganter als jetzt, das vermisse ich. Ins Casino etwa darf man seit ein paar Jahren in Jeans rein, und inzwischen sogar ohne Krawatte. Ich war dort erst kürzlich bei einer Veranstaltung unter der Woche im Anzug mit Fliege, und kam mir unter all den nachlässig gekleideten Herrn vor wie ein Clown. Ich finde das eine schlechte Entwicklung, die dem historischen Ambiente des Casinos nicht gerecht wird.

Sie plädieren also zu einer Rückkehr zu Anzug und Krawatte?

Das wäre wünschenswert, vor allem im Casino und Kurhaus. Natürlich kann auch ein Outfit mit Jeans und Sneakers gepflegt aussehen, aber dann kommt es sehr darauf an, was und wie man es trägt. In unserem Club Equipage, der sich ja auch im Kurhaus befindet, befindet sich ein Schild an der Tür: „Wir bitten um gepflegte Kleidung“. Mit Shorts oder Sportkleidung kommt man bei uns nicht rein. 

Sie sind ein Verfechter der neuen Eleganz …

Ich bin sicher, dass das für Baden-Baden sehr wichtig ist. Nehmen Sie doch den Orthopäden-Kongress. Wenn der in irgendeiner Stadt ohne großen Namen stattfindet, hat das keinen Reiz. Wenn er aber in Baden-Baden ist, wollen die Ehepartner unbedingt mit. Man genießt die Stadt und die Kultur, geht shoppen, amüsiert sich. Es geht ums Sehen und Gesehen werden, und das funktioniert eben nur in einem entsprechend schicken Umfeld.

Ist die kulturelle Vielfalt denn groß genug?

Es ist sehr gut, dass wir Veranstaltungen wie den Medienpreis oder den Spa-Award haben. Das sorgt für Aufmerksamkeit, und zieht Prominente wie George Clooney und Königin Maxima nach Baden-Baden. Was das Kurhaus betrifft, könnte das Programm etwas attraktiver sein. Die aufwändige Renovierung des Benazet-Saals hat aus meiner Sicht nicht ausreichend für neuen Glamour gesorgt. Aufsehen erregende Veranstaltungen halten sich leider in Grenzen.

Es gibt also noch viel zu tun in Baden-Baden?

Es ist schon viel passiert, das der Stadt wirklich gut tut. Aber fertig ist man natürlich nie.

 

Interview: Annette Agnello für www.ilovebadenbaden.de

Halloween im Europapark
08.10.2014

Schaurig schön – jetzt ist Halloween im Europapark

Es ist die perfekte Grusel-Mischung: Unheimliche Geister treiben ihr Unwesen im Europapark Rust. Der Park ist mit einem riesigen Teppich von 160.000 Kürbissen, 15.000 Chrysanthemen, 3.000 Strohballen, 6.000 Maispflanzen, unzähligen Spinnenbäumen und üppigen gespenstischen Illuminationen überzogen. Highlight in diesem Jahr: Gigantische Dinosaurierfiguren aus Kürbissen. 

Bis 2. November steht das Showprogramm voll im Zeichen von Halloween. Hier sind alle Termine und Attraktionen fürs schaurig-schöne Vergnügen:

 Horror Nights: Fünf neue Horrorhäuser schocken mit nie dagewesenen Effekten. Zombies, Killerclowns und Vampire machen Besucher zu Darstellern ihres eigenen Horrorfilms. Ein faszinierendes Halloween-Erlebnis. Immer freitags und samstags, außerdem am 12. und 19. Oktober, und von 26. Oktober bis 1. November 2014 täglich. Eine separate Abendveranstaltung, die man nicht verpassen sollte. Beginn: 20 Uhr, Eintritt: ab 25 Euro. Weitere Infos unter www.horror-nights.de

Geisterhaus Lost Souls: Hier können Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren ihre ganz persönliche Mutprobe erleben. Gänsehaut garantiert!

 „Spook Me! The Europa-Park Musical“ im Teatro dell'Arte: Es erzählt ein wunderschönes Märchen, eine Geschichte von Liebe, Mut und Freiheit. Im Geisterschloss hausen gute Gespenster, die gerne menschliche Besucher erschrecken. Es ist das Reich des Geisterkönigs Borbar, der mächtige Kräfte für gute Taten besitzt. Doch sein Leben wird bedroht. Dank dem Menschen-Mädchen Lilly, das sich in Borbars Sohn Tao verliebt, wird er in letzter Sekunde durch die Kraft der Liebe gerettet. Und Tao erlebt eine wundersame Verwandlung.

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: „Spook Me! Das musikalische Geisterbankett“ beinhaltet den Besuch des Halloween-Musicals mit reservierten Plätzen, einen Dracu-Secco Aperitif, eine Fahrt mit der Geisterbahn sowie ein 3-Gänge-Menü im historischen Schloss Balthasar. Termine: 17.10., 18.10., 24.10., 25.10.; ab 18.30 Uhr. Infos und Buchungen unter: 07822-77 66 97, www.spookme.de

Fahrgeschäfte mit Halloween-Feeling: Mit Blitzen, Gruselmusik und Nebel verwandeln sich die Kaffeetassen im Holländischen Themenbereich in die „Griezelkopjes“. Der „Fliegende Holländer“ und „Feria Swing“ bieten rückwärts ein ganz neues Fahrerlebnis. Und der größte Kürbis der Welt lädt alle Wagemutigen zu einer rasanten Fahrt auf dem Pumpkin Coaster ein.

Programm für die Kleinen: Kürbiswichtel im Märchenland, Grusel-Kinderschminken, wilde Halloween-Frisuren und eine Hexenbäckerei. In der Euromaus-Halloween-Show „Die Euromaus und das Gespensterkind“ können kleine Besucher erste Gruselerfahrungen sammeln.

 

Halloween-Festivalwoche vom 24. Oktober bis zum 2. November - der schaurige Abschluss der Halloween-Zeit mit vielen Highlights: 

Kobolde streifen durch die gespenstische Parklandschaft. 

Jeden Abend bahnt sich die Parade der Nachtgespenster ihren Weg durch die Dämmerung. 

Am 24. Oktober feiert DJ BoBo im Europa-Park die öffentliche Generalprobe von „Halloween Circus“. Bis 2. November präsentiert der Superstar aus der Schweiz täglich auf dem Festival-Gelände das sein Musikspektakel für die ganze Familie -  mit fantastischen Lichteffekten und internationalen Künstlern. Beginn ist am 24. und 25. Oktober um 19.30 Uhr, ab 26. Oktober um 18.30 Uhr. 

SWR3-Halloween-Party: Auch in diesem Jahr feiert SWR3 Deutschlands größte Halloween-Party am 31. Oktober im Europa-Park. Für Partystimmung sorgen die SWR3-DJs Jochen Graf, Michael Spleth, Josh Kochhann und Michael Leupold. Die Special Guests Mickie Krause und Big Dig & The Sidechicks heizen den Grusel- und Tanzfans ein. Achterbahnfans können noch eine Runde auf den extra lang geöffneten Attraktionen drehen.

Der Historische Schlosspark Balthasar verwandelt sich während der Festivalwoche in ein gruseliges Mittelalterdorf. Alte Handwerkskunst und fröhliches Treiben im Badehaus lassen das Mittelalter aufleben. 

Der Europa-Park ist bis zum 2. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintritt: Erwachsene 35 Euro, Kinder (4 – 11 Jahre) 30 Euro

Hotline: 07822/ 77 66 88

Weitere Informationen auch unter www.europapark.de

 

Text: Annette Agnello

Päda-Vision
14.09.2014

Innovationen im Pädagogium – PädaVision am Start

Kann eine Schule eine Vision haben? Sie kann. Lernen ist schließlich längst nicht mehr nur die Vermittlung von Wissen. „Besonders wichtig war uns die Einbeziehung moderner Kommunikationsmedien“, so Michael Büchler, Schulleiter des Päda-Gymnasiums. „Vor allem ging es aber natürlich darum, das Päda fit für die Zukunft zu machen.“

Die Veränderungen sind nicht nur äußerlich sichtbar: Es gibt einen Neubau mit einer modernen Cafeteria und Terrasse, die rechtzeitig zum Schulstart am 16. September fertig geworden sind. Es gibt neue Freizeiträume, einem neuen Haupteingang mit großzügiger Garderobe. Die Klassenräume wurden digital aufgerüstet: Jeder Lehrer ist nun Gastgeber, hat seinen PC mit Beamer und Audioanlage fest installiert. So können die neueste Technik und das Internet jederzeit für den Unterricht genutzt werden, ohne dafür in einen Computer-Raum wechseln zu müssen. Stattdessen wechseln die Schüler ab sofort die Klassenräume, von einem Lehrer zum nächsten. Das bedeutet mehr Bewegung – was gut fürs Denken und die Kommunikation unter den Schülern ist.

Auch die Atmosphäre wird sich durch das neue, zukunftsweise Konzept spürbar verändern. „Das amerikanische Campus-Modell hat uns inspiriert“, so Büchler weiter, „aber auch der Wunsch nach einer besseren Schule, der Gedanke an Schule als Lebensraum.“

Für die Schüler wird es eine Art schulisches Wohnzimmer geben: Durch den Umbau von zwei Gebäuden entstanden neue Aufenthalts- und Spielräume sowie Stillarbeitsräume zum Erledigen der Hausaufgaben. Das ist ein wichtiger Wohlfühlfaktor – schließlich ist das Päda eine Ganztagsschule, in der die Schüler sich in der Regel bis 17 Uhr aufhalten.

Offiziell eingeweiht wird die neue Cafeteria am 19. September bei einem Festakt mit Oberbürgermeisterin Margret Mergen, weiteren Vertretern der Stadt, Eltern- und Schülervertretern sowie Päda-Mitarbeitern.

„Am Familiensamstag, dem 10. Oktober 2014, wollen wie dann im Rahmen eines kleinen Oktoberfestes allen Eltern die neuen Räume und Terrassen präsentieren“, verrät Büchler weiter. Auch er selbst ist schon gespannt auf den Start des neuen Schuljahres. „Ich freue mich auf den Unterricht mit meinen Klassen und meinen neuen Lehrer-als-Gastgeber-Raum mit den technischen Anlagen.“

 

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Jedes Jahr im Februar ist im Pädagogium Baden-Baden „Tag der offenen Tür“, bei dem man sich das Päda und seine Räumlichkeiten ansehen kann. Infos unter www.paeda.net

Text: Annette Agnello

 

Grosser Preis 2014
29.08.2014

Finale der Großen Woche in Iffezheim – der „Longines Großer Preis von Baden“

Am letzten Rennsonntag ist die Hutdichte auf der Rennbahn am höchsten, die Spannung am größten und das Wettfieber voll ausgebrochen: Es geht um den „Longines Großer Preis von Baden“, einen der wichtigsten deutschen Preise. Er geht über eine Distanz von 2400 Metern und ist mit 250000 Euro dotiert. 

Favorit ist in diesem Jahr Sea The Moon, Sieger im mit 650000 Euro dotierten, IDEE 145. Deutschen Derby der Gruppe I über 2400 Meter. Mit Christophe Soumillon im Sattel gewann der Hengst mit elf Längen Vorsprung auf den Mitfavoriten Lucky Lion. Sea The Moon ist aus der Zucht und im Besitz des Gestüts Görlsdorf der Familie Bischoff-Lafrentz aus der Uckermark. Trainer Markus Klug: "Das Derby zu gewinnen war ein Lebenstraum von mir. Dieser Traum ging nun in Erfüllung. Sea The Moon ist das beste Pferd, das ich je trainiert habe. Nun steuern wir den Großen Preis von Baden an."

Doch auch andere Top-Galopper sind wahrscheinlich dabei: Lucky Lion, Wild Chief, Swacadelic, Guardini, Weltmacht und Magic Artist. Im aktuellen Derby-Wettmarkt werden sie ebenfalls als Favoriten eingestuft.

Übrigens: Wer den „Longines Großer Preis von Baden“ gewinnt, erhält eine Einladung zu zwei hochkarätigen Millionen-Rennen: dem Breeder’s Cup Turf Anfang November in Louisville in den USA und dem Japan Cup Ende November in Tokio.

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Am Sonntag, 7. September, dem Finaltag mit dem „Longines Großer Preis von Baden“ wird nicht nur der Sieger des Grand Prix gekürt, sondern auch die eleganteste Dame auf dem Rennplatz. Lassen Sie sich entdecken: Style Scouts sind auf dem Gelände unterwegs, um für die Jury nach eleganten Damen zu suchen, und sie zu fotografieren. Es gibt wertvolle Preise zu gewinnen, darunter eine Longines Damenuhr, Gutscheine des Baden-Badener Hut-Couturiers Olivier Maugé und VIP-Karten für einen Rennbahnbesuch. 

Die Preise werden von Longines-Botschafterin Ingeborga Dapkunaite übergeben, einer bekannten litauischen Schauspielerin. VIP-Gäste an diesem Tag sind  RTL-Promi-Expertin Katja Burkard und die amtierende Miss Germany, Vivien Konca.

Text: Annette Agnello

Grand Prix Ball 2014
29.08.2014

Große Woche in Iffezheim – Grand Prix Ball im Kurhaus

Die Welt der Pferde im Dreivierteltakt: Am Freitag, 6. September, ist Grand-Prix-Ball im Kurhaus. Er ist einer der gesellschaftlichen Top-Events des Jahres. An diesem Abend wird das Kurhaus zum Treffpunkt für Persönlichkeiten aus Galopprennsport, Politik, Wirtschaft und Medien. Die Philharmonie Baden-Baden und die Debütanten der Tanzschule Gutmann aus Freiburg eröffnen die Gala-Nacht. Danach laden das Orchester Fink & Steinbach und die Casino-Band Baden-Baden zum Tanzen ein. Gastgeberin des Abends ist die bekannte Moderatorin Sonya Kraus.

 Im Laufe des Abends wird das berühmte Rennpferd Novellist als „Galopper des Jahres 2013“ geehrt. Bei einem Vier-Gang-Gala-Dinner und großartiger musikalischer Unterhaltung genießen die Gäste einen außergewöhnlichen Abend.

Tickets ab 145 Euro beim Ticketservice in der Trinkhalle, Telefon 07221/932700, beim Ticketservice im Pavillon, Telefon 07221/275233, oder unter www.eventim.de.

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Wem der Ball zu teuer und zu exklusiv ist: Um 22.30 Uhr wird auf der Dachterrasse des Kurhauses ein großes Feuerwerk gezündet, das für alle ein grandioser Anblick ist. 

Text: Annette Agnello

Goldene Peitsche 2014
29.08.2014

Große Woche in Iffezheim – das Rennen um die „Goldene Peitsche“

Der erste Sonntag der „Grossen Woche“ ist der zweitwichtigste Tag der gesamten Rennwoche: Am Sonntag, 31. August, findet das wichtige Rennen um die „Goldene Peitsche“ statt, Deutschlands wichtigste Sprintprüfung. Der Ehrenpreis: Eine vergoldete Peitsche mit einem Lederband, auf dem alle Sieger seit 1867 verewigt sind. Prominente Gäste: Magdalena Brzeska und Moderatorin Annica Hansen. 

Am Haupteingang der Rennbahn wartet eine Shopping Area mit hochwertiger Kleidung, Dekoartikeln, Accessoires, Fitness-Ausrüstung, Kosmetik und vielem mehr. In der „Beauty Lounge“ nahe dem Haupteingang bieten u.a. Visagisten, Friseure, Masseure und Nailartists ihre Dienste an.

Text: Annette Agnello

KSC-Tag
29.08.2014

Große Woche für Fußball-Fans – der Karlsruher SC kommt nach Iffezheim

 

 

Achtung, große und kleine Jungs, männliche und weibliche Fussball-Fans: Zum zweiten Mal in Folge findet am Mittwoch, 3. September, der KSC-Renntag statt. Nach dem großen Erfolg wird er in diesem Jahr noch um etliche Attraktionen erweitert. Die Mannschaft des Karlsruher SC wird auf dem Rennplatz für Fotos und Autogramme zur Verfügung stehen. Es gibt Spieler-Interviews und Aktionen, bei denen die Besucher mitmachen und Preise gewinnen können. Ab 19 Uhr wird „Wackers KSC Show“ des Hörfunksenders Neue Welle live mit Stadionsprecher Martin Wacker aufgenommen.

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Bitte kräftig anfeuern: Am Donnerstag, 4. September, ist um 18.30 Uhr Anpfiff zu einem wirklich traditionsreichen Fußballspiel. Auf dem Platz des FV Iffezheim kicken Jockeys und Trainer gegen Pferdebesitzer und Funktionäre. Die Spenden gehen an die Jockey-Unterstützungskasse. Der Eintritt ist frei.

 

Text: Annette Agnello

Kemi Cee Interview
28.08.2014

Deluxe, stimmgewaltig und charismatisch – Sängerin Kemi Cee im Interview

Kemi Cee and Family, der Insider Tipp für alle Freunde richtigen guten Sounds rockt am 03.09.2014  wieder auf der JamSession Deluxe mit  erstklassigen Musikern das Rantastic. 

Seit April 2014 veranstaltet dort die Sängerin Kemi Cee mit ihrer Band Kemi Cee & Family jeden ersten Mittwoch im Monat die JamSession Deluxe .

Kemi Cee ist ein medial bekanntes Gesicht. In diversen  TV-Produktion national wie auch international wirkte sie bereits mit. Live begeistert Kemi Cee das Publikum mit ihrer Band und  internationalen Special Guests. 

Hier das exklusive Interview, dass wir mit einer sehr frischen, gut gelaunten und charismatische Kemi Cee führen durften.

 

Kemi – schön, dass Du ein wenig Zeit für ein Interview mit uns gefunden hast.  Was uns natürlich sehr interessiert: Wie bist Du zur Musik gekommen?  Durch Deine Familie, Freunde …?

Aus einer  Musikerfamilie komme ich nicht. Die Musik war eigentlich schon immer in mir. Schon als ganz kleines Mädchen habe ich die Lieder aus dem Radio immer mitgesungen.  So richtig Feuer für das Singen habe ich bei den Pfadfindern in Gronau nahe der holländischen Grenze gefangen, als ich wochenlang „I wanna dance with somebody“ von Whitney Houston für die Mini-Playback-Show geprobt habe. Ab diesem Punkt habe ich mich intensiver der Musik gewidmet und mir selbst das Singen beigebracht, in dem ich meine Lieblingssongs bis zur absoluten Perfektion immer und immer wieder nachgesungen habe.

Der eigentliche Durchbruch kam durch meinen Gewinn bei der „Bravo Boy und Girl Wahl“ 1997. Einflussreiche Leute der Musik und Modebranche haben mich gesehen, gehört und mir einen Vertrag angeboten. Danach war ich unteranderem bei DSDS, habe mit namenhaften Labels und Künstlern zusammengearbeitet, bei TV –Shows  mitgewirkt und war auch längere Zeit mit meiner Musik auf Tour

 

Was war der erste Song der bei Dir rauf und runter lief?

Ganz klar: „I wanna dance with somebody“ von  Whitney Houston und danach mindestens genauso oft  „Don’t let go“ von En Vogue.

 

Du bedienst ja ein breites Spektrum – Pop, R&B, Soul, Rock, Elektro ....wo hast Du deine Wurzeln – wo fühlst Du dich heimisch?

Für mich als Künstlerin ist entscheidend, ob mir persönlich ein Song gefällt, ob er zu mir passt, mich bewegt und berührt. Wenn das der Fall ist fühl ich mich heimisch, egal ob das nun aus der Soul, Pop-, Rock-, oder Elektro -Ecke kommt. Und ich denke, nur wenn man sich in einem Song wiederfindet, wenn man Spaß daran hat diesen zu performen, nur dann kann man echte Emotion hineinbringen, authentisch rüberkommen und das Publikum begeistern.

Um Deine Frage nach meinen musikalischen Wurzeln zu beantworten. Besonders Songs von Whitney Houston, En Voque, Randy Crawford oder TLC haben mich in meiner Jugend ständig begleitet und inspiriert. Meine musikalischen Wurzeln sind daher im Bereich Soul, R&B und Pop zu finden.

 

Deine Musiker sind ja handverlesen – Wie seid Ihr zusammengekommen?

Das sind zum größten Teil Musikerfreunde von mir, die ich in den letzten 10 Jahren auf  meinen zahlreichen Konzerten getroffen habe und mit denen ich schon in verschiedenen Konstellationen aufgetreten bin. Wir kennen uns teilweise schon sehr lange und so gut, dass wir uns eigentlich als Familie sehen, deshalb heißt meine Band auch Kemi Cee and Family

 

Du bist ja schon gut rumgekommen und hast mit vielen bekannten Leuten zusammen gearbeitet. Wer hat Dich am meisten beeindruckt?

Uuuh schwierige Frage....viele der bekannten Leute, mit denen ich zusammengearbeitet habe, haben mich in irgendeiner Art und Weise geprägt und beeinflusst.  Welcher davon wirklich mehr oder weniger ist schwer zu sagen. Aber meine Zeit bei der Bravo Boy & Girl Wahl damals,  sozusagen der Anfang meiner musikalischen Laufbahn war schon sehr aufregend. Die zahlreichen Stars mit denen ich die Bühne teilen durfte und persönlich kennengelernt habe wie z.B. Justin Timberlake mit seiner Band N´Sync. Das sind ganz besonders beeindruckende Momente,  die mir immer sehr stark in Erinnerung bleiben werden.

 

Schreibst Du eigene Songs?

Ich bin mit Cover Songs groß geworden....aber in der Tat arbeite ich derzeit an eigenen Songs. Ich finde es sehr spannend, denn was ich da erarbeite das kommt von mir und nur ganz von mir...was ja bei Cover Songs nicht der Fall ist.

 

Was ist das Konzept von Kemi Cee and Family und der Jam Session Deluxe?

Kemi Cee and Family – Das sind wir, die Band. Bei Kemi Cee & Family paart sich pure Stimmgewalt und Virtuosität mit der absoluten Professionalität von Künstlern, die sonst auch neben den ganz Großen der Showbranche auf der Bühne stehen. Die JamSession Deluxe – ist eine Live- Musik Reihe, die mein Mann und ich ins Leben gerufen haben, eine Plattform für hochwertige Musik.

Den Sound den wir dort spielen  ist eine Mischung aus Pop, Soul und Rock-orientierter Musik, von Motown-Klassikern oder den aktuellen Chartbreakern bis hin zu Eigenkompositionen. Eine explosive Mischung aus Professionalität und wahrer Spielfreude. Durch wechselnde Künstler entstehen immer wieder neue Klangbilder die jede JamSession Deluxe einmalig machen.

 

Was sind die Highlights in den kommenden Wochen? 

Oli Roth am 3.09. ist sicherlich ein Highlight. Er ist ein fantastischer Singer/Songwriter und kann nicht ohne seine Gitarre leben.

 

 

Liebe Kemi bitte vervollständige folgende Sätze:

Mit diesem Künstler - tod oder lebendig- möchte ich einmal auf der Bühne stehen...

Whitney Houston......puuh da wäre ich dann aber dann doch sehr nervös, würde wahrscheinlich nur heulen und keinen Ton rausbringen. Aber egal, das wäre es wert.

Wenn ich keine Musikerin geworden wäre, wäre ich heute...

…sicherlich in der Modebranche

Mein größter Traum ist…

…gesund und glücklich zu bleiben

Wenn ich mal nicht singe oder Musik mache., dann...

…genieße ich die Zeit mit meinem Mann, Familie und Freunden.

 

 

Interview und Text: Philipp Kunitzky

Auftaktparty
28.08.2014

Große Woche in Iffezheim – Auftaktparty zur Rennwoche

Rennbahn und Rock’n’Roll: Am Freitag, 29. August, steigt auf dem Gelände der Rennbahn in Iffezheim die große Auftaktparty zur „Grossen Woche“. Ab ca. 19 Uhr heizt die Rock’n’Roll-Band „Der Grinch“ drei Stunden lang mit bekannten und beliebten Hits aus den 1960er- und 1970er-Jahren ein. Die Band kommt aus Baden-Baden, und ihre sechs Mitglieder stehen schon seit 2001 zusammen als „Der Grinch“ auf der Bühne. Neben Rockabilly-Songs der 1950er Jahre haben die Jungs vor allem Titel der Beatles, Rolling Stones und Rockklassiker im Repertoire. Stimmung garantiert,  Mittanzen erlaubt. Doch sollten Pferde in der Nähe sein, brauchen sie für ihre sensiblen Lauscher an diesem Abend wohl Ohrstöpsel  …

Die Bühne ist im Siegerehrungsbereich, der Eintritt ist frei. Bei schlechtem Wetter findet der Event überdacht statt. Cooler kann eine Rennwoche nicht beginnen …

I-love-Baden-Baden-Insider-Tipp: Während der Rennwoche wird auch in der Innenstadt von Baden-Baden gefeiert. Beim Kurpark-Meeting vor dem Kurhaus gibt es ein reichhaltiges kulinarisches Angebot und musikalische Unterhaltung. So kann man die besondere Atmosphäre nach den Renntagen auch in den Abendstunden noch genießen. Auch wer nicht auf die Rennbahn geht, ist dort richtig. Man trifft sich …

Text: Annette Agnello